Relativitätsphysik=Philosphischer Vampirismus

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Relativitätsphysik=Philosphischer Vampirismus

Beitragvon Manamana » Mi 9. Jul 2014, 23:36

Highway hat geschrieben: Die Frage ist vielmehr, wie wahrscheinlich ist es das die Theorie richtig ist, wenn man schon 60 oder 70 Jahre versucht den Nachweis zu erbringen, aber es gelingt nicht?

Da muss man schon etwas genauer hinschauen. Es ist etwas anderes wenn eine Theorie ein Phänomen in einer mit den technischen Mitteln verfügbaren Größenordnung vorher sagt, dieses jedoch nicht gemessen werden kann, weil es einfach nicht existiert. Oder aber ob die theoretische Vorhersage in einer Größenordnung liegt die (bisher!) nicht gemessen werden kann und der Nachweis aus diesem Grund nicht gelingt.
Sagen wir zb ich gebe dir ein Stück Blech und Behaupte ich habe dort im Nanometer Bereich meinen Namen reingeritzt. Um meine Behauptung zu überprüfen fängst du an Mikroskope zu entwickeln und nach meiner Inschrift zu suchen und obwohl du schon 60 Jahre dran bist kannst du mit deinen Mikroskopen leider nur bis in den Mikrometer Bereich auflösen und dementsprechend meine Inschrift nicht finden. Ist dann meine Behauptung etwa automatisch falsch, weil du sie nach 60 Jahren nicht bestätigen konntest?
Manamana
 
Beiträge: 268
Registriert: Di 3. Jun 2014, 12:12

Re: Relativitätsphysik=Philosphischer Vampirismus

Beitragvon McDaniel-77 » Do 10. Jul 2014, 00:09

Huhu Spacerat,

ich habe jetzt nur die anderen nachfolgenden Kommentare überflogen, da das meiste eh nur aus Spam und sinnlosem "re- und contra-zitieren" besteht.

Was hat das mögliche Faktum der Konstanz der Lichtgeschwindigkeit mit Zeit und Längen zu tun? Nichts!

Die Lichtgeschwindigkeit ist die Wirkungsgeschwindigkeit der EM-WW. Diese ist aus ungeklärten Gründen nicht unendlich sondern liegt bei ungefähr 300.000 km/s.
Zeit ist ein Konzept und Uhren sind nicht Zeit, folglich isteht die Endlichkeit der Lichtgeschwindigkeit in keinem Zusammenhang mit diesem Konzept.

Der Begriff der Dauer ist viel wichtiger und wie lange etwas dauert ist absolut und relativ, je nach Betrachtungsweise. Ich gehe davon aus, dass es Absolutheit gibt, d.h. man könnte (technisch aufwendig) einen Satelliten in den Kosmos schießen und so bewegen, dass er absolut ruht. Von dieser Ruheposition aus gesehen würde sich die Erde schwankend bewegen, die Sonne würde sich mit dem gesamten Sonnensystem entfernen und womöglich nie wieder in die Nähe des Satelliten geraten. Unsere Milchstraße wird durch EM-WW von anderen Milchstraßen angezogen, d.h. letztendlich kann es nur zufällig ruhende Körper im Universum geben, eigentlich bewegt sich alles, alles fließt, das führt dazu die relative Betrachtung von Geschwindigkeiten und Doppler-Effekte berücksichtigt werden müssen.

Schall ist nichts anderes als Lichtgeschwindigkeit, allerdings gedämpft, da Schall von Atomen und Molekülen in Folge einer Kettenreaktion übertragen wird. Die nackte EM-WW geht ursprünglich von einer einzigen Elementarladung aus und wirkt mit Lichtgeschwindigkeit. Unser Auge hat nichts damit zu tun, den Lichtgeschwindigkeit können wir mit EM-Sensoren messen. So weit ich informiert bin ist c nur vom Medium abhängig, die Wellenlänge spielt keine Rolle.

Ausgerechnet wegen der Konstanz der Lichtgeschwindigkeit kommt es zu Doppler-Effekten. Das ist für mich das stärkste Indiz für die Konstanz der selbigen.

Manamana,

scheint noch der Meinung zu sein, dass man Gravitationswellen messen könnte :-D. Wie ich schon in einem anderen Kommentar beschrieben habe, kann man Gravitationswellen mit einer Waage und einem schweren Pendel messen. Dazu braucht man nur die Waage mit einem Gewicht (1 kg) unter ein brutal schweres Pendel (10.000 kg) zu stellen. Jedes mal, wenn das Pendel über der Waage (1 m Abstand von Mittelpunkt zu Mittelpunkt) ist, sollte das Gewicht auf der Waage leichter werden und zwar exakt im Rhythmus der Pendelbewegung.

