Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon galactic32 » So 6. Mär 2011, 21:20

Ernst hat geschrieben:Ich hab einige Jahrzehnte experimentelle Entwicklungspraxis hinter mir.
Davon kommt in Deinen Beiträgen absolut wenig relevantes rüber.
Ernst hat geschrieben: Hättest Du etwas Respekt und die Einsicht,
Wovor sollte ich Respekt haben?
Daß da Typen mit ihrem Oberclown Leute veräppeln?
Billig gedruckte Credite für Ramsch-Forschung?

Oder von Antiwissenschaftlern sich Darstellungen und Zeitverschwendung gefallen lassen, die wie man bereits an der totalen Selbst-un-kritikfähigkeit sieht, wohl einfach nur groß gewordenen Kindergartentypen sind?
...dann hättest Du alle Deine Fragen beantwortet gefunden.
Seien wir uns "mal" absolut sicher , daß ich "meine" Fragen beantwortet gefunden habe.
Das ist alles in der Arbeit detailliert nachvollziehbar beschrieben.
Wenn Du so denkst wie Du hier schreibst ist mir Deine Darstellung klar.
Amüsant finde ich solche Verrzerrung von Naturwissenschaft nicht!

Aber wenn für Dich das Niveau dieser Leutchen ok. sein sollte ...
"Wir" sind ja auch eine so fortschrittliche Zivilisation, oder?
Da sind mir einige solcher Gewohnheitsskeptiker begegnet,
Reimt sich so auf das , was Du hier so zum "besten" gibst, so treu , wie Du Dich unskeptisch gibtst. ;)
die Einsicht, daß nicht alle außer Dir dämlich sind,
Relativ zu welchem alle?
Hast Du denn Chief's und Harald's Anmerkungen vielleicht nicht so ganz gecheckt?

Na, lassen wir das ...

Ist halt noch ein Unterschied ob man sich aus dem Sumpf ziehen will ...oder mit nix hören nix sehen nix wissen , sich durch die Erden-Scenarien träumt.
Träum schön weiter
Nö, schöneres, eleganteres und lebensfreundlicheres Träumen wäre angesagt.

Grüße
galactic32
 
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Ernst » So 6. Mär 2011, 21:46

galactic32 hat geschrieben: die Einsicht, daß nicht alle außer Dir dämlich sind,Relativ zu welchem alle?
Hast Du denn Chief's und Harald's Anmerkungen vielleicht nicht so ganz gecheckt?

Chief und ich sind da einer Meinung. Harald ist da anderer Meinung. Soweit alles ok.
Du allerdings hast gar keine Meinung. bzw, die, daß ohnehin alles Tinnef ist und die etablierte Physik komplett entsorgungspflichtig ist:

Wovor sollte ich Respekt haben? Daß da Typen mit ihrem Oberclown Leute veräppeln? Billig gedruckte Credite für Ramsch-Forschung?

Und Du kannst das natürlich beurteilen, weil die eben alle dämlich oder Clowns sind.
Nee, meine Liebe, zu solcher Beurteilung bist Du mit deiner ziellosen Parawissenschaft unfähig.

Gute Nacht
Ernst
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Ernst » So 6. Mär 2011, 21:54

Highway hat geschrieben: 12 Spiegel / Strahlteiler - 12 Probleme

Keine Probleme. Das sind nur Hilfsmittel. Die eigentliche Messung erfolgt im Kreuzresonator. Das hier ist ein anderes Meßprinzip als beim klassischen MM. Hier werden Frequenzunterschiede in den beiden Strängen des Resonators gemessen, welche sich als Resultat der unterschiedlichen Laufzeiten darin ergeben.

Gruß
Ernst
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon galactic32 » So 6. Mär 2011, 22:05

Ernst hat geschrieben: zu solcher Beurteilung bist Du mit deiner ziellosen Parawissenschaft unfähig.
Bestätigt.
So muß es für Dich über mich auch sicherlich wirken.

Gruß
galactic32
 
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » So 6. Mär 2011, 22:27

Ernst hat geschrieben: Das hier ist ein anderes Meßprinzip als beim klassischen MM.

