Jocelyne Lopez hat geschrieben:
[…Unfug wie vor einem Jahr…]
Man wirklich Jocelyne, du ziehst hier fast wörtlich denselben Schwachsinn wie vor einem Jahr ab.
Der Poet hatte es dir hier im Forum mal ganz genau erklärt, danach warst du dann zu dem Thema recht schweigsam.
Die Formel ist für Objekte gedacht, die sich relativ zu einem anderen bewegen, und nicht um die LG auf ein Objekt zu addieren. Diese Formel ist schon ganz cool, nur bist du nicht 'hot' genug, sie richtig zu nutzen.
Die beiden Geschwindigkeiten die damit addiert werden sollen, sind beide definitiv kleiner als c, also v1, v2 < c. Du benutzt einfach die Formel falsch. Wenn du das falsch machst, brauchst du dich nicht wundern, wenn Unfug dabei rauskommt.
Wie gesagt, wenn man den Dialog von dir von damals liest, schreibst du genau denselben Schwachsinn. Nicht die Formel ist Murks, sondern du nutzt sie falsch und das mit Absicht.
In der SRT braucht man auch keine Geschwindigkeit auf die des Lichts zu addieren, denn LG ist ja eh c. Und wenn v1, und v2 < c sind, dann
ist die Summe auch immer größer v1, v2 und weiterhin kleiner c. Da kommt nicht immer dasselbe bei raus. Das ist genau der Punkt, der dich bei Anderen so lächerlich macht. Du hast es mal genau erklärt bekommen, du weißt im Grunde wie es richtig geht, aber nein, du musst dennoch Unfug daraus machen.
Letztes Jahr hast du geschrieben:
Ich komme auf meine Einwände bzgl. relativistischen Vorhersagen von Ereignissen aus meinem Blog-Eintrag Das unsägliche Additionstheorem der Relativitätstheorie zurück, worauf nicht eindeutig eingegangen wurde:
Jocelyne Lopez hat geschrieben:
Dass die relativistische Geschwindigkeitsaddition und die Lorentztransformation nicht zusammenpassen und sich gegenseitig ausschließen wird meiner Meinung nach ganz ersichtlich, wenn man versucht, Vorhersagen für das Geschehen eines Ereignisses relativistisch zu berechnen, zum Beispiel in meinem Strandexperiment die Begegnung zwischen der Wasserwelle und dem jeweiligen bewegten Beobachter:
Gemäß relativistischer Geschwindigkeitsaddition haben alle 4 Beobachter genau die gleiche Relativgeschwindigkeit zu der Welle (70 km/h), völlig unabhängig von ihrer jeweiligen vorgegebenen Eigengeschwindigkeit v1, v2, v3 oder v4, die in die Berechnung der Relativgeschwindigkeit zu der Welle überhaupt nicht einfließt (immer de facto als v=0 gleichgesetzt).
Seltsamerweise fließen aber auf einmal die Eigengeschwindigkeiten bei genau derselben Konstellation in die Berechnung der Vorhersagen für den Zeitpunkt und den Ort der Begegnung der jeweiligen Beobachter mit der Wasserwelle ein, die diesmal abhängig von ihren vorgegebenen Eigengeschwindigkeiten v1, v2, v3 oder v4 jeweils an einem anderen Ort und zu einem anderen Zeitpunkt stattfindet.
Das kann aber logischerweise gemäß relativistischem Additionstheorem nicht angehen, dass die bewegten Beobachter zu verschiedenen Zeitpunkten und an verschiedenen Standorten mit der Welle zusammentreffen: Sie starten ja zum gleichen Zeitpunkt, beim gleichen Abstand zu der Welle und haben die gleiche postulierte Relativgeschwindigkeit zu der Welle, also müssen sie folglich alle zum gleichen Zeitpunkt und am gleichen Standort mit der Welle zusammentreffen. Sonst muss man davon ausgehen, dass sie doch nicht die gleiche Relativgeschwindigkeit zu der Welle haben und das Postulat ist widerlegt.
Auf diese Konstellation sind Relativisten nicht eingegangen: Wenn 4 Objekten zum selben Zeitpunkt, bei demselben Abstand zur Welle und mit derselben invarianten Relativgeschwindigkeit zur Welle starten, müssen sie folglich
alle gleichzeitig von der Welle erreicht werden.
Wie lösen die Relativisten diesen Widerspruch?
Mit demselben Widerspruch wird man bei einer Laserpistole-Messung konfrontiert, und zwar bei der Konstellation, wo 4 Autos mit verschiedenen Geschwindigkeiten v1, v2, v3 und v4 zum gleichen Zeitpunkt, beim gleichen Abstand zur Laserpistole und bei postulierter invarianter Relativgeschwindigkeit c zum Licht starten: Auch hier würde das Licht zum gleichen Zeitpunkt gegen alle Autos reflektieren und man würde für alle 4 Auto die gleiche Abstandsänderung bzw. die gleiche Eigengeschwindigkeit v messen.
Wie lösen die Relativisten diesen Widerspruch?
Und auch da war es nicht das erste Mal, das du hier solchen Unfug von dir gegeben hast. Und es wurde dir ganz oft schon erklärt. Hier eine freundliche Erklärung vom Poeten, und es ist auch nicht das erste mal, dass er es dir so erklärt:
Wenn man nun eine Rechnung macht, dann muss man sich auch fragen, was will ich da überhaupt berechnen, gibt es das eigentlich wirklich. Hier in dem Von Frau Lopez aufgeführten Beispiel sollen also zwei RG nach dem relativistischen Additionstheorem addiert werden. Was setzt das denn nun voraus? Man braucht drei IS, nehmen wir mal die Erde und dort steht nun ein Beobachter, der von links und rechts zwei Objekte aufeinander zufliegen sieht, und für jedes die Geschwindigkeit erst einmal für sein IS bestimmt.
