Scheinkräfte

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Gravitation

Beitragvon Ernst » So 29. Jan 2012, 18:53

Highway hat geschrieben: Sieht dann grafisch ungefähr so aus:

putzig :)

Eigentlich sollte ja die Bewegung der fallenden Masse berechnet werden. ;)

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Impuls

Beitragvon rmw » So 29. Jan 2012, 19:30

Ernst hat geschrieben:Das wird ebenfalls im IS BS ohne Trägheitskräfte berechnet. Impulserhaltung.

Du kannst mit der Impulserhaltung in jedem System rechnen.
Aber davon abgesehen ohne Massenträgheitskraft gäbe es auch keinen Impuls. Der Impuls ist doch genau so wie der Energiebegriff eine physikalische Bechreibung eines Bewegungszustandes, das steht doch in überhaupt keinen Widerspruch zur Masssenträgheitskraft.
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Re: Impuls

Beitragvon Ernst » So 29. Jan 2012, 19:58

rmw hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:Das wird ebenfalls im IS BS ohne Trägheitskräfte berechnet. Impulserhaltung.

Du kannst mit der Impulserhaltung in jedem System rechnen.
Aber davon abgesehen ohne Massenträgheitskraft gäbe es auch keinen Impuls. Der Impuls ist doch genau so wie der Energiebegriff eine physikalische Bechreibung eines Bewegungszustandes, das steht doch in überhaupt keinen Widerspruch zur Masssenträgheitskraft.

Du verwechselst Massenträgheit mit Trägheitskraft.
Die Massenträgheit wird quantitativ in Newton2 beschrieben.
Die Trägheitskraft wirkt nur im beschleunigten Bezugssystem.

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Re: Scheinkräfte

Beitragvon scharo » So 29. Jan 2012, 21:08

Ernst hat geschrieben:„Wäre gut, wenn Du statt Deiner unsinnigen "Vorstellungsphysik" auf unterstem Niveau die elementaren Grundlagen der Mechanik lernen würdest.“

Noch besser wäre, wenn Du endlich begreifst, dass Du von Kraftvektoren, Parallelogrammen und allgemein Mechanik nichts verstehst.
Und das beweise ich Dir hiermit:
Bild
Das ist keine Zeichnung von blutigen Laien, sondern von dämlichen Möchtegernphysikersein. Die gezeichneten Vektoren wiedergeben eine reine statische Betrachtung und sagen folgendes aus: Die Gewichtskraft auf der Gondel ist durch den Seil nicht ausgeglichen, somit ergibt sich eine resultierende seitliche Kraft Fr, die die Gondel nach rechts bewegen müsste bis Fs und Fg in einer Linie stehen. Wenn solche Nichtwisser, wie Du, Fr als Zentripetalkraft präsentieren, bedeutet das, dass die Zentripetalkraft aus der unausgeglichener Gewichtskraft entsteht. Und diesen Unsinn bestätigst Du:
„Auf die Gondel wirkt einzig die Zentripetalkraft, gebildet aus Schwer- und Seilkraft.“

So, und jetzt muss Du uns erzählen, warum auch in dieser Hinsicht die Zeichnung absolut falsch ist! Der allesbesserwissende Solkar und Co. dürfen Dir helfen zu erklären, warum Fs größer als Fg gezeichnet ist!
Den gleichen Unsinn steht auch in http://www.educ.ethz.ch/unt/um/phy/me/kreis/kreis.pdf
Die armseligen Autoren „erklären“ die Zentripetalkraft aus der unausgeglichenen Gewichtskraft bei einer statischen Betrachtung. Kein Wörtchen darüber, wie die Ketten der Gondeln in diese Schrägstellung gekommen sind und so bleiben – aha es sind wieder die Feen und Elfen am Werke.

„Niemand, der im Labor still steht, hat je gesehen, dass der an einer Schnur herumgeschwungene Körper beim Loslassen derselben radial nach außen wegfliegt, wie es die Zentrifugalkraft erzwingen würde.“

Die Naivität der Autoren ist nicht zu überbieten. Beim Loslassen gibt es keine Zentrifugalkraft mehr, die irgendwas erzwingen würde.

Du zitierst auch Gerthsen / Vogel ohne den Text verstehen zu können. Sagt Dir dieser Satz was: „..., fals sie sich nicht durch Nahwechselwirkung mit anderen Fahrzeugteilen ebenfalls in diese ungleichförmige Bewegung zwingen, was natürlich entsprechende Kräfte fordert ...“

Hannes hat Dir eine gute Frage gestellt: Wie kommen die Seile der Gondel in diese geneigte Stellung – und Dein Versuch, eine Erklärung zu produzieren, ist so miserabel, dass Du dich schämen müsstest.