Ernst hat geschrieben:Hier werden Frequenzunterschiede in den beiden Strängen des Resonators gemessen, welche sich als Resultat der unterschiedlichen Laufzeiten darin ergeben.


Wordurch ergeben sich die Frequenzunterschiede? Doppler sagt ja was anderes.

Grüße,
Highway


Ich frage mich wieso man zwei Frequenzgeneratoren (Laser) verwendet wenn dann mit grossem Aufwand auf gleiche Frequenz getrimmt wird.
Warum wird da nicht einfach ein Strahlteiler benutzt?
Dann ist das Problem vom Tisch!



Gruss Kurt
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » So 6. Mär 2011, 22:50

Highway hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Ich frage mich wieso man zwei Frequenzgeneratoren (Laser) verwendet wenn dann mit grossem Aufwand auf gleiche Frequenz getrimmt wird.
Warum wird da nicht einfach ein Strahlteiler benutzt?
Dann ist das Problem vom Tisch!


Weil es intelligent ist, jedenfalls sieht Ernst das so:

Ernst hat geschrieben:...Das Prinzip gekreuzter Resonatoren liefert das von MM gesuchte Ergebnis ohne die von Dir kritisierten Bedingungen am MMI. Da wird mittels der Resonanzfrequenzen in beiden Richtungen ganz einfach die unterschiedliche LG bestimmt. Daß die Resonanzfrequenzen bei Ätherströmung unterschiedlich sind, ergibt sich aus den unterschiedlichen Zweiwege-Laufzeiten in den Resonatorstrecken. Ein intelligentes Prinzip....



Ich habe es nur kurz überflogen und ev. noch nicht begriffen.
Jedenfalls ist mir schleierhaft wieso man zwei Frequenzgeneratoren verwendet, diese mit grossem Aufwang zu synchronisieren versucht, deren Signale dann über eine gemeinsame Leitung schickt weil sie dann besser passen.
Sie passen deswegen besser weil sie sich in der Leitung aufeinander einphasen und das auf die Erzeugung rückwirkt (Strahlteilermitkopplung beim MMI lässt grüssen).
Also wenn es keinen anderen Grund für getrennte Oszillatoren gibt, einer wäre eine unterschiedliche Modulationsfrequenz, dann frag ich mich schon wozu das Ganze.

Ausserdem kann sich aus dem vermeintlichem Ziel, eine Differenzbewegung gegen den vermuteten -Ätherwind- zu erkennen, keine Frequenzänderung ergeben.
Es ist aber möglich dass sich eine Phasenverschiebung über mehrere Perioden einstellt welche indirekt einer Frequenzänderung gleichkommt.
Das dürfte durch die Drehung geboten sein.
Dass sich aber diese nicht einstellen kann liegt auf der Hand, denn es findet ja keine Bewegung gegen den "Ätherwind" statt, denn den gibts nicht.
Würde die Einrichtung gegen die Erdoberfläche bewegt dann würde sich auch das erwartete Ergebnis, eine simple Geschwindigkeitsmessung, einstellen.

Wohl in bisserl viel Aufwand für einen Tachometer, oder?


Gruss Kurt
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Harald Maurer » So 6. Mär 2011, 22:57

Highway hat geschrieben:Wodurch ergeben sich die Frequenzunterschiede? Doppler sagt ja was anderes.


Gut gefragt! Es ergeben sich keine Frequenzunterschiede. Wenn man liest, was diese "Wissenschaftler" da praktizieren, kann man nur noch den Kopf schütteln. Es dürfte doch schon hinlänglich bekannt sein, dass sich in Bezug zum Äther Doppler-Effekte ergeben, die sich exakt kompensieren. Auch die stehenden Wellen in den Resonatoren bleiben stehende Wellen - ebenso wie in den Lasern selbst. Trotz Äther, trotz Bewegung in ihm und trotz unterschiedlicher Lichtgeschwindigkeiten in den Resonatoren und Lasern - je nach Lage zum Äther. Zumindest diese Umstände haben wir bei den Überlegungen über das MMI schon festgestellt.
Mit Frequenzvergleichen oder erwarteten Einflüssen des Äthers auf die Frequenz ist da gar nichts zu holen. Kein Wunder, dass die Relativitätstheorie wieder mal mit größter Genauigkeit bestätigt wurde :D

