Das Prinzip des Seins

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 Betreff des Beitrags: Re: Michelson Morley Experiment
BeitragVerfasst: Mo 26. Mai 2014, 17:24 
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Registriert: Sa 1. Jun 2013, 13:08
Beiträge: 2977
@spacerat

War nun einige Zeit weg und komme erst nun dazu alles zu lesen.
Ich kann Die nur gratulieren. Deine Auffassung, dass man beim MMI ZD und LK selbstverständlich berücksichtigen muss ist goldrichtig.
Und nur wenn man das berücksichtigt, merkt man auch das v keinen Einfluss hat!

Da könnte sich die Erde auch mit 0,5 c bewegen ( geradlinig, bei Rotationen passt es natürlich nicht) und man würde mit dem MMI nichts erkennen weil eben LK und ZD zu berücksichtigen sind.

Wie gesagt - goldrichtig Deine Beiträge und Auffassung - nur leider eben seit Einstein nicht mehr besonders neu.
Einstein konnte zeigen, dass beim MMI keine Interferenzen sichtbar sind, weil eben die SRT das dann auch so voraussagt.

Und wenn man vor 100 Jahren unerklärliche Daten/Phänomene hatte - Einstein dann darauf aufbauend die SRT mit LK und ZD entwickelt, dann ist es kein Wunder, dass dann, wenn man die SRT auf das MMI anwendet ( das Einstein im Speziellen gar nicht gekannt haben soll) eben herauskommt, dass das MMI unabhängig von der Bewegung v keine Interferenzen anzeigen wird.

Nochmals - Du lieferst da in Deinen Beiträgen eine perfekte Erklärung - nur halt leider 100 Jahr zu spät.


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 Betreff des Beitrags: Re: Michelson Morley Experiment
BeitragVerfasst: Mo 26. Mai 2014, 19:29 
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Registriert: Mi 31. Dez 2008, 18:58
Beiträge: 11188
Spacerat hat geschrieben:
Im BS Äther jedoch soll das Licht auf dem Querarm gemäß dem Lichtuhrprinzip auf der Diagonalen mit c laufen, die Diagonale ist aber nicht die Laufstrecke eines Lichtpunktes, sondern, wie bei der normal gebliebenen Lichtur auch, die vertikale Gerade.

Deshalb ist die Geschwindigkeit auf dem Querarm auch sqrt(c²-v²). Die Folge der vektoriellen Subtraktion von c und v:

Bild

Das Licht bewegt sich schräge stromaufwärts mit c und wird gleichzeitig mit v stromabwärts bewegt. Dadurch ergibt sich die senkrechte Geschwindigkeit sqrt(c²-v²).
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 Betreff des Beitrags: Re: Michelson Morley Experiment
BeitragVerfasst: Mo 26. Mai 2014, 19:45 
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Registriert: Mi 31. Dez 2008, 18:58
Beiträge: 11188
fallili hat geschrieben:
Ich kann Die nur gratulieren. Deine Auffassung, dass man beim MMI ZD und LK selbstverständlich berücksichtigen muss ist goldrichtig.
Und nur wenn man das berücksichtigt, merkt man auch das v keinen Einfluss hat!

Nur schade, daß das Experiment berechnet und ausgeführt wurde vor 130 Jahren, als der SRT Unfug noch gar nicht existierte.
Und damals wurde unter Zugrundelegung klassischer Wellendynamik Null Wind gemessen.

Da aber der Experimentator davon ausging, daß die Ursache der Nullmessung nicht darin bestand, daß kein Äther vorhanden war, sondern daß er nur nicht meßbar war, weil eine Kontraktion auf die Arme wirkte, entwickelte er eine Theorie, welche diese LK und eine Ortszeit enthielt. Und der Erfinder dazu hieß wieder Lorentz und seine Transformation heißt daher LT. Und die Theorie heißt LET, rate mal was das heißt.

Und genau diese Theorie benannte Einstein um in SRT, wobei er die Theorie unter Annahme einer abstrusen Invarianz der LG kopierte.

Also dein Einwand, man muß beim originalen MMExperiment die SRT berücksichtigen, ist historisch und inhaltlich einfach nur Asche.

Und wenn du Spacerat animierst, doch beim MMI die SRT anzuwenden, willst du ihn nur zum Realtivisten umkrempeln. Sehr durchsichtig.
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 Betreff des Beitrags: Re: Michelson Morley Experiment
BeitragVerfasst: Mo 26. Mai 2014, 19:50 
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Registriert: Mi 31. Dez 2008, 18:58
Beiträge: 11188
Spacerat hat geschrieben:
Auf L bewegt sich das Licht mit c. Das MMI bewegt sich im Äther mit v.
1. Wie lang ist die Diagonale?
2. Welche Geschwindigkeit wird dort angenommen?
3. Wie passt das zur vektoriellen Geschwindigkeitsaddition?

