Mittlere Reife reicht um Grundlagen der SRT zu verstehen

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Mittlere Reife reicht um Grundlagen der SRT zu verstehen

Beitragvon McMurdo » So 7. Mai 2023, 02:47

bumbumpeng hat geschrieben:Wenn es da was durchschlagendes gegeben hätte, dann wüsste ich das.

Unwahrscheinlich, kennst du ja nicht mal das Prinzip Actio =Reactio. Und ja, sie wird jeden Tag bestätigt. Was für ein armes Würstchen du doch bist das du jetzt nur noch Lügen kannst. Mehr ist von dir wohl nicht zu erwarten.
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Re: Mittlere Reife reicht um Grundlagen der SRT zu verstehen

Beitragvon julian apostata » So 7. Mai 2023, 08:44

https://de.wikibooks.org/wiki/Spezielle ... experiment

Bild

Wenn man sich die RdG veranschaulichen möchte, dem sei das zweite Gedankenexperiment empfohlen.

https://www.geogebra.org/m/uwz5vQNF
Das rote Lineal ruht in S (untere Ansicht)
Das blaue Lineal ruht in S' (obere Ansicht)
Da das blaue Lineal länger ist, als das rote Lineal, muss ich beide Lineale in der unteren Ansicht gleich lang zeichnen.
Wie beide Ansichten zusammenhängen, könnt ihr veranschaulichen, wenn ihr die Zeitschieber erst mal ausser Acht lässt und den schwarzen
Dragpoint nach links zieht (der erscheint nur bei t=0). Das selbe Ereignis, welches der Dragpoint markiert, wird auch oben eingestellt.
Wer sich nun wundert, dass dadurch auch der t'-Schieber animiert wird, der hat die RdG nicht verstanden.
Das selbe Ereignis, das der Dragpoint markiert wird oben durch einen kleinen senkrechten Strich markiert (Achtung, den kann man leicht übersehen)
Ebenso leicht könnte man die beiden Testphotonen übersehen, die auf die Mitte von S zurasen.
Oben hat sich das rechte Photon schon in Bewegung gesetzt, doch wo bleibt das Linke? Ganz einfach! Unten sieht man das linke Photon zusammen mit der
TL(8). Also kann es oben erst dann auftauchen, wenn der t'-Schieber bei t'=8 steht.
Ich hoffe, man kann sehen wie RdG und Längenkontraktion zusammen hängen. Und wenn A und B unten gleichzeitig statt finden, wie sollten dann A' und B' oben
gleichzeitig geschehen. Auch die Konstanz von c kann man hier am rechten Photon leicht sehen. Wenn man t=1 stellt
In S macht das Photon 1 Raumschritt während 1 Zeitschritt.
In S' macht das Photon 3 Raumschritt während 3 Zeitschritt.
Diese Einstellung belassen
Gegenüber von x=0 t=1 haben wir das Ereignis x'=-4/3 t'=5/3
Gegenüber von x'=0 t'=0.6 haben wir das Ereignis x=0.8 t=1
Es gibt also nicht das geringste Problem bei wechselseitiger Zd.
Noch Fragen?
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Re: Mittlere Reife reicht um Grundlagen der SRT zu verstehen

Beitragvon bumbumpeng » So 7. Mai 2023, 11:48

julian apostata hat geschrieben:Wer sich nun wundert, dass dadurch auch der t'-Schieber animiert wird, der hat die RdG nicht verstanden.

Noch Fragen?

Der ganze Schwachsinn mit der angeblichen RdG wurde hier bereits bis zum Erbrechen durchgekaut.
Es gibt keine RdG.
Entweder zwei Ereignisse sind gleichzeitig oder eben NICHT.
Wenn in M und HH gleichzeitig zwei Blitze einschlagen, dann schlagen die gleichzeitig da ein. Juckt das den Beobachter in Berlin? Nein, das juckt den nicht die Bohne.

