Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Ernst » Fr 11. Feb 2011, 22:26

Highway hat geschrieben:Wenn ... am Strahlteiler wieder die gleiche Frequenz zurück kommt als beim aussenden vom Strahlteiler, dann muss man zwangsweise von Phasengleichheit ausgehen, wenn die Quelle der beiden rückkehrenden Signale identischer Phase und identischer Frequenz war.

Sie kommen mit gleicher Frequenz zurück. Und sie kommen auch gleichphasig zu ihrer Aussendung zurück. Aber sie kommen zu unterschiedlicher Zeit zurück :!:
Kannst du dir nicht vorstellen? Lehn Dich zurück; denk intensiv nach. Oder lies, was ich Harald schrieb. Oder warte auf Haralds Animation nach meinem Vorschlag. Oder produziere sie selbst, wenn Du kannst.

Gruß
Ernst
Ernst
 
Beiträge: 11188
Registriert: Mi 31. Dez 2008, 18:58

Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon galactic32 » Fr 11. Feb 2011, 22:29

Ernst hat geschrieben:
Highway hat geschrieben: Denn da gibts keine Veränderungen, die "Welle" breitet sich in jede Richtung mit den gleichen Umständen aus, immer gleich schnell, immer mit der gleichen Länge.

Das wird ja immer doller. Natürlich ist die Wellenlänge in der MM Anordnung von der Strömungsgeschwindigkeit abhängig. In Strömungsrichtung werden sie länger, entgegen werden sie kürzer. Das ist nun mal eine Grundlage, die einfach vorausgestzt war.
Aber doch nicht das Verhältnis verschiedener Wellenlängen.
Die Wellen-länge des Lichtesd etwa 1 Micrometer wird genauso proportional verschoben, wie die Wellenlänge eines Radiosignal's mit der Länge L.

Aber Wenn Du keine Schwimmer schwimmen läßt, sie den Abstand ( Strahlteiler-Refelktor = L) z.B. 1 Meter darstellen, sonden einfach sagst , daß Flußufer ist einfach so breit, na dann ...
Man muß schon alles schwimmen lassen im Äther, genauso wie im Ocean; da gibt's so kein Festland.

Und Ähnlich schwimmt (taucht) alles bei MM durch den/in dem Äether.

Gruß
galactic32
 
Beiträge: 1664
Registriert: Di 13. Okt 2009, 00:42

Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon galactic32 » Fr 11. Feb 2011, 22:32

EIgentlich ganz einfach, alle Frequenzen würde mit demselben Zeitversatz ankommen!

Oder?

Gruß
galactic32
 
Beiträge: 1664
Registriert: Di 13. Okt 2009, 00:42

Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Ernst » Fr 11. Feb 2011, 22:45

Harald Maurer hat geschrieben: Nein, hinter dem Umlenker passiert gar nichts mehr. Denn wenn die Wellenzüge hier phasengleich sind, und hinter dem Umlenker beide Strahlen denselben Weg mit derselben Geschwindigkeit und derselben Wellenlänge haben, kann sich keine Phasenverschiebung mehr bis zum Interferometer ergeben!

Die rücklaufenden Wellen sind zu unterschiedlichen Zeiten phasengleich bezüglich ihrer Aussendung! Untereinander sind sie nicht phasengleich.
Du hast mich nicht verstanden. Die beiden Wellen kommen mit dem gleichen Phasenwinkel zurück, mit welchem sie ausgesendet wurden. Aber der Zeitpunkt, wo die beiden Wellen jeweils wieder phasengleich zurückgelaufen sind, ist in beiden Kanälen anders.
In Deiner Animation ist der Zeitpunkt, wo die erste Welle gleichphasig (zu ihrer Aussendung) am Ziel eintrifft ( das ist das Ende Deiner Animation) meinetwegen T. Läuft die andere Welle langsamer (die Laufzeit ist größer), dann trifft sie erst zum Zeitpunkt T+deltaT gleichphasig (zu iherer Aussendung) am Ziel ein. Dadurch entsteht der Phasenversatz der beiden Wellen.
Falls du die Animation machen solltest, wirst Du es schon bei deren Gestaltung erkennen, bin ich mir sicher.

Gruß
Ernst
Ernst
 
Beiträge: 11188
Registriert: Mi 31. Dez 2008, 18:58

Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Ernst » Fr 11. Feb 2011, 22:53

Highway hat geschrieben: Die Welle breitet sich im Äther mit c aus. Da wird nix länger und auch nix kürzer.

