Relativität der Gleichzeitigkeit

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Relativität der Gleichzeitigkeit

Beitragvon contravariant » Mo 29. Mär 2010, 21:14

d@k hat geschrieben:Soll das heißen, dass der Newtonsche Trägheitsgesetz in diesem fahrenden Zug nicht gilt?

Doch doch. Ein Intertialsytem ist aber kein Waggon.
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Re: Relativität der Gleichzeitigkeit

Beitragvon d@k » Mo 29. Mär 2010, 21:19

contravariant hat geschrieben:
d@k hat geschrieben:Soll das heißen, dass der Newtonsche Trägheitsgesetz in diesem fahrenden Zug nicht gilt?

Doch doch. Ein Intertialsytem ist aber kein Waggon.

Dann zeichne ich zwei Achsen auf dem Boden des Waggons und lasse eine Kugel rollen. Ist doch ein IS.
Oder ging es hier um die Plattform?
Zuletzt geändert von d@k am Mo 29. Mär 2010, 21:20, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Relativität der Gleichzeitigkeit

Beitragvon Hannes » Mo 29. Mär 2010, 21:19

Hallo Contravariant !

    "Möchtest du also den Begriff Geschwindigkeit alleine für EMwellen und den Begriff Eigengeschwindigkeit alleine für Teilchen Elektronen verwenden? - Falls nein, dann hätte ich gerne den Unterschied erklärt.contravariant "


Ich kann mir nicht vorstellen , dass du meinen Ausführungen nicht folgen kannst.
Ich habe dirt doch genau erklärt, was ich meine:

Wenn ein Elektron als massebehaftetes Teilchen einmal heruntergebremst ist,
kann es ohne Zuführung von Energie nicht schneller werden.

Eine masselose Potenzialänderung, oder wie du sagst Em-Welle kann das aber.
Die wird nach Austritt aus einem dichten Medium schneller und erreicht
bei Entritt in das Vacuum die vacuumspezifische LG c.

Und das ist der Grund für den fatalen Irrtum der Invarianz.

Mit Gruß Hannes
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Re: Relativität der Gleichzeitigkeit

Beitragvon contravariant » Mo 29. Mär 2010, 21:24

Hannes hat geschrieben:Ich kann mir nicht vorstellen , dass du meinen Ausführungen nicht folgen kannst.
Ich habe dirt doch genau erklärt, was ich meine:

Wenn ein Elektron als massebehaftetes Teilchen einmal heruntergebremst ist,
kann es ohne Zuführung von Energie nicht schneller werden.

So weit so gut, du hast aber immer noch nicht erklärt, was denn nun die Eigengeschwindigkeit ist. - Du führst einen Begriff ein, ohne eine konsistente Definition zu liefern.


Hannes hat geschrieben:Eine masselose Potenzialänderung, oder wie du sagst Em-Welle kann das aber.
Die wird nach Austritt aus einem dichten Medium schneller und erreicht
bei Entritt in das Vacuum die vacuumspezifische LG c.

Und das ist der Grund für den fatalen Irrtum der Invarianz.

Mit Gruß Hannes

Das Invarianzprinzip hat mit Übergängen zwischen Medien nichts zu tun. Es beschränkt sich ausschließlich auf die Vakuumlihctgschwindigkeit.
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Re: Relativität der Gleichzeitigkeit

Beitragvon contravariant » Mo 29. Mär 2010, 21:25

d@k hat geschrieben:Dann zeichne ich zwei Achsen auf dem Boden des Waggons und lasse eine Kugel rollen. Ist doch ein IS.
Oder ging es hier um die Plattform?

Ein Intertialsystem ist ein theoretisches Konzept, ein Waggon ist ein Metallkasten mit Rädern dran.
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Re: Relativität der Gleichzeitigkeit

Beitragvon contravariant » Mo 29. Mär 2010, 21:31

Highway hat geschrieben:Die eine (Schallwelle) verschiebt zur Übertragung das Medium längs der Ausbreitung, die andere (em Welle) verschiebt ihr "Medium" quer dazu.

