Zwei rote Bälle - wirklich rot?

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Zwei rote Bälle - wirklich rot?

Beitragvon Kurt » Mo 1. Aug 2016, 13:12

fallili hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Das heisst dann das sich das Signal unterwegs verändert?

Kurt
Jetzt könnte ich alles was ich bisher geschrieben habe noch einmal schreiben - aber mir reichts nun.
Kannst ja mit Marina weiterdiskutieren - aber viel Geduld wird sie mit Dir auch nicht mehr haben.
Viele Grüße
fallili


Was ist denn nun?
Kommt das gesendete Signal unten so an wie oben gesendet oder verändert es sich unterwegs?

Kurt
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Re: Zwei rote Bälle - wirklich rot?

Beitragvon Kurt » Mo 1. Aug 2016, 13:13

fallili hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:Nein, nachgewiesen ist lediglich eine gravitative Spektralverschiebung, d.h. Verschiebung der Wellenlängen in den Spektrogrammen.

Daß die Ursache dazu eine Frequenzverschiebung ist, ist eine unbewiesene Behauptung. Ebenso und wahrscheinlicher kann die Ursache dazu in einer Geschwindigkeitsänderung bei fixer Frequenz liegen. Was bezüglich der Energiewandlung von pot. in kin. Energie auch plausibler ist und alle anderen Probleme elimiert.
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Ja - auch eine mögliche Erklärung.
Aber die derzeitige Physik geht davon aus, dass die Ausbreitungsgeschwindigkeit von elmag. Wellen eben immer c ist.


Worauf bezogen?

Kurt
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Re: Zwei rote Bälle - wirklich rot?

Beitragvon fb557ec2107eb1d6 » Mo 1. Aug 2016, 13:19

Ernst hat geschrieben:
fallili hat geschrieben:Und das es eine gravitative Frequenzverschiebung gibt ist auch schon 1000e mal nachgewiesen worden -

Nein, nachgewiesen ist lediglich eine gravitative Spektralverschiebung, d.h. Verschiebung der Wellenlängen in den Spektrogrammen.

Daß die Ursache dazu eine Frequenzverschiebung ist, ist eine unbewiesene Behauptung. Ebenso und wahrscheinlicher kann die Ursache dazu in einer Geschwindigkeitsänderung bei fixer Frequenz liegen. Was bezüglich der Energiewandlung von pot. in kin. Energie auch plausibler ist und alle anderen Probleme elimiert.
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Und wieso ändert sich die Farbe des Lichts im Glas nicht?
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Re: Zwei rote Bälle - wirklich rot?

Beitragvon fb557ec2107eb1d6 » Mo 1. Aug 2016, 13:35

Ernst hat geschrieben:
fallili hat geschrieben:Und das es eine gravitative Frequenzverschiebung gibt ist auch schon 1000e mal nachgewiesen worden -

Nein, nachgewiesen ist lediglich eine gravitative Spektralverschiebung, d.h. Verschiebung der Wellenlängen in den Spektrogrammen.

Daß die Ursache dazu eine Frequenzverschiebung ist, ist eine unbewiesene Behauptung. Ebenso und wahrscheinlicher kann die Ursache dazu in einer Geschwindigkeitsänderung bei fixer Frequenz liegen. Was bezüglich der Energiewandlung von pot. in kin. Energie auch plausibler ist und alle anderen Probleme elimiert.
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Die Geschwindigkeit müsste für Photonen beim Verlassen des Gravitstionsfeldes der Sonne wohl kleiner werden, damit müßte bei konstanter Frequenz auch die Wellenlänge kleiner werden. D.h., du behauptest eine Blauverschiebung des Spektrums. Beobachtet wird aber eine Rotverschiebung.
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Re: Zwei rote Bälle - wirklich rot?

Beitragvon Ernst » Mo 1. Aug 2016, 13:38

fb557ec2107eb1d6 hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:Daß die Ursache dazu eine Frequenzverschiebung ist, ist eine unbewiesene Behauptung. Ebenso und wahrscheinlicher kann die Ursache dazu in einer Geschwindigkeitsänderung bei fixer Frequenz liegen. Was bezüglich der Energiewandlung von pot. in kin. Energie auch plausibler ist und alle anderen Probleme elimiert.

