Genie oder Spinner? Warum wir Querdenker brauchen

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Genie oder Spinner? Warum wir Querdenker brauchen

Beitragvon Ernst » Di 22. Mai 2012, 15:56

All hat geschrieben:Warum stellt ihr das überhaupt als Paradoxon dar? Formuliert es als mathematische Aufgabe,was es letztlich auch ist und alles ist in Butter.

Ich hab's doch schon mehrmals erklärt. Es geht nicht um die Lösung der Aufgabe. Das kann jedes Kind.
Es geht um die Veranschaulichung dazu, das solcherart unendliche Reihen einen endlichen Grenzwert besitzen.
Und daher geht es darum, den analytischen, mathematischen und philosophischen Verstand zu schulen.
Dazu wurde das Paradoxon von Philosophen im 5. Jahrhundert ersonnen:

http://de.wikipedia.org/wiki/Achilles_und_die_Schildkr%C3%B6te.
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Re: mit fremden Federn

Beitragvon Ernst » Di 22. Mai 2012, 15:59

Jocelyne Lopez hat geschrieben: Das Paradoxon will "zeigen", dass Achilles nie die Schildkröte einholen kann.

Quatsch. Es will zeigen, wie Trugschlüsse entstehen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Achilles_und_die_Schildkr%C3%B6te
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Re: Genie oder Spinner? Warum wir Querdenker brauchen

Beitragvon HD116657 » Di 22. Mai 2012, 16:05

Ernst hat geschrieben:Es geht um die Veranschaulichung dazu, das solcherart unendliche Reihen einen endlichen Grenzwert besitzen.

das kannst Du einfacher haben: stelle Dich vor Wand, gehe Hälfte bis Wand, dann wieder Hälfte bis Wand usw...... - kannst Du unendlich oft machen, doch Wand erreichst Du nie
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Re: das Hirn nicht voll genug

Beitragvon Ernst » Di 22. Mai 2012, 16:08

Jocelyne Lopez hat geschrieben:Siehe zum Beispiel die Argumentierung einer Mathematikerin im alten Forum von Herrn Friebe:
Zitat Brunhild K.:
Die Mathematik lehrt:
1 / 2 + 1 / 2 = 2 / 2 = 1
Die Anschauung zeigt jedoch:
Aus zwei halben Äpfeln wird nie wieder ein ganzer.
Das schafft auch die Mathematik nicht. Aber sie tut in ihren Formeln so, als wären zwei halbe Äpfel und ein ganzer Apfel "gleich". d. h. die Gleichung
2 / 2 = 1
entspricht in diesem Fall nicht der Wirklichkeit.
Peinlich, peinlich!

Das Mädel ist bestimmt mit dir in einer Klasse gewesen. Die Mühe Eures Lehrers war leider vergebens.
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Re: Genie oder Spinner? Warum wir Querdenker brauchen

Beitragvon Ernst » Di 22. Mai 2012, 16:10

HD116657 hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:Es geht um die Veranschaulichung dazu, das solcherart unendliche Reihen einen endlichen Grenzwert besitzen.

das kannst Du einfacher haben: stelle Dich vor Wand, gehe Hälfte bis Wand, dann wieder Hälfte bis Wand usw...... - kannst Du unendlich oft machen, doch Wand erreichst Du nie

Richtig. Die Philosophen im 5. Jhdrt. fanden offenbar iher Geschichte von Achill und der Schildkröte überzeugender. ;)
Aber eventuell hilft deine Variante ja eher unserer "Mathematikerin".
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Re: mit fremden Federn

Beitragvon Jocelyne Lopez » Di 22. Mai 2012, 16:11

Ernst hat geschrieben:
Jocelyne Lopez hat geschrieben: Das Paradoxon will "zeigen", dass Achilles nie die Schildkröte einholen kann.

Quatsch. Es will zeigen, wie Trugschlüsse entstehen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Achilles_und_die_Schildkr%C3%B6te
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Stimmt, das Paradoxon will zeigen, wie Trugschlüsse und Logikbrüche entstehen.

Ekkehard Friebe, All und ich haben es auch gezeigt, ohne Mathematik, bei Trugschlüßen, die von der Sprache verursacht werden, als Irrtum, als gezielte Irreführung oder nur als Spiel und gesellschaftliche Unterhaltung, wie es für die meisten Paradoxien der Fall ist.

Viele Grüße
Jocelyne Lopez
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Re: mit fremden Federn

Beitragvon Ernst » Di 22. Mai 2012, 16:18

Jocelyne Lopez hat geschrieben: Ekkehard Friebe, All und ich haben es auch gezeigt, ohne Mathematik, bei Trugschlüßen, die von der Sprache verursacht werden, als Irrtum, als gezielte Irreführung oder nur als Spiel und gesellschaftliche Unterhaltung, wie es für die meisten Paradoxien der Fall ist.

Mit Sprache hat das überhaupt nichts zu tun. Es hat zu tun mit Mathematik, Philosophie und Logik.
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Re: Genie oder Spinner? Warum wir Querdenker brauchen

Beitragvon HD116657 » Di 22. Mai 2012, 16:18

Ernst hat geschrieben:Richtig. Die Philosophen im 5. Jhdrt. fanden offenbar iher Geschichte von Achill und der Schildkröte überzeugender.

ich auch ;)
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Re: mit fremden Federn

Beitragvon Jocelyne Lopez » Di 22. Mai 2012, 16:31

Ernst hat geschrieben:
Jocelyne Lopez hat geschrieben: Ekkehard Friebe, All und ich haben es auch gezeigt, ohne Mathematik, bei Trugschlüßen, die von der Sprache verursacht werden, als Irrtum, als gezielte Irreführung oder nur als Spiel und gesellschaftliche Unterhaltung, wie es für die meisten Paradoxien der Fall ist.

Mit Sprache hat das überhaupt nichts zu tun. Es hat zu tun mit Mathematik, Philosophie und Logik.
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Natürlich hat das mit der Sprache etwas zu tun: Alle Informationen, die zwischen den Menschen ausgetauscht werden, einschließlich logischen Schlüssen und Logikbrüchen, einschließlich Philosophie und Mathematik, einschließlich Wahrheiten und Irrtümern, werden einzig durch die Sprache übermittelt. Womit sonst?

Und auch die Mathematik ist eine Sprache, die einer natürlichen Sprache untergeordnet ist, sowie natürlich auch der Logik untergeordnet ist.

Ist Dir das alles bis jetzt nicht aufgefallen? Na.

Viele Grüße
Jocelyne Lopez
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Re: mit fremden Federn

Beitragvon Ernst » Di 22. Mai 2012, 18:51

Jocelyne Lopez hat geschrieben: Ist Dir das alles bis jetzt nicht aufgefallen? Na.

Mir fällt nur auf, daß du Sprache mit deren Inhalt verwechselst. Der Inhalt des Paradoxons ist philosophischer Natur und nicht ein Mißbrauch der Sprache, wie Du und deine beiden Gefährten das darzustellen versuchen.
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