Relativität der Gleichzeitigkeit

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Relativität der Gleichzeitigkeit

Beitragvon Sebastian Hauk » Fr 2. Apr 2010, 15:35

Hallo contravariant,

Ich habe nicht von der Elektronendichte, sondern von den Absorptionsspektren geredet, macht aber nix. Du kennst ja offenbar weder für das eine noch für das andere die entsprechenden Methoden.


und Du kennst sie nur vom Namen her. Aus diesem Grund macht das auch nichts.
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Re: Relativität der Gleichzeitigkeit

Beitragvon contravariant » Fr 2. Apr 2010, 15:37

Chief hat geschrieben:@Contravariant
Wieso Pech für mich? Ich verwende Fourier-Analyse bei meinen Berechnungen.

Ahhh... also keine topologischen Methoden mehr, das ging aber schnell. Nun also das nächste Buzzword. Sorry, auf Buzzwordbingo habe ich keine Lust. Überleg jetzt mal in aller Ruhe und dann berechnest du mir die Elektronendichte, von diesem Moleküle hier (H2O):
H -0.6191183384D+00 -0.5143197117D-15 -0.5164517766D+00
O -0.7635241804D+00 -0.5392771053D-15 0.1294105962D+01
H 0.9613227665D+00 -0.1134440522D-15 0.1914781051D+01
Die Koordinaten sind in Bohr. Die Dichte kannst du ja als Cubefile bei Rapidshare oä. hochladen.
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Re: Relativität der Gleichzeitigkeit

Beitragvon Sebastian Hauk » Fr 2. Apr 2010, 15:40

Hallo contravariant.

müssen wir hier Aufgaben aus Physikbüchern für Dich lösen? GRMM. :twisted:
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Re: Relativität der Gleichzeitigkeit

Beitragvon contravariant » Fr 2. Apr 2010, 16:02

Sebastian Hauk hat geschrieben:Hallo contravariant.

müssen wir hier Aufgaben aus Physikbüchern für Dich lösen? GRMM. :twisted:

Das sagt mir Mister - ich poste Rechenaufgaben in den Kommentaren von anderer Leute Blogs - Hauk...?!
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Re: Relativität der Gleichzeitigkeit

Beitragvon contravariant » Fr 2. Apr 2010, 16:06

Chief hat geschrieben:Ich habe schon gesagt wie ich das mache (Fourier. Formfaktoren etc.).

So berechnet man die Molekularenstrukturen aus einer gemessenen Elektronendichte. Ich rede seit 10 Postings von Methoden zu theoretischen Bestimmung von Elektronendichten. Gut das du hier demonstrierst, dass du den Unterschied nicht gerafft hast.

Chief hat geschrieben: Die RT ist doch deine Theorie, oder etwa nicht?

Zur Berechnung von Elektronendichten verwendet man die Schrödinger- oder die Diracgleichung, bzw. bestimmte Näherungen zu diesen. Macht aber nix...
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Re: Relativität der Gleichzeitigkeit

Beitragvon contravariant » Fr 2. Apr 2010, 16:24

Chief hat geschrieben:Wie sollte man es sonst berechnen? Schrödinger- und Diracgleichung sind nur "Energie-Eigenwertgleichungen" aber sie sind nicht einmal für ein Zweikörperproblem exakt lösbar. Und wenn man noch Spin, Bahn usw. berücksichtig, erhält man unübersichtliche Gleichungen die nur noch nummerisch (näherungsweise) gelöst werden können. Also, alles was man auf diese Weise berechnet ist reine Spekulation.

Ahh... hast du inzwischen die Wikipediaartikel dazu gefunden? Sehr schön. Dann kannst du ja auch gleich mal unter Full-CI und Basissatzextrapolation nachschauen. Und ach ja, wie weiter oben schon schrieb, man kommt mit den richtigen Methoden bei Spektren auf wenige Wellenzahlen an die gemessen Ergebnisse heran, das ist alles andere als "Spekulation". Achja, die Elektronendichte hast du bisher weder mit topologischen Methoden noch sonst wie ausgerechnet. Nicht das mich das jetzt übermäßig überrascht...
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Re: Relativität der Gleichzeitigkeit

Beitragvon Sebastian Hauk » Fr 2. Apr 2010, 16:24

Hallo contravariant,

Das sagt mir Mister - ich poste Rechenaufgaben in den Kommentaren von anderer Leute Blogs - Hauk...?!


es macht doch schon einen Unterschied, ob man nun die Lösung kennt oder nicht.
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Re: Relativität der Gleichzeitigkeit

Beitragvon Sebastian Hauk » Fr 2. Apr 2010, 16:26

Hallo contravariant,

Nicht das mich das jetzt übermäßig überrascht...


Du kennst Doch schon die Lösung. Warum sollten wir uns dann die Mühe machen und sie Dir noch einmal vorrechnen?
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Re: Relativität der Gleichzeitigkeit

Beitragvon contravariant » Fr 2. Apr 2010, 16:27

Sebastian Hauk hat geschrieben:Du kennst Doch schon die Lösung. Warum sollten wir dann uns die Mühe machen und sie Dir noch einmal vorrechnen?

