Lübecker hat geschrieben:Das Problem mit dem Verstehen liegt mehr auf Seiten der Leugner, es ist ganz trivial. Im Zug gibt es synchronisierte Uhren, können ja bei mal beide auf - 10 s gestellt worden sein, welchen Wert beide nach der Synchronisation anzeigen ist egal, es müssen erstmal nur gleiche Zeiten sein. Nun schlägt eben bei - 0,57735 s der erste Blitz in eine Zugende, alle Uhren im Zug zeigen diese Zeit dabei an. 0,57735 s später zeigen alle Uhren im Zug eben 0 s an und der Schaffner in der Zugmitte steht nun dem Wärter am Bahndamm gegenüber. Dieser stellt nun sein Uhr in diesem Augenblick einfach auf 0 s. Und schon ist seine Uhr mit der des Schaffners für den Augenblick synchronisiert. Das hält aber eh nicht lange, denn die Uhr des Schaffners geht ja für den Wärter langsamer. Er müsste also theoretisch ständig seine Uhr neu synchronisieren. Darum geht es ja auch gar nicht, es geht ja nur darum einen gemeinsamen Nullpunkt für beide Systeme vorzugeben, damit die Rechnung so einfach wie möglich ist. Der Wärter kann so nun seine Uhren am Bahndamm nach synchronisieren. Konkret wird er da schon synchrone Uhren haben, er muss diese nur auf die Zeitanzeige 0 s stellen. Wie auch immer, das Verständnisproblem hier liegt wie immer mal wieder auf der Seite der Leugner.
Na ja - wenn die Leugner Verständnispobleme haben, könnte es auch daran liegen, das die Erklärungen auch nicht immer hilfreich sind.
Ich habe jedenfalls nicht verstanden was Du damit nun aussagen willst.
Mit viel gutem Willen kann ich erkennen, das Du nix falsches sagst - aber wie das jemanden dabei helfen soll endlich zu verstehen, dass ein Zahl von -0,577 NICHT aussagt, dass das Ereigniss im bewegten System gesehen wird BEVOR es eintritt, seh ich nicht.
Mir wird von der ganzen ( und unnötigen) herumsynchronisierei eher schwindlig.
Wie gesagt - nix falsches was Du schreibts aber m.E. absolut nicht hilfreich, sondern das Gegenteil.