Hier setzt nun Frau Lopez für ein Objekt v = c an. Und hier ist schon der erste Fehler, es gibt in der SRT kein IS das eine RG von c hat. Damit fällt die ganze Annahme schon in sich zusammen. Der Hokuspokus beruht also auf eine völlig falsche Annahme.
Mal weiter, wenn es in der SRT nicht ein IS mit v = c gibt, dann gibt es auch nicht zwei davon, es ist also unmöglich, das sich zwei IS mit je v = c relativ zu einem anderen IS entgegen kommen. Wenn es das nicht gibt, macht es auch keinen Sinn, zu versuchen zwei IS mit v = c aufeinander zu jagen. Hier ist schon mal ein großer Denkfehler, man kann nicht der SRT aufgrund von Unverständnis etwas aufs Auge drücken, was diese so nie behauptet.
Noch mal ganz deutlich, man kann in der SRT nie zwei IS mit einer RG von v = c haben und diese aufeinander zufliegen lassen. Klar kann man, wenn man die SRT nicht versteht, in den relativistischen Additionstheorem zwei RG von v = c einsetzten, und dann c rausbekommen, aber das ist einfach nur Humbug.
Und wie gesagt, es gibt nicht ein IS das sich mit v = c zu einem Beobachter bewegen kann. Ein Beobachter kann also immer nur ein IS messen, das v < c als RG hat. Es macht also in der SRT überhaupt keinen Sinn, ein IS_1 zu postulieren, das eine RG von v = c hat, und dann ein anders IS_2 mit v < c und dann die RG zwischen IS_1 und IS_2 zu berechnen. Das gibt es einfach nicht. Wer nun so eine Rechnung macht, bekommt natürlich ein Ergebnis, aber das ist einfach für die Tonne, weil die Aufgabe einfach schon völlig falsch gestellt ist.
Was kann man dann nun aber machen?
Nehmen wir mal unsere Erde (IS_erde) und beobachten zwei andere IS, also IS_1 und IS_2. Wir normieren damit es einfacher ist alle RG mit c. Wir können also von IS_erde immer nur IS_1 und IS_2 mit v < c messen. Machen wir das mal wie Frau Lopez und setzten hier v1 (IS_1 relativ zu IS_erde) mal immer auf einen festen Wert, also mal auf 0.5c.
Für v2 nehmen wir mal 0.6c, 0.7c, 0.8c und 0.9c. Die Formel ist mit c normiert:
v = (v1 + v2) / (1 + v1×v2)
v = (0.5 + 0.6) / (1 + 0.5×0.6) = 0.846c
v = (0.5 + 0.7) / (1 + 0.5×0.7) = 0.888c
v = (0.5 + 0.8) / (1 + 0.5×0.8) = 0.929c
v = (0.5 + 0.9) / (1 + 0.5×0.9) = 0.966c
(Anmerkung: Hab ich mir damals gut gemerkt)
Wenn man also nicht irgendwelche völlig irren Annahmen trifft, macht das auch alles schon einen Sinn. Zwei Objekte die eine RG zu einem anderen haben, können ohne Probleme ihre RG zueinander berechnen. Man kann also die RG zwischen allen IS wunderschön hin und her transformieren. Der Punkt ist eben der, man muss sich wirklich richtig mit einer Theorie auseinander setzen, und die Aussagen dieser erstmal wirklich verstehen. Wenn man das nicht hat, kann man auch nicht wirklich erwarten das man was Vernünftiges raus bekommt, wenn man einfach wild um sich rum rechnet.
Genauso könnte man sich dann auch fragen, welches Lied hört ein Blauwal wenn er Stepptanz übt. Und sich dann darüber streiten. Blauwale üben nun aber eben keinen Stepptanz. Und in der SRT gibt es kein IS mit v = c, also braucht man sich nicht fragen, was wohl passiert, wenn man ein solches mit einem anderen verrechnen will. Das ist und beleibt einfach nur Unsinn.
Natürlich kann man mit so einem Unsinn auch nicht zeigen, dass die SRT selber Unsinn ist, denn den hat man ja nun selber verzapft.
Und auch hier:
viewtopic.php?f=6&t=296#p15094viewtopic.php?f=6&t=296&p=15155#p15155viewtopic.php?f=6&t=296&p=15792#p15792hat er es erklärt, und viele Andere haben es dir auch schon oft erklärt.
Man kann sich nicht dem Eindruck erwähren, dass du die 10 Goldenen Regeln sauber abarbeitest, offenbar bist du zurzeit bei Nr.7
7. Nehmen Sie es nicht zu ernst, wenn Ihr Diskussionspartner darum bittet, innere Widersprüche der speziellen Relativitätstheorie mit Ihnen zu diskutieren. Lassen Sie sich dadurch nicht einschränken, nehmen Sie einfach stillschweigend an, Sie dürften weiterhin mit absoluter Gleichzeitigkeit, unendlich schneller Signalübertragung oder dem klassischen Additionstheorem für Geschwindigkeiten argumentieren oder materielle Systeme auf Lichtgeschwindigkeit beschleunigen. Benutzen Sie diese Voraussetzungen aber nach Möglichkeit nicht zu offensichtlich, sondern geben Sie sie erst nach längerem Nachfragen zu. Falls Sie auch mit Hilfe der klassischen Physik keinen vernünftigen Widerspruch zustande bringen, dann haben Sie immer noch die Möglichkeit, Widersprüche "von Hand" einzubauen, indem Sie eine bestimmte Situation überdefinieren.