Synchronisationsverlust beschleunigter Uhren

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Synchronisationsverlust beschleunigter Uhren

Beitragvon fallili » So 28. Jul 2013, 22:49

Lübecker hat geschrieben:Das Problem mit dem Verstehen liegt mehr auf Seiten der Leugner, es ist ganz trivial. Im Zug gibt es synchronisierte Uhren, können ja bei mal beide auf - 10 s gestellt worden sein, welchen Wert beide nach der Synchronisation anzeigen ist egal, es müssen erstmal nur gleiche Zeiten sein. Nun schlägt eben bei - 0,57735 s der erste Blitz in eine Zugende, alle Uhren im Zug zeigen diese Zeit dabei an. 0,57735 s später zeigen alle Uhren im Zug eben 0 s an und der Schaffner in der Zugmitte steht nun dem Wärter am Bahndamm gegenüber. Dieser stellt nun sein Uhr in diesem Augenblick einfach auf 0 s. Und schon ist seine Uhr mit der des Schaffners für den Augenblick synchronisiert. Das hält aber eh nicht lange, denn die Uhr des Schaffners geht ja für den Wärter langsamer. Er müsste also theoretisch ständig seine Uhr neu synchronisieren. Darum geht es ja auch gar nicht, es geht ja nur darum einen gemeinsamen Nullpunkt für beide Systeme vorzugeben, damit die Rechnung so einfach wie möglich ist. Der Wärter kann so nun seine Uhren am Bahndamm nach synchronisieren. Konkret wird er da schon synchrone Uhren haben, er muss diese nur auf die Zeitanzeige 0 s stellen. Wie auch immer, das Verständnisproblem hier liegt wie immer mal wieder auf der Seite der Leugner.



Na ja - wenn die Leugner Verständnispobleme haben, könnte es auch daran liegen, das die Erklärungen auch nicht immer hilfreich sind.
Ich habe jedenfalls nicht verstanden was Du damit nun aussagen willst.
Mit viel gutem Willen kann ich erkennen, das Du nix falsches sagst - aber wie das jemanden dabei helfen soll endlich zu verstehen, dass ein Zahl von -0,577 NICHT aussagt, dass das Ereigniss im bewegten System gesehen wird BEVOR es eintritt, seh ich nicht.
Mir wird von der ganzen ( und unnötigen) herumsynchronisierei eher schwindlig.
Wie gesagt - nix falsches was Du schreibts aber m.E. absolut nicht hilfreich, sondern das Gegenteil.
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Re: Synchronisationsverlust beschleunigter Uhren

Beitragvon Harald Maurer » So 28. Jul 2013, 22:54

Lübecker hat geschrieben: Nun schlägt eben bei - 0,57735 s der erste Blitz in eine Zugende, alle Uhren im Zug zeigen diese Zeit dabei an. 0,57735 s später zeigen alle Uhren im Zug eben 0 s an und der Schaffner in der Zugmitte steht nun dem Wärter am Bahndamm gegenüber.

Und das ist der Zeitpunkt, an welchem die Blitze gleichzeitig in den Bahndamm einschlagen! Und was ist das für ein Blitz, der bei -0,57735 s eingeschlagen hat? Zwei Blitze? Für jeden einen, damit kein Streit entsteht? Und das ist noch nicht alles, denn nach weiteren 0,57735 s schlägt wieder ein Blitz ein, den der Schaffner sieht. Seltsam, bei O s hat der Blitz in den Bahndamm eingeschlagen, jetzt schlägt er nochmal ein? Vier Blitze? Aber am schönsten ist der eine Blitz bei O s in den Bahndamm, der vom Schaffner schon 0,57735 s vorher gesehen wird. Der gefällt mir am besten! Er macht Relativisten zu Hellsehern, die in die Zukunft schauen können. Super Theorie! Das bringt sonst keine zuwege. 8-)

Grüße
Harald Maurer
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Re: Synchronisationsverlust beschleunigter Uhren

Beitragvon Jondalar » So 28. Jul 2013, 23:02

Lübecker hat geschrieben:Einige waren richtig, einige waren falsch, eine richtige Darstellung ist diese:

Bild

Die Rechnung dazu wurde nun auch ganz oft gezeigt. Dort ist klar zu erkennen, zum Zeitpunkt t = 0 fällt A mit A' und B mit B' zusammen und auch O mit O' zusammen. Wenn da wer anderer Meinung ist, soll er diese sachlich mal auf den Punkt bringen. Ist falsch ist kein Argument.



