Endgültige Widerlegung der SRT

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon Ernst » Mi 19. Jan 2011, 20:06

galactic32 hat geschrieben: Also verzerrt sich entsprechend die Lichtkugel anfanglich stark ellipsoid.
Oder?

Oder! ;)
Die Transformation, welche Du ja selbst nachgerechnet hast, bleibt unbeeindruckt davon, wenn t durch einen Ausdruck t-to ersetzt wird. Er ersetzt ja an jeder Stelle das t in den Gleichungen. Das Ergebnis ist unverändert ein Kreis mit dem Radius ct bzw. c(t-to).

Bei Faber sind Lichtsphären stets rund. Die "Eier" bei Faber repräsentieren entweder starre oder langsamer aufblasende Ballons.

Gruß
Ernst
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Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon Jocelyne Lopez » Mi 19. Jan 2011, 20:07

contravariant hat geschrieben:
galactic32 hat geschrieben:Ist für die Physikerin blos ein Vorzeichenwechsel: ∃:∞^∓1 ⇆ ∞**±1
Ein Blick in den Umkehrspiegel.

dem mit der materie vertrauten leser ist aufgefallen, dass ich mich auf den absolut betrag bezogen habe. du wollstest doch zeigen, an welcher stelle ich differentiale und/oder integrale verwendet habe..?

Da ich merke, dass Du den Thread noch verfolgst und noch beim von Dir aufgeworfenen Thema bist, mache ich Dich auf meinen Beitrag über die Formel der Gechwindigkeitsaddition aufmerksam, den Du vielleicht übersehen hast:

viewtopic.php?f=6&t=335&start=950#p22022

Du hattest mich um einen Beleg gebeten, wer mir diese Formel angegeben hatte, den Beleg habe ich gebracht: zum Beispiel Dein Kollege Michael Hammer-Kruse.

Könntest Du dann meine Fragen beantworten:

Zitat von Jocelyne Lopez:
Warum? Ist diese Formulierung der relativistischen Geschwindigkeitsaddition von Michael Hammer-Kruse falsch? In wie fern?
Bekanntlich gibt es verschiedene Möglichkeiten der Umformungen in der Mathematik. Das ist wie in einer natürlichen Sprache mit den Formulierungen: Es gibt keine zwei gleiche Formulierungen um das gleiche zu sagen. Mit Umformungen kann man sowohl Fehler machen, als auch Fehler vertuschen und auch tricksen.

Wenn Du diese Formulierung der relativistischen Geschwindigkeitsaddition von Hammer-Kruse für falsch hält, was für eine Formel würdest Du denn anwenden, um die Geschwindigkeit einer Wasserwelle von 70 km/h konstant zu allen bewegten Beobachtern zu halten, wie in der Konstellation, die mit Dr. Markus Pössel besprochen wurde?


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Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon Ernst » Mi 19. Jan 2011, 20:09

Kurt hat geschrieben:Könnte sich da mal jemand die Mühe machen mir das zu erklären?

Aber gerne. Die Erklärung lautet: die Erklärung liegt auf den letzten 98 Seiten des Threads.

Gruß
Ernst
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Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon Jocelyne Lopez » Mi 19. Jan 2011, 20:23

Ernst hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Könnte sich da mal jemand die Mühe machen mir das zu erklären?

Aber gerne. Die Erklärung lautet: die Erklärung liegt auf den letzten 98 Seiten des Threads.

Und Du Ernst, magst Du auch nicht meine Fragen über die relativistische Geschwindigkeitsaddition beantworten (wo ausnahmsweise Scharo und Du derselbe Meinung seid... ;) ) aus meinem letzten Beitrag an Dich: viewtopic.php?f=6&t=335&start=960#p22034

Zitat von Jocelyne Lopez:

Und wie wäre Deiner Meinung nach die richtige Formel für die relativistische Geschwindigkeitsaddition, wenn die Formel von Hammer-Kruse Unsinn ist?

Und was würdest Du als Ergebnis mit der richtigen Formel der relativistischen Addition bei meinem Beispiel einer Relativgeschwindigkeit zwischen einer Welle und einem bewegten Beobachter erzielen, wenn man definiert:
- Geschwindigkeit der Welle: c_konst=70 km/h
- Geschwindigkeit eines Beobachters, der direkt frontal auf die Welle zuläuft: v=10 km/h
Ist das Ergebnis 70 km/h oder 80 km/h?


