LICHTUHR

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: LICHTUHR

Beitragvon Ernst » So 13. Apr 2014, 10:39

Harald Maurer hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:Aber der Empfänger kann nur die eine reale Wellenlänge empfangen. Im Falle in Strömungsrichtung nur eine verlängerte.

Nein, eben nicht. Denn der Empfänger bewegt sich auf die im Medium verlängerte Wellenlänge zu! Damit empfängt er sie aber wieder verkürzt! Er empfängt daher eine Originalwellenlänge, so wie sie im ruhenden Zustand vorliegen würde.
...
Das kann dem Empfänger völlig egal sein - denn er zieht sie wieder auseinander oder schiebt sie wieder zusammen. Immer zur Originalwellenlänge. Der Empfänger merkt daher nichts von der Verzerrung, die der Sender verursacht.

Was soll man da machen? Eine Wellenlänge ist eine konstante mechanische Größe. Ist die einmal erzeugt, dann bleibt sie es in unverändereter Strömung. :!: :!: :!: Laß doch die Welle durch den (transparenten) Empfänger hindurchlaufen. Die kommt hinter dem Empfänger mit der gleichen Länge raus, wie sie reingekommen ist. Was soll da verkürzt werden.

Was ihr beide euch da mit Bezugssystemabhängigen Wellenlängen ausdenkt, ist grotesk.

Wenn nach deiner Auffassung die Wellengeschwindigkeit unabhängig von der Mediengeschwindigkeit in der unbewegten Meßapparatur immer nur c sein kann, dann frage ich mich, wieso du überhaupt dein Jupitererxperiment gemacht hast, wo doch der Ätherstrom sowieso keine Geschwindigkkeitsänderung der Wellen bewirkt und am den beiden Empfängern somit kein Phasenversatz meßbar ist. :?:

Du verwechstelst nach wie vor konstante Frequenz mit konstanter Wellenlänge.
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Zuletzt geändert von Ernst am So 13. Apr 2014, 10:53, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: LICHTUHR

Beitragvon Kurt » So 13. Apr 2014, 10:40

Highway hat geschrieben:
Harald Maurer hat geschrieben:...
Die Wellenlängen sind unterschiedlich im Medium, weil vom Sender zusammengeschoben oder auseinander gezogen. Das kann dem Empfänger völlig egal sein - denn er zieht sie wieder auseinander oder schiebt sie wieder zusammen. Immer zur Originalwellenlänge. Der Empfänger merkt daher nichts von der Verzerrung, die der Sender verursacht...

Genau! deshalb hatte ich ja auch empfohlen sich das am besten im Ruhesystem Medium klar zu machen. Dort sollte es eigentlich sofort klar sein.


Tolle Ansichten (von Dingen (Wellen) die nicht existieren)).
Leg halt mal so eine Welle auf den Tisch, was!! du kannst es nicht?
Was man auf den Tisch legen kann ist der Phasenunterschied zwischen den einzelnen "Wellen".
Dieser hängt von der Laufdauer im MMI ab.

Und dann sollte man auch noch verstanden haben wie man das aufm Tisch sichtbar macht.

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Re: LICHTUHR

Beitragvon fallili » So 13. Apr 2014, 10:49

@Kurt

Wie Du durchaus nicht ganz unrichtig schreibst, kann man eine Welle nicht auf den Tisch legen.
Ich würde Dich aber bitten, konsequent zu bleiben und mir dann genauer zu erklären wie Du den "Phasenunterschied zwischen den Wellen" auf den Tisch legst.

Kriegte man den "Phasenunterschied" eigentlich als Meterware?
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Re: LICHTUHR

Beitragvon Ernst » So 13. Apr 2014, 10:50

Highway hat geschrieben:Es geht und ging immer um die Phasengeschwindigkeit! Es wird und wurde immer nur bestritten, dass eine exakte Kompensation stattfindet!

Die Phasengeschwindigkeit ist labmda*frequenz :!:
Und eine erzeugte Wellenlänge ist entweder kurz oder lang. Und zwar an Sender und Empfänger gleichlang.
Die Empfangsfrequenz ist gleich der Sendefrequenz.

Dies infrage zu stellen, bedeutet einfach nur Verwirrung der Gedanken. ;)
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Re: LICHTUHR

Beitragvon Kurt » So 13. Apr 2014, 10:57

fallili hat geschrieben:@Kurt

Wie Du durchaus nicht ganz unrichtig schreibst, kann man eine Welle nicht auf den Tisch legen.
Ich würde Dich aber bitten, konsequent zu bleiben und mir dann genauer zu erklären wie Du den "Phasenunterschied zwischen den Wellen" auf den Tisch legst.