:lol: :lol: :lol: :lol: :lol:
Hervorhebungen durch mich - und - "Ist falsch" IST ein Argument, da braucht es nur Augen im Kopf.

Mal eine Aufgabe die den Schreiber sicherlich wieder überfordert:

Im System Zug, wenn B' bei t=0 ist, WO befindet sich da A' ?

Ich lach mich jetzt erstmal bis morgen aus, dann sehen wir weiter - setzen 6!
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Re: Synchronisationsverlust beschleunigter Uhren

Beitragvon fallili » So 28. Jul 2013, 23:09

Lübecker hat geschrieben:Was ist genau das Problem beim Verstehen?

Wo verbietet die SRT denn, das bei t = 0 bei A ein Wärter steht und genau zu diesem Zeitpunkt das eine Zugende auch dort ist? Und wo verbietet nun die SRT, das bei B zu diesen Zeitpunkt ein anderer Wärter steht und dort das andere Zugende ist? Wo genau ist da nun das Problem, wo widerspricht das allen Regeln der SRT? Gibt es dazu mal ein Argument?


Es hat einfach keinen Sinn - man kann es tausendmal schreiben und Du weigerst Dich zu akzeptieren was die SRT selber aussagt.

Zum Zeitpunkt t =0 steht bei A der Wärter und das Zugende (Ereignis1, das "stehen" bzw sich treffen IST ja schon eine Ereignis, keine Blitze notwendig) - zu diesem Zeitpunkt steht bei B auch ein Wärter und das andere Zugende (Ereignis 2).
DAS IST OHNE ZWEIFEL GLEICHZEITIG - BEURTEILT AUS DEM RUHENDEN IS.

Genausogut ist aber aus Sicht des Zuges nach Deiner "Privat" - Darstellung ersichtlich:
Zum Zeitpunkt t = 0 steht an das Zugende beim Wärter A (Ereignis 1') - zu diesem Zeitpunkt steht das andere Zugende beim Wärter B (Ereignis 2').
DAS IST OHNE ZWEIFEL GLEICHZEITIG - BEURTEILT AUS DEM BEWEGTEN IS.

Und toll - soeben hast Du eindeutig beweisen, dass die SRT nur Blödsinn erzählt, weil sowohl in dem ruhendem System als auch in dem bewegten System die zwei Ereignisse GLEICHZEITIG sind!

UND JA DAS VERBIETET DIE SRT!
Und JA das "widerspricht den Regeln der SRT"!
Und Ja - das reicht als Argument dazu!
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Re: Synchronisationsverlust beschleunigter Uhren

Beitragvon Kurt » So 28. Jul 2013, 23:16

Lübecker hat geschrieben:Das ist doch nun wirklich ganz einfach, wenn die negative Zahl stört, stellen Wärter und Schaffner ihre Uhren wenn sie sich beide in der Mitte sehen eben auf 1 s und schon sind alle Zeiten positiv.


Natüüürlich, ganz einfach.
Das typische Verhalten eine -Glaubenden-.
Alles was stören könnte einfach durch eine neue Behauptung, einen neuen "Glaubenssatz" wegwischen.
Einfach , bequem, und meisst effektiv.
Aber halt nicht immer.

Es steht immer noch die Realität im Wege, diese besagt halt einfach dass (die synchron gehenden Uhren) sich die Natur, also die Realität, nichts darum schert was einer gerne haben möchte.

Eine Maschine, ob PC oder Stanze, funktioniert nur wenn alle Komponenten 100% tig der Natur entsprechen, also den Vorgaben der Natur gehorchen.
Da hilft kein Ablenken und Umdrehen und Ausweichen und Umdrehen von Umständen!
Da hilft Garnichts, da ist sie der Herr, nicht das was du gerne als "Realität" verkaufen möchtest.

