Ernst hat geschrieben:
fb557ec2107eb1d6 hat geschrieben:
Ein Vorgang hat ein wohldefiniertes Ereignis (Zeit und Ort) mit dem er beginnt. Dieses Startereignis muss für Vorgang A und B angegeben werden, um zu sehen, ob ein Vorgang mit einem anderen Ereignis im kausalen Zusammenhang stehen kann oder nicht.
A und B können schon aus dem Grunde immer kausal gelegt werden, weil der Zeitbeginn von B sehr groß sein kann.
Es wird nicht besser. Was soll ein "großer Zeitbeginn von B" sein? Entweder B beginnt, oder B beginnt nicht. Damit kann der Beginn von B nur ein Zeitpunkt an einem bestimmten Ort sein.
Ernst hat geschrieben:
Für ein Ereignis im Sinne der SRT müßte auch ein Ort angegeben werden.
Im Sinne jeder Theorie muss auch ein Ort angegeben werden. Über ein Ereignis, das an keinem Ort stattfindet, braucht man sich keine Gedanken zu machen, da es nicht Teil unseres Universums ist.
Ernst hat geschrieben:
Die Vorgänge A und B sind eben nicht ortsgebunden. Sie laufen in S in der Zeit zwischen den Blitzen nicht ortsgebunden ab. Meinetwegen verbildlicht wächst dabei in S an allen Orten Gras. S wird im Zeitintervall überall grün.
Das ist deine Privatphysik mit deiner Privatnomenklatur. So verworren, dass du alles und nichts daraus ableiten kannst. Dein Vorgang "Gras wächst" besteht aus einer Menge von Ereignissen mit zugehörigen Koordinaten (Zeit und Raum). Für alle deine Ereignisse (auch die, die von dir willkürlich als Menge zu "Vorgängen" zusammengefasst werden) gilt, dass sie paarweise einen zeitartigen, raumartigen oder lichtartigen Abstand haben können. Ist der Abstand zeitartig, dann können sie sich kausal beeinflussen, können aber in keinem IS gleichzeitig sein (es gibt aber eine Untermenge von IS, in denen sie gleichortig sind). Ist der Abstand raumartig, können sie sich nicht kausal beeinflussen, es gibt aber eine Untermenge von Inertialsystemen, in denen sie gleichzeitig sind (und es gibt kein IS, in dem sie gleichortig sind).