Manuels Widerlegungsversuch zur Widerlegung der RT

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Manuels Widerlegungsversuch zur Widerlegung der RT

Beitragvon McMurdo » So 22. Okt 2023, 21:26

bumbumpeng hat geschrieben:Nullresultat heißt, keine Differenzgeschwindigkeit, heißt, die Felder drehen mit.

Auch das kann nicht sein. Man hat ja entsprechende Experimente gemacht indem man Licht auch durch sehr sehr massereiche Röhren geschickt hast, auch da keine Änderung der !Lichtgeschwindigkeit gegenüber ohne Massen dazwischen.
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Re: Manuels Widerlegungsversuch zur Widerlegung der RT

Beitragvon julian apostata » Mo 23. Okt 2023, 14:08

Kurt hat geschrieben:Es ist genau umgekehrt, gäbe es keinen Äther würde das Licht nicht in dessen Abhängigkeit reisen, es gäbe keine Beatfrequenz und damit kein Messsignal.


Absoluter Schwachsinn!
Die Versuchsanordnung rotiert gegen den Uhrzeigersinn.
Der Ausgangspunkt P rotiert ebenfalls mit.
Strahl A bewegt sich ebenfalls gegen den Uhrzeigersinn.
Strahl B im Uhrzeigersinn.

Wenn kein Äther den Strahlengang beeinflusst, dann bewegen sich beide mit der gleichen Geschwindigkeit c relativ
zur nicht rotierenden Erde. Das heisst Strahl B wird zuerst am Ausgangspunkt P wieder ankommen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Sagnac-In ... er#Theorie
Die Differenz der Strecken, die die beiden umlaufenden Lichtwellen zurücklegen müssen, beträgt
2x, da eine um x mehr Weg zurücklegt, die andere um x weniger.


Mit anderen Worten:
A legt bis zum Ausgangspunkt (relativ zur nicht rotierenden Erde) Umfang + x zurück
B legt bis zum Ausgangspunkt (relativ zur nicht rotierenden Erde) Umfang - x zurück

Ich hab's extra mal für mich allein simuliert.
Soll ich jetzt wieder was neues hoch laden, nur weil du so ein banales Ding nicht kapierst?

Willst du es jetzt echt bumbum in Sachen Größenwahn gleich tun und behaupten, die Physiker in
Wettzell und die Wikiautoren wären alles Idioten und nur du allein bist der grosse Wissenschaftler?
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Re: Manuels Widerlegungsversuch zur Widerlegung der RT

Beitragvon bumbumpeng » Mo 23. Okt 2023, 19:53

Nochmal :
Sagnac hat rein gar nichts mit der Bewegung der Erde zu tun.

https://www.wikiwand.com/de/Sagnac-Interferometer

Ein Sagnac-Interferometer ist ein Interferometer, das es ermöglicht, eine Rotationsgeschwindigkeit absolut zu messen.
Ein Beobachter ist in der Lage, anhand dieser Anordnung zu bestimmen,
ob er sich in Rotation befindet oder nicht.


Es ist wurscht, ob sich die Erde dreht oder nicht. Das Interferometer muss sich drehen, um Interferenz zu haben.
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Re: Manuels Widerlegungsversuch zur Widerlegung der RT

Beitragvon McMurdo » Di 24. Okt 2023, 09:09

Die Erde dreht sich ja aber. Und genaus das kann man damit so einem Gerät feststellen. Und hat man ja auch festgestellt.
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Re: Manuels Widerlegungsversuch zur Widerlegung der RT

Beitragvon Kurt » Di 24. Okt 2023, 18:55

julian apostata hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Es ist genau umgekehrt, gäbe es keinen Äther würde das Licht nicht in dessen Abhängigkeit reisen, es gäbe keine Beatfrequenz und damit kein Messsignal.


Willst du es jetzt echt bumbum in Sachen Größenwahn gleich tun und behaupten, die Physiker in
Wettzell und die Wikiautoren wären alles Idioten und nur du allein bist der grosse Wissenschaftler?


Ist dir denn nicht klar, dass ein Unterschied zwischen einem "üblichen" Sagnacinterferometer und der Einrichtung in Wettzell besteht.
Ein Sagnac-Interferometer erzeugt eine drehwinkelwegabhängige Verschiebung des Musters.
In Wettzell ergibt sich eine Beatfrequenz.

Drehst du das Sagnac dann ergibt sich eine Musteränderung, legst du es auf den Boden dann verändert sich dieses nicht.
Wettzell liegt auch am Boden und erzeugt trotzdem ein Signal.
Überlege mal woran das liegen könnte.

Kurt

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Re: Manuels Widerlegungsversuch zur Widerlegung der RT

Beitragvon Frau Holle » Di 24. Okt 2023, 19:36

Eine Drehung kann man feststellen:
a) Die Drehung des Sagnac-Interferometers selbst
b) Die Drehung der Erde durch ein ruhendes Interferometer (Michelson-Gale)

wikipedia hat geschrieben:Das Michelson-Gale-Experiment ist aber insofern von großer Bedeutung, als es allen Versuchen, das negative Ergebnis des Michelson-Morley-Experiments durch eine Mitführung des Äthers zu erklären, den Boden entzieht. Es erscheint nämlich widersinnig, dass bei Translation (Michelson-Morley-Versuch) volle Mitführung des Äthers durch die Erde stattfindet, bei Rotation (Michelson-Gale-Versuch) hingegen der Äther relativ zu den Fixsternen ruht.

