Interferenzmuster im MMI

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Interferenzmuster im MMI

Beitragvon Kurt » So 5. Aug 2012, 21:38

Hier nun ein Bild dass zeigt wie eine dunkle Stell/Linie/Ring entsteht.

Higw-Bild4.JPG
Higw-Bild4.JPG (56.54 KiB) 4071-mal betrachtet


Jetzt gehts um die orangen Linien, sie stammen vom linken und rechtem Lautsprecher.
Die beiden Lautsprecher schwingen wiederum Phasengleich mit gleicher Amplitude.
Ihre Signale kommen, aufgrund der unterschiedlichen Laufzeiten, phasenverschoben am M4 an.
Das bewirkt dass sie sich am Mik gegenseitig kompensieren/auslöschen.
Das Mik erzeugt also keine Amplitude, es bleibt -dunkel-.

M1 ist hell
M2 ist hell
M4 ist dunkel
M3 ist hell.

Gleiche Frequenz
gleiche Phasenlage
unterschiedliche Laufzeiten der Signale vom rechtem Lausprecher zum jeweiligem Mik
unterschiedliche Laufzeiten der Signale vom linken Lautspreches zum jeweiligem Mik

Ergibt das Interferenzmuster.

Diese Überlegungen lassen sich direkt auf das MMI übertragen, es besteht kein prinzipieller Unterschied!!

Wenn die Phasenlage der beiden Lautsprecher zueinander verändert wird dann wandert das Muster, so wie es beim MMI durch die Laufzeitveränderung in den Armen auch geschieht (geschehen würde wenn denn Wind wehte).

(die anderne Miks auf der Fläche nehmen, je nach Phasenlagen, unterschiedliche -Helligkeiten- ein)



Gruss Kurt
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Re: Interferenzmuster im MMI

Beitragvon Ernst » So 5. Aug 2012, 21:49

Highway hat geschrieben: Zeige mir bitte einen Fall welcher bei konstanter Ausbreitungsgeschwindigkeit der beiden Wellen und gleichem Ort der Emmitierung, welcher Interferenz auf einem 90 Grad zur Ausbreitungsrichtung ausgerichteten Projektionsfläche, bei beliebiger Phansenverschiebung erzeugen kann.

Den Fall habe ich dir im Video gerade nochmal gezeigt. Alles erfüllt:
- Es gibt nur einen Laser. Also identischer Emissionsort.
- Die Ausbreitungsgeschwindigkeit ist konstant c
- Der Schirm steht senkrecht zu den Strahlen
Die unterschiedlichen Wege, welche zur Interferenz führen, sind durch die zwei unterschiedlichen Entfernungen zwischen Strahlenteiler und den beiden Reflektorspiegeln verursacht. Wodurch der Abstand Quelle-Schirm für beide Strahlen unterschiedlich lang wird.
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Zuletzt geändert von Ernst am So 5. Aug 2012, 22:01, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Interferenzmuster im MMI

Beitragvon Kurt » So 5. Aug 2012, 21:56

Ernst hat geschrieben:
Highway hat geschrieben: Zeige mir bitte einen Fall welcher bei konstanter Ausbreitungsgeschwindigkeit der beiden Wellen und gleichem Ort der Emmitierung, welcher Interferenz auf einem 90 Grad zur Ausbreitungsrichtung ausgerichteten Projektionsfläche, bei beliebiger Phansenverschiebung erzeugen kann.

Den Fall habe ich dir im Video gerade nochmal gezeigt. Alles erfüllt:
- Es gibt nur einen Laser. Also identischer Emissionsort.
- Die Ausbreitungsgeschwindigkeit ist konstant c
- Der Schirm steht senkrecht zu den Strahlen
Die unterschiedlichen Wege, welche zur Interferenz führen, sind durch die zwei unterschiedlichen Entfernungen zwischen Strahlenteiler und den beiden Reflektorspiegeln verursacht.

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Ernst, das erzeugt kein Muster!


Gruss Kurt
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Re: Interferenzmuster im MMI

Beitragvon Ernst » So 5. Aug 2012, 21:59

Kurt hat geschrieben:Ernst, unterschiedliche Laufzeiten bringen keine Interferenzstreifen/Ringe zustande.
Ohne unterschiedliche Aufweitung geht es nicht.
Bei den MMIs geschieht das bereits am Strahlteiler.

