Warum die SRT falsch ist

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Warum die SRT falsch ist

Beitragvon Hannes » Mi 29. Apr 2009, 11:06

Hallo Bruno !

Wie war der Segeltörn? Das Wetter war ja ganz passabel, wie ich in
Amsterdam feststellen konnte.Amsterdam ist eine Reise wert !

    "Beim Übergang von einem Inertialsystem zu einem anderen, dazu bewegten Inertialsystem ändert sich nicht die Lichtgeschwindigkeit, sondern es ändern sich die Maßvielheiten (vor dem Wunderjahr der Popphysik noch Maßeinheiten genannt!) für die geschwindigkeits- und gravitationsabhängigen Größenarten Länge und Zeit."
Genau wie du sagst ! Wenn ein Auto beschleunigt ,könnte man ja auch sagen:
Die Straße hat sich verkürzt.Dass von Menschen geschaffene Maßeinheiten
durch Vorgänge in der Natur beeinflusst werden sollen, ist doch der Jahrhundertirrtum.

Mit besten Grüßen Hannes
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Re: Warum die SRT falsch ist

Beitragvon contravariant » Mi 29. Apr 2009, 15:56

Bruno hat geschrieben:Inertialsysteme haben ein Gravitationsfeld, sofern sie eine Masse haben!

Intertialsysteme schmecken auch, sofern sie einen Geschmackstoff enthalten.
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Re: Warum die SRT falsch ist

Beitragvon contravariant » Mi 29. Apr 2009, 19:55

Bruno hat geschrieben:Offensichtlich weiß contravariant nicht mal, was ein Inertialsystem ist. :lol:

Natürlich nicht. Ich bin völlig planlos. Aber erklär doch mal auf Basis des Zitates aus dem Landau-Lifschitz, welche IS, oder allgemeiner, welche BS Masse besitzen. Dann können wir auch diskutieren, welche davon wiederum nach Erdbeeren schmecken.
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Re: Warum die SRT falsch ist

Beitragvon contravariant » Mi 29. Apr 2009, 19:59

Hannes hat geschrieben:Zu den angeführten Experimenten: Bei den meisten Experimenten ist eine Anisotrophie explizit angegeben.

Welches der angegeben Experimente zeigt bitte ein Anisotropie der LG?

Hannes hat geschrieben:Ist in Wikipedia unter „Annihilation“ ganz genau nachzulesen. Unter Abstahlung eines Photons von 511 kev „vernichten“ oder annihilierern sich e+e- Elektronen. Ich betrachte diese Annihilisation aber als „Vereinigung“, da sich unter Zuführung der gleichen Energie aus dem virtuellem e+e- Paar wieder einzelne freie Elektronen bilden.
Annihilisation deshalb, weil man plötzlich beide Elektronen nicht mehr detektieren kann.
Die Quantenphysik kennt sie trotzdem als virtuell.
de.wikipedia.org/wiki/Annihilation

Schön. Aber in dem Artikel ist an keiner Stelle die Rede davon, das
Hannes hat geschrieben:Das sind doch Elektronen, die durch ihre Vereinigung den größten Teil ihrer Ladung und ihrer Masse abgestrahlt haben.

und danach hatte ich gefragt. Also nochmal: Wie wird sie denn nun abgestrahlt die Ladung?

(alternativ könntest du den zitierten Artikel auch lesen und verstehen und dann deine Behauptung korrigieren...)
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Re: Warum die SRT falsch ist

Beitragvon Hannes » Do 30. Apr 2009, 10:12

Hallo Contravariant !

    „Hannes hat geschrieben:Das sind doch Elektronen, die durch ihre Vereinigung den größten Teil ihrer Ladung und ihrer Masse abgestrahlt haben.

    und danach hatte ich gefragt. Also nochmal: Wie wird sie denn nun abgestrahlt die Ladung“

Die Annahme, dass e+e- Paare als Weiterleitungsmedium der EM-Wellen fungieren können, stammt von dem Diskussionsfreund CHIEF und ist ziemlich einleuchtend.
Wenn man bedenkt, dass die Kosmologie nach Materie sucht, die sich mit heutiger Technologie noch nicht nachweisen lässt, die aber beim „Urknall“ vorhanden gewesen sein soll,wären diese virtuellen Teilchen die besten Kandidaten dafür.

Ausserdem ist die Frage noch nicht geklärt, was „MASSE“ eigentlich sein kann.
Man kann nur spekulieren, ob MASSE mit LADUNG zusammenhängt und wieweit der
von der Quantenphysik festgestellte SPIN der Teilchen damit zu tun hat.
Man kann nicht alles selbst feststellen, man soll sich auf die Berichte der damit befassten Experimentalphysiker stützen können.

Dass die Zerstrahlung oder Vereinigung von Elektronen mit Positronen auch mit Abgabe der Masse vor sich geht, ist mir bekannt.Die Abstrahlung erfolgt mit 521 kev und ist für diesen Vorgang typisch.

Mit Gruß Hammes
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Re: Warum die SRT falsch ist

Beitragvon contravariant » Do 30. Apr 2009, 10:51

Hannes hat geschrieben:Dass die Zerstrahlung oder Vereinigung von Elektronen mit Positronen auch mit Abgabe der Masse vor sich geht, ist mir bekannt.Die Abstrahlung erfolgt mit 521 kev und ist für diesen Vorgang typisch.

