Japanische Widerlegung Einsteins!

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Japanische Widerlegung Einsteins!

Beitragvon Ernst » Di 16. Jun 2015, 20:25

Chief hat geschrieben:Bild

Müssten y und y' nicht gleich sein nach LT?


A=A' muß gleich sein.
y und y' sind ja zeitlich und räumlich veränderliche Werte.
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Re: Aufgabe mit Lösung für Spacerat + Kurt

Beitragvon Kurt » Di 16. Jun 2015, 20:36

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Re: Japanische Widerlegung Einsteins!

Beitragvon Harald Maurer » Mi 17. Jun 2015, 00:22

Die Animationen zu kritisieren, bringt nichts. Sie sind schon in Ordnung. Aus der stehenden Welle im Laserresonator
Bild
wird für einen bewegten Beobachter (Annahme hier v=0,6 c) nun mal diese Welle:
Bild
Das durch Interferenz mit der Bildfrequenz entstehende Flackern bitte ignorieren.
Das Resultat unterscheidet sich kaum von der Animation von Yukterez, der mit v=0,5 c gerechnet hat. Das spielt auch keine Rolle, weil es völlig klar ist, dass ein bewegter Laser im Bezugssystem des Beobachters nicht funktionieren könnte! Denn es wird ja nicht die Interferenzwelle ausgekoppelt, sondern es müsste an einem Ende die rotverschobene Welle oder am anderen Ende die blauverschobene Welle herauskommen. Diese Wellen können jedoch nicht verstärkt werden, weil sie die Resonanzbedingung nicht erfüllen und daher nicht wiederholt quasi auf sich selbst zu liegen kommen können. Ausgekoppelt wird nur eine Welle, die den Resonanzbedingungen entspricht, wobei die stehende Welle die Frequenz bestimmt bzw. sogar erzwingt.
Bild
Nur Wellen, die hin und her reflektiert auf sich selbst zu liegen kommen, verstärken sich und können teilweise den Resonator verlassen. Und das kann z.B. mit diesen Wellenlängen
f1: 300 MHz, lambda1: 1 m
f2: 173,21 MHz, lambda2: 1,73 m
f3: 519,62 MHz, lambda3: 0,58 m
von vornherein nicht der Fall sein. Denn haben wir einen Resonator, der mit der Wellenlänge 1 m funktionieren würde, dann klappt es mit 1,73 m und 0,58 m nicht, weil der Resonator dann nicht die Länge eines ganzzahligen Mehrfachen der halben Wellenlängen haben wird. Mit einer einzigen Ausnahme, und zwar mit v=0,6 c, denn hier halbiert sich die eine Wellenlänge und die andere verdoppelt sich. Bei allen anderen Relativgeschwindigkeiten gibt es bloß ein Chaos und keinerlei Verstärkung, die ja dadurch zustande kommt, dass sich ein Lichtfeld aus genau übereinander liegenden Wellenzügen bilden muss. Die Resonanz bleibt auch nicht erhalten, wenn man eine Kontraktion des Resonators annimmt - wie man leicht ausrechnen kann.
Die Animationen, die zeigen sollen, dass ein bewegter Laser trotz der Dopplereffekte unverändert funktioniert, beweisen deshalb das Gegenteil.

Grüße
Harald Maurer
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Beitragvon Yukterez » Mi 17. Jun 2015, 04:04

Harald Maurer hat geschrieben:Die Animationen zu kritisieren, bringt nichts. Sie sind schon in Ordnung.

Das Selbe gilt natürlich auch für die RT!

Harald Maurer hat geschrieben:es müsste an einem Ende die rotverschobene Welle oder am anderen Ende die blauverschobene Welle herauskommen.

Alles andere würde auch die Energieerhaltung verletzen, deshalb gilt das mit der rot/blau-Verschiebung schon beim guten alten nichtrelativistischen Doppler. Dass an der linken und rechten Wand sogar wenn sie bewegt wird in beiden Systemen trotz relativistischem Doppler genau das Gleiche passiert markieren die horizontalen Gridlines in diesem Plot:

Yukterez hat geschrieben:Bild
links: unbewegtes System mit Fokus auf den fahrenden Empfänger
rechts: fahrendes System mit Fokus auf den fahrenden Empfänger

Bei einer unbewegten Kammer ist sowieso klar dass an ihren Rändern alle Amplituden und Nullstellen sowohl der laufenden als auch stehenden Wellen übereinstimmen. Dass auch die Resonanz passt zeigt sich hier:

Yukterez hat geschrieben:Bild
links: unbewegtes System mit Fokus auf die unbewegte Strecke
rechts: fahrendes System mit Fokus auf die unbewegte Strecke

Ob das in die Sinusform gezeichnete Muster nun liniert oder kariert ist macht ja keinen Unterschied.

