Das Prinzip des Seins

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 Betreff des Beitrags: Re: LICHTUHR
BeitragVerfasst: Di 15. Apr 2014, 14:02 
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Registriert: Di 25. Jun 2013, 17:03
Beiträge: 1592
Hannes hat geschrieben:
Jondalar,
Zitat:
Die nicht vorhandene Expansion des Weltraumes wird beschrieben durch ein sich aufblähen des Raumes, da kommt kein neuer Raum dazu und es bewegt sich auch kein Raum irgendwohin. Er geht nur auf, wie ein Hefeteig.

Wenn ein Hefeteig aufgeht, bewegt sich da nichts ?


Die Rosinen im Hefeteig ruhen im Hefeteig, nur der Hefeteig geht auf. Die Rosinen scheinen sich voneinander fort zu bewegen, stehen aber im Teig selber still (haben im Teig keine Eigengeschwindigkeit).

Herzliche Grüße


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 Betreff des Beitrags: Re: LICHTUHR
BeitragVerfasst: Di 15. Apr 2014, 14:06 
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Registriert: Do 1. Jan 2009, 01:56
Beiträge: 3201
Jondolar,
Zitat:
Die Rosinen im Hefeteig ruhen im Hefeteig, nur der Hefeteig geht auf. Die Rosinen scheinen sich voneinander fort zu bewegen, stehen aber im Teig selber still (haben im Teig keine Eigengeschwindigkeit).

Ich hab auch nicht von den Objekten im Raum gesprochen sondern vom sich audehnenden Raum.


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 Betreff des Beitrags: Re: LICHTUHR
BeitragVerfasst: Di 15. Apr 2014, 14:16 
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Registriert: Di 25. Jun 2013, 17:03
Beiträge: 1592
Hannes hat geschrieben:
Jondolar,
Zitat:
Die Rosinen im Hefeteig ruhen im Hefeteig, nur der Hefeteig geht auf. Die Rosinen scheinen sich voneinander fort zu bewegen, stehen aber im Teig selber still (haben im Teig keine Eigengeschwindigkeit).

Ich hab auch nicht von den Objekten im Raum gesprochen sondern vom sich audehnenden Raum.


Ja, auch der verändert seine Position nicht, der Teig wandert nirgendwo hin, er erhöht nur sein Volumen. Er ist und bleibt und wird in meiner Schüssel bleiben.

Sogar die Masse des Teiges insgesamt bleibt erhalten. Nur die Ausdehnung wächst. Der Teig ist auch, wie jede beliebige Metapher, nicht zutreffend, aber ich finde ihn besser als den dämlichen Luftballon an dem nur die Oberfläche wächst. Ein Teig ist dreidimensional und die Rosine in der Mitte sieht alle anderen Rosinen mit zur Entfernung zunehmender v von ihr wegstreben. Die Rosine aussen sieht aber auch alle anderen, mit wachsender Entfernung zunehmend, von ihr wegwandern.

Es ist doppelt schwierig Dir das zu erklären. Einerseits, weil das Konzept sehr abstrakt ist, andererseits, weil ich auch gar nicht daran glaube. Für mich ist das Universum stabil und ewig, daher muss auch ich auf Metaphern zurückgreifen, mit denen ich das erklären würde. Vielleicht kann Dir aber in dem Fall einer der handelsüblichen Relativisten ein besseres Bild vermitteln. Du musst Dir aber in so fern keinerlei Gedanken machen, so richtig versteht das wohl kaum einer.

Herzliche Grüße


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 Betreff des Beitrags: Re: LICHTUHR
BeitragVerfasst: Di 15. Apr 2014, 14:17 
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Registriert: Mi 31. Dez 2008, 18:58
Beiträge: 11188
Jondalar hat geschrieben:
Aber erst einen Post raushauen und so tun als kenne man sich aus .........

Ich kenne mich aus. Und du könntest es ebenfalls, wenn du lernwillig wärst:

Bild

Nimm an, der gelbe Fleck ist 'ne Wolke und die gestrichelte gelbe Linie besteht aus nach unten fallenden Regentropfen.

Der Regen fällt senkrecht auf die Erde. Der Regen fällt schräge in das Rohr. Beide Systeme sind gleichberechtigt.

Ende der Vorstellung.
.
.


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 Betreff des Beitrags: Re: LICHTUHR
BeitragVerfasst: Di 15. Apr 2014, 14:31 
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Registriert: Di 25. Jun 2013, 17:03
Beiträge: 1592
Ernst hat geschrieben:
Jondalar hat geschrieben:
Aber erst einen Post raushauen und so tun als kenne man sich aus .........

Ich kenne mich aus. Und du könntest es ebenfalls, wenn du lernwillig wärst:

Bild

Nimm an, der gelbe Fleck ist 'ne Wolke und die gestrichelte gelbe Linie besteht aus nach unten fallenden Regentropfen.

Der Regen fällt senkrecht auf die Erde. Der Regen fällt schräge in das Rohr. Beide Systeme sind gleichberechtigt.

Ende der Vorstellung.
.
.


Gut, Du willst jetzt also wirklich Licht mit Regen vergleichen.

