Die richtige Sekunde und der richtige Meter

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Die richtige Sekunde und der richtige Meter

Beitragvon Yukterez » Do 29. Aug 2013, 22:15

Motorradrowdy hat geschrieben:Außerdem warst du überhaupt nicht adressiert!

Wozu?

Asphaltlutscher hat geschrieben:Du bist ein Laberbäckchen was einer ernsten Argumentation nicht gewachsen ist, aber dazu habe ich heute Abend auch keine Lust dir das mal wieder vor Augen zu führen.

Brauchst du auch nicht. Komm lieber in den anderen Faden und verwette dein Geld, daß Hammer und Feder ungleichzeitig auf den Mond fallen, Atomuhren sind nicht deine Liga.

Alternativen aufzeigend, Yukterez
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die richtige Ahnung

Beitragvon Yukterez » Do 29. Aug 2013, 22:46

Wenn so, dann ist es aber erstaunlich, daß jene, die keine Ahnung haben, stets Zahlen liefern können, während du und deinesgleichen nie viel genauere Angaben als viel, wenig, lang oder kurz machen können, und das auch nur mit der Präposition zu. Ist wohl auch sicherer, sonst kommt nur sowas dabei heraus:

Trigemina hat geschrieben:r1:=6370000+1738000;r2:=300000000+6370000+1738000;
Highway hat geschrieben:zum Zweiten denke ich wurde der Abstand zu den Objekten von 300.000.000m vergessen.

Aber das Beste kommt noch:

Highway hat geschrieben:Richtig muss die Rechnung meiner Meinung nach lauten:
Yukterez hat geschrieben:In deinem Integral fehlt die Integrationsvariable.

viewtopic.php?p=60642#p60642 (und da war noch nicht mal die RT im Spiel)

Immer noch lachend, aber dennoch solide Mathematik bevorzugend,
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Re: Die richtige Sekunde und der richtige Meter

Beitragvon Kurt » Fr 30. Aug 2013, 08:12

Lübecker hat geschrieben:Aber egal, es bleibt wie es ist, die Physik hat ihre Definition und Messvorschrift, die ist eindeutig, da gibt es eine Blauverschiebung,


Also entweder hältst du alle für blöd oder du bist nicht in der Lage deinen eigenen Stuss zu erkennen.

Also dann für dich.
Wir nehmen einen GPS-SAT stellen ihn auf die Startrampe und stellen seine Uhr so ein dass sich eine Sendefrequenz von 1000 Mhz, also 1 Ghz, ergibt.
Kannst auch die 10,2999 nehmen, such dirs aus (oder auch beide oder auch ganz andere).
Sein eingener Zähler zeigt, so wie der Zähler der bei der Rampe steht, 1Ghz bzw. 10,2999 Mhz an.

So, nun hoch damit, am besten auf eine geostationäre Bahn denn dann gibt's keinen Doppler.

Hast du das soweit verstanden?
Hast du irgendwelche Einwände?
Bist du damit einverstanden?


Kurt
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Re: Die richtige Sekunde und der richtige Meter

Beitragvon Harald Maurer » Fr 30. Aug 2013, 08:25

Lübecker hat geschrieben:Wo ergibt sich aus der Messvorschrift, dass die Frequenz gleich bleibt? Mal bitte nicht nur Schwafeln, sondern konkret die Stelle zitieren.