Grüße

McDaniel-77
McDaniel-77
 
Beiträge: 1022
Registriert: Mi 3. Jul 2013, 22:04

Re: Relativitätsphysik=Philosphischer Vampirismus

Beitragvon Manamana » Do 10. Jul 2014, 01:09

McDaniel-77 hat geschrieben:Manamana,

scheint noch der Meinung zu sein, dass man Gravitationswellen messen könnte :-D. Wie ich schon in einem anderen Kommentar beschrieben habe, kann man Gravitationswellen mit einer Waage und einem schweren Pendel messen. Dazu braucht man nur die Waage mit einem Gewicht (1 kg) unter ein brutal schweres Pendel (10.000 kg) zu stellen. Jedes mal, wenn das Pendel über der Waage (1 m Abstand von Mittelpunkt zu Mittelpunkt) ist, sollte das Gewicht auf der Waage leichter werden und zwar exakt im Rhythmus der Pendelbewegung.

Ja das mag ja ein schönes Experiment sein, hat aber mit Gravitationswellen nichts zu tun. Das passiert eben wenn man Begriffe einfach mit einer selbsterfundenen Bedeutung belegt, da man die Theorie in der sie definiert sind nicht kennt.
Manamana
 
Beiträge: 268
Registriert: Di 3. Jun 2014, 12:12

Re: Relativitätsphysik=Philosphischer Vampirismus

Beitragvon deejey » Do 10. Jul 2014, 01:27

Manamana hat geschrieben:
McDaniel-77 hat geschrieben:Manamana,

scheint noch der Meinung zu sein, dass man Gravitationswellen messen könnte :-D. Wie ich schon in einem anderen Kommentar beschrieben habe, kann man Gravitationswellen mit einer Waage und einem schweren Pendel messen. Dazu braucht man nur die Waage mit einem Gewicht (1 kg) unter ein brutal schweres Pendel (10.000 kg) zu stellen. Jedes mal, wenn das Pendel über der Waage (1 m Abstand von Mittelpunkt zu Mittelpunkt) ist, sollte das Gewicht auf der Waage leichter werden und zwar exakt im Rhythmus der Pendelbewegung.

Ja das mag ja ein schönes Experiment sein, hat aber mit Gravitationswellen nichts zu tun. Das passiert eben wenn man Begriffe einfach mit einer selbsterfundenen Bedeutung belegt, da man die Theorie in der sie definiert sind nicht kennt.


Vlt. kann man ja diese Waage irgendwo absolut ruhend positionieren, das wäre glaube ich so zwischen Saturn und Uranus, dann den Pendel an Jupiter mit viel EM-WW ankleben, so dass man durch den Dopplereffekt und ohne Zeit (jedoch mit Dauer!) das Gewicht der Gravitationswellen messen kann.
deejey
 
Beiträge: 297
Registriert: Mi 23. Apr 2014, 08:10

Re: Relativitätsphysik=Philosphischer Vampirismus

Beitragvon McDaniel-77 » Do 10. Jul 2014, 03:03

Hi Spacerat,

den Doppler-Effekt verstehen wir beide gleich, das ist gut. Doppler funktioniert nur bei konstanter Lichtgeschwindigkeit, würde Licht vom Sender oder Empfänger abhängen, gäbe es keinen Doppler-Effekt. Nun komme ich doch prompt zur Preisfrage!

Diese Gedankenexperimente sind zwar absurd, aber spaßeshalber lass uns spinnen.

Höhere absolute Geschwindigkeiten als c gibt es nicht, da Materie nur durch EM-WW beschleunigt werden kann und deshalb c die natürliche Grenze darstellt. Relativ können Abstände mit bis zu 2c ab oder zu nehmen, z.B. könnte man eine Elektronenkanone bauen, welche Elektronen in entgegensetze Richtung mit fast c wegschießt oder wie in CERN mit fast 2c relativ zueinander aufeinander schießt. Dann würden sich die Elektronen relativ zu einander mit fast 2c entfernen oder annähern, ihre absolute Geschwindigkeit kann aber c nicht überschreiten.

Wenn sich etwas mit Lichtgeschwindigkeit entfernt, wird es von nichts dahinter liegenden mehr angezogen. Ein Elektron dass sich mit Lichtgeschwindigkeit von der Erde entfernt, spürt die Erde nicht mehr, da die Gravitation nur mit c wirkt, schließlich ist sie der Überrest von EM-WW welche nach all der Abschirmung zwischen den Elementarladungen noch übrig bleibt.

Eine Lichtuhr funktioniert nicht mehr, sobald man sie nicht 100%ig in Stahlrichtung bewegt. Licht wird ja nicht mitgenommen, bewegt man den Spiegel zur Seite, endet der Lichtstrahl an der Wand der Lichtuhr.

