Längenkontrahierter Zug

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Längenkontrahierter Zug

Beitragvon galactic32 » Di 30. Nov 2010, 21:17

Chief hat geschrieben:Ich würde sagen Ladungsmenge statt Ladungsdichte (bei einer kugelsymmetrischen Verteilung).
Warum?
Könnte auch sein, a lá Null-punkt-Schwankung der Ladung relativ zum Eigen-Feld!

Doch alleine das S-Orbital, z.B das Boson „Elektronen-Paar“ in der Helium-Hülle dürfte eine QM-Grund-Schwingung durch Kontraktion-Expansion der Orbital-Größe zur skalaren longitudinalen Feld-Schwingungs-Ausbreitung (Skalar-Licht) führen.

Gruß
galactic32
 
Beiträge: 1664
Registriert: Di 13. Okt 2009, 00:42

Re: Längenkontrahierter Zug

Beitragvon galactic32 » Di 30. Nov 2010, 21:40

Chief hat geschrieben:Das wäre dann ein Kugelkondensator - das intrinsische Feld ist veränderlich (wegen R_2 variabel), das Feld draußen gleich null.


Draußen?
R_2 ist unendlich! Beim Atom-Hüllen-S-Orbital , Helium,Waserstoff!
Einmal vom Kern abgesehen, was zuzufügend eh zu einem Skalar-Dipoloid-Feld führte, oder?

Also Alleine R_1 des „Kugel-Kondensator's“ schwinge um Delta(R_1)!

Gruß
galactic32
 
Beiträge: 1664
Registriert: Di 13. Okt 2009, 00:42

Re: Längenkontrahiert -> Äther & Co.

Beitragvon Kurt » Mi 1. Dez 2010, 00:04

Chief hat geschrieben:
Chief hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Dann gibts keine Polarisation.
...


Die Polarisation ist dann ebenfalls longitudinal...


Dazu ein Bild (von D. Heidorn):

Bild

Man sieht, dass die Polarisation parallel zum Feld verläuft. Bei einer veränderlichen el. Ladung der Kugel ist auch das Feld genauso veränderlich (an jedem Ort).

Gruß


Und jetzt machen wir noch daneben das gleiche Bild hin, drehen dessen Pfeile um (nur einen isotopen Rundstrahler gibts halt nicht).
Schon haben wir den Grundstock für ein polarisiertes Signal.
Denn "Wellen durchdringen sich schadlos".
Solch ein Signal(e) wirkt sich erst beim Empfänger aus.
Das bedeutet dass die Empfangsantenne ebenso beschaffen sein muss, die beiden Gegensätze verarbeiten kann.
Und das ist eben die Arbeitsweise eines Dipols.

Dieter Heidorn hat einen schönen Link zu einem Mikrowellenstrahler mit wechselbaren Filtern.
Dieser Link, das dahinterstehende Experiment, -zerlegt- und die Einzelkomponenten, besonders ihre Anordnung, besprochen, zeigt warum sich die "Herrn" geirrt haben als sie den Beweis der Transverswelle daraus abgelesen haben.
Wenn das nicht reicht dann muss das Polfilter für Licht auch noch dran glauben, das zeigt es nämlich auch.


Gruss Kurt
Kurt
 
Beiträge: 21774
Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Wohnort: Bayern

Re: Längenkontrahierter Zug

Beitragvon galactic32 » Mi 1. Dez 2010, 23:12

Chief hat geschrieben:R_2 ist Atomradius (Schalenabstand vom Koordinatenursprung).
Ja im Bild des Kugel-Kondensator's.
Metallische Kugel und Metall-Kugel-Schale klassisch.
Aber im Atom?
Das Feld der Hüllen-Ladung geht bis Unendliche, oder wie oder was hattest Du im Sinn?
Das Feld der Kern-Ladung ist beim neutralen Atom dem überlagert.
Nach einfachen Tropfen-Modellen haben wir im Kern auch einen Kondensator , der dann allerdings mit einer anderen Amplitude (und /oder Frequenz) Grund-Schwingungen ausführen sollte.
So weit atomintern Ladung zum Feld „übergeht“.

Irgendwie überlagert gedacht an etwas Kondensator-Ähnliches mit der HüllenLadung im chemischen S-1-„Orbital“ (Größe um 1 Å).
Sowie ein Kondensator irgendwie ins Centrum der Hülle gemogelt, mit Kernladung (Größe im fM -Bereich ).
Nur sehr Oberflächlich kann hier von einem neutral wirkendem Atom gesprochen werden.
Skalar-Emissionen/Absorptionen noch genauer zu untersuchender Art sollten irgendwie eine Rolle spielen.

Gruß
galactic32
 
Beiträge: 1664
Registriert: Di 13. Okt 2009, 00:42

Re: Längenkontrahierter Zug

Beitragvon galactic32 » Sa 4. Dez 2010, 12:27

Chief hat geschrieben:Im Atom ist es absolut identisch sonst hätten wir es mit einem "rotierenden" Dipol zu tun. Und die Konsequenz ist bekannt.
Nun mal langsam.

