Eine Amplitude wird vom Sender mit v*T in Bewegungsrichtung versetzt emittiert, der Empfänger läuft ihr mit v*T davon, ehe er sie empfängt, er setzt sie danach ebenfalls mit v*T versetzt ab und der Zielpunkt läuft ihr mit v*T entgegen. Diese v*T Strecken sind bei jeder Geschwindigkeit bei Sender und Empfänger identisch
Ich bin überhaupt nicht der Meinung dass die Strecken identisch sind.
Die Amplitude wird versetzt emittiert, da geh ich noch konform mit Dir. Aber wenn Sie erst einmal emittiert ist, dann ist es für diese Amplitude völlig egal was der Sender "hinter" ihr in weiterer Folge macht. Nicht egal ist es, dass der Empfänger aber weiterhin mit v*t davonläuft.
Während die Amplitude also "unterwegs" ist, wird sich der Empfänger konstant weiterbewegen.
Das bedeutet doch, dass sich die Strecke für diese Amplitude während der Laufzeit konstant weiter verlängert ( der Empfangspunkt rückt immer weiter vor) - und dies abhängig von v.
Im Extremfall ( v fast gleich c) führt das dazu, dass die Amplitude auch fast unendlich lange braucht bis sie beim Empfänger ankommt (in meinen Augen ein völlig einfaches und einsichtiges Argument, warum eben die Laufzeit nicht unabhängig von v sein kann).
Bei der nächsten Amplitude beginnt das gleiche Spiel von vorne, nur das sich der Emittierpunkt eben um v*t nach vorne verschoben hat.
Daher werden die zurückzulegenden Strecken ( wenn man das aus dem Bezugsystem Äther betrachtet), für den Hinweg proportional zu v entsprechend länger - und für den Rückweg gilt dann aus den selben Gründen auch, dass die Strecken zu v proportional kürzer werden.
Also ich müsste mich schon extrem irren, wann meine Anschauung nicht richtig ist.
Ich weiß nun nicht wo der Irrtum in den Rechnungen steckt (zu faul um zu suchen) aber ich halte die Situation für eindeutig.
Betrachtet man es aus dem System MMI, muss man die Geschwindigkeitsänderungen beachten - betrachtet man es aus dem System Äther, muss man die Streckenänderungen beachten - aber beides führt zu identischen Ergebnissen.
