Highway hat geschrieben:Das ist aber genau dass, was meines Erachtens gegen das Relativitätsprinzip (RP) verstößt. Jedes System ist gleichberechtigt. Daraus folgt, dass sich jedes System als ruhend betrachten kann. Dann führt ein Vorzeichenwechsel in v zur Verletzung des RP.
Gleichberechtigt in dem Sinne, daß die Transformationen A->B und B->A dieselbe Form haben. Aber daß die Relativgeschwindigkeit B in A und A in B denselben Wert hat, kriegen Sie ja noch nicht mal bei ALLEN IS hin, sondern nur bei speziell ausgezeichneten Paarungen davon. Diese Einschränkung macht aber keinen Sinn. Das gilt übrigens auch bei Galilei.
Highway hat geschrieben:Das ist doch mal eine präzise Antwort. Da kann auch ein Bäcker was mit anfangen!
Das war zugegebenermaßen keine präzise Antwort. Aber das Wort Symmetrie allein gibt nicht mehr her. Das Relativitätsprinzip fordert natürlich ganz bestimmte Symmetrien.
Highway hat geschrieben:Aber nur wenn man die Koordinatensysteme falsch orientiert.
Es gibt keine "falsch orientierten" Koordinatensysteme. Wenn der Pilot mitten im Looping ne gerade beschleunigungsfreie Phase einbaut kann er dem Copiloten streng nach Newton ne Bierdose an den Kopf werfen und das wird dann in Cockpitkoordinaten wie in Towerkoordinaten korrekt beschrieben.
Ernst hat geschrieben:x=x'+vt
Definitionsfrage aber o.k., und zugegeben, Ihre Schreibweise hält auch in 3D (die mit +-v nicht)). Dann muß man aber auch konsequenterweise schreiben:
Trafo A->B: x_B = x_A - v_B_in_A * t
Trafo B->A: x_A = x_B - v_A_in_B * t
Das gilt dann auch für vektorielle x und v.
Wenn die Koordinatensysteme 3D gegeneinander verdreht sind, dann gilt wie gesagt nicht mehr v_B_in_A = -v_A_in_B
Jedoch gilt wohl nMDD immerhin noch abs(v_B_in_A) = abs(v_A_in_B). Also doch noch ein Mosaiksteinchen zu Highways Symmetrie.