Bild
Es ist eine der miesen Methoden von Lübecker, einfach alles zu ignorieren, was als Argument vorgebracht wurde, und stets neuerlich nach Argumenten zu fragen, so als wäre gar nichts vorgebracht worden. Wie die Frequenzen zu messen sind, hat Einstein beschrieben, und der Grund dafür war erstens das Kontinuitätsprinzip und zweitens mit Einsteins Worten: "Würden wir diese Bedingung nicht erfüllen, so kämen wir zu einer Zeitdefinition, bei deren Anwendung die Zeit explizite in die Naturgesetze einginge, was sicher unnatürlich und unzweckmäßig wäre."
Damit bezieht sich Einstein offensichtlich auf das Problem mit dem Energieerhaltungssatz, demnach es nicht sein kann, dass Energie gewonnen oder verloren wird bloß aus dem Umstand, dass Uhren unterschiedlich laufen.
Lübeckers Argumentation besteht nur aus Taktiererei und Verdrehung der Aussagen Einsteins ins Gegenteil, bloß um Recht zu behalten.
Ich denke, dass jeder die Zitate aus Einsteins Text aber selbst lesen und verstehen kann, vorausgesetzt, er weiß, was unter dem Kontinuitätsprinzip zu verstehen ist und ihm klar ist, dass man Zeit nicht in Energie verwandeln kann.
Bild
Wie man sieht, misst die Uhr B die von der Uhr A im Sekundentakt abgestrahlten Signale verdoppelt, weil die Uhr B nur halb so schnell läuft wie Uhr A. Das ist das Prinzip der Blauverschiebung, es ist eine Folge der Messung mit unterschiedlich laufenden Uhren. Eine Messung zum Zwecke des Frequenzvergleichs muss aber - wie bei jedem Experiment wohl vorauszusetzen - mit synchronisierten Uhren erfolgen. Laufen die Uhren synchron, dann ergibt sich kein Frequenzunterschied (wie dies beim GPS ja praktiziert wird). Das GPS zeigt damit auf, dass Rot-und Blauverschiebung nicht auf dem Weg des Signals erfolgt, sondern sich nur aus der Messung mit asynchron laufenden Uhren ergeben kann. So eine Falschmessung könnte in jedem Labor nachgestellt werden und niemand würde auf die Idee kommen, dass damit Energie gewonnen oder verloren werden könnte, oder sich das Signal selbst von Uhr zu Uhr verändert hätte. Derart Abstruses glaubt nur Lübecker, der uns hier seine Meinung durch endlose Postings und Wiederholungen aufzwingen will. Einsteins Text ist aber klar und verständlich, ich kann mir nicht vorstellen, dass das jemand nicht versteht!
Auf das Problem der ART, dass die "gravitative" Rotverschiebung mit zwei unterschiedlichen Erklärungen begründet werden muss, die nicht zusammen passen, habe ich schon mehrmals hingewiesen. Seit Noethers und Hilberts Kritik an der Energiedefinition in der ART ist dieses Problem immer noch stark diskutiert in der Fachwelt. Dass diese Theorie trotz dieser Unklarheiten sich behaupten konnte, ist offenbar dem Mythos Einsteins zuzuschreiben, nach dem Motto, was Einstein sagt muss richtig sein, auch wenn es widersprüchlich ist!

Grüße
Harald Maurer
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Re: Die richtige Sekunde und der richtige Meter

Beitragvon Hannes » Fr 30. Aug 2013, 09:52

Hallo Lübecker Poet !
Es ist kein Uhrenfehler, sondern wenn dann ein „Uhrenfehler“. Konkret gibt es nur einen Effekt, der von der RT richtig erklärt und beschrieben werden kann. Die RT Gegner behaupten lediglich, es wäre ein „Uhrenfehler“, warum und wie und wieso können sie aber nicht erklären.

Ob mit oder ohne Anführungszeichen bleibt ein Uhrenfehler das was er ist:
Ein Fehler eines Meßgerätes, der systematisch ist und deshalb herausgerechnet werden kann.Dazu brauche ich keine SRT. Ausserdem bräuchte ich mehrere verschiedene SRT, für jeden Uhrentyp eine andere SRT.
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Re: Die richtige Sekunde und der richtige Meter

Beitragvon julian apostata » Fr 30. Aug 2013, 09:56

Yukterez hat geschrieben:
julian apostata hat geschrieben:Natürlich nicht! SRT und ART machen bei derart winzigen Geschwindigkeiten und geringer Gravitation nahezu identische Aussagen!

Das ist nicht ganz richtig. Der gravitative Effekt (ART) lässt die Satellitenuhr um 5e-10 sek/sek absolut schneller gehen, der SRT Effekt durch die Bewegung um 8e-11 sek/sek relativ langsamer.


Was du meinst, das sind die rote und die grüne Kurve, die zusammen addiert die blaue Kurve ergeben.