Spacerat hat geschrieben:1. "Zeit ist, was die Uhr anzeigt".
2. Zeit vergeht, unaufhaltsam, unbestechlich.
3. weitere Vorschläge?


Dass Geschwindigkeit in zurückgelegter Strecke pro Zeit angegeben wird, sehe ich kein Problem. Zeit ist keine physikalische Größe, die einzige physikalische Größe ist die Elementarladung. Man kann dann relativ etwas konstruieren, z.b. sagt man dass:

- wenn sich die Erde einmal um sich selbst gedreht hat, also die Sonne am Äquator wieder im Zenit steht, dann ist 1 Tag vergangen.
- wenn die Sonne wieder am höchsten am Himmel steht, ist 1 Jahr vergangen.
- kürzere Dauern wie Sekunden sind schon nicht mehr so exakt anzugeben.

Eine Atomuhr nutzt ein Plasma, welches in Resonanz gebracht wird. Diese Resonanz ist aber von äußeren Einflüssen abhängig, es macht einen Unterschied, ob die Atomuhr am Äquator mittags um 12 Uhr oder nachts um 0 Uhr benutzt wird. Auch im Satelliten oder auf der Zugspitze funktioniert so eine hyperempfindliche Uhr ungenau. Das hat aber nichts damit zu tun, dass die Zeit langsamer oder schneller vergeht.
Die absolute Geschwindigkeit hat einen Einfluss auf die Dauer, es kommt zu Doppler-Effekten.

Was wir nicht wissen ist, was mit Lebewesen passiert, wenn sie sich mit absolut hoher Geschwindigkeit bewegen. Wir leben zum Glück in einer langsamen Welt, die Erde bewegt sich vielleicht mit 300 km/s, das sind 0,1 % der Lichtgeschwindigkeit, das macht biologisch noch nichts aus, aber stell dir 50 % c vor.
Ein EM-WW Signal einer Körperzelle würde in Bewegungsrichtung deutlich länger brauchen bis es ankommt und es wäre ins Rote verschoben und vielleicht nicht mehr den Effekt auslösen, den es bei natürlichen Geschwindigkeiten auslöst. Ein rückwärtiger Impuls wäre ins Blaue verschoben und könnte womöglich Gewebe schädigen. Wie sich Materie bei solche hohen Geschwindigkeiten verhält ist nicht geklärt.

Es sind und bleiben absurde, wenn auch interessante, Gedankenexperimente.

Grüße

McDaniel-77

P.S.: Manamana:
Wiki hat geschrieben:Eine Gravitationswelle ist eine Welle in der Raumzeit.

:D Raumzeit ist ein fiktives Konzept aus Raum und Zeit, also doppelter Quatsch und physikalisch bedeutungslos. Da sich die Gravitation angeblich mit Lichtgeschwindigkeit ausbreitet und Newton aber meint, sie sei instantan, muss ich Newton Nachhilfe erteilen. Die Erde erzeugt ein EM-WW-Feld, das bewegt sich mit der Erde mit, es ist schon da wo z.B. der Mond gerade noch nicht ist. Der Mond bewegt sich praktisch auf einer Äquipotentialbahn um die Erde herum, er schwimmt auf einer imaginären Oberfläche gleichmäßiger Anziehung. Es gilt natürlich die Lichtgeschwindigkeit auch für die Gravitation, sie ist ja reine EM-Restwirkung.

Ein schweres Pendel wirkt nur mit Lichtgeschwindigkeit auf den Probekörper unter dem Pendel auf der Waage, daher zeigt die Waage auch verzögert das leichtere Gewicht an, wenn das Pendel schon etwas über den Scheitelpunkt hinaus ist.

Allerdings gibt es noch eine zweite Möglichkeit, welche dazu führt, dass die Gravitation eine statische Kraft ist und sie instantan wirkt. Solchen Fragen müsste man durch geeignete Experimente allerdings leicht auf den Grund gehen können. ( Pendel & Waage)
McDaniel-77
 
Beiträge: 1022
Registriert: Mi 3. Jul 2013, 22:04

Re: Relativitätsphysik=Philosphischer Vampirismus

Beitragvon Manamana » Do 10. Jul 2014, 09:33

:D Raumzeit ist ein fiktives Konzept aus Raum und Zeit, also doppelter Quatsch und physikalisch bedeutungslos.

Ohne Begründung gehe ich auf solche völlig sinnlosen Behauptungen gar nicht mehr ein.
die Gravitation, sie ist ja reine EM-Restwirkung.

Hier genau das gleiche.
Ein schweres Pendel wirkt nur mit Lichtgeschwindigkeit auf den Probekörper unter dem Pendel auf der Waage, daher zeigt die Waage auch verzögert das leichtere Gewicht an, wenn das Pendel schon etwas über den Scheitelpunkt hinaus ist.

