Harald Maurer hat geschrieben:Jocelyne Lopez hat geschrieben:Ich habe mir gerade erlaubt, die Berechnung, die Du für mein Rechenbeispiel der Zeitdilatation und Längenkontraktion beim Zwillingsparadoxon mir vor kurzem ausgerechnet hattest
Dass die Längenkontraktion der SRT ein Messeffekt aufgrund der RdG und kein materieller Schrumpfungsprozess ist, hat sich auch unter Relativisten längst herumgesprochen.
http://www.relativitaetsprinzip.info/laengenkontraktion.htmlAnders bei Lorentz, er ging von einer tatsächlichen Schrumpfung des Objektes aus.
Grüße
Harald Maurer
So ganz rumgesprochen hat es sich es eben nicht, dass die Längenkontraktion in der SRT kein materieller Schrumpfungsprozess ist. Es kursieren immer noch die zwei Versionen in der Literatur der Relativisten, materiell und nicht materiell, und naturlich auch bei den Foren-Relativisten, die dabei reichlich schwimmen. Mit dieser Doppelseitigkeit leben die führenden Relativisten übrigens sehr bequem und denken nicht daran sie eindeutig zu klären, das ist ja ihre Rettung, weil sie je nach Bedarf die eine oder die andere Version aus der Schublade ziehen können, um zu beweisen, dass die SRT immer stimmt und dass die Paradoxien immer gelöst werden können.
Deshalb tun sich die Relativisten extrem schwer, wenn man die Frage direkt stellt und auf eine klare, knappe Antwort besteht - wie zum Beispiel im Blog der Bundeskanzlerin - und sie versuchen alle meistens durch Ausweichungstaktik, Sprachverschleierung und Wortklaubereien sich aus der Affäre zu ziehen, wie zum Beispeil Dr. Markus Pössel 2008, hier nach dem Motto: Die Längenkontraktion ist nicht real, aber die gemessenen Längenwerte sind real:
Zitat Dr. Markus Pössel:
Die Laengenkontraktion geht nicht mit materiellen Veraenderungen des Koerpers einher; die Verschiedenheit der Werte ergibt sich allein daraus, dass von unterschiedlichen Bezugssystemen aus gemessen wird – ganz analog dazu, wie sich die verschiedenen Werte fuer Relativgeschwindigkeiten ergeben. Die gemessenen Laengenwerte sind selbstverstaendlich real – so real wie die Messungen von Relativgeschwindigkeiten. Es handelt sich nicht um optische Taeuschungen oder dergleichen, sondern um die Ergebnisse konkreter Messungen.
Es ist nämlich fatal für die Relativisten klar zuzugeben, dass die Längenkontraktion nicht real ist: Jeder kann dann sofort erkennen, dass es sich um eine Meßillusion handelt, die absolut keine Relevanz in der Physik haben kann und dadurch die Theorie ad absurdum führt. Wie Peter Ripota in seinem
Gartenzaun-Paradoxon es sagte, das ohne materielle Längenkontraktion unlösbar ist:
Zitat Peter Ripota:
Was ist da geschehen? Das Wechseln des Standpunkts macht etwas möglich, was vorher unmöglich war. Aber, ist das Ganze vielleicht nur Illusion? Dann muss auch, aus Symmetriegründen, das Zwillingsparadoxon Illusion sein, und wir brauchen uns um beides keine Gedanken machen. Mit anderen Worten: Wären die Effekte nur scheinbar, wäre auch die Relativitätstheorie überflüssig, denn Physik beschäftigt sich mit Sein, nicht mit Schein.
Deshalb können die Relativisten nicht klar zugeben, dass die Längenkontraktion nicht materiell ist und sie werden auf alle Ewigkeit wie seit 100 Jahren ihre Eiertanz tanzen, mit der Sprachverschleierung, der "
Zitatenfälschung", dem "
falschen Textverständnis" und blabla.
Oder auch natürlich dabei vom gestauchten Objekt zum gestauchten Raum wechseln, das ist auch eine beliebte Strategie, wenn es brenzlig wird: Nicht die Objekte verkürzen sich in der SRT, sondern der Raum, wie uns der unsägliche Ralf Kannenberg wie gewohnt lehrmeisterhaft im Blog der Bundeskanzlerin plump belehrt:
Zitat Ralf Kannenberg:
@ Hr.Ripota: Selbstverständlich ist die “Raumstauchung“ real, sie ist nur viel schwieriger messbar als die Zeitdehnung.
Nach dem Motto: Ist die Banane krumm oder der Raum drumrum?

Viele Grüße
Jocelyne Lopez