Falls es dir nicht aufgefallen sein sollte, Chief hat über Dinge schwadroniert, von denen er nicht den geringsten Schimmer hat. Ich habe das dann nur mal kurz vorgeführt.
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Re: Relativität der Gleichzeitigkeit

Beitragvon Gerhard Kemme » Fr 2. Apr 2010, 16:31

contravariant hat geschrieben:
Gerhard Kemme hat geschrieben:Mein Zimmernachbar kann fliegen, d.h. die Schwerkraft ist für ihn in seiner Räumlichkeit aufgehoben - allerdings gelingt ihm dies nur, wenn er alleine ist. [..]

Die hier aufgeführten Experimente funktionieren auch, wenn grade jemand zu schaut.


In der von dir angeführten englischsprachigen Website:

mit dem Titel:
What is the experimental basis of Special Relativity?

ist viel Stoff aufgelistet und es wird uns nichts anderes übrigbleiben ein Thema zwecks Überprüfung heraus zu suchen. Nehmen wir Gliederungspunkt Nr. 5:
5. Tests of the “Twin Paradox”

dort steht auszugsweise:

The so-called “twin paradox” occurs when two clocks are synchronized, separated, and rejoined. If one clock remains in an inertial frame, then the other must be accelerated sometime during its journey, and it displays less elapsed proper time than the inertial clock. This is a “paradox” only in that it appears to be inconsistent but is not.

* Hafele and Keating, Nature 227 (1970), pg 270 (proposal). Science Vol. 177 pg 166–170 (1972) (experiment).

They flew atomic clocks on commercial airliners around the world in both directions, and compared the time elapsed on the airborne clocks with the time elapsed on an earthbound clock (USNO). Their eastbound clock lost 59 ns on the USNO clock; their westbound clock gained 273 ns; these agree with GR predictions to well within their experimental resolution and uncertainties (which total about 25 ns). By using four cesium-beam atomic clocks they greatly reduced their systematic errors due to clock drift. ...


Das Experiment der Physiker Hafele und Keating ist bekannt und einige Einwendungen bezüglich dieses Versuchs sind folgende:

    Die Uhren sind nicht zu Beginn des Versuchs auf dem Erdboden nach der Synchronisierung verplombt worden, sondern es wurde während des Fluges an den Uhren herum gestellt. Zeitmessvorgänge im Rahmen eines Sportwettkampfes oder der Bestätigung eines Experimentes müssen während des gesamten Zeitmessvorganges ununterbrochen ohne nachträglicher Synchronisierung laufen.

    Die Atomuhren sind für ein solches Experiment untauglich, d.h. es hätte eigentlich kein entsprechender Versuch durchgeführt werden können, weil für diese Genauigkeit unter den vorhandenen Bedingungen keine Zeitmessgeräte zur Verfügung standen. Caesium-Atomuhren arbeiten mit Mikrowellen, d.h. mit elektromagnetischen Wellen, durch die magnetische Zustände von Elektronen der Cs-Atome umgekehrt werden. Der Planet Erde ist von einem Magnetfeld, von elektromagnetischen Feldern und dem Gravitationsfeld umgeben, so dass eine Anzahl systematischer Störeinflüsse vorhanden ist - zusätzlich kommen Beschleunigungs-Effekte hinzu. Wer das Prinzip von Cs-Atomuhren studiert, wird finden, dass diese einen Regelkreis darstellen, wo es darauf ankommt, ob einzelne Elektronen in ihrem magnetischen Moment - Spin - verändert worden sind, d.h. wenn die Mikrowelle des Oszillators von anderen bewegten EM-Wellen überlagert wird, dann wird Resonanz mit Übergang aller Elektronenzustände von einem zum anderen angezeigt, obwohl noch kein vollständiger Übergang der Elektronenzustände vorhanden war - die Folge wäre, dass der die Zeitregistrierung treibende Oszillator der AU einen verkehrten Wert anzeigen lässt. Somit bleibt das Fazit, dass solche Atomuhren bezüglich der Umwelteinflüsse viel zu empfindlich sind.

    Mit einzelnen Experimenten kann im Rückschluss nicht nachgewiesen werden, dass eine Hypothese korrekt ist. Jedermann könnte die Behauptung aufstellen, dass bewegte Uhren schneller ticken. Der führt dann eine Uhrenkonstruktion vor, die als Spannungsquelle einen Kondensator hat, der ständig durch die Induktionsspannung einer Spule aufgeladen wird, welche per Bewegung durch das Erdmagnetfeld zustande kommt. Bei einer Hypothese, die sich nicht auf menschlichen Erfahrungen stützen kann, kommt es darauf an, dass per Theorie der Effekt des Phänomens in der physikalischen Realität verankert wird. Bei der SRT ist es so, dass die Lorentz-Transformation, aus welcher dann die ZD hergeleitet werden kann, rein mathematisch eingeführt wird und nirgendwo ein Fundament geschaffen wird, von welchem dann die Theorie von Schluss zu Schluss zu der Hypothese kommt, d.h. die Theorie muss Kritiker überzeugen und die Bestätigung per Experiment wäre dann nur noch das Sahnehäubchen.

Es gibt gegen dieses Experiment eine Vielzahl weiterer Kritikpunkte.

mfg
Zuletzt geändert von Gerhard Kemme am Fr 2. Apr 2010, 16:35, insgesamt 1-mal geändert.
Gerhard Kemme
 
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