Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Beitragvon Ernst » So 3. Nov 2013, 19:43

Guten Tag hat geschrieben:Noch einmal: KEIN Physiker behauptet, daß jede mathematische Formel einen physikalischen Sinn hat.

Richtig. Und dazu gehört wie gezeigt die Formel der Lorentztransformation.
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Re: Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Beitragvon Ernst » So 3. Nov 2013, 20:03

contravariant hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:Das ist keine Festlegung, sondern für die Gleichung eine spezielle berechtigte Annahme.

Wieso ist es eine berechtigte Annahme nur t zu betrachten? Wie ich schon vorher geschrieben habe sind die LT bijektiv. Das bedeutet in diesem Kontext insbesondere, dass du ganz S transfomieren musst um ganz S' zu erhalten. Du transformierst allerdings nur eine Untermenge von S in dem du t festlegst. Also erhälst du nicht ganz S'. Diese Untermenge von S' hat keine konstantes t, da es in SRT keine absolute Zeit gibt.

Die LT ist ja keine Beziehung zur Befriedigung des Ganzheitsbedürfnisses der Mathematik. Sondern die allgemeine Form beinhaltet selbstverständlich die Anwendung auf Spezialfälle. Sonst wäre die ganze Chose ja zu nichts nutze.
Alle Eure "Gedankenexperimente" sind solche Spezialfälle. Und da ist natürlich auch der Spezialfall einer ortsunabhängigen Zeit t in S möglich. Der wird von Euch u.a. in den unzähligen Bahnhofgeschichten immer wieder generiert. Ein Bild dazu wurde dir ja gerade präsentiert:

Bild
Das ist nur eine andere Darstellung meines Diagramms. Es beinhaltet genau "meine" Beziehung:

t'= [t(1-v²/c²)-x'v/(gamma*c²)]gamma

mit hier für t=0 besonders einfach

t' = - x'v/c²

Es ist nun äußerst befremdlich, daß du meinst, die von Euch gebrachten Beispiele sind ungültig.
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Zuletzt geändert von Ernst am So 3. Nov 2013, 20:13, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Beitragvon Guten Tag » So 3. Nov 2013, 20:27

@ Chief

Chief hat geschrieben:
Guten Tag hat geschrieben:@ Chief

Das hat nichts mit Einstein zu tun. Der hat sich oft genug geirrt. Zehntausende studierte Physiker sind aber sicher
Fehler unanfälliger als ich und SIE!

Nur zur Information: Ich bin Physiker. Wann, wo studiert, welchen Abschluß, als was arbeitend? Wieviel Prozent Ihrer Kollegen sind "Betrüger" nach Ihren Worten, 99%?

Die Physiker die die Fehler nicht sehen wollen sind Betrüger!


@ Ernst

Noch einmal: KEIN Physiker behauptet, daß jede mathematische Formel einen physikalischen Sinn hat.
Ich brachte das Beispiel mit F=ma . Das gilt nicht für eine zwischen zwei festen Punkten gespannte Feder.
Die falsche Anwendung einer Formel, führt zu falschen Schlußfolgerungen.

Blödsinn, die Formel F=ma gilt für eine mit a beschleunigte Masse m. SAG ich doch, Falsch angewendet ist sie sinnlos. Also kein Blödsinn. Stichwort: VERSTEHENDES LESEN!
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Beitragvon Yukterez » So 3. Nov 2013, 20:32

Lügenbold Chief,

Bild hat geschrieben:Nur zur Information: Ich bin Physiker. [sic!]

Wenn das so ist, was sagen dann deine Kollegen zu deinen Crackpotterien?

Mir das alles sehr lustig vorstellend, Yukterez
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Re: Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Beitragvon Guten Tag » So 3. Nov 2013, 20:32

Highway hat geschrieben:
Guten Tag hat geschrieben:@ contravariant

Weder Schlagwortschief noch Crashway noch UnErnst sind diskussionswürdig...



Immer wenn es an Argumenten hapert, wird ein wenig gepoltert. :mrgreen:

Wovon du, und andere unterbelichtete "Physikversteher" ausgehst ist uninteressant. Es ist einzig und allein um das Problem der verschiedenen Zeiten. Damit hast du dich selbst aus dem Kreis ernstzunehmender Diskutanten heraus geschossen. Dies Forum hier ist ja keine Selbsthilfeorganisation für gescheiterte Physiker.


