Dietmar hat geschrieben:Jocelyne Lopez hat geschrieben:Offensichtlich haben Sie hier das Thema und die zitierten Originalaussagen Einsteins über die Messung der Länge eines Gegenstandes nicht richtig verstanden, sehr aufschlussreich...
Doch, wurde verstanden. Wir Ihnen contravariant schon schrieb, gibt es zwischen 1 und 2 überhaupt keinen Unterschied - alles ist Methode a). Denn wenn ich sage der Beobachter ruht im Zug (aus Sicht des Zugsystems), ist das dasselbe, wenn man sagt, der Beobachter ist mit dem Zug mitbewegt (aus Sicht des Bahnhofsystems).
Schon verstanden. Ich weiß schon lange - wie übrigens jedermann - was es bedeutet, wenn zwei Gegenstände in Ruhe zueinander stehen: Entweder ruhen sie beide, oder sie bewegen sich beide mit gleicher Geschwindigkeit in die selbe Richtung, ich habe mich schon mal zum Beispiel in einem Auto gesetzt, danke, Herr Hainz.
Nichtsdestotrotz ist und bleibt die unsägliche Methode a) Einsteins ein Joke oder eine Eselei, die in einer wissenschaftlichen Arbeit als Meßvorschrift für die Ermittlung der Länge von bewegten Gegenständen nichts verloren hat, auch wenn Sie es nicht zugeben wollen und krampfhaft versuchen, hier Einstein zu "
retten" indem Sie ausführen, man könne ja die Innenlänge eines fahrenden Zugs mit einem Metermaß messen bzw. man könne ja die Länge von bewegten Gegenständen in einem fahrenden Zug mit einem Metermaß ermitteln.
Dietmar hat geschrieben:Zitat Lopez:
Im Gegenteil zu wissenschaftlichen Theorien, wo jeder selbst mitdenken kann, hat man bei historischen Ereignissen keine andere Möglichkeit, als sich auf die Arbeit von Historikern zu verlassen. Oder haben Sie etwa eine andere Möglichkeit? Waren Sie dabei, als Einstein seine Arbeit zur Veröffentlichung geschickt hat? Ich nicht. Und ob wir je die Wahrheit bei diesen undurchsichtigen Umständen erfahren werden steht auf einem anderen Blatt.
Ja, aber vorher sollte man sich mal die einschlägigen RT-HIstoriker zu Gemüte führen: Gute wären z.b. Holton, Stachel, Miller, Goldberg, Zahar, Janssen, Darrigol, Corry, Katzir, Schaffner, Hentschel, Gönner.... - zum Teil auch Whitacker.
Die historische Wahrheit hängt nicht davon ab, wen Dietmar Hainz als "
guter einschlägiger RT-Historiker" betrachtet.
Dietmar hat geschrieben:Zitat Lopez:
Ich kann mir aber trotz "zigfacher Erklärung" eine „raumzeitliche Verkürzung“ ohne materielle Veränderung leider plastisch nicht vorstellen, sozusagen. Können Sie mir es veranschaulichen?
Hier kann man auch nichts "veranschaulichen" (außer mit M-Diagrammen, aber das meinten Sie wohl nicht).
Ach, man kann nicht veranschaulichen, wie die ominöse "
raumzeitliche Verkürzung" von Objekten in der Nature sich auswirkt? Schade. Einstein hat sich aber sehr viele Gedankenexperimente zur Veranschaulichung seiner Auffassungen ausgedacht. Bei der "
raumzeitlichen Verkürzung von Objekten" aber nicht. Sehr schade.
Sie können mir also auch nicht sagen, was zum Beispiel in meinem Strandgedankenexperiment sich "
verkürzt": Der Strand? Die Welle? Die Beobachter? Der Raum? Schade. Dabei hat sich ein/eine Relativist/in die Mühe gegeben, genau auszurechnen, dass irgendetwas sich dabei unbedingt verkürzt und Dr. Markus Pössel hat es gesegnet. Wahrscheinlich liegt die Tatsache, dass man die "
raumzeitliche Verkürzung" in der Natur nicht veranschaulichen kann, weil sie in der Natur nicht existiert, oder?

mfg
Jocelyne Lopez