Michelson Morley Experiment

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Michelson Morley Experiment

Beitragvon Ernst » Do 15. Mai 2014, 11:24

Chief hat geschrieben:Die Wellenlänge ändert sich durch die "Art der Betrachtung" nicht.

Natürlich nicht.
Sie ist bezugssystemunabhängig

λ = λ0(c±v)/c
λ0 = c/f

λ = (c±v)/f

Die Anzahl n der auf dem konstanten Abstand L Sender-Empfänger befindlichen Wellen(längen) ist also abhängig von v:

n=L/λ =L*f/(c±v)

Allein daraus folgt, daß die momentane Phase am Empfänger relativ zur momentanen Sendephase abhängig ist von v. ; fb... hats ja gerade hingeschrieben:

delta_phi=2*pi*n
delta_phi=2*pi*f*L/(c+/-v)
Oder mit λ = (c±v)/f einfacher

delta_phi=2pi*L/λ

Und natürlich trifft die unveränderte Wellenlänge mit dieser Phasendifferenz zur Errregerschwingung auf den Empfänger.

Die wellenlängenabhängige Elongation am Empfänger in der Position x aus der Wellengleichung hatte ja auch Harald angegeben

y(x;t)= y_o *sin[2pi*(t/T-x/λ)]

worin x/λ ja wieder die Anzahl der Wellenlängen auf der Distanz Sender-Empfänger ist.

Das alles ist ganz elementare Wellenmechanik.
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Re: Michelson Morley Experiment

Beitragvon Ernst » Do 15. Mai 2014, 17:02

Highway hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:...

Die Anzahl n der auf dem konstanten Abstand L Sender-Empfänger befindlichen Wellen(längen) ist also abhängig von v:

n=L/λ =L*f/(c±v)

Allein daraus folgt, daß die momentane Phase am Empfänger relativ zur momentanen Sendephase abhängig ist von v. ; fb... hats ja gerade hingeschrieben:


Alleine deswegen ist die Aussage ja auch falsch bzw. für die Beschreibung des Vorganges nicht zutreffend! :roll:


Dann mußt du nur noch beweisen, daß in

delta_phi=2pi*L/λ

delta_phi für beliebige L immer 2pi ergibt.

Nicht, daß sich dabei dein Rechner aufhängt. :)
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Re: Michelson Morley Experiment

Beitragvon Ernst » Do 15. Mai 2014, 19:41

Highway hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:...

Dann mußt du nur noch beweisen, daß in

delta_phi=2pi*L/λ

delta_phi für beliebige L immer 2pi ergibt.

Nicht, daß sich dabei dein Rechner aufhängt. :)
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Unfug! Das zeigt mal wieder, dass du nicht verstanden hast worum es geht.


Es geht ganz einfach um Wellen von A nach B in einem strömenden Medium.
Ganz einfach, ganz klassisch.
Alles bebildert, animert und exakt berechnet.
Die zutreffende Wellengleichung hat sogar Harald selbst vorgetragen. Die sagt ja alles aus. Mehr ist gar nicht erforderlich.
Diese einfache Physik durch Mätzchen zu ersetzen, ist zwar kurzweilig, aber inhaltlich belanglos.

y(x;t)= y_o *sin[2pi*(t/T-x/λ)]

delta_phi=2pi*L/λ

Das ist schon alles, was man wissen muß. Und die erste Beziehung läßt sich auch schreiben:

y(x;t)= y_o *sin[2pi*(t/T)-(f*Laufzeit))]
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Re: Michelson Morley Experiment

Beitragvon Ernst » Do 15. Mai 2014, 20:11

Highway hat geschrieben:Es bleibt Unfug!

Bilde dich und dann mach weiter.
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Highways rhetorische Frage fachgerecht beantwortet

Beitragvon Yukterez » Do 15. Mai 2014, 20:17

Das Offensichtliche braucht man weder auszusprechen, noch zu leugnen.

Bild, Yukterez
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Re: Michelson Morley Experiment

Beitragvon Ernst » Fr 16. Mai 2014, 11:48

Highway hat geschrieben:Was möchtest du mir und dem Rest der Welt damit mitteilen? Das ich ungebildet wäre?

Nein gewiß nicht.
Es war lediglich eine Empfehlung, dir Wissen zur Wellenmechanik anzueignen.
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Re: Michelson Morley Experiment

Beitragvon Kurt » So 18. Mai 2014, 10:57

Chief hat geschrieben:Da von Harald nichts mehr kommt, muss man akzeptieren, dass die Erde relativ zum Äther fast unbewegt ist. Welche Erklärungen (dieser Tatsache) sind möglich? SRT ist ausgeschlossen weil sie Wellencharakter von Licht nicht anerkennen kann (kein Ausbreitungsmedium = keine Wellen).


Das hat jetzt zwar mit Harald nichts zu tun, ist aber zur Klärung angesagt.

Ein -übliches- MMI kann nicht aufzeigen wie stark der Wind -weht-, ist also dafür unbrauchbar.
Entweder gelingt es bessere Messgeräte zu bauen oder es ist gleich ein ganz anderer Ansatz notwendig.