Kriegte man den "Phasenunterschied" eigentlich als Meterware?


Kriegt man, und zwar als Linienabstand, abhängig von der Wellenlänge des Lichtes und dem Winkel und Abstand zueinander mit dem sie auf den Tisch fallen.

Das alles wurde von denen die sich damit auseinandergesetzt, besser gesagt dies eingesetzt haben( MM und andere) als Messwert hergenommen (und war für sie selbstverständlich, hier muss man strampfen dass das endlich mal einbezogen wird und trotzdem kapierens nur wenige (können nur "Wellen, die nicht existieren, sehen)).

(ihr wundert euch wenn ich manchmal pampig und boshaft werde! (bei soviel Unverständnis gegenüber der Natur und Ignoranz zu Gesagtem/Aufgezeigtem das hier zutage tritt ist das kein Wunder)).


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Re: LICHTUHR

Beitragvon Ernst » So 13. Apr 2014, 11:05

Highway hat geschrieben:Das bedeutet dann wohl, dass du die Rechnung v_p*t = c*t - v_e*t + v_s*t oder v_p = c, gültig im Ruhesystem des Mediums, anzweifelst?

Nö, das ist ja simpel.

Nur befindet sich der Empfänger nicht im Ruhesystem des Mediums, sondern er ist gegenüber diesem mit v bewegt.

Woraus auch ganz simpel c+v im Empfängersystem resultiert.
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Re: LICHTUHR

Beitragvon Harald Maurer » So 13. Apr 2014, 11:07

Highway hat geschrieben:Genau! deshalb hatte ich ja auch empfohlen sich das am besten im Ruhesystem Medium klar zu machen. Dort sollte es eigentlich sofort klar sein.

Ja, es ist hilfreich, das im System des Mediums zu betrachten. So mache ich es ja auch. Durch die Bewegung des Senders sind die beim Empfänger einlangenden Wellenzüge z.B. verkürzt, und würde der Empfänger gegenüber dem Sender ruhen, dann würde sich diese Verkürzung auswirken als Veränderung der Frequenz. Aber der Empfänger läuft jeder einlangenden Amplitude genau um den Betrag davon, mit welchem sie vom Sender verkürzt abgesetzt wurde und daher merkt der Empfänger eben nichts von einer Verkürzung. Das Ergebnis ist dasselbe wie im ruhenden Zustand. Das "v" von Sender und Empfänger im Medium verschwindet spurlos...

Ernst hat geschrieben:Wenn nach deiner Auffassung die Wellengeschwindigkeit unabhängig von der Mediengeschwindigkeit in der unbewegten Meßapparatur immer nur c sein kann, dann frage ich mich, wieso du überhaupt dein Jupitererxperiment gemacht hast, wo doch der Ätherstrom sowieso keine Geschwindigkkeitsänderung bewirkt und am den beiden Empfängern somit kein Phasenversatz meßbar ist.

Deswegen haben wir ja auch eine Modulation hin- und hergeschickt! Nur so kann man Laufzeiten messen. Nicht aber anhand gleichartiger Amplituden, denn bei solchen ist bei den Empfänger einlangenden Amplituden ja nicht feststellbar, wann sie abgeschickt wurden. Mit einer Frequenzmessung wäre da nichts zu holen, denn die bleibt ja auch im Jupiter-Experiment konstant. Deswegen ist auch im MMI eine Messung der Laufzeiten und somit eine Messung der Lichtgeschwindigkeit gar nicht möglich.
Fahre im gleichbleibenden Abstand zweier Finger über die Zähne eines Kamms. Wenn Du links einen Zahn berührst, berührst Du rechts auch einen. Ändere die Geschwindigkeit. Was ändert sich? Nichts. Wenn Du links einen berührst, berührst Du rechts auch einen.
Du berührst unabhängig von der Geschwindigkeit auf beiden Seiten gleichzeitig einen Zahn. Das bleibt so, auch wenn Du schneller darüber fährst.
Genau das geschieht im Wellenbild, das ein Sender in das Medium setzt. Das ist eine sich mit c bewegende Welle, die nach jeder Periode wieder gleich aussieht wie zuvor! Entsteht z.B. eine Amplitude beim Sender, ist längst eine am Empfänger vorhanden. Die kann nun z.B. gleichzeitig mit der am Sender gerade entstehenden empfangen werden. Diese Gleichzeitigkeit oder einmal gegebene Ungleichzeitigkeit kann sich in Folge ebenso wenig wie beim Kammbeispiel durch die Geschwindigkeit von Sender und Empfänger verändern. Völlig egal, mit welcher Geschwindigkeit. Wie beim Kamm eben.
Aber Du wirst es nie verstehen. Du begreifst nicht, dass die Geschwindigkeit der Amplituden zwischen Sender und Empfänger ebenso wenig eine Rolle spielen wie die Geschwindigkeit der Zähne des Kamms zwischen Deinen Fingern...