Im H-Atom ein Dipol?

Also H-Cl als Gas ja, das rotiert auch oder weniger (und erst kaumlichst im gefr. Kristall), und welche Konsequenz soll bekannt sein?So eine Aussage über die Abkling-Dauer eines rot. Dipol's !?

Nimm sonst mal ein freies H⁻ - Ion .

Chief hat geschrieben:Das Feld des Elektrons wird nach außen ab einem bestimmten Abstand (Van der Waals) exakt kompensiert (bei einem ungestörten Atom).
Erstens so bestimmt wäre der Abstand nicht, also ziemlich unbestimmt!
Vgl. bis knapp vor Ionisierungs-Grenze angeregte H-Atome, oder?
Solche „leuchten“ könnenden H-Atome dürfen wie „groß“ werden?< oo ?

„Dein“ Bild deutet gefrorenen Bimolekularen Sauerstoff an, und die delta+/delta- müssen temporär zu verstehen sein (hinkendes Modell um Anziehung zu „erklären“)!
Ein Skalar-Modell würde angemessener die Anziehung zur condensierten Form beschreiben dürfen!(Skalar-Magnetismus?)

Meinst Du „Elektron“ als Punkt-Etwas?
Chief hat geschrieben:Kernladung ist dauerhaft "überwiegend" positiv.
relativ Wozu?Messung?

Selbst eine absolut Konstante H⁺-Ladung kann in ihrer Ladungs-Dichte schwanken!
Das Volumen der e⁺ -Ladung, bzw die Oberfläche der Kugel, also des Protons (auf der die Ladung homogen verteilt ist) kann (QM: muß) grund-Schwingen (Radius R_1+|dR|*sin( omega_0 ) (?)).

So weit Gruß
galactic32
 
Beiträge: 1664
Registriert: Di 13. Okt 2009, 00:42

Re: Längenkontrahierter Zug

Beitragvon Ernst » Fr 10. Dez 2010, 11:59

Ich bringe noch mal bildlich das Panzerparadoxon 3.0. Das blaue Rechteck ist die Grube und das rote Gebilde ist der Panzer, bestehend aus dem eigentlichen Panzerkörper (rotes Rechteck) und den vorn und hinten angebauten Antennen. Die vorgegebene Logik ist, daß der Panzer die Grube überquert, wenn sein Panzerkörper gleichzeitig die Grubenränder erreicht , daß er aber in die Grube fällt, wenn er nur mit seinen Antennenspitzen die Grubenränder gleichzeitig erreicht. Damit wird das mysteriöse Gegenargument von Trigemina ausgeräumt, daß die Längenkontraktion nur ein Sonderfall für gleichzeitige Messung sei. Und daher nur für ein Objekt gilt, welches gleichzeitig die Grubenränder erreicht. Bitte, das ist hier in jedem Fall so.
Links (Bild A) zeigt die Situation bei einer Relativgeschwindigkeit Null. Mitte (Bild B) zeigt die Situation bei einer Relativgeschwindigkeit entsprechend gamma=2 vor der Begegnung. Rechts (Bild C) zeigt die Situation bei der Begegnung. Der links Im Bild entgegenkommende Panzer berührt nur mit den Antennenspitzen gleichzeitig die Grubenränder; er fällt in die Grube. Der Panzer rechts im Bild dagegen berührt mit seinem Panzerkörper gleichzeitig die Grubenränder; er überquert die Grube.
Identisch sieht das auch der gegnerische Panzer. Jeder nimmt wahr, daß er selbst die Grube überquert, der Gegner jedoch hineinfällt.
Die Realität der LK ist damit dann gestorben.
Panzerparadoxon 3.jpg
Panzerparadoxon 3.jpg (34.27 KiB) 6079-mal betrachtet


@Britta
Du kannst das gern ins alltopic tun. Auf Trias Reaktion wäre ich gespannt.

Gruß
Ernst
Ernst
 
Beiträge: 11188
Registriert: Mi 31. Dez 2008, 18:58

Re: Längenkontrahierter Zug

Beitragvon Gluon » Fr 10. Dez 2010, 14:25

Ernst hat geschrieben:Die vorgegebene Logik ist, daß der Panzer die Grube überquert, wenn sein Panzerkörper gleichzeitig die Grubenränder erreicht , daß er aber in die Grube fällt, wenn er nur mit seinen Antennenspitzen die Grubenränder gleichzeitig erreicht.


Das ist aber Comic-Logik. In Roadrunner-Comics fällt der Kojote erst, wenn er vollständig über dem Abgrund zu stehen kommt. Vorher läuft er einfach geradeaus. Nach dieser Logik kann der Panzer gar nicht in die Grube fallen, weil er ja ständig bewegt ist.