Da geht einfach deine hochgelobte RT den Bach runter.
Den Irrsinn ist nicht mit Natur vereinbar.

Prediger haben irgendwann mal abgewirtschaftet, du bist inzwischen schon überfällig.


Kurt
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Re: Synchronisationsverlust beschleunigter Uhren

Beitragvon Jondalar » So 28. Jul 2013, 23:17

fallili hat geschrieben:
Lübecker hat geschrieben:Was ist genau das Problem beim Verstehen?

Wo verbietet die SRT denn, das bei t = 0 bei A ein Wärter steht und genau zu diesem Zeitpunkt das eine Zugende auch dort ist? Und wo verbietet nun die SRT, das bei B zu diesen Zeitpunkt ein anderer Wärter steht und dort das andere Zugende ist? Wo genau ist da nun das Problem, wo widerspricht das allen Regeln der SRT? Gibt es dazu mal ein Argument?


Es hat einfach keinen Sinn - man kann es tausendmal schreiben und Du weigerst Dich zu akzeptieren was die SRT selber aussagt.

Zum Zeitpunkt t =0 steht bei A der Wärter und das Zugende (Ereignis1, das "stehen" bzw sich treffen IST ja schon eine Ereignis, keine Blitze notwendig) - zu diesem Zeitpunkt steht bei B auch ein Wärter und das andere Zugende (Ereignis 2).
DAS IST OHNE ZWEIFEL GLEICHZEITIG - BEURTEILT AUS DEM RUHENDEN IS.

Genausogut ist aber aus Sicht des Zuges nach Deiner "Privat" - Darstellung ersichtlich:
Zum Zeitpunkt t = 0 steht an das Zugende beim Wärter A (Ereignis 1') - zu diesem Zeitpunkt steht das andere Zugende beim Wärter B (Ereignis 2').
DAS IST OHNE ZWEIFEL GLEICHZEITIG - BEURTEILT AUS DEM BEWEGTEN IS.

Und toll - soeben hast Du eindeutig beweisen, dass die SRT nur Blödsinn erzählt, weil sowohl in dem ruhendem System als auch in dem bewegten System die zwei Ereignisse GLEICHZEITIG sind!

UND JA DAS VERBIETET DIE SRT!
Und JA das "widerspricht den Regeln der SRT"!
Und Ja - das reicht als Argument dazu!


Nein Fallili,

zum Zeitpunkt t=0 und t'=0 stehen EINZIG UND ALLEINE O und O' gegenüber. Schau doch mal genau hin bitte

Herzliche Grüße - bis morgen
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Re: Synchronisationsverlust beschleunigter Uhren

Beitragvon fallili » So 28. Jul 2013, 23:28

Jondalar hat geschrieben:...
Ich erkläre Dir das mal anders. Nehmen wir wieder unser Flugzeug. Das rüsten wir jetzt zum Militärjet auf und stellen uns auf den Äquator. Die Erde rotiert dort ja annähernd mit Schallgeschwindigkeit. In meinem "neuer Tag" Beispiel ging es ja darum, dass ich eine Entfernungsangabe per Zeit nicht als Zeitdefinition im herkömmlichen Sinne nehmen darf.

Du setzt Dich also in den Jet und ich bin 3 Schallstunden weit weg von Dir - das ist eine ORTSANGABE ! - Jetzt fliegst Du gerade so schnell, dass Du Dich dem Mitternachtspunkt gegenüber nicht veränderst. Bei Dir ist 0:00h, bei mir ist, von Dir aus gesehen, -3h. Die Erde dreht sich, Du stehst für Mitternacht still und sagst jetzt: Bei mir vergeht keine Zeit, weil bei mir immer Mitternacht ist. Gleichzeitig fängst Du bei mir mit -3h an. Da ich 3 Stunden brauche, treffen wir uns - na? - genau um 0:00. Das ist aber eben grottenfalsch. Deine Zeit bleibt nämlich NICHT stehen, auf Deiner Borduhr ist es wenn wir uns treffen bereits +3:00. Wenn ich meine vorher mit Deiner synchronisiere ist auch bei mir exakt +3:00h. Keine Sekunde mehr, keine weniger. Es ist nicht bei Dir immer 0:00 und bei mir war es niemals -3.