Grüße
Harald Maurer
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Re: LICHTUHR

Beitragvon Kurt » So 13. Apr 2014, 11:12

fallili hat geschrieben:@Kurt

Wie Du durchaus nicht ganz unrichtig schreibst, kann man eine Welle nicht auf den Tisch legen.
Ich würde Dich aber bitten, konsequent zu bleiben und mir dann genauer zu erklären wie Du den "Phasenunterschied zwischen den Wellen" auf den Tisch legst.

Kriegte man den "Phasenunterschied" eigentlich als Meterware?


fallili, heute Nacht gings mit Jondalar rund.
Er hat mir auch die Frage gestellt (das mit dem in Luft):

Kann A mit C Ja oder Nein?
Ich soll mich festlegen/aussagen.

Wie denn? Beide möglichen Antworten wären falsch.

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Re: LICHTUHR

Beitragvon Ernst » So 13. Apr 2014, 11:23

Harald Maurer hat geschrieben:
Highway hat geschrieben:Genau! deshalb hatte ich ja auch empfohlen sich das am besten im Ruhesystem Medium klar zu machen. Dort sollte es eigentlich sofort klar sein.

Ja, es ist hilfreich, das im System des Mediums zu betrachten. So mache ich es ja auch. Durch die Bewegung des Senders sind die beim Empfänger einlangenden Wellenzüge z.B. verkürzt, und würde der Empfänger gegenüber dem Sender ruhen, dann würde sich diese Verkürzung auswirken als Veränderung der Frequenz. Aber der Empfänger läuft jeder einlangenden Amplitude genau um den Betrag davon, mit welchem sie vom Sender verkürzt abgesetzt wurde und daher merkt der Empfänger eben nichts von einer Verkürzung. Das Ergebnis ist dasselbe wie im ruhenden Zustand. Das "v" von Sender und Empfänger im Medium verschwindet spurlos...

Ja, in der Frequenz. Aber nicht in der Wellenlänge. Die ist, wie sie ist. Und die ist im bewegten Zustand gegenüber dem ruhenden Zustand verändert.

Deswegen haben wir ja auch eine Modulation hin- und hergeschickt! Nur so kann man Laufzeiten messen. Nicht aber anhand gleichartiger Amplituden, denn bei solchen ist bei den Empfänger einlangenden Amplituden ja nicht feststellbar, wann sie abgeschickt wurden. Mit einer Frequenzmessung wäre da nichts zu holen, denn die bleibt ja auch im Jupiter-Experiment konstant. Deswegen ist auch im MMI eine Messung der Laufzeiten und somit eine Messung der Lichtgeschwindigkeit gar nicht möglich.

Ob du modulierte oder unmodulierte Signale verwendest, ist Jacke wie Hose. Dein bevorzugtes Signal erleidet eine genau gleiche Phasendifferenz wie eine einzelne unmodulierte Sinuswelle. Die Meßgröße ist der Phasenversatz.
Bei dir und auch im MMI handelt es sich auch nicht um eine Frequenzmessung, sondern um eine Phasendifferenzmessung infolge Laufzeitdifferenz.
Nach deiner unzutreffenden These wäre aber gar keine Laufzeitdifferenz meßbar. Auch nicht im Jupiterexperiment.

Das Jupiterexperiment ist auch nur ein modifiziertes MMExperiment:
Zwei synchron erzeugte Wellen laufen auf zwei Wegen mit unterschiedlicher Ätherströmung und werden danach bezüglich ihres Phasenversatzes untersucht.
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Zuletzt geändert von Ernst am So 13. Apr 2014, 11:47, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: LICHTUHR

Beitragvon Ernst » So 13. Apr 2014, 11:27

Highway hat geschrieben:Wenn man nun nicht allzu störrig ist, dann wird man sofort einsehen, das die Phasengeschwindigkeit im gesamten MMI immer konstant c ist, weil v_s=v_e.

Wie gesagt. Im Medium. Der Empfänger bewegt sich gegen das Medium mit v.
Ergibt nach Adam Riese am Empfänger eine Phasengeschwindigkeit c+v.
Konventionell, nicht realtivistisch addiert. ;)
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