Zeitdilatation - Wahrheit oder Mythos?

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Zeitdilatation - Wahrheit oder Mythos?

Beitragvon fallili » Fr 6. Mär 2015, 23:19

Chief hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:...

Oder bildlich: Alle Uhren in einem IS zeigen die gleiche Zeit; egal wo sie sich befinden.
.
.

fallili behauptet, dass die Zeit im bewegten System ortsabhängig ist.

Du solltest lesen lernen!
Im eigenen System stehen die Uhren alle gleich - und zwar in beiden Systemen, was anders hab ich nie gesagt.
Das ändert aber nix daran, dass man von einem System aus die Uhren im anderen System eben nicht gleich stehend sieht.
Wenn's anders wäre bräuchte man auch nie darüber reden, dass zwei Ereignisse die in einem IS gleichzeitig sind, in einem dazu bewegten IS' eben nicht auch gleichzeitig sein müssen.

Da Du das aber sowieso nicht verstehst, geh ich davon aus, dass ich den Satz "fallili behauptet, dass die Zeit im bewegten System ortsabhängig ist." sicher noch x mal von Dir vorgesetzt kriege ( wahrscheinlich in Zukunft auch mit genügend Smileys versehen)
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Re: Zeitdilatation - Wahrheit oder Mythos?

Beitragvon contravariant » Fr 6. Mär 2015, 23:44

Highway hat geschrieben:Das ist keine Begründung.

Aha. Dann ist wohl die Newtonsche Physik falsch. Kann ja sein, wer weiß das schon...
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Re: Zeitdilatation - Wahrheit oder Mythos?

Beitragvon Harald Maurer » Sa 7. Mär 2015, 03:19

fallili hat geschrieben: Harald Maurer hat geschrieben:Nun ganz ohne Spaß einige Fragen:
Zwei Uhren beginnen bei x=x'=0 mit der Zeitanzeige t=t'=0 ihre Messung. Die Uhr im IS' bewegt sich mit v=0,5 c hinweg. Um welchen Faktor unterscheidet sich nun der Gang der bewegten Uhr in Bezug zur ruhenden Uhr?
Im Ruhesystem IS' misst die Uhr einen Vorgang, der bei t=t'=0 beginnt, mit der Dauer von 0,57735 s. Was zeigt die Uhr im IS an, wenn die Uhr im IS' 0,57735 s anzeigt?

Wäre nett, wenn Du diese Fragen beantworten würdest!

Grüße
Harald Maurer


Gute Frage. Oder vielleicht auch nicht?
Ich ersetze den Vorgang durch zwei Blitze die in IS' bei t' 0 x' 0 und t' 0,57735 x' 0 (also am selben Ort) einschlagen.
Der erste Blitz schlägt dann in IS bei t 0 und x 0 ein - der zweite Blitz dann bei t 0,6666 und x 0,3333.

Ein Vorgang, der in IS' also an einem Ort stattfindet (z.b. ein Grashalm wächst) findet in IS an verschiedenen Orten statt - was ja passt, schließlich bewegt sich IS ja relativ zu IS' und in IS dauert der Vorgang auch länger.

Muss nun erst selber Überlegen, was das genau bedeutet und wie weit das mit den vorhergehenden Diskussionen zusammenpasst (oder nicht zusammenpasst)

Leider konntest oder wolltest Du meine Fragen nicht beantworten. Da kamen keine Blitze vor, sondern es handelt sich bloß um zwei Uhren, die am Koordinatenursprung synchronisiert werden und eine sich davon bewegt. Du kommst nun mit einem anderen Szenario daher, nach welchem nicht gefragt war. Gefragt war lediglich, was die Uhr im IS anzeigt, wenn die Uhr im IS' 0,57735 s anzeigt.
Zu schwere Frage wahrscheinlich. Also lassen wir's.

Grüße
Harald Maurer
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Re: Zeitdilatation - Wahrheit oder Mythos?

Beitragvon Yukterez » Sa 7. Mär 2015, 03:47

Harald Maurer hat geschrieben:Zwei Uhren beginnen bei x=x'=0 mit der Zeitanzeige t=t'=0 ihre Messung. Die Uhr im IS' bewegt sich mit v=0,5 c hinweg. Um welchen Faktor unterscheidet sich nun der Gang der bewegten Uhr in Bezug zur ruhenden Uhr? Im Ruhesystem IS' misst die Uhr einen Vorgang, der bei t=t'=0 beginnt, mit der Dauer von 0,57735 s. Was zeigt die Uhr im IS an, wenn die Uhr im IS' 0,57735 s anzeigt?

Das hast du doch mit

Harald Maurer hat geschrieben:τ=t/√(1-v²/c²)

schon selbst beantwortet: Im System der ruhenden Uhr geht die bewegte Uhr um diesen Faktor langsamer, und im System der bewegten Uhr die ruhende Uhr. Wenn also Uhr A die Zeit T anzeigt (ich verwende statt der unrunden 0,57735 s lieber eine neutrale Variable), dann zeigt im System A die Uhr B die Zeit T·√(1-v²/c²) < T an. Im System B zeigt Uhr B dann aber die Zeit T/√(1-v²/c²) > T an. Wäre es nicht so bräuchte man auch keine RdG! Genau aus dem Grund darf man auch keine überblitzschnellen oder instantanen Signale verschicken, weil man sich sonst über ein bewegtes Relais Nachrichten in seine eigene Vergangenheit schicken könnte.

Nachrechnend,

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Re: Zeitdilatation - Wahrheit oder Mythos?