Welche Gesamtladung hat denn ein Elektron-Positron Paar? Bei der Paarvernichtung werden übrigens min 2*511keV abgestraht. Das entspricht der Ruhemasse von Elektron und Positron.
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Re: Warum die SRT falsch ist

Beitragvon contravariant » Do 30. Apr 2009, 10:53

Bruno hat geschrieben:Offensichtlich weiß contravariant nicht, was ein Inertialsystem ist, er hat auch nicht verstanden, was das Trägheitsgesetz besagt.

Doch habe ich. Deshalb frage ich nochmal, an welcher Stelle steht denn nun, dass das IS selbst träge bzw. massebehaftet ist?
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Re: Warum die SRT falsch ist

Beitragvon Hannes » Do 30. Apr 2009, 14:16

Hallo Chief !

    „Wieso Vernichtung? Warum sollten sie vernichtet werden? Könnte es nicht sein, dass die Paare als Vakuumteilchen (Bosonen) weiterleben? Wieso findet man überall die "virtuellen" e-e+Paare, wenn sie vernichtet worden sind?“

Genauso sehe ich das auch !

Hannes
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Re: Warum die SRT falsch ist

Beitragvon Optimist71 » Do 30. Apr 2009, 15:02

Bruno hat geschrieben:Offensichtlich weiß contravariant nicht, was ein Inertialsystem ist, er hat auch nicht verstanden, was das Trägheitsgesetz besagt.

Nun, Bruno,

sicherlich aber kannst Du uns erklaeren, was denn nun ein Inertialsystem ist. Dabei solltest Du aber Saetze wie diesen hier
Bruno hat geschrieben:Die Galilei-Transformationen dienen nur der Umrechnung von Zeit- und Ortskoordinaten und Geschwindigkeiten innerhalb eines Inertialsystem von einem Koordinatensysteme in ein anderes.
oder
Die Galilei-Transformationen dienen nicht der Umrechnung von einem Inertialsystem in ein anderes Inertialsystem.

tunlichst vermeiden.

@all: Der Begriff des Inertialsystems scheint in diesem Thread offenbar nicht allen wirklich klar zu sein. Zum Beispiel habe ich weiter oben etwas gelesen in der Richtung "Eine rotierende Scheibe ist kein Inertialsystem, daher kann man die SRT auf diesen Fall nicht anwenden" oder so aehnlich. Natuerlich ist eine Scheibe kein Inertialsystem. Es gibt unendlich viele Inertialsysteme, und in jedem dieser Systeme lassen sich die Bewegungsgleichungen der Scheibe gleichberechtigt beschreiben. Vielleicht sollte man diesen Begriff zunaechst einmal an einem nicht-relativistischen Beispiel illustrieren. Dann hat man sich auch gleich das Relativitaetsprinzip nochmal verdeutlicht.

@Bruno: Hast Du denn inzwischen herausgefunden, was der Unterschied zwischen Orts- und Zeit-Koordinaten und Laengen bzw. Zeitdauern ist?
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Re: Warum die SRT falsch ist

Beitragvon Faber » Do 30. Apr 2009, 16:22

Entsprechend dem Trägheitsgesetz bewegen sich kräftefreie Körper geradlinig, gleichförmig.
Ein Inertialsystem ist ein Bezugssystem, in bezug auf das kräftefreie Körper nicht beschleunigt sind. Ein Bezugssystem, in dem kräftefreie Körper beschleunigt erscheinen, ist hingegen kein Inertialsystem.

Landau/Lifschitz hat geschrieben:Die einfachste Bewegungsform ist die Bewegung eines freien Körpers, d. h. eines Körpers, der keinerlei äußeren Einflüssen unterworfen ist. Es gibt Bezugssysteme, in denen die freie Bewegung mit einer Geschwindigkeit konstanter Größen und konstanter Richtung verläuft. Solche Bezugssysteme heißen Inertialsysteme, und die Behauptung ihrer Existenz ist der Inhalt des Trägheitsgesetzes.

Landau/Lifschitz, Theoretische Physik - kurzgefasst, Band 1 Mechanik und Elektrodynamik, Akademie-Verlag, Berlin, 1973, S. 7.

Hier ist von der Existenz von Inertialsystemen die Rede. Das ist in vergleichbarer Weise zu verstehen, wie wenn Newton von der Existenz des absoluten Raumes spricht. Inertialsysteme sind tatsächlich existente immaterielle Entitäten. Sie sind transzendent, d.h. wir können nur indirekt auf ihre Existenz schließen. Das Trägheitsgesetz tut genau dies: die Behauptung ihrer Existenz ist der Inhalt des Trägheitsgesetzes.


Bruno hat geschrieben:Nach Landau/Lifschitz gehorchen alle IS dem Trägheitsgesetz. Bezugssysteme ohne träge Masse gehorchen nicht dem Trägheitsgesetz. Also sind Inertialsysteme immer an träge Masse gebunden, weil es ohne träge Masse keine Trägheit gibt.

Rotation ist objektiv feststellbar. Befinden wir uns auf einem Karussel, das rotiert, so können wir dies objektiv anhand der wirkenden Kräfte feststellen. Nun fragen wir: in bezug auf was ist denn das Karussell beschleunigt? Antwort: in bezug auf jedes Inertialsystem. Masse hat hier nur das Karussel, die Inertialsysteme sind hingegen immateriell.

Dass Inertialsysteme nicht nur gedankliche Konstruktionen sind, die nicht tatsächlich in der Natur existieren, ergibt sich aus der Tatsache, dass Rotation (bzw. Beschleunigung) objektiv feststellbar ist. Ein rotierendes Karussell rotiert nicht nur in der Anschauung eines Beobachters, der daneben steht.

Gruß
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