REBE hat geschrieben:
deejey schreibt So 11. Mai 2014, 23:08
Zitat:
Stimmt, in der Uni Entenhausen wurde die SRT vom Lehrplan gestrichen, die GPS-Settelliten lässt man demnächst abstürzen, und seitdem man sie auch nicht mehr in Teilchenbeschleunigern berücksichtigt wird viel weniger Strom verbraucht, was den Kritiker-Unis weltweit ja zu Gute kommt
SRT beschreibt geradlinig gleichförmig bewegte Bezugssysteme (Inertialsysteme), bin ich da richtig?
Bis vorhin glaubte ich Teilchenbeschleuniger haben Ringform. Wann wurden die gerade gebogen?
Ob du richtig bist weiß ich nicht, aber mal abgesehen von dem Quatsch"argument": Noch nie was von
Linearbeschleunigern gehört?
Es ist doch ganz simpel: nahe c beschleunigte Teilchen haben eine weitaus höhere kinetische Energie als es klassisch vorhergesagt wird, relativistisch berechnet bekommt man korrekte Werte. Die Gesamtenergie eines Protonenstrahls am LHC beträgt ca. 350 Megajoul, das entspricht in etwa der frei werdenden Energie bei Verbrennung von über 10kg Steinkohle ... produziert von ein paar Billionen Protonen, nicht mal ein Staubkorn.
Beam Dump (gefahrlose Entsorgung eines Protonenstrahls)Zitat:
Die Protonen werden dann über zwei (pro Strahlrohr) je 750 Meter lange Tunnel, zu einem sog. Beam Dump geführt. In einer kleinen Halle wird der Strahl in einen 7 m langen und 70x70 cm breiten, wassergekühlten Graphitblock geleitet, welcher mit einem Stahlmantel umgeben ist. Darum herum wurden 750 Tonnen massive Eisenblöcke gestapelt. Die Energie der Protonen wird in diesem Beam Dump gefahrlos in Wärmeenergie (bis zu 800 °C) umgewandelt.
Auch muss der Energiebedarf der Magnete auf relativistischer Basis berechnet werden, klassisch berechnet würden wesentlich kleinere Magnete ausreichen, nur würde dann bei Geschwindigkeiten nahe c kein einziger Ring funktionieren. Natürlich haben Experten wie Chief und All 18 andere Theorien parat, warum Ringe auch ohne Magnete sondern nur mit Wodka funktionieren.