Herzliche Grüße

Dir ist schon klar, dass "Schallstunden" eine unangenehme Zeitdefinition ist, weil Schall sich nicht invariant ausbreitet.
Das könnte zu Mißverständnissen führen.

Aber egal, wenn Du Ortsangaben in Schallstunden haben willst mach ich da schon mit.

Also flieg ich am Mitternsachtspunkt - dem gegenüber verändere ich mich nicht.
Aber ich muss ja nur wissen wie sich der Schall ausgebreitet hat.
Und nach 3 h wird er 3x3600x320 m weiter sein. Also weiß ich aus diese Entfernungangabe wie viel Zeit bei mir vergangen ist.
Wie gesagt - doofe Definition, weil eben nicht invariant - ich kann nicht einfach bei mir schaun wo der Schall in bezug zu mir ist, sondern muss die Entfernung der "Schallwelle" von Ausgangspunkt aus beurteilen. Aber ich sehe an der Ausbreitung der Welle wie "die Zeit" vergeht. Da ist nix mit "bei mir vergeht keine Zeit".

Kein Problem also mit "Schallstunden" eine ordentliche Zeitangabe zu erzeugen, bei der wir uns nach 3 Schallstunden auch treffen.

Ganz anders wäre es wenn die Schallgeschwindigkeit auch invariant wäre.
Aber dazu bin ich zu müde (und mit Lübecker war ich gerade am Streiten und geb es aber nun auf mit ihm - hat keinen Sinn).

Aber versuch Du mal herauszufinden, was es bedeuten würde, wenn Schall sich VOR mir weiterhin mit 320 m /sek ausbreiten würde, wenn ich schon mit Schallgeschwindigkeit (sagen wir besser fast mit Schallgeschwindigkeit) bewege.
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Re: Synchronisationsverlust beschleunigter Uhren

Beitragvon fallili » So 28. Jul 2013, 23:32

Kurt hat geschrieben:
Lübecker hat geschrieben:Das ist doch nun wirklich ganz einfach, wenn die negative Zahl stört, stellen Wärter und Schaffner ihre Uhren wenn sie sich beide in der Mitte sehen eben auf 1 s und schon sind alle Zeiten positiv.


Da geht einfach deine hochgelobte RT den Bach runter.
Den Irrsinn ist nicht mit Natur vereinbar.

Kurt


Nur zur Klarstellung, da geht nicht "die" hochgelobte RT den Bach runter - da geht Lübeckers Auffassung von RT den Bach runter.

Möchte ich nur mal gesagt habe.
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Re: Synchronisationsverlust beschleunigter Uhren

Beitragvon Kurt » So 28. Jul 2013, 23:33

fallili hat geschrieben:Dir ist schon klar, dass "Schallstunden" eine unangenehme Zeitdefinition ist, weil Schall sich nicht invariant ausbreitet.


Licht auch nicht!

Kurt

Weisst du noch?
Ich habe dich gefragt was du unter "Invariant" dir vorstellst und wo die Messungen sind die die Lichtinvarianz beweisen.

Bisher keine Antwort!!
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Re: Synchronisationsverlust beschleunigter Uhren

Beitragvon Kurt » So 28. Jul 2013, 23:35

fallili hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Lübecker hat geschrieben:Das ist doch nun wirklich ganz einfach, wenn die negative Zahl stört, stellen Wärter und Schaffner ihre Uhren wenn sie sich beide in der Mitte sehen eben auf 1 s und schon sind alle Zeiten positiv.


Da geht einfach deine hochgelobte RT den Bach runter.
Den Irrsinn ist nicht mit Natur vereinbar.

Kurt


Nur zur Klarstellung, da geht nicht "die" hochgelobte RT den Bach runter - da geht Lübeckers Auffassung von RT den Bach runter.

Möchte ich nur mal gesagt habe.


Erlaubt, macht aber keinen Unterschied.
Er versucht nur mit "seinen Mitteln" da was zu retten.


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