Es kommt lediglich darauf an, wo sich die Beobachter befinden und ob etwas in Bewegung ist oder auch bei Krümmung der Felder. Das nennt sich auch Laufzeiten.
Wenn etwas nicht statisch ist und geradlinig, sondern bewegt oder gekrümmt, dann gibt es z.B. Doppler.
Zusätzliche Einflüsse verändern die Beobachtungsergebnisse. Das hat nichts mit RdG zu tun, sondern ist ganz gewöhnliche Physik. Der Scharlatan, der Eingesteinte, hat da ein Riesengeschrei draus gemacht. Der Junge hatte Langeweile und hat sich Schwachsinn ausgedacht. Daher ist es lediglich THEORIE und keine Wissenschaft. So lange das nur Theorie ist, hat es keinerlei Bedeutung. Man muss diesen Schwachsinn nicht ernst nehmen.
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Re: Mittlere Reife reicht um Grundlagen der SRT zu verstehen

Beitragvon McMurdo » So 7. Mai 2023, 13:16

bumbumpeng hat geschrieben:Entweder zwei Ereignisse sind gleichzeitig oder eben NICHT.

Die RdG erklärt korrekt wann genau 2 Ereignisse gleichzeitig sind in einem bestimmten Bezugssystem und wann nicht.
Ist bischen Tricky und da unter anderen du sie immer noch nicht verstehen ist es auch kein Wunder das es hier so viel Text gibt.
Das einfachste Beispiel ist wohl der Zug der durch den Bahnhof fährt und die 2 Blitze. Im Bezugssystem Bahnhof blitzen beide Blitze gleichzeitig. Im Bezugssystem Zug nicht. Das ist die RdG.
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Re: Mittlere Reife reicht um Grundlagen der SRT zu verstehen

Beitragvon McMurdo » So 7. Mai 2023, 13:21

bumbumpeng hat geschrieben:Daher ist es lediglich THEORIE und keine Wissenschaft.

Eine Theorie ist das beste was es gibt in den Wissenschaften. Was fasselt du da wieder? Weißt du nicht was eine wissenschaftliche Theorie ist?!?
Würde mich nicht wundern. Du kennst ja auch Actio=Reactio nicht.
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Re: Mittlere Reife reicht um Grundlagen der SRT zu verstehen

Beitragvon Frau Holle » So 7. Mai 2023, 13:33

McMurdo hat geschrieben:
bumbumpeng hat geschrieben:Daher ist es lediglich THEORIE und keine Wissenschaft.

Eine Theorie ist das beste was es gibt in den Wissenschaften. Was fasselt du da wieder? Weißt du nicht was eine wissenschaftliche Theorie ist?!?
Würde mich nicht wundern. Du kennst ja auch Actio=Reactio nicht.

bumbum braucht auch keine Theorie. Er weiß ja alles. Das hält er für Wissenschaft, weil "Wissenschaft" ja von wissen kommt. Das Universum funktioniert so einfach wie sein Verstand, also gaaaanz einfach. Und begründen kann er das auch ganz einfach: Weil es so ist, Punkt. Noch Fragen?

Eigentlich ist er zu beneiden, denn es steht geschrieben (Matthäus 5,3): "Selig die Armen im Geist, denn ihr ist das Reich der Himmel." Also kennt er sich aus im Himmel, ganz einfach. :D
 
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Re: Mittlere Reife reicht um Grundlagen der SRT zu verstehen

Beitragvon julian apostata » So 7. Mai 2023, 15:19

Man sieht ja, dass ein und dasselbe Testphotonen in in beiden Systemen mit c unterwegs ist. Wenn nun ein geringfügig langsameres Objekt einem Photon hinterherläuft, dann kann es im anderen System auch nicht c erreichen. Das heißt: Man kann beliebig viele Geschwindigkeitsadditionen u<c durchführen. c wird nicht erreicht. Und in Cern werden ganz viele Additionen durchgeführt ohne c zu erreichen.
Und man muss wissen: Die kinetische Energie, die am Ende raus kommt entspricht dem Kraftwegintegral. Bei meinem relativistischen Raumschiff wäre das Kraft mal Weg.
Würde es weder Zd,Lk oder RdG geben so wäre die der Beschleunigungsweg bei Erreichen von c: s=c²/(2g)=(c/2)*(c/g)
mit c/g~0.97Jahre ergäbe das eine Beschleunigungstrecke von (c/2)*0.97Jahre~0.485Lichtjahre. Beim relativistischen Raumschiff könnte man theoretisch Tausend Lichtjahre Beschleunigungsstrecken mit g zurück legen, und diese Strecken würden in die Energiebilanz mit einfließen.
Und solche Raumschiffe gibt es in Cern. Die Aufprallenergien, die man da misst, kann man nur mit RdG, Lk und Zd erklären. Und diese 3 Phänomene Phänomene sind quasi Kinder der Raumzeit x²+y²+z²+(ict)²=x'²+y'²+z'²+(ict')²
Und solange bumbum keine einfachere Erklärung als den roten Zusatz zur klassischen Physik hat, sollte er sich mal lieber bescheiden zurück halten.
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Re: Mittlere Reife reicht um Grundlagen der SRT zu verstehen

