Rechenfehler v. Albert in ZEbK???

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Rechenfehler v. Albert in ZEbK???

Beitragvon Harald Maurer » Di 18. Mai 2010, 00:04

Sebastian Hauk hat geschrieben:300 km/s in der Sekunde ergeben bei einer Strecke von 1 m eine Abweichung von einem 1 mm. Wenn ein Laser also eine Wand anleuchtet dann müsste laut Lorentz-Äther der Lichtstrahl 1 mm neben der gedachten senkrechen Linie auftreffen.

Das müsste messbar sein.


Nein, ist es nicht. Um einen solchen Versuch durchzuführen, muss man Kunstlicht verwenden und es stark zu einem Strahl bündeln - oder einen Laser einsetzen. In alle diesen Fällen liegt im Strahlenweg eine Linse - auch ein Laser hat eine solche beim Lichtaustritt, um den Strahl zusätzlich zu bündeln. Auf dem Weg von der Lichtquelle zur Linse, unterliegt der Strahl bereits dem Ätherwind und er wird seitlich versetzt, ehe er die Linse durchtritt. Die Linse kehrt die Richtung um und der Strahl kommt zwar dadurch nach der anderen Richtung seitlich versetzt heraus, aber der Ätherwind "schiebt" ihn natürlich gerade. Deshalb hat der Strahl letztlich keine oder nicht auflösbare Abweichung!
Bei allen optischen Versuchen mit Spiegeln und Linsen hat man keine Chance, einen Ätherwind nachzuweisen - und schon gar nicht im Zweiwegverfahren. Effekte durch den Ätherwind gleichen sich stets gegenseitig aus. Man vergisst zu leicht, dass schon im Resonator eines Lasers der Äther seine Auswirkung hat.
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Re: Rechenfehler v. Albert in ZEbK???

Beitragvon fb557ec2107eb1d6 » Di 18. Mai 2010, 05:50

Harald Maurer hat geschrieben:
Sebastian Hauk hat geschrieben:300 km/s in der Sekunde ergeben bei einer Strecke von 1 m eine Abweichung von einem 1 mm. Wenn ein Laser also eine Wand anleuchtet dann müsste laut Lorentz-Äther der Lichtstrahl 1 mm neben der gedachten senkrechen Linie auftreffen.

Das müsste messbar sein.


Nein, ist es nicht. Um einen solchen Versuch durchzuführen, muss man Kunstlicht verwenden und es stark zu einem Strahl bündeln - oder einen Laser einsetzen. In alle diesen Fällen liegt im Strahlenweg eine Linse - auch ein Laser hat eine solche beim Lichtaustritt, um den Strahl zusätzlich zu bündeln. Auf dem Weg von der Lichtquelle zur Linse, unterliegt der Strahl bereits dem Ätherwind und er wird seitlich versetzt, ehe er die Linse durchtritt. Die Linse kehrt die Richtung um und der Strahl kommt zwar dadurch nach der anderen Richtung seitlich versetzt heraus, aber der Ätherwind "schiebt" ihn natürlich gerade. Deshalb hat der Strahl letztlich keine oder nicht auflösbare Abweichung!
Bei allen optischen Versuchen mit Spiegeln und Linsen hat man keine Chance, einen Ätherwind nachzuweisen - und schon gar nicht im Zweiwegverfahren. Effekte durch den Ätherwind gleichen sich stets gegenseitig aus. Man vergisst zu leicht, dass schon im Resonator eines Lasers der Äther seine Auswirkung hat.

Wie denn nun? Die elektromagnetischen Radiowellen des Jupiters haben eine Aberration, die elektromagnetischen Lichtwellen des Lasers haben keine Aberration. Was soll das sein, Sonntagphysik? Am Sonntag nehmen wir die eine Theorie, am Montag eine Andere usw.? Auf dem Weg vom Jupiter zur Erde gilt die Lorentz-Transformation. Auf dem Weg zwischen den Messstationen gilt die Galilei-Transformation. Mit einer solchen Physik der Beliebigkeit ergeben sich natürliche viele Widersprüche.
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Re: Rechenfehler v. Albert in ZEbK???