GPS bietet in gewissen Grenzen die Möglichkeit dazu, und zwar durch direkte Laufzeitmessungen zu unterschiedlichen Orten aufgrund der "Einwegfunktion" (synchrone Uhren an beiden zu vermessenden Streckenenden).
Das ist aber wiederum in sich fraglich da ja für die Uhrensynchronisation via GPS schon eine Rotation innerhalb des Trägers angenommen wird.
Das führt dazu dass die erwarteten Orte nicht mehr geradlinig auf den Koordinatenlinien angenommen werden, sondern zu diesen, je nach Breitengrad, seitlich versetzt.

Momentan dürften synchron gehende Uhren, in Verbindung mit Einwegmessung die besten Ergebnisse liefern.
Wobei die Synchronisationsaufrechterhaltung (wegen der notwendigen Bewegung mindestens einer der Uhren ein Problem sein kann).

Kurt

Wunschliste:
("man gebe mir das Werkzeug" um ein -MMI- zu bauen so wie es mir vorschwebt, dieses hat nicht die Nachteile eines üblichen MMI)


..
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Re: Michelson Morley Experiment

Beitragvon Harald Maurer » So 18. Mai 2014, 11:04

Chief hat geschrieben:Da von Harald nichts mehr kommt, muss man akzeptieren, dass die Erde relativ zum Äther fast unbewegt ist. Welche Erklärungen (dieser Tatsache) sind möglich? SRT ist ausgeschlossen weil sie Wellencharakter von Licht nicht anerkennen kann (kein Ausbreitungsmedium = keine Wellen).

Von Harald kommt schon nach was!
Ich arbeite gerade an meinem Beitrag, den ich vorübergehend heraus genommen habe und welcher in manchen Punkten missverstanden wurde. Leider leide ich ständig an chronischem Zeitmangel, weil ich sehr viel andere Dinge zu erledigen habe. Geduld ist also angebracht.
Dass die Erde relativ zum Äther unbewegt ist, ist keine Tatsache, sondern ob es den Äther gibt oder nicht gibt und ob sich die Erde mit ihm oder gegen ihn bewegt, ist in jeder Hinsicht ungeklärt, weil diese Fragen mit den bisherigen Messmethoden nicht beantwortet werden können. Gerade diese fehlende Beweiskraft dieser Experimente gibt immer noch Anlass für Spekulationen und Konstruktionen a la mitgeführter Äther oder Längenkontraktion und Emissionstheorien. In erster Linie geht es immer noch um die Frage, ob diese Experimente mit dem MMI überhaupt einen allenfalls vorhandenen Absolutäther aufzeigen können. Ich sage, sie können es nicht! Meine Aufgabe besteht also darin, dies so zu erklären, dass man es verstehen kann. Obwohl der Grund für das Misslingen derartiger Experimente eigentlich trivial ist, ist es nicht gerade einfach, dies so darzustellen, dass Missverständnisse vermieden werden. Und daher dauert es eben etwas länger...

Ernst hat eine andere Messmethode zur Detektion eines allenfalls existierenden Äthers angekündigt und mich sehr neugierig gemacht. Kommt da noch was?

Grüße
Harald Maurer
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Re: Michelson Morley Experiment

Beitragvon Ernst » So 18. Mai 2014, 11:16

Chief hat geschrieben:Da von Harald nichts mehr kommt, muss man akzeptieren, dass die Erde relativ zum Äther fast unbewegt ist.

Da ds MMI bestens geeignet ist, Ätherwind zu detektieren, muß man davon ausgehen, daß ein Ätherwind oberhalb der Meßgenauigkeit nicht existiert. Unterhalb könnte er existieren.

Welche Erklärungen (dieser Tatsache) sind möglich? SRT ist ausgeschlossen weil sie Wellencharakter von Licht nicht anerkennen kann (kein Ausbreitungsmedium = keine Wellen).

Aus dem Wellencharakter muß man auf einen Träger schließen.
Sagnac legt ebenfalls einen solchen Träger nahe.
Da wäre tatsächlich ein mitgeführter Äther mit allen Experimenten kompatibel.
Die Frage wäre dann, ob er auf der Erde mitrotiert oder nicht.
Dazu wäre mit einem gegenüber dem MMX genaueren Verfahren eine Messung am Äquator erforderlich.
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Re: Michelson Morley Experiment

Beitragvon Ernst » So 18. Mai 2014, 11:30

Harald Maurer hat geschrieben:Ernst hat eine andere Messmethode zur Detektion eines allenfalls existierenden Äthers angekündigt und mich sehr neugierig gemacht. Kommt da noch was?

Da kommt noch was.
Aber erst, wenn deine Irritationen bezüglich solcher Messungen wie das MMX ausgeräumt sind.

Es sind hier folgende Prämissen für eine rationale Physik zu setzen:

1. Die Effekte im MMI sind unabhängig davon, ob das MMI oder der Äther als Bezugssystem gesetzt wird.

2. Der im Äther mit v bewegte Sender erzeugt Wellenlängen λ = λ0*(c ± v) / c

3. Die Wellen laufen relativ zum Sender/Empfänger mit der Geschwindigkeit (c ± v)


Solange gegen diese physikalischen Selbstverständlichkeiten polemisiert wird, ist eine Diskussion von alternativen Messungen müßig.
(Was soll man denn anderes messen, als die Geschwindigkeit v :?: )

Und solange werde ich meinen Vorschlag nicht einbringen.
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