Naja, Du Physiker, laß Dir das für MM mit den längeren Wellen in Strömungsrichtung und den kürzeren entgegen von Harald erklären. Der macht das mit links, weil er was von Physik verstehst.
Du kannst auch an deinem Bach eine Angelpose tanzen lassen und die langen und kurzen Wellen betrachten.
Oder Wenn Du keinen Bach zu Hause hast, bitte Chief, nochmal das Photo der Wasserwelle einzustellen oder zu verlinken.
Das wird hier immer doller, was was mit Physik zu tun haben soll :o

sich dadurch im Äthersystem das Bild nicht konzentrischer Kreise ergibt,

Du hast es ja schon annähernd erfaßt. Aber nach Highwayphysik sind natürlich die Wellenlängen bei diesen konzentrischen Kreisen nach allen Richtungen gleich. Naja, wundert mich nicht. Gab hier schon andere Privatphysiker.

Gruß
Ernst
Zuletzt geändert von Ernst am Fr 11. Feb 2011, 23:13, insgesamt 1-mal geändert.
Ernst
 
Beiträge: 11188
Registriert: Mi 31. Dez 2008, 18:58

Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Ernst » Fr 11. Feb 2011, 22:56

galactic32 hat geschrieben:EIgentlich ganz einfach, alle Frequenzen würde mit demselben Zeitversatz ankommen! Oder?

Hast Du bei der Formulierung des Satzes physikalisch abgewest?

Gruß
ernst
Ernst
 
Beiträge: 11188
Registriert: Mi 31. Dez 2008, 18:58

Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Ernst » Fr 11. Feb 2011, 23:17

Highway hat geschrieben: jedenfalls scheinst du derzeit eine gehörige Portion an Überheblichkeit gegen alles und jeden verfrühstückt zu haben.

Bleib ruhig. Denke nach und schlaf gut. Da erkennt man auch manches.

Gruß
Ernst
Ernst
 
Beiträge: 11188
Registriert: Mi 31. Dez 2008, 18:58

Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon galactic32 » Fr 11. Feb 2011, 23:28

Ernst hat geschrieben:
galactic32 hat geschrieben:EIgentlich ganz einfach, alle Frequenzen würde mit demselben Zeitversatz ankommen! Oder?

Hast Du bei der Formulierung des Satzes physikalisch abgewest?
Nee, so auf dem Level läßt sich nicht die Frequenz-Unabhängigkeit des eingesetzen Lichts erkennen.

Du Merkst offensichtlich nicht einmal im Ansatz, wie die selben Frequenzen des gesplittetn Strals gegeneinanader wieder vereint abgeglichen bleiben.
Hinter dem Splittprozeß sind bereits die Wellenlängen und v's verschieden, aus Sicht im Äther, doch die beiden bleiben relativ zu den entsprechenden Armlängen, den L's, L-Transversal und L_Longitudinal, jeweil's unverändert.

Nun, ...da Du morgen abgefragt wirst ...

Gruß soweit
galactic32
 
Beiträge: 1664
Registriert: Di 13. Okt 2009, 00:42

Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » Fr 11. Feb 2011, 23:34

Ernst hat geschrieben:Die rücklaufenden Wellen sind zu unterschiedlichen Zeiten phasengleich bezüglich ihrer Aussendung! Untereinander sind sie nicht phasengleich.
Du hast mich nicht verstanden. Die beiden Wellen kommen mit dem gleichen Phasenwinkel zurück, mit welchem sie ausgesendet wurden. Aber der Zeitpunkt, wo die beiden Wellen jeweils wieder phasengleich zurückgelaufen sind, ist in beiden Kanälen anders.


Ernst, das kann nicht sein.

Die rücklaufenden Wellen sind zu unterschiedlichen Zeiten phasengleich bezüglich ihrer Aussendung!


Jede rücklaufende Welle ist zu ihrer Aussendung phasengleich.
Jede hinlaufende ist es auch, auch jede querlaufende.
Es gibt keinen Phasenversatz, es sei denn die Phase wird am Spiegel verändert.
Dann ist es aber wiederum gleich, nur um die Änderung versetzt.

Das müssen sie ja auch sein denn sonnst würden Äpfel mit Kartoffeln verglichen.


Untereinander sind sie nicht phasengleich.