 
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Re: Manuels Widerlegungsversuch zur Widerlegung der RT

Beitragvon Kurt » Di 24. Okt 2023, 19:48

Frau Holle hat geschrieben:Eine Drehung kann man feststellen:
a) Die Drehung des Sagnac-Interferometers selbst
b) Die Drehung der Erde durch ein ruhendes Interferometer (Michelson-Gale)

wikipedia hat geschrieben:Das Michelson-Gale-Experiment ist aber insofern von großer Bedeutung, als es allen Versuchen, das negative Ergebnis des Michelson-Morley-Experiments durch eine Mitführung des Äthers zu erklären, den Boden entzieht. Es erscheint nämlich widersinnig, dass bei Translation (Michelson-Morley-Versuch) volle Mitführung des Äthers durch die Erde stattfindet, bei Rotation (Michelson-Gale-Versuch) hingegen der Äther relativ zu den Fixsternen ruht.

 


Egal was da alles drinsteht, M&G konnten mit ihrer Einrichtung die Erdrotation nicht messen.

Kurt

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Re: Manuels Widerlegungsversuch zur Widerlegung der RT

Beitragvon McMurdo » Mi 25. Okt 2023, 09:31

Kurt hat geschrieben:Egal was da alles drinsteht, M&G konnten mit ihrer Einrichtung die Erdrotation nicht messen.

Kurt macht mal wieder den Lügenbaron:
The outcome of the experiment was that the angular velocity of the Earth as measured by astronomy was confirmed to within measuring accuracy.
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Re: Manuels Widerlegungsversuch zur Widerlegung der RT

Beitragvon julian apostata » Mi 25. Okt 2023, 11:16

Hier eine kleine Animation für Anhänger des mitgeführten Äthers. In beiden Ansichten werden gleichzeitig bei M zwei Photonen
in entgegen gesetzte Richtungen geschickt.

Linke Ansicht. Äther rotiert mit Versuchsanordnung mit. Die Photonen A und B kommen wieder gleichzeitig bei M an
und erreichen auch gleichzeitig den Detektor. Eine Erdrotation kann so nicht gemessen werden.

Rechte Ansicht. Kein Äther. A und B bewegen sich mit konstantem c im Inertialsystem der nicht rotierenden Erde. Jetzt kommt B vor A bei M an.
Aus dieser ungeleichzeitgen Ankunft können nun die winzigen Veränderungen bei der Erdrotation berechnet werden.

Das ist wichtig für supergenaue Positionsbestimmungen beim GPS. Denn da wird ja die Positition auch auf dem Inertialsystem
Wettzell.gif
Wettzell.gif (349.73 KiB) 1416-mal betrachtet

nichtrotierende Erde gemessen und erst im letzten Rechenschritt auf die rotierende Erde übertragen.

Und aus dem Grund ist es wichtig die genaue Rotationsgeschwindigkeit zu kennen. Ein mitrotierender Äther würde eine solche
Präzision unmöglich machen.

https://www.weltderphysik.de/gebiet/erd ... eslaengen/

Ein Laserstrahl hat eine längere, der andere eine minimal kürzere Strecke zu bewältigen.


Und Kurt hat hier den Bezug zur Realität völlig verloren.
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Re: Manuels Widerlegungsversuch zur Widerlegung der RT

Beitragvon Kurt » Mi 25. Okt 2023, 11:55

julian apostata hat geschrieben:Hier eine kleine Animation für Anhänger des mitgeführten Äthers. In beiden Ansichten werden gleichzeitig bei M zwei Photonen
in entgegen gesetzte Richtungen geschickt.

Linke Ansicht. Äther rotiert mit Versuchsanordnung mit. Die Photonen A und B kommen wieder gleichzeitig bei M an
und erreichen auch gleichzeitig den Detektor. Eine Erdrotation kann so nicht gemessen werden.

Rechte Ansicht. Kein Äther. A und B bewegen sich mit konstantem c im Inertialsystem der nicht rotierenden Erde. Jetzt kommt B vor A bei M an.
Aus dieser ungeleichzeitgen Ankunft können nun die winzigen Veränderungen bei der Erdrotation berechnet werden.


Bevor es zu GPS geht wird dasda hier beredet

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Ist dir denn nicht klar, dass ein Unterschied zwischen einem "üblichen" Sagnacinterferometer und der Einrichtung in Wettzell besteht.
Ein Sagnac-Interferometer erzeugt eine drehwinkelwegabhängige Verschiebung des Musters.
In Wettzell ergibt sich eine Beatfrequenz.

Drehst du das Sagnac dann ergibt sich eine Musteränderung, legst du es auf den Boden dann verändert sich dieses nicht.
Wettzell liegt auch am Boden und erzeugt trotzdem ein Signal.
Überlege mal woran das liegen könnte.
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Hast du schon eine Erklärung?

Was ist aus dem obrigen Verhalten zu schliessen?

Kurt

.

bbp hat was wichtiges dazu geschrieben
Es ist wurscht, ob sich die Erde dreht oder nicht. Das Interferometer muss sich drehen, um Interferenz zu haben.


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