Highway hat geschrieben:Das ist lediglich dein Autobeispiel in grün und berücksichtigt den Einfluss der Geschwindigkeit auf die Wellenlänge nicht.
Nein, es ist anders herum: Das Autobeispiel ist das Wellenbeispiel in grün:

Die Wellenlänge ist der Abstand zwischen den Autos und wie du sicher selbst sehen kannst ändert sich der Abstand zwischen den Autos, wenn sich die Geschwindigkeit ändert.
Kleine Nachhilfe II:
Vorlaufende Welle (in Richtung plus x):

Harmonische periodische Ortsfunktion:

Einfacher Vergleich zeigt:

Highway hat geschrieben:Betrachtung aus dem Bezugssystem MMI!
Messarmlänge: L
Phasengeschwindigkeit: vp = L/t0 (bei v=0) bzw. L/t1 (bei v ≠ 0)
Wellenlänge: λ1= λ0*(c±v)/c
Laufzeit bei v=0: t0=λ0/c;
Laufzeit bei v≠0: t1=λ1/(c±v)=(λ0*(c±v))/(c*(c±v))=λ0/c
Daraus folgt a), dass die Durchlaufzeiten der Welle gleich sind (t0=t1), b) die Phasengeschwindigkeit unabhängig von v gleich c ist, und c) die Rechnung von Ernst, sowie diverser anderer "Experten" die was zu erklären versuchen und vornehmlich keine Ahnung haben, zur Phasengeschwindigkeit falsch sind!
Du berechnest die Laufzeit der Welle für EINE WELLENLÄNGE statt für die LÄNGE L des Messarms. Für eine eigene Wellenlänge benötigt eine Welle genau eine Periodendauer, siehe Gleichung (3):

und die ist natürlich von c unabhängig, da ja die Frequenz konstant ist.
Daraus folgt, dass a) t0 und t1 nicht die Laufzeiten der Wellen für die Strecke L (Messarmlänge) sind, b) die Phasengeschwindigkeit sehr wohl von v und c abhängt (v_p=c +/- v, z.B.), und c) du zuerst deine eigenen Defizite aufarbeitest, bevor du anderen welche unterstellst, die keine sind.