Viele Grüße
Jocelyne Lopez
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Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon contravariant » Mi 19. Jan 2011, 20:27

Jocelyne Lopez hat geschrieben:Du hattest mich um einen Beleg gebeten, wer mir diese Formel angegeben hatte, den Beleg habe ich gebracht: zum Beispiel Dein Kollege Michael Hammer-Kruse.

MAl schauen, du schreibst:
Jocelyne Lopez hat geschrieben:c+v =(c+v)/(1+c*v/c²)=(c+v)/(1+v/c)=(c+v)/((c+v)/c)= c.

Michael schreibt:
Michael hat geschrieben:(v1+v2)/(1+v1*v2/c²)=(10+70)/(1+10*70/70²)=70,

bzw. in deiner Notation mit v2=c: c+v/(1+c*v/c²)=(c+v)/(1+v/c)=(c+v)/((c+v)/c)= c. Den Teil c+v= hast du dir dazu gedichtet. Und genau der ist auch falsch. Also hör auf deinen Blödsinn anderen Leuten in die Schuhe zu schieben.
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Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon contravariant » Mi 19. Jan 2011, 20:31

galactic32 hat geschrieben:wollte ich?

Wenn nicht können wir uns ja darauf einigen, dass meine Ausführungen nichts mit Infinitesimalrechnung zu tun haben. Da du dann aber zugeben müsstest, dass du unrecht hast, wird das wohl nichts. Also musst du deine Behauptung belegen.
galactic32 hat geschrieben:Clingt nach Leibnitz'scher Intergrationsapparatismik, oder nicht?

Wonach das für einen Crank klingt weiß ich nicht. Es hat aber nichts mit Integralen zu tun. Wenn ich Integral gemeint hätte, hätte ich das auch geschrieben. Aber ich sehe schon, verstehendes Lesen ist Glückssache und Glück hat man selten..
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Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon Kurt » Mi 19. Jan 2011, 20:39

Highway hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Wer sieht überhaupt wie sich die Lichtausbreitung der bewegten Quelle entwickelt, wer sieht wie sich die des Unbewegten ausbreitet.
Könnte sich da mal jemand die Mühe machen mir das zu erklären?
Danke.


Wie jetzt? Nochmal von vorne? Geht's noch. :shock:

Guckst du hier: http://scaena.bplaced.net/srt/scaenaSRT-1.1/public/TwoBalloonsAnimation-c661.gif


Hallo Highway,

Die oberen zwei Bilder (G-Y) und (G Y') machen mir schon Probleme.
Hier beisst sich was.
Denn es kann nicht sein dass ein Beobachter das so sieht.
Was seh ich falsch?

Frage: X und X', die beiden Koordinatensysteme im Bild 1+2, ist doch (gegeneinader und gegen den Beobachter) unbewegt, oder?


Gruss Kurt
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Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon Jocelyne Lopez » Mi 19. Jan 2011, 21:02

contravariant hat geschrieben:
Jocelyne Lopez hat geschrieben:
Du hattest mich um einen Beleg gebeten, wer mir diese Formel angegeben hatte, den Beleg habe ich gebracht: zum Beispiel Dein Kollege Michael Hammer-Kruse.

MAl schauen, du schreibst:
Jocelyne Lopez hat geschrieben:c+v =(c+v)/(1+c*v/c²)=(c+v)/(1+v/c)=(c+v)/((c+v)/c)= c.

Michael schreibt:
Michael hat geschrieben:(v1+v2)/(1+v1*v2/c²)=(10+70)/(1+10*70/70²)=70,

bzw. in deiner Notation mit v2=c: c+v/(1+c*v/c²)=(c+v)/(1+v/c)=(c+v)/((c+v)/c)= c. Den Teil c+v= hast du dir dazu gedichtet. Und genau der ist auch falsch. Also hör auf deinen Blödsinn anderen Leuten in die Schuhe zu schieben.