Harald Maurer hat geschrieben:Mit einer einzigen Ausnahme, und zwar mit v=0,6 c, denn hier halbiert sich die eine Wellenlänge und die andere verdoppelt sich. Bei allen anderen Relativgeschwindigkeiten gibt es bloß ein Chaos und keinerlei Verstärkung, die ja dadurch zustande kommt, dass sich ein Lichtfeld aus genau übereinander liegenden Wellenzügen bilden muss.

Es ergibt sich auch bei anderen Geschwindigkeite kein Chaos sondern ein nahtloser Loop, ich verwende ja keine 0.6c und trotzdem schwingt's fein. Das geht perfekt bei jeder Geschwindigkeit; mehr braucht man nicht um einen Laser zu betreiben!

Serienreif,

Bild
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Wellenlänge: wie gross

Beitragvon Kurt » Mi 17. Jun 2015, 06:51

Chief hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Hallo Chief, mir ist unklar was du damit aussagen willst?

Dass sich die Wellenlänge nicht ändert.


Und wie gross ist hier die Wellenlänge?

http://yukterez.ist.org/mahag,japan/stehend.gif

und (linkes Bild)

http://yukterez.enabled.io/mahag,japan/antenne.htm

f = 300 MHz
c = 300 000 km/s

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Re: Japanische Widerlegung Einsteins!

Beitragvon Ernst » Mi 17. Jun 2015, 08:40

Harald Maurer hat geschrieben:Die Animationen zu kritisieren, bringt nichts.

Es geht darum, saubere Herleitungen zu fabrizieren. Bei Yuck ist das ein Schlendrian.
Zudem geht es um die mathematische Diskrepanz der Gleichung von Yuck und fb... Die stehende Welle hat nämlich für beide als Unterschied einen Phasenversatz von pi.
Das ist für die Folgerungen nicht dramatisch, aber es sollte schon richtig dargestellt sein.

Nur Wellen, die hin und her reflektiert auf sich selbst zu liegen kommen, verstärken sich und können teilweise den Resonator verlassen.

(Sie laufen sich ja entgegen. Wie sollen sie da auf sich selbst liegen?)
Nein, das ist nicht erforderlich. Erforderlich ist nur, daß die aus den beiden Einzelwellen resultierende Welle an beiden Reflexionsenden einen dauerhaften Knoten besitzt. Dann ist auch bei unterschiedlichen Wellenlängen hin- und rück eine Verstärkung möglich. Wenn das also so wie bei Yuck aussieht:

Bild

Deutlich würde das auch, wenn zu diesem Szenario beide Einzelwellen dargestellt würden.
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Re: Japanische Widerlegung Einsteins!

Beitragvon Kurt » Mi 17. Jun 2015, 09:44

Chief hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Chief hat geschrieben:Dass sich die Wellenlänge nicht ändert.


Und wie gross ist hier die Wellenlänge?

http://yukterez.ist.org/mahag,japan/stehend.gif

und (linkes Bild)

http://yukterez.enabled.io/mahag,japan/antenne.htm

f = 300 MHz
c = 300 000 km/s

Kurt

Wer ist Yukterez?



Na sowas, du kannst also auch keine Aussage machen.

Hallo Ernst, hallo Hartmut, welche Wellenlänge bekommt ihr da raus (die beiden obigen Links bei 300 MHz und 300 000 km/s)
Kurt
 
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Re: Japanische Widerlegung Einsteins!

Beitragvon Kurt » Mi 17. Jun 2015, 09:56

Spacerat hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Hallo Ernst, hallo Hartmut, welche Wellenlänge bekommt ihr da raus (die beiden obigen Links bei 300 MHz und 300 000 km/s)
Komm schon... so eine Rechnung schaffst du auch selber...
Kleiner Tipp: 300MHz sind 300000000Hz, also 300000000/s und 300000km/s sind 300000000m/s. v/f=300000000/300000000=1 (m*s/s=m). Die Wellenlänge ist also 1m.


OK 1m, was zeigen die Plots und Animas?

Kurt

xx
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Re: Japanische Widerlegung Einsteins!

Beitragvon Harald Maurer » Mi 17. Jun 2015, 10:13

Yukterez hat geschrieben: Dass auch die Resonanz passt zeigt sich hier:

Yukterez hat geschrieben:
Bild
links: unbewegtes System mit Fokus auf die unbewegte Strecke
rechts: fahrendes System mit Fokus auf die unbewegte Strecke


Ob das in die Sinusform gezeichnete Muster nun liniert oder kariert ist macht ja keinen Unterschied.

Deine Behauptungen sind nicht nachvollziehbar. Die rechte Animation hat mit Resonanz überhaupt nichts zu tun. Resonanz erfordert Gleichzeitigkeit der E-Feldstärkenschwankungen und das geht eben nur auf dieser Basis
resonanz_.jpg
resonanz_.jpg (42.5 KiB) 4870-mal betrachtet

und niemals auf einer Situation wie dieser
keine_resonanz.jpg
keine_resonanz.jpg (50.06 KiB) 4849-mal betrachtet

Jeder, der Augen im Kopf und dahinter graue Substanz hat, wird zugeben müssen, dass hier keine Resonanz möglich ist. Dass die von den Amplituden überstrichenen Flächen Sinusform haben, hat keine Bedeutung, weil diese Formen ja die Feldstärken des E-Feldes zu unterschiedlichsten Zeiten symbolisieren! Resonanz gibt es aber nur bei Gleichzeitigkeit! Ist diese nicht gegeben, ist die Resonanz dahin...