Mensch Highway, Sie Ulknudel. Soll ich Ihre über 4000 zählenden Polterbeiträge hier zitieren? Erstmal in den Spiegel gucken!
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Re: Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Beitragvon Guten Tag » So 3. Nov 2013, 20:44

@ Ernst

Wo ist denn Ihr Gedankenexperiment zu Ihrer Formel und Ihrem Diagramm???
Meines bezüglich des Myonenproblems steht im Forum. Was ist daran falsch und wo ist Ihres, das dann von der Realität (gemessene Myonen an der Erdoberfläche) und der klassischen (absolute Zeit/Länge) Erwartung ausgeht?
Sie könnten auch Strichmännchen posten. Oder warum nehmen Sie nicht einen Kredit auf und zahlen Ihn nicht zurück, mit der Begründung ein Minuskonto ist zwar mathematisch korrekt,
aber negatives Geld ist in der Wirklichkeit Unsinn?
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Re: Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Beitragvon Guten Tag » So 3. Nov 2013, 20:50

@ Crashway

Meine Hinterfragung ergab, die SRT ist anwendbar in Ihrem Rahmen und logisch konsistent. Sie setzen voraus, nur derjenige hätte Nuts, der nach der Hinterfragung zu einem
anderen Ergebnis kommt. Und daß er keine hat "beweisen" Sie mit der Voraussetzung. Tipp: Logikkurs besuchen.
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Re: Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Beitragvon Ernst » So 3. Nov 2013, 20:52

Guten Tag hat geschrieben:@ Ernst

Wo ist denn Ihr Gedankenexperiment zu Ihrer Formel und Ihrem Diagramm???
Meines bezüglich des Myonenproblems steht im Forum. Was ist daran falsch und wo ist Ihres, das dann von der Realität (gemessene Myonen an der Erdoberfläche) und der klassischen (absolute Zeit/Länge) Erwartung ausgeht?
Sie könnten auch Strichmännchen posten. Oder warum nehmen Sie nicht einen Kredit auf und zahlen Ihn nicht zurück, mit der Begründung ein Minuskonto ist zwar mathematisch korrekt,
aber negatives Geld ist in der Wirklichkeit Unsinn?

Quatschkopp.
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Re: Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Beitragvon Guten Tag » So 3. Nov 2013, 20:55

Prima, Selbsterkenntnis!

Also, wo ist der Fehler in meinem Experiment und wo ist das Ihrige?
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Re: Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Beitragvon contravariant » So 3. Nov 2013, 21:02

Ernst hat geschrieben:Die LT ist ja keine Beziehung zur Befriedigung des Ganzheitsbedürfnisses der Mathematik. Sondern die allgemeine Form beinhaltet selbstverständlich die Anwendung auf Spezialfälle. Sonst wäre die ganze Chose ja zu nichts nutze.
Alle Eure "Gedankenexperimente" sind solche Spezialfälle. Und da ist natürlich auch der Spezialfall einer ortsunabhängigen Zeit t in S möglich. Der wird von Euch u.a. in den unzähligen Bahnhofgeschichten immer wieder generiert. Ein Bild dazu wurde dir ja gerade präsentiert:


Das ist nur eine andere Darstellung meines Diagramms. Es beinhaltet genau "meine" Beziehung:

t'= [t(1-v²/c²)-x'v/(gamma*c²)]gamma

mit hier für t=0 besonders einfach

t' = - x'v/c²

Es ist nun äußerst befremdlich, daß du meinst, die von Euch gebrachten Beispiele sind ungültig.

Keine der Koordinaten ist von den Anderen abhängig. Von daher ist t immer unabhängig vom Ort. Und ja, du kannst gerne soviele Punkte mit t=0 transfomieren wie du möchtest, es wird sich kein Widerspruch ergeben. Der Widerspruch entsteht nur mit deiner Annahme, dass Punkte, die in S diesselbe Zeitkoordinate t haben, auch in S' dieselbe Zeitkoordinate haben sollen. Du forderst also eine absolute Zeit.
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