Dann muss ich Dich wohl auch nochmal extra aufklären, was ein BS und was ein IS ist. Wenn wir mal für einen kurzen Moment ausblenden, dass die Erde rotiert, dann fällt der Regen unbestritten senkrecht zur Erde. Das Sternenlicht aber immer noch nicht. Das ergibt sich aus der - momentan ausgeblendeten - Rotation und aus der Bahn der Erde um die Sonne. Der Regen fällt aber - bei gegebenem BS - IMMER senkrecht auf den Boden. Wenn ich auf dem Boden stehe, dann fällt mir der Regen genau senkrecht aufs Haupt - das Sternenlicht immer noch nicht.

In Deinem Bildchen bewegt sich der Regen genauso schnell wie das Teleskop. Dein Sternenlicht hat also gegenüber dem Regen exakt die gleiche Aberration wie die Erde. Anders ausgedrückt, wenn Du Dich am Äquator mit Schallgeschwindigkeit Richtung Westen bewegst, wird das Sternenlicht ohne Aberration daher kommen, der Regen jedoch schlimmer als der fürchterlichste Taifun/Hurrikan/Orkan. Ihr mischt und verwechselt immer noch und immer wieder BS und IS und Bezüge und Relativitäten.

Ich denke, dass Dir das jetzt immer noch nicht klar wird, aber ich bin wenigstens bereit Dir mein Wissen mit zu teilen.......

Herzliche Grüße


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 Betreff des Beitrags: Re: LICHTUHR
BeitragVerfasst: Di 15. Apr 2014, 14:47 
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Registriert: Mi 31. Dez 2008, 18:58
Beiträge: 11188
Jondalar hat geschrieben:
Gut, Du willst jetzt also wirklich Licht mit Regen vergleichen.

Ich will gar nichts vergleichen. Ich hab dir gesagt, der Fleck ist die Wolke und die Linie der Regen. Dazu ist mechanisch alles korrekt dargestellt.
Der Regen fällt senkrecht auf die Erde und schräge ins Rohr.
Und wenn du das Rohr bist und dich beim Laufen so neigst, dann trifft dich der Regen senkrecht auf den Kopf. Läufst du aufrecht, trifft er dich schräg von vorn. Probiers aus.
Mehr Hilfestellung gibt's nicht. Denn

Zitat:
Ende der Vorstellung.


Ach so
Zitat:
In Deinem Bildchen bewegt sich der Regen genauso schnell wie das Teleskop.

Nee. Regen mit c und Rohr mit v.
.
.


Zuletzt geändert von Ernst am Di 15. Apr 2014, 14:57, insgesamt 3-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: LICHTUHR
BeitragVerfasst: Di 15. Apr 2014, 14:52 
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Registriert: Do 1. Jan 2009, 01:56
Beiträge: 3201
Jondalar,
Zitat:
Es ist doppelt schwierig Dir das zu erklären. Einerseits, weil das Konzept sehr abstrakt ist, andererseits, weil ich auch gar nicht daran glaube.

Ja, das kommt öfters vor , dass man etwas selbst nicht glaubt.
In der SRT geht es den Relativisten genauso. Nur zugeben will es keiner.


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 Betreff des Beitrags: Re: LICHTUHR
BeitragVerfasst: Di 15. Apr 2014, 15:21 
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Registriert: Di 25. Jun 2013, 17:03
Beiträge: 1592
Ernst hat geschrieben:
Nee. Regen mit c und Rohr mit v.
.
.


Achso, der Regen bewegt sich mit c. Mit c ! Mit c!

:) :) :)

Ja, dann ist allerdings

Zitat:
Ende der Vorstellung.


Noch lächerlicher kann man sich dann ohnehin nicht machen.


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 Betreff des Beitrags: Re: LICHTUHR
BeitragVerfasst: Di 15. Apr 2014, 15:23 
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Registriert: Di 25. Jun 2013, 17:03
Beiträge: 1592
Hannes hat geschrieben:
Jondalar,
Zitat:
Es ist doppelt schwierig Dir das zu erklären. Einerseits, weil das Konzept sehr abstrakt ist, andererseits, weil ich auch gar nicht daran glaube.

Ja, das kommt öfters vor , dass man etwas selbst nicht glaubt.
In der SRT geht es den Relativisten genauso. Nur zugeben will es keiner.


Bei Relativisten ist das ohnehin alles ein wenig komisch - da ist alles relativ, sogar die Aussagen :)

Herzliche Grüße


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 Betreff des Beitrags: Re: LICHTUHR
BeitragVerfasst: Di 15. Apr 2014, 15:48 
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Registriert: Mi 31. Dez 2008, 18:58
Beiträge: 11188
Jondalar hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:
Nee. Regen mit c und Rohr mit v.
.
.


Achso, der Regen bewegt sich mit c. Mit c ! Mit c!

:) :) :)

Ja, dann ist allerdings

Zitat:
Ende der Vorstellung.


Noch lächerlicher kann man sich dann ohnehin nicht machen.

c_regen=12m/s
Du bist beschränkter, als man sich das vorstellen kann.


Zuletzt geändert von Ernst am Di 15. Apr 2014, 15:53, insgesamt 1-mal geändert.

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