Diese rote Kurve kannst du über SRT ermitteln. Näherungsweise kann man aber auch schon die grüne Kurve über SRT ausrechnen und bei Erdgravitation unterscheidet sich das Ergebnis kaum vom Ergebnis der ART.

Bild

Nochmal zur Erinnerung.

Lübecker hat geschrieben:Also wie erklären die Leugner die 446 ps?


Die “Leugner” müssen eine Erklärung finden, wie dieser Uhrengang durch Wechsel von Erdenschwere auf Schwerelosigkeit zustande kommt.

Und sie müssen auch noch grundsätzlich die blaue Kurve leugnen.

Denn wenn bei Schwerelosigkeit die Uhren schneller ticken sollten, dann können sie ja nicht bei Schwerelosigkeit auf einer Bahn unterhalb von 1,5*r (ca. 3000 km Höhe) langsamer ticken?

Oder hat der “Kritiker” dafür eine Theorie? Wie schaut die Standardfolklore hier aus?
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Re: Die richtige Sekunde und der richtige Meter

Beitragvon Hannes » Fr 30. Aug 2013, 10:03

Hallo Julian !
Die “Leugner” müssen eine Erklärung finden, wie dieser Uhrengang durch Wechsel von Erdenschwere auf Schwerelosigkeit zustande kommt.

Das ist normalerweise eine Sache der Uhrenbauer, einen Fehler des Meßgerätes zu beseitigen.
Die "Zeit" kümmert sich um unsere Meßgerätefehler überhaupt nicht.
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Re: Die richtige Sekunde und der richtige Meter

Beitragvon Jondalar » Fr 30. Aug 2013, 10:30

julian apostata hat geschrieben:
Die “Leugner” müssen eine Erklärung finden,


Soso, die Leugner MÜSSEN also - aber die Realitätsleugner müssen nie auf Argumente eingehen. Sag mal, wovon träumt Ihr denn so nachts?

Wir haben schon über ein Dutzend Beispiele eingestellt, die nicht im Geringsten beachtet werden und auf die niemals eine Antwort folgt. Dinge wie besagte Materie am EH eines SL, das ZUwillingsparadox, usw usf, steht ja noch alles in den Beiträgen.

Wenn die Rt-ler mal ernst genommen werden möchten, müssen sie halt auch mal eine Erklärung finden und nicht nur auf ihren falschen Formeln herumreiten.
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Re: Die richtige Sekunde und der richtige Meter

Beitragvon Hannes » Fr 30. Aug 2013, 12:57

Hallo Poet, Lübecker !
Tatsache ist, dass die Uhren nicht gleich schnell gehen, es ist keine Tatsache, dass eine falsch geht, Tatsache ist sogar, beide gehen nach der physikalischen Definition richtig.

Es gibt nach deiner Version nur eine Erklärung :

Entweder ist die Uhr kaputt, oder die Definition falsch.

Beide Versionen haben rein menschliche Ursachen.
Wenn meine Uhr kaputt ist, bringe ich sie zum Uhrmacher oder entsorge sie.
Selbst reparieren wird man mir nicht zumuten.
Aber wie wäre eine Synchronisation über einen Pulsar ? Dann laufen die Erduhr und die Orbituhr ganz gleich. Rotverschiebung ohne gegenseitige Bewegung ist dann nicht möglich.
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Re: Die richtige Sekunde und der richtige Meter

Beitragvon Hannes » Fr 30. Aug 2013, 15:59

Hallo Chief !
Diese 446ps kommen gar nicht zustande!

.... was auch meine Überzeugung ist ! Ich kann mir nicht erklären, woher Manuel diese 446ps hernimmt !
Oder weiß er nicht, dass eine Synchronisation zum Pulsar nur senkrecht zur Sichtlinie erfolgen kann ? Ist doch ganz einfache Geometrie !
Das Pulsarsignal muss Erduhr und Orbituhr genau zum selben Zeitpunkt erreichen.
Oder er hat nur , ohne nachzudenken, irgend eine Lehrbuchweisheit hergernommen und falsch interpretiert ?
Mit bestem Gruß
Hannes
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