Beitragvon bumbumpeng » So 7. Mai 2023, 15:33

Frau Holle hat geschrieben:
McMurdo hat geschrieben:
bumbumpeng hat geschrieben:Daher ist es lediglich THEORIE und keine Wissenschaft.

Eine Theorie ist das beste was es gibt in den Wissenschaften. Was fasselt du da wieder? Weißt du nicht was eine wissenschaftliche Theorie ist?!?
Würde mich nicht wundern. Du kennst ja auch Actio=Reactio nicht.

bumbum braucht auch keine Theorie. Er weiß ja alles. Das hält er für Wissenschaft, weil "Wissenschaft" ja von wissen kommt. Das Universum funktioniert so einfach wie sein Verstand, also gaaaanz einfach. Und begründen kann er das auch ganz einfach: Weil es so ist, Punkt. Noch Fragen?

Eigentlich ist er zu beneiden, denn es steht geschrieben (Matthäus 5,3): "Selig die Armen im Geist, denn ihr ist das Reich der Himmel." Also kennt er sich aus im Himmel, ganz einfach. :D
 

Tja,,
Mein Universum funktioniert bestens !!!

Es funktioniert eben, weil es richtige Physik ist. Ich kenn mich halt aus mit Physik.
Wenn man keine Ahnung von Physik hat, dann eiert man ewig mit dem Schwachsinn der RT rum.
Man kann Schwachsinn von vorn und hinten beleuchten, es bleibt allemal Schwachsinn.
RdG ist Schwachsinn. Die Gleichzeitigkeit, so sie denn ist, ist absolut. Die Beobachter sehen es aus unterschiedlichen Positionen anders. Das ändert nichts an der Gleichzeitigkeit. Die ist nicht relativ.

Universum funktioniert so, wie ich es erkannt habe. Keine Theorie, sondern Erkenntnisse. Da passt alles zusammen.
Das Universum kann nur mit der einfachen Physik funktionieren, wo alles ineinander greift.

Hast du was entgegen zu setzen? Nein, hast du nicht. Nur Gezeder, weil du nicht der bist, der das erkannt hat. Neid, genau wie bei Mc. Ja, das ist der blanke Neid. Mc kann vor lauter Neid nicht mehr schlafen.
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Re: Mittlere Reife reicht um Grundlagen der SRT zu verstehen

Beitragvon Daniel K. » So 7. Mai 2023, 16:07

McMurdo hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
Und das gilt so auch für das Beispiel von Peter. Auch hier ist der Abstand Erde Alpha Centauri fest vorgegeben, eben in S 4 Lichtjahre. Und der ist dann lorentzkontrahiert auf 2,4 Lj und dafür braucht die Rakete mit 0,8 c eben 3 Jahre.

Ich will ja nicht unken aber war das nicht von Anfang an offensichtlich? Für die Rakete vergehen 3 Jahre Eigenzeit, für Alpha Centauri 5 Jahre. So wie es seit eh und je auch im Rahmen des Zwillingsparadoxon beschrieben wird.

Ach was, und wie ist es mit der Rakete H die mit 0,672 c zum Mond fliegt? In der Rakete vergehen 20 s und auf dem Mond 27 s, nur die Geschwindigkeit und der Abstand sind bei Peter anders, die Mathematik dazu ist gleich. Oder?

Eben, und was hat uns Herr Holle hier als Kenner der SRT verkaufen wollen?