Das kann eider nicht ganz stimmen, da es in Festkörpern sowohl longitudinale alsauch transversale Schallwellen gibt.
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Re: Relativität der Gleichzeitigkeit

Beitragvon Kurt » Mo 29. Mär 2010, 21:32

contravariant hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Licht ist ein rein mechanischer Vorgang, Schall ist ein rein mechanischer Vorgang.
Beim Schall sind nur einige -Verzögerer- dazwischengeschaltet.
Wenn diese nicht sind ist Schall so schnell wie Licht, es besteht ja auch kein prinzipieller Unterschied.
Nur dann heisst es nicht mehr Schall.
Licht ist tranversales Weiterreichen von Druckunterschieden im Medium.

Warum wird dann Schall mit zunehmender Dichte des Mediums schneller (Schallgeschwindigkeit in Stahl beträgt einige Tausend Meter pro Sekunde, Schallgeschwindigkeit in Luft nur etwas mehr als 300m/s), während Licht mit zunehmender Dichte des Mediums langsamer wird (Licht ist in Glas langsamer als im Vakuum)?


Nimm einen Kristall.
Er ist ein fest gekoppeltes Ding.
Da sind die Eigenresonanzen bestimmend für die auftretenden Geschwindigkeiten.
Zu Schall in stahl undlißúft.
Je -weicher- das Material desto langsamer seine Weiterleitungsfähigkeiten. Denn es gibt zu sehr nach und bietet auch keinen besonders stabilen "Abstossungsgrund".

Ich möchte auf etwas anderes hinaus.
Auf Materie im Weltenraume.
Auf Gaswolken, auf Schall in Gaswolken.
Je dünner dieses Gas gesäht ist desto schneller ist sein Schall.
Anders ausgedrückt, je weniger Matrie da rumsteht desto leichter können sich die von der Materie in Materie ausgelösten Druckunterschiede, welche ja mit c von Teilchen zu Teilchen laufen, ausbreiten.
Denn zwischen der Materie gehts mit c.

Eigentlich müsste das schon irgendwie an c (Licht im VAC) rankommen, es würde auch 1/2 c reichen um den Effekt einordnen zu können.

Gruss Kurt

Weiss jemand was über die Schallgeschwindigkeit in Gaswolken?
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Re: Relativität der Gleichzeitigkeit

Beitragvon Hannes » Mo 29. Mär 2010, 21:32

Hallo Contravariant !

    "Das Invarianzprinzip hat mit Übergängen zwischen Medien nichts zu tun. Es beschränkt sich ausschließlich auf die Vakuumlihctgschwindigkeit.contravariant"

Du stellst dich ja schon wieder dumm.Ich habe dir erklärt, wie die Vacuumlichtgeschwindigkeit entsteht, wenn ich eine externe Lichtquelle
habe.
Dass im Vacuum die Höchstgeschwindigkeit immer c ist, habe ich nie bestritten.
Das ist einfach die spezifische Weiterleitungsgeschwindigkeit des Vacuums.

Hannes
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Re: Relativität der Gleichzeitigkeit

Beitragvon contravariant » Mo 29. Mär 2010, 21:38

Hannes hat geschrieben:Du stellst dich ja schon wieder dumm.Ich habe dir erklärt, wie die Vacuumlichtgeschwindigkeit entsteht, wenn ich eine externe Lichtquelle
habe.

Nein. Du hast irgendwas von Glasabdeckungen geredet. Es soll auch Lichtquellen OHNE Glasabdeckungen geben (hab ich mal gehört).
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Re: Relativität der Gleichzeitigkeit

Beitragvon contravariant » Mo 29. Mär 2010, 21:42

Kurt hat geschrieben:Nimm einen Kristall.
Er ist ein fest gekoppeltes Ding.
Da sind die Eigenresonanzen bestimmend für die auftretenden Geschwindigkeiten.
Zu Schall in stahl undlißúft.
Je -weicher- das Material desto langsamer seine Weiterleitungsfähigkeiten. Denn es gibt zu sehr nach und bietet auch keinen besonders stabilen "Abstossungsgrund".

Also je dichter ein Medium, desdo höher die Schallgeschwindigkeit.

Kurt hat geschrieben:Ich möchte auf etwas anderes hinaus.
Auf Materie im Weltenraume.
Auf Gaswolken, auf Schall in Gaswolken.
Je dünner dieses Gas gesäht ist desto schneller ist sein Schall.

Also je dünner ein Medium, desdo höher die Schallgeschwindigkeit.
- Du schaffst es, dir innerhalb von drei Sätzen selbst zu widersprechen!
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