Beitragvon Harald Maurer » Di 18. Mai 2010, 07:50

fb557ec2107eb1d6 hat geschrieben:Wie denn nun? Die elektromagnetischen Radiowellen des Jupiters haben eine Aberration, die elektromagnetischen Lichtwellen des Lasers haben keine Aberration. Was soll das sein, Sonntagphysik? Am Sonntag nehmen wir die eine Theorie, am Montag eine Andere usw.? Auf dem Weg vom Jupiter zur Erde gilt die Lorentz-Transformation. Auf dem Weg zwischen den Messstationen gilt die Galilei-Transformation. Mit einer solchen Physik der Beliebigkeit ergeben sich natürliche viele Widersprüche.


Irgendwie ist das peinlich und enttäuschend, wenn Du plötzlich rabulistisch zu diskutieren beginnst. Ich habe erklärt, auf welche Weise die Aberration eines Licht- oder Laserstrahls schon bei seiner Entstehung ausgeglichen werden könnte und daher nicht messbar wäre. Nicht mehr und nicht weniger. Was das mit der Strahlung aus der Magnetosphäre des Jupiter zu tun hat, ist wohl nicht einzusehen. Viel mehr hätte mich interessiert, wie man nach Galilei-Transformation der Ätheraberration den Schatten des Männchens und speziell den seines linken Arms erklärt. Kommt da noch was?
Ich betreibe keine Sonntagsphysik sondern diskutiere im Rahmen einer alternativen Theorie, die genau so wenig beweisbar ist wie die SRT. Wem's besser gefällt, der kann ja meine Texte während des Lesens in den Konjunktiv übertragen. Vielleicht in jenen Einsteins, den er in seiner ersten Abeit zur SRT angewendet hat. ;)

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Re: Rechenfehler v. Albert in ZEbK???

Beitragvon Sebastian Hauk » Di 18. Mai 2010, 08:04

Hallo Harald Maurer,

Bei allen optischen Versuchen mit Spiegeln und Linsen hat man keine Chance, einen Ätherwind nachzuweisen - und schon gar nicht im Zweiwegverfahren. Effekte durch den Ätherwind gleichen sich stets gegenseitig aus. Man vergisst zu leicht, dass schon im Resonator eines Lasers der Äther seine Auswirkung hat.


bei Deinem Bild bewegt sich das Licht nicht senkrecht nach oben. Es ist auch hier leicht versetzt. Um zu beweisen, dass keine Aberration auftritt müsstest Du es schaffen ein Bild hinzubekommen bei der das Licht senkrecht nach oben geht und nicht versetzt ist am Ende.

Und ich vermute mal, dass dieses nicht möglich ist.

Gruß

Sebastian
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Re: Rechenfehler v. Albert in ZEbK???

Beitragvon Sebastian Hauk » Di 18. Mai 2010, 08:09

Hallo Kurt,

Erst wenn die Aberration besprochen ist kanns richtigerweise weiterhehen.


Ernst hat hier doch die Aberration schon erklärt.

Regen fällt senkrecht von oben. Du stehst still. Regen fällt Dir senkrecht auf den Kopf. Über dir steht still die Regenwolke. Jetzt rennst Du in eine beliebige Richtung. Du wirst nun vorne am Körper naß.


Bei der Aberration trifft das Licht das Objekt also nicht nur von oben, sondern das Licht trifft das Objekt auch von der Seite. Das Licht braucht einige Zeit um am Objekt vorbei nach untern zu gelanden. Wenn sich das Objekt nun bewegt, dann treffen auch Lichtstrahlen die Seitenwände des Objekts.

Gruß

Sebastian
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Re: Rechenfehler v. Albert in ZEbK???

Beitragvon Harald Maurer » Di 18. Mai 2010, 08:17

Sebastian Hauk hat geschrieben:bei Deinem Bild bewegt sich das Licht nicht senkrecht nach oben. Es ist auch hier leicht versetzt. Um zu beweisen, dass keine Abberation auftritt müsstest Du es schaffen ein Bild hinzubekommen bei der das Licht senkrecht nach oben geht und nicht versetzt ist am Ende.