1. wurzel(L²+(vt)²)
2. c
3. Gar nicht! c darf nicht angenommen werden, sondern muss mit wurzel(c²+v²) errechnet werden. Tut man es nicht implementiert man die Invarianz der LG.

Sieh dir das Bild noch einmal an. Einfacher kann man es gar nicht darstellen.

Bild

Nimm an, du bist ein Schwimmer und willst im senkrechten Arm von innen nach außen schwimmen. Da herrscht aber eine Strömung, welche dich nach rechts treibt. Das heißt, du must stets in Richtung des äußeren Endpunktes der Diagonalen schwimmen, um dich trotz der Strömung auf das Armende zuzubewegen.
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 Betreff des Beitrags: Re: Michelson Morley Experiment
BeitragVerfasst: Mo 26. Mai 2014, 20:13 
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Registriert: Sa 1. Jun 2013, 13:08
Beiträge: 2977
Ernst hat geschrieben:
........
Und wenn du Spacerat animierst, doch beim MMI die SRT anzuwenden, willst du ihn nur zum Realtivisten umkrempeln. Sehr durchsichtig.
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Ich animiere ihn doch nicht - er wendet sie nun schon seit x Beiträgen an.

Mich freuts nur :D


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 Betreff des Beitrags: Re: Michelson Morley Experiment
BeitragVerfasst: Mo 26. Mai 2014, 20:38 
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Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Beiträge: 23201
Wohnort: Bayern
Highway hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:
...

Hat man aber nicht. Das kann dadurch erklärt werden, daß
a) die Ätherwindgeschwindigkeit kleiner ist, als die Empfindlichkeit des MMI
b) der Äther andere Eigenschaften besitzt, als angenommen. (Mitführung durch Massen, etwa der Erde)
c) es gar keinen Äther gibt....


oder d) das MMI v nicht detektieren kann!


Oder e) die Vorstellungen ums Licht falsch sind.
(als Hinweis sei -die Verschränkung- genannt)

Kurt


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 Betreff des Beitrags: Re: Michelson Morley Experiment
BeitragVerfasst: Mo 26. Mai 2014, 21:15 
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Registriert: Mi 31. Dez 2008, 18:58
Beiträge: 11188
Spacerat hat geschrieben:
Ich lass mich auf dem Fluss in Strömungsrichtung treiben und rudere grade.

Dann kommst du am senkrecht gegenüberliegenden Punkt (Spiegel) niemals an.
Du mußt schräge gegen den strom rudern.
Aber das hatten wir ja schon.
So scher ist das ja nun wirklich nicht zu verstehen.
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 Betreff des Beitrags: Re: Michelson Morley Experiment
BeitragVerfasst: Mo 26. Mai 2014, 21:16 
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Registriert: Mi 31. Dez 2008, 18:58
Beiträge: 11188
Spacerat hat geschrieben:
So... und nun? Wird der Grusenick-Effekt durch Wind egalisiert oder durch Schwerkraft ausgelöst? Wie ist dein Tipp?

Tipp ist nicht nötig. Es ist sicher, daß sein Aufbau zu wackelig ist.
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 Betreff des Beitrags: Re: Michelson Morley Experiment
BeitragVerfasst: Mo 26. Mai 2014, 21:27 
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Registriert: Mi 31. Dez 2008, 18:58
Beiträge: 11188
Highway hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:
...

Da aber der Experimentator davon ausging, daß die Ursache der Nullmessung nicht darin bestand, daß kein Äther vorhanden war, sondern daß er nur nicht meßbar war, weil eine Kontraktion auf die Arme wirkte, entwickelte er eine Theorie, welche diese LK und eine Ortszeit enthielt. Und der Erfinder dazu hieß wieder Lorentz und seine Transformation heißt daher LT...


Der Experimentator? Im Ernst? :?


Nein. Fehler. :oops:
Der Experimentator war Michelson und der Erfinder der LK war Lorentz.
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 Betreff des Beitrags: Re: Michelson Morley Experiment
BeitragVerfasst: Mo 26. Mai 2014, 21:30 
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Registriert: Mi 31. Dez 2008, 18:58
Beiträge: 11188
Spacerat hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:
Spacerat hat geschrieben:
So... und nun? Wird der Grusenick-Effekt durch Wind egalisiert oder durch Schwerkraft ausgelöst? Wie ist dein Tipp?

Tipp ist nicht nötig. Es ist sicher, daß sein Aufbau zu wackelig ist.
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Ich versteh' dich nicht... aber egal, du mich ja auch nicht. Wenn das Teil wackelig oder Klapprig wär, wären die Musterverschiebungen an 2 Umschwungpunkten ruckelig. Man kann das Ganze ja noch mal mit 'ner ausgewuchteten Scheibe widerholen.

Die Steifigkeit der Mechanik ist unzureichend. Deshalb biegt sich das ganze in Abhängigkeit von der Winkelstellung durch. Natürlich 2 mal pro Umdrehung.
Das ist lange bekannt und es lohnt sich nicht, erneut darüber zu reden.
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