Glaube zum einen das das so nichtmal stimmt, zum anderen ist es aber auch egal, weil ich dir schon gesagt habe das das mit Gravitationswellen nichts zu tun hat, sondern nur das ist was du dir einfach unter diesem Begriff selbst zusammengereimt hast.
Manamana
 
Beiträge: 268
Registriert: Di 3. Jun 2014, 12:12

Re: Relativitätskritik = Halbwissen

Beitragvon Yukterez » Do 10. Jul 2014, 10:03

http://de.wikipedia.org/wiki/Quadrupolmoment#Gravitationswellen

Wikipedia hat geschrieben:Jede Veränderung in der Verteilung von Masse und/oder Energie im Universum, bei der zumindest das Quadrupolmoment zeitlich variiert, führt zur Abstrahlung von Gravitationswellen.

Pendel werden verwendet, um Bodenvibrationen herauszufiltern: http://relativity.livingreviews.org/open?pubNo=lrr-2009-2&page=articlesu17.html

Sathyaprakash & Schutz hat geschrieben:External mechanical vibrations must be screened out. These are a problem for bar detectors, too, but are more serious for interferometers, not least because interferometers bounce light back and forth between the mirrors, and so each reflection introduces further vibrational noise. Suspension/isolation systems are based on pendulums. A pendulum is a good mechanical filter for frequencies above its natural frequency.

Zitierend,

Bild
Zuletzt geändert von Yukterez am Do 10. Jul 2014, 10:17, insgesamt 1-mal geändert.
Yukterez
 
Beiträge: 14686
Registriert: So 8. Apr 2012, 19:55

Re: Relativitätsphysik=Philosphischer Vampirismus

Beitragvon deejey » Do 10. Jul 2014, 10:17

McDaniel-77 hat geschrieben:Was wir nicht wissen ist, was mit Lebewesen passiert, wenn sie sich mit absolut hoher Geschwindigkeit bewegen. Wir leben zum Glück in einer langsamen Welt, die Erde bewegt sich vielleicht mit 300 km/s, das sind 0,1 % der Lichtgeschwindigkeit, das macht biologisch noch nichts aus, aber stell dir 50 % c vor.
Ein EM-WW Signal einer Körperzelle würde in Bewegungsrichtung deutlich länger brauchen bis es ankommt und es wäre ins Rote verschoben und vielleicht nicht mehr den Effekt auslösen, den es bei natürlichen Geschwindigkeiten auslöst. Ein rückwärtiger Impuls wäre ins Blaue verschoben und könnte womöglich Gewebe schädigen. Wie sich Materie bei solche hohen Geschwindigkeiten verhält ist nicht geklärt.

Es sind und bleiben absurde, wenn auch interessante, Gedankenexperimente.

Stimmt, deine Rückschlüsse sind völlig absurd und nicht mal Galileo-konform. Bei geradliniger unbeschleunigter Bewegung merkt man nicht mal dass man sich "bewegt" :D
deejey
 
Beiträge: 297
Registriert: Mi 23. Apr 2014, 08:10

Re: Relativitätskritik = Halbwissen

Beitragvon Yukterez » Do 10. Jul 2014, 10:20

Es sei denn wir würden uns relativ zum Hubbleflow sehr schnell bewegen, aber 0.5c reichen noch lange nicht aus um aus der Mikrowellenstrahlung eine Gammastrahlung zu machen: CMB Dipole

Den Taschenrechner auspackend,

Bild
Yukterez
 
Beiträge: 14686
Registriert: So 8. Apr 2012, 19:55

Re: Relativitätskritik = Spaßmacherei

Beitragvon Yukterez » Do 10. Jul 2014, 11:33

Spacerat hat geschrieben:Ok... da uns ohnehin schon alle für Spinner halten... dann woll'n wa mal.

So nach dem Motto "ist der Ruf einmal ruiniert lebt sich's weiter ungeniert" oder wie Bild
Das solltest du nicht machen, denn auch wenn du ein Spinner (natürlich in Anführungszeichen) bist, so bist du wenigstens einer von den Spinnern, die sich auch Mühe geben ein Programm zu schreiben. Das ist heutzutage gar nicht so selbstverständlich und gibt dir im Vergleich zu den reinen Dampfplauderern mit Mathematikphobie noch eine gewisse Vorbildfunktion. Die solltest du nicht so leichtfertig auf's Spiel setzen!

Wissend, dass du auch anders kannst,

Bild
Yukterez
 
Beiträge: 14686
Registriert: So 8. Apr 2012, 19:55

VorherigeNächste

Zurück zu Relativitätstheorie

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 9 Gäste