Frau Holle » Mi 15. Mär 2023, 22:35 hat geschrieben:
Es gibt da nicht nur eine Realität. Dieser anderen Realität will ich auf den Zahn fühlen mit meinem Fall B. Ist das denn so schwer zu verstehen?
Frau Holle » So 19. Mär 2023, 21:34 hat geschrieben:
Wenn sich dann H und M am selben Ort treffen und man die Uhren dort stoppt, dann zeigen sie ganz real folgendes an:

- H-A = 20 s und M-A = 27 s
- H-B = 27 s und M-B = 20 s

Da wurden nicht nur Bezeichner umbenannt, sondern reale Uhren abgelesen. Das sind die 2 Realitäten, die ich meine.
Frau Holle » Fr 20. Jan 2023, 21:10 hat geschrieben:
Es gibt bzgl. der vergangenen Zeit zwischen den Ereignissen nicht nur eine Realität, aber man kann eine bevorzugen, ...
Frau Holle » Fr 20. Jan 2023, 21:10 hat geschrieben:
... Ich brauche zum Verständnis keine konkrete Rechnung. Im Fall B ist der Abstand zwischen den Raketen halt so groß wie der in ihrem Ruhesystem S' gesehene Abstand Erde-Mond.

Wie man sieht, vergeht zwischen den absolut selben Ereignissen (H bei der Erde → H beim Mond) im Fall A weniger Zeit im S'-System (H 00:20, Mond 00:27) und im Fall B weniger Zeit im S-System (Mond 00:20, H 00:27), q.e.d.


Ich erkläre seit Monaten Frau Holle, dass diese Behauptung von ihm falsch ist und habe es auch belegt, er ist ja auch noch mit einer falschen Grafik ins Rennen gegangen. Das die Grafik falsch war, und seine Aussage auch, hat er nach vielen Geschrei, Abstreiten und Beleidigen dann doch mal eingeräumt:

Grafik falsch, Behauptung mit den absolut selben Ereignissen falsch:

Frau Holle » So 12. Mär 2023, 01:38 hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
Wenn Du im Fall B nun nicht mehr H von der Erde auf die Reise schickst, dann ist Fall B nicht dieselbe Szene wie Fall A. Darum geht es aber.

Du hast in dem Punkt völlig recht:

Weil die Ruhelängen gleich sind, ist es physikalisch unmöglich, dass im Fall A die Uhr V gleichzeitig beim Mond ist, wenn H bei der Erde ist, und es ist im Fall B unmöglich, dass die Uhr H gleichzeitig bei der Erde ist, wenn V beim Mond ist. ... Es ist halt von mir blöd gezeichnet, habe ich ja schon eingeräumt. Die Kontraktion des bewegten Systems hätte ich besser darstellen sollen, nicht nur die blauen Uhren verzerren.

Frau Holle » Do 16. Mär 2023, 00:50 hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:
Nur der [Mond] interessiert mich, die Erde nicht.

Doch Du, weil Du auch in B die Dauer zwischen zwei Ereignissen nennen willst und das erst ist eben: E₀ → H bei der Erde Und da hast Du selber die Erde genannt, also ist die schon doch wo echt wichtig.

Ok, das mit den absolut selben Ereignissen ist schwierig. Das gebe ich dir gerne zu. Wenn H bei der Erde ist, dann ist der Mond aus Sicht von H viel näher als aus Sicht der Erde. Das ist schon klar. Der Mond ruht aus Sicht der Erde in größerem Abstand, denn für H ist die Strecke Erde-Mond bewegt und daher kontrahiert. Umgekehrt ruht V aus Sicht von H in größerem Abstand, denn für die Erde ist die Strecke V-H bewegt und daher kontrahiert. Also kann das erst mal nicht das gleiche sein, könnte man meinen. H bei der Erde und gleichzeitig V beim Mond scheint so gesehen physikalisch ganz unmöglich.


rudert aber nun wieder zurück und besteht weiter auf seinen beiden "genialen" Fällen A und B. Er hat falsche Behauptungen aufgestellt, falsche Grafiken geliefert, nicht wirklich was zur RdG selber gerechnet und von anderen arrogant und frech verlangt, man würde ihm zeigen, er liege falsch. Wurde ja getan, er reißt aber weiter das Maul auf, als hätte er Ahnung.