Und ich vermute mal, dass dieses nicht möglich ist.

Wieso nicht? Vermute mal, dass ich die flüchtige Skizze auch genauer hätte zeichnen können!
Sebastian Hauk hat geschrieben:Ernst hat hier doch die Abberation schon erklärt.

Hat er nicht. Die Erklärung ist falsch.
Sebastian Hauk hat geschrieben:Bei der Abberation trifft das Licht das Objekt also nicht nur von oben, sondern das Licht trifft das Objekt auch von der Seite. Das Licht braucht einige Zeit um am Objekt vorbei nach untern zu gelanden. Wenn sich das Objekt nun bewegt, dann treffen auch Lichtstrahlen die Seitenwände des Objekts.

Die Aberration bei Regentropfen hat mit der Aberration des Lichts (sowohl mit oder ohne Äther) nicht das geringste zu tun. Lauf mal durch den Regen und gucke doch, ob sich die Wolke dabei woanders blicken lässt als am wahren Ort ;)

Grüße
Harald Maurer
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Re: Rechenfehler v. Albert in ZEbK???

Beitragvon Hannes » Di 18. Mai 2010, 08:26

Hallo Harald !

    Die Aberration bei Regentropfen hat mit der Aberration des Lichts (sowohl mit oder ohne Äther) nicht das geringste zu tun. Lauf mal durch den Regen und gucke doch, ob sich die Wolke dabei woanders blicken lässt als am wahren Ort

So sehr ich deine Ansichten schätze, hier bist du mit deinem Vergleich etwas
danebengeraten.
Die Regentropfen, die dich beim Laufen von Vorne treffen, haben doch nichts
mit den elektromagnetischen Wellen des Lichtes zu tun.


Mit Gruß

Hannes
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Re: Rechenfehler v. Albert in ZEbK???

Beitragvon Sebastian Hauk » Di 18. Mai 2010, 08:28

Hallo Harald Maurer,

Wieso nicht? Vermute mal, dass ich die flüchtige Skizze auch genauer hätte zeichnen können!


Das ist richtig. Du wirst es vermutlich aber niemals schaffen, dass das Licht immer am Ende eine Senkrechte nach oben bildet. Nur in Ausnahmefällen ist dieses möglich. Und wenn dann in dem Ausnahmefall der Lichtweg verlängert wird, bewegt sich der Lichtstrahl auch nicht mehr gerade von der Lichtquelle weg.

Hat er nicht. Die Erklärung ist falsch.


Ich halte die Erklärung schon für richtig. Stimmt auch so mit wikipedia überein.

Gruß

Sebastian
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Re: Rechenfehler v. Albert in ZEbK???

Beitragvon Harald Maurer » Di 18. Mai 2010, 08:38

Hannes hat geschrieben:o sehr ich deine Ansichten schätze, hier bist du mit deinem Vergleich etwas
danebengeraten.
Die Regentropfen, die dich beim Laufen von Vorne treffen, haben doch nichts
mit den elektromagnetischen Wellen des Lichtes zu tun.


Genau das habe ich auch zum Ausdruck gebracht.
Ist hier noch jemand fähig, deutsche Sprache sinngemäß zu verstehen?

Grüße
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Re: Rechenfehler v. Albert in ZEbK???

Beitragvon Harald Maurer » Di 18. Mai 2010, 08:43

Sebastian Hauk hat geschrieben:Ich halte die Erklärung schon für richtig. Stimmt auch so mit wikipedia überein.


Die Erklärung bei Wikipedia ist überhaupt falsch und hat außerdem mit der Erklärung von Ernst gar nichts zu tun. Bei Wikipedia hängt die Aberration vom Lichtlauf im Fernrohr ab. Das ist Blödsinn. Licht besteht nicht aus Korpuskeln, die vom Himmel fallen. Und die Aberration ist unabhängig davon, ob man ein Fernrohr verwendet oder nicht.

Grüße
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