Nein, den Teil c+v habe ich mir nicht dazu gedichtet, ich dichte mir ganz bestimmt keine Formel zu 8-) , sie wurde mir von Forenteilnehmer so angegeben, und wenn Du die Bezeichnung „v1“, die Hammer-Kruse für seine Formelausrechnung für „c“ angegeben hattest, in "c" umbenennst, dann erhälst Du sehr wohl c+v in der Formel, das habe ich ja schon weiter oben dargelegt, vielleicht hast Du es auch übersehen: viewtopic.php?f=6&t=335&start=960#p22034

Zitat von Jocelyne Lopez:

Zitat Michael Hammer-Kruse:
Ich habe es Dir doch gestern im UNICUM-Forum lang und breit erklärt: Du mußt die relativistische Addition verwenden und nicht die kanonische. Dann hast Du kein Problem, die Geschwindigkeit der Welle zu erhalten, obwohl die andere nicht Null ist.

In diesem Fall z. B., hier der Übersichtlichkeit halber ohne Maßeinheiten:
v1=70, v2=10

Das liefert mit c=70 als resultierende Geschwindigkeit:
(v1+v2)/(1+v1*v2/c²)=(10+70)/(1+10*70/70²)=70.

Hier sollte man also zur Verdeutlichung als allgemeine Formel ohne Zahlenbeispiel lesen, wenn man die Bezeichnung "v1" von Hammer-Kruse für die konstant postulierte Geschwindigkeit der Welle wieder als "c" übernimmt:

(c+v)/(1+c*v/c²)=c

was gleich ist mit der längeren Formulierung, die ich weiter oben schon angegeben hatte und die auch von Forenteilnehmern habe: c+v =(c+v)/(1+c*v/c²)=(c+v)/(1+v/c)=(c+v)/((c+v)/c)= c

Also schreibt Michael Hammer-Kruse vom Alpha Centauri Deiner Meinung nach Unsinn, wenn er die relativistische Geschwindigkeitsaddition so angibt?
[/quote]

Siehe auch die Erläuterung von Hammer-Kruse in dieser Sinne im Forum UNICUM, mit wiederum anderen Formelzeichen für die gleiche Formel: http://www.unicum.de/community/uniforum ... ost63.html

Zitat von Michael Hammer-Kruse:

Die relativistische Addition ist dadurch definiert, daß dem Wertepaar (a,b) das Verknüpfungsergebnis (a+b)/(1+ab/c²) zugeordnet wird, wobei alle Rechenzeichen kanonische Rechenoperationen bezeichnen und c eine für die Verknüpfung spezifische Konstante bedeutet.

Es ist also eindeutig, nach Hammer-Kruse erhält man mit der relativistischen Geschwindigkeitsaddition immer konstant c, egal was für eine Geschwindigkeit v des Beobachters man ansetzt, das ist indiskutabel und das ist ja der springende Punkt.

Deswegen könntest Du auch meine Fragen an Ernst mitbeantworten, sie gehören ja unmittelbar zu der von Dir aufgeworfenen Frage der „richtigen“ Formel der relativistischen Addition:

Zitat von Jocelyne Lopez:

Und wie wäre Deiner Meinung nach die richtige Formel für die relativistische Geschwindigkeitsaddition, wenn die Formel von Hammer-Kruse Unsinn ist?

Und was würdest Du als Ergebnis mit der richtigen Formel der relativistischen Addition bei meinem Beispiel einer Relativgeschwindigkeit zwischen einer Welle und einem bewegten Beobachter erzielen, wenn man definiert:
- Geschwindigkeit der Welle: c_konst=70 km/h
- Geschwindigkeit eines Beobachters, der direkt frontal auf die Welle zuläuft: v=10 km/h
Ist das Ergebnis 70 km/h oder 80 km/h?