Natürlich muß aufgeweitet werden. Wer sagt den was anderes.
Aber es müssen unterschiedliche Wege von derQuelle zum Schirm vorhanden sein; was selbstverständlich zu Laufzeitdifferenzen führt.
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Re: Interferenzmuster im MMI

Beitragvon Ernst » So 5. Aug 2012, 22:03

Kurt hat geschrieben:Ernst, das erzeugt kein Muster!

Ach nee?
Die beiden Videos sind Fälschungen?
Wieder eine Verschwörung?
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Re: Interferenzmuster im MMI

Beitragvon Kurt » So 5. Aug 2012, 22:03

Ernst hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Ernst, unterschiedliche Laufzeiten bringen keine Interferenzstreifen/Ringe zustande.
Ohne unterschiedliche Aufweitung geht es nicht.
Bei den MMIs geschieht das bereits am Strahlteiler.

Natürlich muß aufgeweitet werden. Wer sagt den was anderes.
Aber es müssen unterschiedliche Wege von derQuelle zum Schirm vorhanden sein; was selbstverständlich zu Laufzeitdifferenzen führt.
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Das was du geschrieben hast ist nicht die Ursache der Aufweitung!

Die unterschiedlichen Wege, welche zur Interferenz führen, sind durch die zwei unterschiedlichen Entfernungen zwischen Strahlenteiler und den beiden Reflektorspiegeln verursacht. Wodurch der Abstand Quelle-Schirm für beide Strahlen unterschiedlich lang wird.


Unterschiedliche Entfernungen zu den Spiegeln spielen keine Rolle.
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Re: Interferenzmuster im MMI

Beitragvon Ernst » So 5. Aug 2012, 22:07

Highway hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:...Die unterschiedlichen Wege, welche zur Interferenz führen, sind durch die zwei unterschiedlichen Entfernungen zwischen Strahlenteiler und den beiden Reflektorspiegeln verursacht...


Aha! Also doch zwei unterschiedliche Orte. Durch die unterschiedliche Entfernung der beiden Reflektorspiegel zur Projektionsfläche. Wie von mir schon weiter vorher ausgeführt! Herzlichen Dank, das du mir meine Ausführungen nochmals erklärt hast. :lol:

Scherzkeks.

Es ist ein Quellenort und es sind zwei unterschiedliche Entfernungen zwischen Quelle und Spiegel :!:
Die Quelle ist der LASER, nicht die Spiegel.
Der genaue Quellenpunkt ist der negative Brennpunkt der Konkavlinse.
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Re: Interferenzmuster im MMI

Beitragvon Ernst » So 5. Aug 2012, 22:16

Kurt hat geschrieben:Das was du geschrieben hast ist nicht die Ursache der Aufweitung!

Du hast das auch noch nicht begriffen. Ursache der Aufweitung in der Laservariante ist die Konkavlinse vor dem Laser

Unterschiedliche Entfernungen zu den Spiegeln spielen keine Rolle.

Wer sag das. Ich sprach von den Abständen Quelle-Schirm.
Vom negativen Brennpunkt der Konkavlinse bis zum Schirm (Gesamt-Strecke Brennpunkt/Strahlenteiler/Spiegel/Strahlenteiler/Schirm) erfolgt die Aufweitung kontinuierlich über die gesamte Strecke.
Sind diese Strecken für beide Wege unterschiedlich, entsteht die Interferenz.
Das ist alles ganz einfach. aber das einfache ist offenbar am schwierigsten.
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Re: Interferenzmuster im MMI

Beitragvon Ernst » So 5. Aug 2012, 22:22

Harald Maurer hat geschrieben: Richtig, die beiden Lichtquellen müssen an unterschiedlichen Orten stehen. Und das tun sie im MM-Interferometer

Nein, das tun sie nicht. Es gibt nur eine einzige Quelle. Aber durch die unterschiedlichen Umlenkungsstrecken sind die Wege Quelle/Schirm unterschiedlich.

Das Ergebnis ist nur vergleichbar mit dem Fall zweier Quellen mit einem geradlinigen Strahl Quelle/Schirm.
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Re: Interferenzmuster im MMI

Beitragvon Ernst » So 5. Aug 2012, 22:26

Highway hat geschrieben:Es gibt keine Interferenz. Verstanden?

Guck dir das Video hundertmal an und suche, wo da zwei Quellen sind.
Und dann sieh es dir nochmal hundertmal an und versuche zu verstehen, wie das Ding funktioniert. Und damit dir das leichter fällt, lies dazu meine Erläuterungen.
Das wird die Nacht dauern.
Zwischenzeitlich werd ich jetzt schlafen.
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