Apostata hat geschrieben:
Es ging um eine Näherungslösung für v«c.
Dann hättet ihr das dazuschreiben und statt einem = ein ≈ verwenden müssen. In der Beschreibung steht nämlich
Apostata hat geschrieben:
Du lässt die Uhr entlang eines Kreises mit v entlang fahren und stoppst nach 90°. Laut Einstein geht diese Uhr im Vergleich zur zurück gebliebenen Uhr um folgenden Betrag nach. (U sei der volle Kreisumfang): Δt=-U·v/8/c²
Da ist keine Rede von v≈0, das klingt vielmehr nach einer allgemeingültig sein sollenden Aussage. Eine ordentliche Relativitätstheorie muss natürlich bei jeder möglichen, und damit auch bei relativistischen Geschwindigkeiten funktionieren; eure Funktion ist aber eine Gerade während die richtige Funktion eine Hyperbel ist!
Apostata hat geschrieben:
Wenn du nicht dasselbe Ergebnis raus kriegst wie ich, wie sieht dann deine Lösung (ohne Wurzel) aus?
Seit wann ist eine Wurzel etwas Schlechtes? Statt Δt=(U-U·√(1-v²/c²))/(4·v) kannst du aber auch Δt=(U-U/cosh(arctanh(v/c)))/(4·v) schreiben wenn du sie denn unbedingt vermeiden willst.
Apostata hat geschrieben:
Und überhaupt: Wenn du mir mit "Mathematica" kommst, kann ich ganz locker mit "Geogebra" kontern: y=1-√(1-x²) → y=x²/2
Das ist ungefähr genau so sinnvoll wie die Aussage sin(x)=x. Das stimmt nur dann wenn x=0.
Apostata hat geschrieben:
Untersuch mal beide Funktionen mit der Lupe in der Umgebung von 0.
Dass die bei 0 beide ein Nullergebnis liefern habe ich bereits im letzten Beitrag festgestellt. Viel interessanter finde ich aber wie sich eure Formel verhält wenn v>0, oder gar c und darüber!
In der Luft zerreissend,