Ernst hat geschrieben:(Sie laufen sich ja entgegen. Wie sollen sie da auf sich selbst liegen?)

Es liegen viele Wellen aufeinander, die nach rechts laufen und es liegen viele Wellen aufeinander, die zurück nach links laufen. Das tritt nur dann ein, wenn der Spiegelabstand das Mehrfache der halben Wellenlänge beträgt!
Ernst hat geschrieben:Nein, das ist nicht erforderlich. Erforderlich ist nur, daß die aus den beiden Einzelwellen resultierende Welle an beiden Reflexionsenden einen dauerhaften Knoten besitzt.

An einer Spiegeloberfläche (=festes Ende) gibt es bei Reflexion aufgrund des Phasensprungs immer einen Knoten! Wichtig ist daher der Abstand der Spiegel zueinander, der so sein muss, dass zwischen den Knoten an den Spiegeln ein Mehrfaches der halben Wellenlänge passen muss. Nur dann entsteht die stehende Welle, und nur dann verstärken sich die hin und herlaufenden Wellen durch Überlagerung von weiteren induzierten Wellen gleicher Wellenlänge und gleicher räumlicher Orientierung. Das funktioniert nicht mit unterschiedlichen (halben) Wellenlängen, die nicht ganzzahlig in den Resonator passen!
Ernst hat geschrieben:Wenn das also so wie bei Yuck aussieht:

So sieht*s aber tatsächlich nicht aus. Die rechte Animation ist auf Gleichlauf mit der linken "optimiert"
So sieht es richtig aus:
Bild
Bild
Und da die Welle mit der höheren Energie dominiert, bestimmt sie nicht nur die Richtung der Resultierenden sondern es erhöht sich auch die Frequenz im Vergleich zur stehenden Welle. Das ist aber das genaue Gegenteil von dem, was die SRT vorher sagt.
Hilft alles nichts, nach SRT müsste ein Laser verlöschen, wenn ich mich auf ihn zu oder von ihm weg bewege... Der relativistische Dopplereffekt bei bewegter Quelle unterscheidet sich bis auf den ZD-Faktor nicht vom klassischen mit Medium. Beide implizieren hier konkrete Wellenlängen-Veränderungen und daraus entsteht das Problem.

Grüße
Harald Maurer
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Re: Dramatische Zerlegung Ernsts!

Beitragvon Yukterez » Mi 17. Jun 2015, 12:48

Ernst hat geschrieben:Es geht darum, saubere Herleitungen zu fabrizieren. Bei Yuck ist das ein Schlendrian.

Eigentlich ging es darum darzustellen wie eine stehende Welle im bewegten System aussieht. Extranachhilfe für Dilettanten wie dich kostet normalerweise auch extra.

Ernst hat geschrieben:Zudem geht es um die mathematische Diskrepanz der Gleichung von Yuck und fb...

Komisch dass weder ich noch fb von dieser Diskrepanz wissen!

Ernst hat geschrieben:Die stehende Welle hat nämlich für beide als Unterschied einen Phasenversatz von pi.

Ich weiß ja nicht wie es anderswo ist, aber bei mir ist die stehende Welle die von links kommende Welle plus die von rechts kommende Welle:

Yukterez hat geschrieben:Bild
links: unbewegtes System mit Fokus auf die unbewegte Strecke
rechts: fahrendes System mit Fokus auf die unbewegte Strecke

Wenn da ein Phasenversatz von π drin wäre würde man sofort sehen dass das nicht zusammen passt.

Ernst hat geschrieben:Das ist für die Folgerungen nicht dramatisch, aber es sollte schon richtig dargestellt sein.

Das wäre sogar sehr dramatisch, und sollte auf keinen Fall falsch dargestellt werden.

Harald Maurer hat geschrieben:Resonanz erfordert Gleichzeitigkeit

Gleichzeitigkeit ist relativ.

Harald Maurer hat geschrieben:So sieht*s aber tatsächlich nicht aus. Die rechte Animation ist auf Gleichlauf mit der linken "optimiert"

Nur insofern dass t von 0 bis 2π sek geht während τ von 0 bis 2πγ sek läuft.

Harald Maurer hat geschrieben:Dass die von den Amplituden überstrichenen Flächen Sinusform haben, hat keine Bedeutung, weil diese Formen ja die Feldstärken des E-Feldes zu unterschiedlichsten Zeiten symbolisieren!

Das macht nichts, das Signal weiß ja nicht was woanders gleichzeitig ist. Hauptsache die Welle schaukelt sich schön auf!

Zufrieden,

Bild
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