Sie sind untereinander Phasengleich.
Denn sonnst würden Äpfel....

Es gibt keinen Phasenversatz der Wellen die unterwegs sind, sie schwingen alle gleich.


Darum ist es entscheidend wann sie ankommen, wirken.


Die beiden Wellen kommen mit dem gleichen Phasenwinkel zurück, mit welchem sie ausgesendet wurden.


Das stimmt nicht!
Sie sind immer synchron mit dem ausgesendetem/aussendendem Phasenwinkel.


Aber der Zeitpunkt, wo die beiden Wellen jeweils wieder phasengleich zurückgelaufen sind, ist in beiden Kanälen anders.


Interessiert nicht, auch wenn sie unterschiedlich lange unterwegs waren kommen sie mit der gleichem Phasenlage zueinander an.

Und nun?
Wandernde Striche bei Drehung oder nicht!
Losen wir halt, ich fang mit mir selber an.

Möglicherweise ist die Strichänderung/wanderung nur solange vorhanden bis die Drehung ausgeglichen ist.
Das geht innerhalb einer Wellenlaufdauer.


Gruss Kurt


Naja, ich werd mal erst schlafen (müsen)
Kurt
 
Beiträge: 21899
Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Wohnort: Bayern

Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Harald Maurer » Sa 12. Feb 2011, 00:24

galactic32 hat geschrieben:Hinter dem Splitprozeß sind bereits die Wellenlängen und v's verschieden, aus Sicht im Äther, doch die beiden bleiben relativ zu den entsprechenden Armlängen, den L's, L-Transversal und L_Longitudinal, jeweil's unverändert.

Richtig! Genau so ist es.
Man darf ja nicht vergessen, dass die Strahlen am Strahlteiler phasengleich sind, wenn sie sich spalten und dann jeder denselben Weg vor sich hat. Nach einer Reflexion kommt jeder Strahl lediglich um den Phasensprung verschoben an den Ausgangspunkt Strahlteiler zurück, der nun als Umlenker funktioniert. Längen und Geschwindigkeiten der sich hier begegnenden Wellenzüge sind zueinander proportional! Wenn der waagrechte Strahl nun zum Detektor reflektiert wird und parallel zum anderen Strahl läuft, haben beide Strahlen dieselbe Wellenlänge und dieselbe Geschwindigkeit. Also gibt's Interferenz.
Die Tatsache, dass ein Strahl nur um den Phasensprung verschoben an den Ausgangspunkt zurück kommt, ist doch bekannte Physik! Ist beim Schall auch so. Andernfalls würde eine stehende Welle nie entstehen können oder ein Laser nicht funktionieren. Beide Strahlen kommen deshalb lediglich um den Phasensprung verschoben zum Ausgangspunkt zurück, der zuerst als Strahlteiler und dann als Umlenker funktioniert. Dieser Ort stimmt ja für beide Strahlen überein! Sie haben den gleichen Weg hinter sich, und das Gesetz, dass sich ein reflektierter Strahl nur um den Phasensprung verschieben kann, ist unabhängig von der Geschwindigkeit. Gilt für Schall doch gleichermaßen wie für Licht. Ist also wirklich nichts Neues. Die Wellenzüge sind deshalb am Ausgangspunkt Strahlteiler/Umlenker zwangsläufig phasengleich! Die höhere Geschwindigkeit, die der waagrechte Strahl hat, wird durch die Reflexion am Umlenker auf dieselbe Geschwindigkeit gebracht, die der andere Strahl hat. Phasengleich geht es dann zum Detektor.
Dass die Strahlen auf ihren Wegen unterschiedliche Geschwindigkeiten hatten, spielt keine Rolle, weil das Reflexionsverhalten bei der Spiegelung bei beiden dasselbe ist! Der vertikale langsamere Strahl kommt daher mit derselben Phasenlage zurück wie der waagrechte schnelle Strahl. Und der gewöhnt sich seine schnellere Geschwindigkeit flugs ab, weil er auf dieselbe Bahn wie der andere Strahl reflektiert wird.
Was ist denn daran so schwer zu verstehen?

Grüße
Harald Maurer
Harald Maurer
Administrator
 
Beiträge: 3219
Registriert: Di 30. Dez 2008, 13:05
Wohnort: Graz

VorherigeNächste

Zurück zu Relativitätstheorie

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 12 Gäste