Es ist so, die Uhr in H, in der Rakete zählt 20 s für die Reise nach oben, die zeigt am Mond 20 s an, die auf dem Mond 27 s. Aus dem Ruhesystem S', der Rakete ist aber die Monduhr bewegt und muss langsamer als die in der Rakete gehen, eben dilatiert, also muss die für die Reise weniger als 20 s zählen. Wie das geht, habe ich gezeigt, sie startet eben gleichzeitig mit der in der Rakete eben schon mit 12,19 s auf der Anzeige und zählt dann 14,19 s bis auf 27 s hoch. Das hat Frau Holle bis heute noch nicht geschnallt, im Gegenteil, wie man hier lesen kann:

Frau Holle » Di 28. Mär 2023, 16:28 hat geschrieben: 

Daniel K. hat geschrieben:
Also haben wir, wenn man es richtig versteht, rechnen kann und auch erklären:

20,00 s für H bewegt in S und 27,00 s auf dem Mond ruhend in S. (1)
20,00 s für H ruhend in S' und 14,81 s auf dem Mond bewegt in S'. (2)

Die rote Zeile (2) ist falsch.

Die Musik spielt beim Mond, wo sich H und Mond definitiv treffen. Gemäß Zeile (1) ist dort die Zeit 27s und in H 20s. Das gilt für beide. Beide sehen beim Treffen dort nur genau diese Zeiten und keine anderen. Sie sind sich darin völlig einig. Beim Treffen vor Ort, und nur dort, sind die Zeiten invariant, d.h. unabhängig vom Beobachter für beide gleich.

Also: H sieht beim Treffen auf der Monduhr nicht die 14,81 s von Zeile (2). Diese 14,81 s "sieht" H nur auf der Erde, die sich seit 0s von H weg bewegt hat um die kontrahierte Länge Erde-Mond. Die Erde ist in S' aber ganz irrelevant. Die Musik spielt beim Mond.

Daniel K. hat geschrieben:
Ich habe es ausgerechnet, meine Ergebnisse:

1. den Gammafaktor γ = t'₃ / t₃ = 27 s / 20 s = 1,35
2. die Geschwindigkeit zwischen S und S' v = √ (1 – 1/γ²) = 0,671791 c
3. die Ruhelänge Erde/Mond 27 s • 0,671791 c = 18,138 Ls
4. die lorentz-kontrahierte Länge Erde/Mond in S' 18,138 Ls • γ⁻¹ = 13,435 Ls
5. Fahrstrecke für H in S, 27 s • 0,671791 c = 18,138 Ls
6. Fahrstrecke für H in S', 20 s • 0,671791 c = 13,435 Ls

7. Reisedauer für die dilatiert laufende bewegte Monduhr in S', 20 s • γ⁻¹ = 14,81 s

Leider verstehst du nicht, [u]was du da rechnest.

Nochmal: 14,81 s ist nicht die Zeit für die "dilatiert laufende bewegte Monduhr", sondern für die dilatiert laufende, bewegte Erduhr, instantan von H beim Mond aus "gesehen". Die Musik spielt aber beim Treffen, beim Mond. Und auf dem Mond steht nun mal fest einbetoniert die Monduhr mit 27s und die eigene, in H fest verschraubte, hat definitiv 20s, siehe oben. Klingt komisch, ist aber so :P.

In meinem Fall B ist es dann das gleiche, nur eben symmetrisch umgekehrt. Nenne es meinetwegen Variablentausch, mir egal. Es sind aber nicht nur Variablen, sondern im Gedankenexperiment ganz konkrete Uhren mit konkreten Zeiten, real und wirklich. Nicht bloß theoretisch und unnötig im Viereck herum gerechnet. Na ja, es ist nie zu spät für dein Selfie in Sack und Asche. :D Eigentlich ist mir sowas ganz egal. Aber nach dem Theater, das du hier aufgeführt hast und den ganzen Unverschämtheiten, die du gegen meine Person vom Stapel gelassen hast, muss ich darauf bestehen. Du weißt ja: Wie man in den Wald ruft ... Es würde mich allerdings sehr wundern, wenn du das Format hättest endlich zurückzurudern. Es würde mich dagegen überhaupt nicht wundern, wenn du es noch immer nicht verstehst oder zumindest so tust, als würdest du es nicht verstehen. Sicher ist alles meine Schuld, weil ich mich nicht klar genug ausgedrückt und nur gelogen und betrogen habe, stimmt es? :lol: Du solltest mir dankbar sein für diese ganz einfache und klare Sicht der Dinge, die ich dir mit Eselsgeduld versucht habe nahe zu bringen. So sieht es doch aus. 8-) Aber na ja ... Undank ist der Welt Lohn.