Grüße
Harald Maurer
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » So 6. Mär 2011, 23:08

Harald Maurer hat geschrieben:Mit Frequenzvergleichen oder erwarteten Einflüssen des Äthers auf die Frequenz ist da gar nichts zu holen. Kein Wunder, dass die Relativitätstheorie wieder mal mit größter Genauigkeit bestätigt wurde :D


Das schon, das war wohl die "Voraussetzung", oder doch nicht?

Jedenfalls liegst du mit deiner Aussage dass es keine Frequenzänderung geben kann daneben.
Das ist nur auf den ersten Blick so(das es keine gibt), siehe mein obiges Post.
Dass sie durh die vielen Spiegel und die Materie ev. kaputtgeht steht auf einem anderem Blatt.
Es wäre recht einfach zu zeigen obs geht oder nicht.
Die sich drehende Einrichtung bewegen, dann käme die "Wahrheit" ans Licht.
Den dann müsste sich eine geschwindigkeitsabhängige Frequenzwanderung zeigen (Schwankung um einen Nullpunkt).

Gruss Kurt
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Ernst » So 6. Mär 2011, 23:36

Harald Maurer hat geschrieben:Gut gefragt! Es ergeben sich keine Frequenzunterschiede.

Schlecht geantwortet. Es wäre gut, daß Ihr Euch erstmal in die Sache einlest, um das ganz einfache Prinzip der Messung zu verstehen. Ihr liegt nämlich voll daneben.

Katharina Moehle hat geschrieben:In der hier vorgestellten Version des Michelson-Morley-Experiments werden zwei Nd:YAG-Laser (1064 nm) auf zwei gekreuzte rotierende Resonatoren frequenzstabilisiert und die Schwebungsfrequenz zwischen den beiden Lasern auf eine Abhängigkeit der Orientierung der Resonatoren hin untersucht. Eine Anisotropie der Lichtgeschwindigkeit würde eine Modulation der Resonanzfrequenzen der Resonatoren bewirken, deren Amplituden wiederum durch die Erdrotation und die Bewegung der Erde um die Sonne moduliert wären.

Ein Laser zielt auf einen Resonator. Der Resonator wirkt auf den Laser zurück und synchronisiert die Frequenz des Lasers entsprechend der "Eigenfrequenz des Resonators". Diese Resonanzfrequenz des Resonators ist abhängig von der Laufzeit der Wellen im Resonator, welche wiederum abhängig ist vom Ätherwind; und zwar in der einen und anderen Richtung unterschiedlich ala MM. Diese Unterschiedlichkeit der beiden Laserfrequenzen wird ausgewertet.

Gruß
Ernst
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » So 6. Mär 2011, 23:57

Ernst hat geschrieben:
Harald Maurer hat geschrieben:Ein Laser zielt auf einen Resonator. Der Resonator wirkt auf den Laser zurück und synchronisiert die Frequenz des Lasers entsprechend der "Eigenfrequenz des Resonators". Diese Resonanzfrequenz des Resonators ist abhängig von der Laufzeit der Wellen im Resonator, welche wiederum abhängig ist vom Ätherwind; und zwar in der einen und anderen Richtung unterschiedlich ala MM. Diese Unterschiedlichkeit der beiden Laserfrequenzen wird ausgewertet.


Gut, das wäre OK.
Jedoch ist es nicht OK dass dann beide Signale über die gleiche Phaser zugespielt werden, denn dann synchronisieren sie sich aufeinander ein.
Ein mögliches Messergebnis ist dann futsch.

Da es diesen ominösen, bartigen, zittrigen Ätherwind eh nicht gibt kann nur ein Nullergebnis rauskommen.
Gestell durch die Halle schieben, dann die Geschwindigkeit ablesen, wenn diese stimmt dann ist der Aufbau OK, ansonsten wertlos.

Gruss Kurt
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