„Also die Zwangskraft der Wand auf das Motorrad bewirkt die Kreisbewegung und bildet daher die Zentripetalkraft.“

Man, oh man! Wenn von Zwangskraft die Rede ist, dann kommt als erste die Zentrifugalkraft – das Motorrad hat ein Impuls, die Wand nicht. Das Motorrad will geradeaus fahren, die Wand steht ihm im Wege, das Motorrad stößt die Wand und will sie in seiner geradliniger Bewegungsrichtung beschleunigen, die Wand übt eine Reaktionskraft, sie will aufgrund ihrer Trägheit nicht beschleunigt werden, ... und da die Wand, fest auf der Erde eine viel größere Masse aufweist, wird das Motorrad abgelenkt und nicht die Wand mitgeschleppt. Die Zentripetalkraft ist immer eine Trägheits- und Reaktionskraft aus der Sich des unbewegten Beobachters (Wandbeobachter).
„Entsprechend actio=reactio wirkt vom Motorrad eine entgegengerichtete Kraft auf die Wand. Welche die Eindellungen verursacht.“

Und diese Kraft heißt Zentrifugalkraft!

„Es ist in der gesamten Literatur einheitlich dargelegt, daß Trägheitskräfte incl. Zentrifugalkraft Größen sind, welche ausschließlich im beschleunigten Bezugssystemen verwendet werden.“

In der gesamten Literatur ist auch einheitlich dargelegt, dass die SRT genial und tausendfach bewiesen sei.

„Die Zentripetalkraft ist keine Trägheitskraft.“

Bitte! S. oben! Ja, woher entsteht sie denn? Sind die Elfen und Feen wieder, die diese Kraft ausüben?

„Die Erklärung der Schräglage ist in dem Papier ausführlich erklärt:“

Wo denn? Träumst Du? Beschrieben ist nur, wie eine seitliche statische Kraft aus der Schräglage entsteht, aber nicht, wie die Schräglage zur Stande kommt, bzw. in dieser Schräglage bleibt.
Merke Dir: In dieser Zeichnung wirken am Körper nur die Kettenkraft und die Gewichtskraft – die Kettenkraft ist keine Resultierende. Aus diesen zwei Kräften resultiert Fr und bewegt den Körper unausweichlich zum Zentrum – aus ist dann mit der Neigung = Pendel. In solchen statischen Kräfteverhältnissen ist die Kettenkraft immer KLEINER als die Gewichtskraft, wenn die Ketten geneigt sind – bei 0° ist Fk = Fg, bei 90° ist Fk = 0.


Jürgen hat geschrieben:„Die Zentrifugalkraft ist dabei nach außen gerichtet und im Gegensatz zur Zentripetalkraft eine Scheinkraft. Technische Anwendungen der Zentrifugalkraft sind die Zentrifuge und der Fliehkraftregler.“

Es ist zum heulen! :( Technische Anwendungen einer Kraft, die nicht vorhanden sein soll. Seit wann gibt es scheinbare technische Anwendungen?


Ernst hat geschrieben:„Die schräggestellte Kette bewirkt eine Kraft nach innen.“

Jetzt haben wir es! Genial! Die Zentripetalkraft entsteht durch die schräggestellten Ketten!!!
Also doch durch die Gewichtskraft. Woher kommt dann die Zentripetalkraft beim z.B. Roulette, wo die Gewichtskraft von Anfang an ausgeglichen ist?

„Die Trägheitskraft Zentrifugalkraft wird zur Beschreibung im rotierenden Bezugssystem verwendet:“

Dämlicher geht es nicht! :o Schon vergessen, die Zentrifugalkraft sei nur scheinbar = nicht existent. Wie können sich dann die Pflanzen nach einer nicht existierenden Kraft richten? Wird der außenstehende Beobachter die Pflanzen als senkrecht nach oben wachsend sehen?

man oh man, Du hast wirklich keine Ahnung von Mechanik – das habe ich von Dir nicht erwartet. :(
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Re: Scheinkräfte

Beitragvon Hannes » So 29. Jan 2012, 23:03

Hallo Ljudmil !
Hannes hat Dir eine gute Frage gestellt: Wie kommen die Seile der Gondel in diese geneigte Stellung – und Dein Versuch, eine Erklärung zu produzieren, ist so miserabel, dass Du dich schämen müsstest.

Eine logische Antwort vermisse ich von Ernst noch immer, wird aber sicher nicht kommen.
Deine Ausführungen sind so überzeugend, wie sie besser nicht sein könnten.
Die Relativisten, wissen, dass sie Ernst nur unterstützen, um gegen uns zu stehen.
Von der Sache her wissen diese Kollegen sicher genau Bescheid.
Es wäre gut, wenn sie ihr mastermind Zeitgenosse fragen würden.Unehrlich ist Zeitgenosse nicht,soweit ich ihn schon viele Jahre kenne.
Mit Gruß
Hannes
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Re: Scheinkräfte

Beitragvon fb557ec2107eb1d6 » Mo 30. Jan 2012, 06:35

Chief hat geschrieben:
scharo hat geschrieben:...
man oh man, Du hast wirklich keine Ahnung von Mechanik – das habe ich von Dir nicht erwartet. :(

Ich bin noch mehr enttäuscht von den Unterstützern wie "contravariant", "Pauli", "fb...", "solkar" und allen anderen die ihn nur aus "politischen" Gründen bestätigen.