Frau Holle ist mit der Behauptung ins Rennen gegangen, das Relativitätsprinzip widerlegen zu können und durch den Vergleich von Uhren feststellen zu können, wer wirklich und absolut bewegt ist:

Frau Holle » Mo 2. Jan 2023, 23:00 hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
Offenbar willst Du wirklich beweisen, dass durch das Betrachten von Uhren die an einem vorbeiziehen, man ermitteln kann, ob man selber bewegt ist, oder das anderes System.

Klar, das ist sogar noch einfacher zu beweisen:

1. Synchronisiere drei Uhren von Erde, Mond und deiner Rakete.
2. Berechne die Zeitdilatation für deinen schnellen Raketenflug dorthin.
3. Fliege mit der angesetzten Geschwindigkeit zum Mond und knapp daran vorbei.
4. Lese deine Borduhr und die Monduhr ab im dem Moment, wo sich der Mond an dir vorbei bewegt.

Deine Borduhr wird weniger Zeit anzeigen als die Monduhr. Warum? Weil du dich zum Mond bewegt hast und nicht der Mond zu dir. Wenn du vorher richtig gerechnet hast, wird die Anzeige auch mit deiner Rechnung übereinstimmen. Noch Fragen?

Nach all den Erklärungen scheiterst Frau Holle noch immer an diesem trivialen Punkt. Er kannst also echt unterscheiden, ob ich mich gegenüber dem Mond bewege oder der Mond gegenüber mir? Nicht schlecht, ... :mrgreen:

Wir haben falsche Grafiken bekommen, falsche Behauptungen, nichts mit Substanz, Beleidigungen und Selbstüberschätzung und grenzenlose Arroganz.
Daniel K.
 
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Re: Mittlere Reife reicht um Grundlagen der SRT zu verstehen

Beitragvon Daniel K. » So 7. Mai 2023, 16:18

julian apostata hat geschrieben:
Und jetzt steh ich noch mehr auf dem Schlauch, als gestern. Wenn ich es im Minkowski-Diagramm einzeichne, dann hab ich doch 3 senkrechte Striche beginnend bei der x-Achse und endend bei einer Parallelen zur x-Achse, so dass die Reisezeiten Δt = 1 betragen. Dieselben Reisezeiten dauern dann in S' Δt'=1.25. Wie kommst du dann auf das da?

Daniel K. hat geschrieben:
Δt' = t'₀₅ − t'₀₁ = 0,80 s

Oder meinst du etwa ein anderes Diagramm, als das da?

https://www.geogebra.org/m/Bdtq7nTQ

Ich bezog mich auf kein Diagramm von Dir, sondern habe das allgemein gemeint. Da Du die LT ja beherrschst, kannst Du die Werte ja testen, ich kann es auch die Tage zeigen oder ein einfaches Diagramm erstellen. Es begann hier ja mit dem Uhrenparadoxon, zwei Uhren fliegen aneinander vorbei, jede wird die andere zu sich bewegte dilatiert messen. Haben wir zwei Uhren frei im Raum, können wir die Strecke für beide gleich lang vorgeben, sagen, sie sind eben 0,6 Ls voneinander entfernt, jede misst diese Entfernung zur anderen mit diesem Wert. Dann kann man zeigen, die Uhren laufen wechselseitig gleich dilatiert.

Beim Zwillingsparadoxon haben wir aber eine Asymmetrie, die eine Ruhelänge ist als Abstand fest vorgegeben, seien es 18,14 Ls wie wir hier in einem Beispiel haben, oder die 4 Ls von Peter. Über diese Strecke wird sich nun bewegt, im Beispiel mit den 18,14 Ls und v = 0,672 c dauert das einmal 27 s und aus dem System des Reisenden 20 s. Dennoch ist auch in diesem System die andere Uhr bewegt und muss dilatiert gehen, bei dem Beispiel mit den 18,14 Ls sind das dann 14,81 s.

Bei dem Beispiel von Peter geht das so auch, natürlich kann man aus dem System des Reisenden zeigen, die dort für ihn bewegte Uhr auf Alpha Centauri geht langsamer. Sie startet eben mit einem Offset, die Uhr auf Alpha Centauri zählt in den 3 Jahren der Reise nur 1,8 Jahre hoch, nicht 5, sie startete also mit 3,2 Jahren auf der Anzeige.
Daniel K.
 
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