Gruß,
Gluon
Gluon
 
Beiträge: 423
Registriert: Di 27. Apr 2010, 23:18

Re: Längenkontrahierter Zug

Beitragvon Ernst » Fr 10. Dez 2010, 14:43

Gluon hat geschrieben:Das ist aber Comic-Logik. In Roadrunner-Comics fällt der Kojote erst, wenn er vollständig über dem Abgrund zu stehen kommt. Vorher läuft er einfach geradeaus. Nach dieser Logik kann der Panzer gar nicht in die Grube fallen, weil er ja ständig bewegt ist.

Ja Joachim. Schon klar, daß nun nach dieser ko-Variante solche Einwände kommen. Daß sowas allerdings von dir kommt, enttäuscht mich schon. Wenn es denn ernst gemeint war.

Vorher läuft er einfach geradeaus

Läuft einfach über den Abgrund und hält sich mit seinem vorstehenden Barthaar und seinem letzten Schwanzhaar an den Rändern fest. Naja im Comic schon.

Diese Ausrede mit der dynamischen Wirkung inclusive der Trägheitswirkung hatten wir schon von jemandem, aber der hatte physikalisch wenig drauf.
Dieses Argument hatte daher natürlich auch Tria nicht verwendet. Sie hatte lediglich die genannten Probleme mit der Gleichzeitigkeit.
Ich denke mal, Du wolltest nur einen Comic-Witz reißen. ;)

Ich kann auch dazu schreiben, daß die Schwerkraft in diesem Fall sehr, sehr groß sein soll. Aber nicht für Dich, weil Du sofort erkennst, daß das gleichwertig mit der genannten Logik ist. Daß dann der Panzer sich nicht mit den Antennen an den Rändern halten kann (das kann er selbst bei realen Verhältnissen nicht), muß man nicht dazusagen.

Das Paradoxon in dieser Form schlägt jedenfalls die physische Realität der LK. Ich weiß nicht mal, ob die verteidigst, wie Tria oder nicht, wie Dr. Pössel.

Ändert sich die physische Realität nicht, dann fallen beide in die Grube. Was dann auch wieder mit der richtigen Logik und der Kausalität versöhnt. Und unter dieser Voraussetzung auch mit der SRT.

Gruß
Ernst
Zuletzt geändert von Ernst am Fr 10. Dez 2010, 15:07, insgesamt 2-mal geändert.
Ernst
 
Beiträge: 11188
Registriert: Mi 31. Dez 2008, 18:58

Re: Längenkontrahierter Zug

Beitragvon Gluon » Fr 10. Dez 2010, 15:05

Ernst hat geschrieben:
Gluon hat geschrieben:Wenn es denn ernst gemeint war.


Es war schon ernst gemeint. Oder besser: es hat einen ernsten Hintergrund. Aber das Panzerparadoxon hier zu erklären, würde zu weit gehen und passt irgendwie nicht in dieses Forum. Vielleicht schreibe ich mal eine Homepage darüber.

Der Punkt ist, dass deine Vereinfachung unrealistisch ist. Du vereinfachst nämlich den Panzer zu einen ideal starren Körper mit unendlicher Schallgeschwindigkeit. Dass das nicht mit den Voraussetzungen der SRT zusammenpasst, sollte klar sein. Du beweist also letztlich nur, dass teile der SRT zu widersprüchen führt, wenn man voraussetzungen trifft, die der SRT widersprechen. Wen wundert das?

Mit unendlicher Gravitation und unendlich kleiner Masse kann ich nichts anfangen. Was denn nun? Im ersten fall würde die Spitze des Panzers abbrechen, sobald sie über Grube ragt, im zweiten Fall würde der Panzer gar nicht fallen.

Gruß,
Gluon
Gluon
 
Beiträge: 423
Registriert: Di 27. Apr 2010, 23:18

Re: Längenkontrahierter Zug

Beitragvon Ernst » Fr 10. Dez 2010, 15:21

Hallo Joachim,

Die unendlich kleine Masse war ein Irrtum meinerseits. Ich hab´s korrigiert

Gluon hat geschrieben: Der Punkt ist, dass deine Vereinfachung unrealistisch ist. Du vereinfachst nämlich den Panzer zu einen ideal starren Körper mit unendlicher Schallgeschwindigkeit. Dass das nicht mit den Voraussetzungen der SRT zusammenpasst, sollte klar sein. Du beweist also letztlich nur, dass teile der SRT zu widersprüchen führt, wenn man voraussetzungen trifft, die der SRT widersprechen.

Das kann nicht der Punkt sein. Natürlich kann man starre Körper voraussetzen. Gedankenexperimente genau dieser Art gehören zum Instrumentarium der Lehre der SRT.
Ich sehe daher auch nirgends eine Verletzung der Voraussetzungen der SRT.

Ich bleibe also dabei: Dieses Gedankenexperiment widerlegt die physische Ralisierung der LK.

Gruß
Ernst
Ernst
 
Beiträge: 11188
Registriert: Mi 31. Dez 2008, 18:58

VorherigeNächste

Zurück zu Relativitätstheorie

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 19 Gäste