Beitragvon fallili » Sa 7. Mär 2015, 04:03

Harald Maurer hat geschrieben:
fallili hat geschrieben:Ich ersetze den Vorgang durch zwei Blitze die in IS' bei t' 0 x' 0 und t' 0,57735 x' 0 (also am selben Ort) einschlagen.
Der erste Blitz schlägt dann in IS bei t 0 und x 0 ein - der zweite Blitz dann bei t 0,6666 und x 0,3333.

Leider konntest oder wolltest Du meine Fragen nicht beantworten. Da kamen keine Blitze vor, sondern es handelt sich bloß um zwei Uhren, die am Koordinatenursprung synchronisiert werden und eine sich davon bewegt. Du kommst nun mit einem anderen Szenario daher, nach welchem nicht gefragt war. Gefragt war lediglich, was die Uhr im IS anzeigt, wenn die Uhr im IS' 0,57735 s anzeigt.
Zu schwere Frage wahrscheinlich. Also lassen wir's.

Grüße
Harald Maurer

Was ist Dir für eine Laus über die Leber gelaufen?
Du willst etwas über einem Vorgang wissen, der in IS' von 0 bis 0,57735 s dauert. "Vorgang mit definierter Dauer" ist etwas, dass in IS' also einen definierten Anfang und Ende hat.
Daher beantworte ich das durch die Betrachtung von Anfang und Ende dieses Vorganges in IS.

Dies eben halt mit den bekannten Blitzen, weil das erstens vollkommen identisch ist und weil es mir durchaus schon auf die Nerven geht, dass in der Diskussion inzwischen der Begriff "Vorgang" eben schon vom manchen mit irgendwelchen "geheimnisvollen Eigenschaften" versehen wird, die dann zu Problemen führen, welche bei der prinzipiell identischen Betrachtung von Anfang und Ende eben erst gar nicht nicht auftreten können.

Dass man mit 2 Blitzen - die je nach IS gleichzeitig oder ungleichzeitig einschlagen - die SRT nicht widerlegen kann, sagst sogar Du selber aus - warum da plötzlich alles anders sein soll und die SRT plötzlich widerlegbar wird, wenn in der Zeit zwischen dem Einschlag von zwei Blitzen nun eben Gras wachsen sollte, ist doch völlig widersinnig.

Und wenn ich also bei der vorherigen Antwort sage, dass das Ende in IS bei 0,666 s liegt, sollte ja wohl klar sein, dass das Ende des Vorganges in IS dann erreicht ist, wenn die Uhr im IS 0,666 s anzeigt.
Wär's Dir lieber gewesen, ich hätte einfach so 0,6666 hingeschrieben ohne zu erklären warum ich auf diesen Wert komme?

Viele Grüße
fallili
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Re: Zeitdilatation - Wahrheit oder Mythos?

Beitragvon Yukterez » Sa 7. Mär 2015, 08:59

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Das Rätsel lösend,

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Re: Zeitdilatation - Wahrheit oder Mythos?

Beitragvon Yukterez » Sa 7. Mär 2015, 09:36

Highway hat geschrieben:Findest du das nicht merkwürdig? Der gefragte Faktor ist gleich, aber je nachdem von welcher Seite man ausgeht erhält man für t zwei verschiedene Werte?

Wenn man aber zwei gleiche Werte erhielte, wo bliebe dann noch Raum für die RdG?

Bild, Bild
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Re: Zeitdilatation - Wahrheit oder Mythos?

Beitragvon Yukterez » Sa 7. Mär 2015, 09:52

Highway hat geschrieben:Wen interessiert die RdG?

Den Chef des Forums:

Harald Maurer hat geschrieben:Gefragt war lediglich, was die Uhr im IS anzeigt, wenn die Uhr im IS' 0,57735 s anzeigt.

Nicht A sagen könnend ohne auch B zu sagen,

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Re: Zeitdilatation - Wahrheit oder Mythos?

Beitragvon fallili » Sa 7. Mär 2015, 10:54

Highway hat geschrieben:Das liegt wohl daran, dass du nicht vollständig auf seine Fragestellung eingegangen bist, und anstatt klare Antworten zu liefern, lieber das Gedankenexperiment abwandelst. Hier nochmals seine Fragen:

a) Um welchen Faktor unterscheidet sich nun der Gang der bewegten Uhr in Bezug zur ruhenden Uhr?
b) Was zeigt die Uhr im IS an, wenn die Uhr im IS' 0,57735 s anzeigt?

Bei Ausgangssituation: Zwei Uhren beginnen bei x=x'=0 mit der Zeitanzeige t=t'=0 ihre Messung.

Jetzt noch eine von mir: Kannst du seine Fragen beantworten oder nicht?

Was wird abgewandelt wenn ich etwas das in IS' von 0 bis 0,57735 s dauert als etwas betrachte das bei 0 anfängt und bei 0,57735 endet - was sogar noch durch Blitze ""verständlich beleuchtet" wird?
Und wieso ist es keine Antwort, wenn ich dann für die beiden Punkte die Werte für IS mit 0 und 0,6666 s angebe?

Muss ich da noch explizit angeben was die Uhren am Ende anzeigen, wenn in IS' der Vorgang bei 0,57735 s endet und in IS bei 0,6666 s ?
Oder auch explizit den Faktor ? ( Kann man in % machen - aber auch einfach sagen es ist der bekannte Gamma-Faktor)

Inzwischen hat es eh Yukterez auch schon hingeschrieben - aber ich frag mich warum das noch notwendig war?
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Re: Zeitdilatation - Wahrheit oder Mythos?

Beitragvon contravariant » Sa 7. Mär 2015, 11:21

Highway hat geschrieben:Du drückst dich vor der Antwort!

Nein. Ich habe dir die Antwort gegeben. Ich weiß nicht, was du da noch erwartest. Wie glaubst du denn, dass die Galileitransformationen hergeleitet worden sind?
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