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Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon contravariant » Mi 19. Jan 2011, 21:22

Jocelyne Lopez hat geschrieben:Nein, den Teil c+v habe ich mir nicht dazu gedichtet, ich dichte mir ganz bestimmt keine Formel zu 8-) , sie wurde mir von Forenteilnehmer so angegeben, und wenn Du die Bezeichnung „v1“, die Hammer-Kruse für seine Formelausrechnung für „c“ angegeben hattest, in "c" umbenennst, dann erhälst Du sehr wohl c+v in der Formel, das habe ich ja schon weiter oben dargelegt, vielleicht hast Du es auch übersehen: viewtopic.php?f=6&t=335&start=960#p2203

Das ist schlicht falsch, du schreibst:
c+v =(c+v)/(1+c*v/c²)=(c+v)/(1+v/c)=(c+v)/((c+v)/c)= c (F Ü N F Terme),
Michael schreibt: c+v/(1+c*v/c²)=(c+v)/(1+v/c)=(c+v)/((c+v)/c)= c (V I E R Terme).
Du hast fünf Terme, Michael nur vier, also unterscheiden sich die beiden Ausdrücke, und zwar hast du c+v extra, aber das hatte ich weiter oben ja schon geschrieben.
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Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon galactic32 » Mi 19. Jan 2011, 21:47

Ernst hat geschrieben:Bei Faber sind Lichtsphären stets rund.
Noch ;)
Es ist doch ungeschickt formuliert, denn es fällt mir gerade auf, daß ein schräger Zeit-Schnitt durch die t-Koordinaten des S-Systems in S' dargestellt wird.
Könnte ja sein, daß es so bleiben soll.
Vielleicht haben wir doch eine andere Möglichkeit zeitgleichförmig (isochronoform) zu transformieren bzw. zu animieren.

Also das irritiert ungemein, wie ein S'-E'-Scenario verschiedene Zeit-Punkte der S-E-Ereignisse, zeigen.

http://scaena.bplaced.net/srt/scaenaSRT ... n-c661.gif vom 13-Jan-2011

stellt es so dar.

Ich meinte, wenn eine zeitlich feste und räumlich feste Kugel dem B' als Ellipsoid erscheint.
Variiert die Farbe auf der Einheitskugel, so müßte in S' jetzt ein bunter Ellipsoid nach Faber's Animationen zu sehen sein.
Ist eine räumliche Einheitskugel, die in der Systemzeit t nach einer Sekunde platzt, so sind die E'-Animationen eine ziemlich verzerrt wirkende Weltsicht.

fb557ec2107eb1d6 hat geschrieben:Das ist alles nicht einfach zu verstehen, .
Doch.
Es ist auch einfach zu erklären.
Es ist einfach zu beschreiben.
Und es ist einfache Logik.

Man braucht einfach nur einen vernünftigen Übergang von Galilei zu endlicher LG finden.
Aus der Astronomie kennen wir sehr deutlich, daß die jetzigen Ereignisse anzunehmenderweise Äonen zeitlich zurücklagen.
Da ist so was eigentlich sehr alltäglich.
Überfordert niemandens Hirnzellen.
Gluon hat geschrieben:Man kann es sich vielleicht besser vorstellen, wenn man sich klar macht, dass eine mit konstanter Geschwindigkeit expandierende Kugelschale im 4D ein Kegel ist. Die Kugelschalen, die wir bei gleichen Zeiten in S und S' bekommen, sind Schnitte durch diesen Hyperkegel. Wenn man einen anderen Schnitt durch diesen Kegel macht, bekommt man statt der Kugel einen Ellipsoiden.
Sollte dann auch an den Koordinaten-Achsen eindeutig so dargestellt werden, daß ziemlich quer was zeitlich zu einem Bild zusammengefügt wird.

Warum nicht t-Zeit-treue Daumenkino's?

Ich meine die Lernkurve unseres Hirn's zieht uns längst solche Geschicht'chen auseinander.
Sahen wir nicht eigentlich schon immer Kreise als Ellipsen sobald wir nicht perfekt senkrecht hinschauten?
Ist dieses 3-D-Sehen nicht alles bereits eine Zeit-Frequenz-Geschichte in Lichtbewegung?

Lenken wir nicht davon ab, daß B als Sender im Medium Wellen erzeugt?
B' der Empfänger ist?
Der eine Zwilling doch nicht älter als der andere wird?
Es also eindeutig den nicht bewegten Beobachter B gibt?

Zur Vereinfachung genügt es vielleicht, auf Kreisumfänge aufzubauen, die dann wie ein Kegelmantel in 3D zu beschreiben sind, und im Schrägen Schnitt Ellipsenunfängen entsprechen.

Gruß
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