Und wieso ändert sich die Farbe des Lichts im Glas nicht?

Im Glas ändert sich die Lichtgeschwindigkeit und damit die Wellenlänge bei konstanter Frequenz.

Farbe ist dabei nur ein subjektiver Begriff. Die Farbwahrnehmung erfolgt im Auge entsprechend der Wellenlänge im Glaskörper des Auges an der Netzthaut. Ob vorher das Licht durch Luft, Wasser oder sonstwas gelaufen ist, ist belanglos.
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Re: Zwei rote Bälle - wirklich rot?

Beitragvon fb557ec2107eb1d6 » Mo 1. Aug 2016, 13:56

Ernst hat geschrieben:Im Glas ändert sich die Lichtgeschwindigkeit und damit die Wellenlänge bei konstanter Frequenz.

Farbe ist dabei nur ein subjektiver Begriff. Die Farbwahrnehmung erfolgt im Auge entsprechend der Wellenlänge im Glaskörper des Auges an der Netzthaut. Ob vorher das Licht durch Luft, Wasser oder sonstwas gelaufen ist, ist belanglos.
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Und wieso wird Licht beim Austritt aus Glas in Luft wieder schneller?

Und wieso wird eine Rotverschiebung beobachtet und keine Ernst'sche Blauverschiebung?
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Re: Zwei rote Bälle - wirklich rot?

Beitragvon Ernst » Mo 1. Aug 2016, 14:25

fb557ec2107eb1d6 hat geschrieben:Die Geschwindigkeit müsste für Photonen beim Verlassen des Gravitstionsfeldes der Sonne wohl kleiner werden,

Für die Annahme einer gravitativen Rotverschiebung des Sonnenlichts gibt es keine zuverlässige Messung.

Es wird aber so sein, daß die LG gravitationsabhängig ist. D.h. daß sie verringert ist im Bereich stärkerer Gravitationsbeschleunigung.
Beim Verlassen der Sonne wird die Graviatationsbeschleunigung geringer und die LG erhöht.
Dann paßt in einfacher Weise alles zusammen.
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Zuletzt geändert von Ernst am Mo 1. Aug 2016, 14:46, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Zwei rote Bälle - wirklich rot?

Beitragvon Jan » Mo 1. Aug 2016, 14:28

Die Geschwindigkeit des Lichtes ist vom Medium abhängig.

Und das das Licht bei Austritt aus dem Glas als Medium in Vakuum wieder schneller wird hab ich bereits irgendwo gelesen. Ist zudem logisch und wahrscheinlich auch bereits experimentell bewiesen.

Zudem ergibt sich das aus dem Wellen-Teilchen-Dualismus. Licht als Teilchen hat Stoßeigenschaften und wird automatisch wieder auf LG beschleunigen.
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Re: Zwei rote Bälle - wirklich rot?

Beitragvon Ernst » Mo 1. Aug 2016, 14:30

fb557ec2107eb1d6 hat geschrieben:Und wieso wird Licht beim Austritt aus Glas in Luft wieder schneller?

Gilt für alle Wellen beim Übertritt in unterschiedlichen Medien und ist bekannte Wellenmechanik.
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Re: Zwei rote Bälle - wirklich rot?

Beitragvon fb557ec2107eb1d6 » Mo 1. Aug 2016, 14:41

Ernst hat geschrieben:
fb557ec2107eb1d6 hat geschrieben:Die Geschwindigkeit müsste für Photonen beim Verlassen des Gravitstionsfeldes der Sonne wohl kleiner werden,

Für die Annahme einer gravitativen Rotverschiebung des Sonnenlichts gibt es keine zuverlässige Messung.
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Für die Sonne ist die Rotverschiebung mit einer Genauigkeit von 2% gemessen. 1976 im Gravitationsfeld der Erde mit einer Atomuhr in 10.000km Höhe mit einer Genauigkeit von 0,007% gemessen. Das ist zuverlässig genug. Und ganz ganz sicher keine Blauverschiebung.
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