Gruß

Du hast Harald vergessen :mrgreen:
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Re: Scheinkräfte

Beitragvon fb557ec2107eb1d6 » Mo 30. Jan 2012, 06:41

Hannes hat geschrieben:Hallo Ljudmil !
Hannes hat Dir eine gute Frage gestellt: Wie kommen die Seile der Gondel in diese geneigte Stellung – und Dein Versuch, eine Erklärung zu produzieren, ist so miserabel, dass Du dich schämen müsstest.

Eine logische Antwort vermisse ich von Ernst noch immer, wird aber sicher nicht kommen.
Deine Ausführungen sind so überzeugend, wie sie besser nicht sein könnten.
Die Relativisten, wissen, dass sie Ernst nur unterstützen, um gegen uns zu stehen.
Von der Sache her wissen diese Kollegen sicher genau Bescheid.
Es wäre gut, wenn sie ihr mastermind Zeitgenosse fragen würden.Unehrlich ist Zeitgenosse nicht,soweit ich ihn schon viele Jahre kenne.
Mit Gruß
Hannes

Hannes, das hier ist klassische Mechanik und hat mit Relativitätstheorie nichts zu tun. Du musst also nur einen klassischen Physiker zur Sache befragen. Relativisten benötigst du keinen. Ich muss sagen, euch (scharo, Hannes, chief, tlw. Highway) fehlt es am grundsätzlichsten Verständnis der Physik. Doch statt euch zu informieren und zu lernen, hegt und pflegt ihr euer Defizit hier mit Liebe und mit Sorgfalt und prügelt auf Ernst ein, der versucht, euch zu helfen. Schämt euch!

[Edit 30.01.2012, 11:00: Typo entfernt]
Zuletzt geändert von fb557ec2107eb1d6 am Mo 30. Jan 2012, 10:59, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Scheinkräfte

Beitragvon fb557ec2107eb1d6 » Mo 30. Jan 2012, 09:31

Chief hat geschrieben:
fb557ec2107eb1d6 hat geschrieben:... Doch statt euch zu informieren und zu lernen, hegt und pflegt ihr euer Defizit hier mit Liebe und mit Sorgfalt und prügelt auf Ernst ein, der versucht, euch zu helfen. Schämt euch!

Was seid Ihr für eine seltsame Sekte von Newtonleugnern? :mrgreen:

Dein herausragendes Merkmal Texte, ganz oder teilweise, wegzulassen weil du sie nicht verstehst, ist ein klarer Indikator, dass du ein xxx bist.
fb557ec2107eb1d6 hat geschrieben:Du musst also nur einen klassischen Physiker zur Sache befragen. Relativisten benötigst du keinen.

Newton ist ein klassischer Physiker. Um ihn zu befragen, brauchts aber eine Séance!
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Re: Scheinkräfte

Beitragvon Hannes » Mo 30. Jan 2012, 09:44

Hallo Fb !
Hannes, das hier ist klassische Mechanik und hat mit Relativitätstheorie nichts zu tun. Du musst also nur einen klassischen Physiker zur Sache befragen. Relativisten benötigst du keinen. Ich ich muss sagen, euch (scharo, Hannes, chief, tlw. Highway) fehlt es am grundsätzlichsten Verständnis der Physik.


Gerade, weil dieses Thema hier mir Relativitätstheorie nichts zu tun hat, wäre anzunehmen, dass die Relativisten von ihrer Esotherik Abstand nehmen und der Realphysik den Vorzug geben.
Wenn Ernst nicht einmal erklären kann, wie die Seile eines Karussels zu ihrer Schräglage kommen, dann ist es ein Zeichen, dass er nicht die geringste Ahnung von Realphysik hat.
Scharo als klassischer Physiker hat das Thema doch eindeutig beschrieben. Was willst du noch ?
Mit Gruß
Hannes
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Re: Scheinkräfte

Beitragvon Harald Maurer » Mo 30. Jan 2012, 10:07

Hannes hat geschrieben:Wenn Ernst nicht einmal erklären kann, wie die Seile eines Karussels zu ihrer Schräglage kommen, dann ist es ein Zeichen, dass er nicht die geringste Ahnung von Realphysik hat.

Offenbar hast Du noch nie einen Hund, der davonrennen will, an der Leine zurück gezogen... Da könntest Du auch die wirklich dumme Frage stellen, wieso sich die Leine plötzlich spannt und nicht mehr am Boden liegen bleibt.
Du übersiehst leider, dass am Karussell-Seil eine Masse zurückgezogen wird, die "davonrennen" will. Deshalb wird das Seil gespannt. Und zwar umso mehr, je schneller die Masse "davonrennen" will - und dadurch vergrößert sich der Radius der Kreisbahn, was eben mit entsprechender Schräglage der Seile verbunden ist.
Und da fällt mir gerade ein Sprüchlein von Schiller ein:
Gegen die Dummheit kämpfen selbst die Götter vergeblich (J.v.Orleans).

Grüße
Harald Maurer
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