Lübecker hat geschrieben:Wo ergibt sich aus der Messvorschrift, dass die Frequenz gleich bleibt? Mal bitte nicht nur Schwafeln, sondern konkret die Stelle zitieren.

Es ist eine der miesen Methoden von Lübecker, einfach alles zu ignorieren, was als Argument vorgebracht wurde, und stets neuerlich nach Argumenten zu fragen, so als wäre gar nichts vorgebracht worden. Wie die Frequenzen zu messen sind, hat Einstein beschrieben, und der Grund dafür war erstens das Kontinuitätsprinzip und zweitens mit Einsteins Worten:
"Würden wir diese Bedingung nicht erfüllen, so kämen wir zu einer Zeitdefinition, bei deren Anwendung die Zeit explizite in die Naturgesetze einginge, was sicher unnatürlich und unzweckmäßig wäre."Damit bezieht sich Einstein offensichtlich auf das Problem mit dem Energieerhaltungssatz, demnach es nicht sein kann, dass Energie gewonnen oder verloren wird bloß aus dem Umstand, dass Uhren unterschiedlich laufen.
Lübeckers Argumentation besteht nur aus Taktiererei und Verdrehung der Aussagen Einsteins ins Gegenteil, bloß um Recht zu behalten.
Ich denke, dass jeder die Zitate aus Einsteins Text aber selbst lesen und verstehen kann, vorausgesetzt, er weiß, was unter dem Kontinuitätsprinzip zu verstehen ist und ihm klar ist, dass man Zeit nicht in Energie verwandeln kann.

Wie man sieht, misst die Uhr B die von der Uhr A im Sekundentakt abgestrahlten Signale verdoppelt, weil die Uhr B nur halb so schnell läuft wie Uhr A. Das ist das Prinzip der Blauverschiebung, es ist eine Folge der Messung mit unterschiedlich laufenden Uhren. Eine Messung zum Zwecke des Frequenzvergleichs muss aber - wie bei jedem Experiment wohl vorauszusetzen - mit synchronisierten Uhren erfolgen. Laufen die Uhren synchron, dann ergibt sich kein Frequenzunterschied (wie dies beim GPS ja praktiziert wird). Das GPS zeigt damit auf, dass Rot-und Blauverschiebung nicht auf dem Weg des Signals erfolgt, sondern sich nur aus der Messung mit asynchron laufenden Uhren ergeben kann. So eine Falschmessung könnte in jedem Labor nachgestellt werden und niemand würde auf die Idee kommen, dass damit Energie gewonnen oder verloren werden könnte, oder sich das Signal selbst von Uhr zu Uhr verändert hätte. Derart Abstruses glaubt nur Lübecker, der uns hier seine Meinung durch endlose Postings und Wiederholungen aufzwingen will. Einsteins Text ist aber klar und verständlich, ich kann mir nicht vorstellen, dass das jemand nicht versteht!
Auf das Problem der ART, dass die "gravitative" Rotverschiebung mit zwei unterschiedlichen Erklärungen begründet werden muss, die nicht zusammen passen, habe ich schon mehrmals hingewiesen. Seit Noethers und Hilberts Kritik an der Energiedefinition in der ART ist dieses Problem immer noch stark diskutiert in der Fachwelt. Dass diese Theorie trotz dieser Unklarheiten sich behaupten konnte, ist offenbar dem Mythos Einsteins zuzuschreiben, nach dem Motto, was Einstein sagt muss richtig sein, auch wenn es widersprüchlich ist!
Grüße
Harald Maurer