Harald Maurer hat geschrieben:Die Streifen wandern nicht!
Das ist nicht dasselbe. Entweder verschiebt sich ein Muster oder es verschiebt sich nicht. Verschiebung eines Musters und keine Verschiebung dieses Musters ist eben nicht dasselbe.
Zunächst eine Klarstellung: Mit Wandern der Streifen bezeichnete ich die Verschiebung der Streifen
Meine früheren Einwände hatten die Aussage, dass es keine unterschiedlichen Laufzeiten gibt, und nun überlege ich eben mal, was passiert, WENN es sie gäbe! Man wird doch wohl noch über unterschiedliche Theorien nachdenken dürfen!
Natürlich. Das assoziiert bei mir allerdings die Ahnung, daß du die Laufzeitdifferenzen doch nicht ganz ausschließt
Michelson erwartete eine Verschiebung des Musters um eine optische Weglänge, die sich aus der Zeitdifferenz ergibt. Dass diese Länge nicht durchmessen wird, weil die Verschiebung gegenseitig erfolgt, hat er wohl übersehen. In seinem Paper ist davon auch keine Rede!...
Das wäre nichts anderes als eine Differenzmessung der Intensität ...
...weil hier Phasenverschiebungen gegenüber einer konstanten Phase gezählt werden....
Michelson hatte aber kein Nullergebnis, sondern einen zu geringen Wert. Daraus muss man schließen, dass diese gegenseitige Phasenverschiebung nicht ganz symmetrisch erfolgt
Da hast du eine ganz falsche Vorstellung von der Interferometrie. Das ist ausschließlich eine Differenzmessungen der Intensität
Im Punkt 1 ist nur die nominelle Phasendifferenz und keine zusätzliche Phasendifferenz vorhanden und es ergibt sich abhängig von der nominalen Phasendifferenz ein Grauton, wie im rechten Bild dargestellt.
Von Punkt 2 nach Punkt 5 ergibt sich infolge zusätzlicher Laufzeitdifferenzen eine zusätzliche Phasenverschiebung, welche zu Intensitätsunterschieden und damit dem Streifenmuster am Schirm führt.
Die nominellen Absolutphasen im Punkt 1 sind da ganz ohne Einfluß. Es werden lediglich Phasendifferenzen als Intensität dargestellt.
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