Kurt hat geschrieben:Und wenn du nachdenkst dann wirst du zu den gleichen Schlüssen kommen wie ich.
Davor wird mich hoffentlich das Schicksal bewahren!
Grüße
Harald Maurer
Kurt hat geschrieben:Und wenn du nachdenkst dann wirst du zu den gleichen Schlüssen kommen wie ich.
Harald Maurer hat geschrieben:Kurt hat geschrieben:Und wenn du nachdenkst dann wirst du zu den gleichen Schlüssen kommen wie ich.
Davor wird mich hoffentlich das Schicksal bewahren!![]()
Harald Maurer hat geschrieben:Ernst hat geschrieben:Das alte Spiel. Ganz einfach. Sie kommen in dem System gleichzeitig an, in welchem die Kontakte gleichzeitig ausgelöst werden. Im anderen System nämlich werden dann die Kontakte ungleichzeitig ausgelöst und die Blitze kommen daher ungleichzeitig an.
Und in welchem System werden die Kontakte gleichzeitig ausgelöst?
Das ist doch eine rein mechanische Angelegenheit. Die Kontakte haben in beiden Systemen den gleichen Abstand zueinander, es besteht daher gar kein Zweifel daran, dass sie einander gleichzeitig berühren werden. Geht gar nicht anders. Und das hat gar nichts mit Uhren zu tun, sondern ist dadurch bedingt, dass die Bezugssysteme parallel zueinander bewegt sind. Ist das Aufblitzen der Blitze durch diese Kontakte bedingt, ist auch klar, dass sie objektiv gleichzeitig aufblitzen. Eine Uhrensynchronisation, aus deren Beobachtung der Schaffner schließen könnte, dass die Uhren im Bahndamm asynchron zu seinen eigenen Uhren sind, findet gar nicht statt. Jeder hat von vornherein bereits synchron laufende Uhren in seinem System.
Harald Maurer hat geschrieben:Muss der Schaffner überhaupt auf vorhandene oder imaginäre Uhren des Bahndamms gucken? Darf er nicht beim Aufblitzen der Blitze auf seine eigenen Uhren gucken und dem anderen System, das ihm ganz egal sein kann, einen Guten Tag wünschen? Er guckt auf seine eigenen Uhren und die sagen: gleichzeitige Blitze! Und der Wärter guckt auf seine Uhren, und die sagen auch: gleichzeitige Blitze! Weil die Blitze rein mechanisch durch parallel laufende Kontakte, die denselben Abstand haben, ausgelöst werden!
Kurt hat geschrieben:Es liegen vier synchronisierte Uhren vor.
Kurt hat geschrieben:Stimmt aber nicht, es liegen vier synchron gehende Uhren vor, es wurden zwei/vier Blitze gleichzeitig abgesendet.
Der Wärter am Bahndamm wird sie gleichzeitig sehen (sein Licht-Pärchen und das des Zuges), der Schaffner im bewegten Zug ungleichzeitig (sein Licht-Pärchen und das des Bahndammes).
Harald Maurer hat geschrieben:Kurt hat geschrieben:Stimmt aber nicht, es liegen vier synchron gehende Uhren vor, es wurden zwei/vier Blitze gleichzeitig abgesendet.
Der Wärter am Bahndamm wird sie gleichzeitig sehen (sein Licht-Pärchen und das des Zuges), der Schaffner im bewegten Zug ungleichzeitig (sein Licht-Pärchen und das des Bahndammes).
Kann wohl sein, dass jeder nach einer Flasche Jack Daniels vier Blitze sieht! Aber Bahnbediensteten ist das Saufen nicht erlaubt!![]()
Harald Maurer hat geschrieben:Nein, wird es nicht! Man nimmt auf der Erde an, dass die 10 km Entfernung von den Myonen durchmessen werden können, weil sie aufgrund der ZD langsamer zerfallen als wenn sie auf der Erde ruhten. Bei kompletter Anwendung der SRT ist aber das Myonensystem bewegt und daher verkürzt, und zwar bei der gegebenen Geschwindigkeit auf rund 600 m! Die Myonen müssten daher auch aus Sicht des Erdsystems aus 600 m Entfernung kommen (diese Entfernung wird ja den Myonen aus ihrer Sicht zugestanden, die LK ist aber symmetrisch!). Wir haben also kein zeitdilatiertes Myon aus 10 km Entfernung, sondern es müssen ZD und LK angenommen werden, also wären es 600 m !
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Grüße
Harald Maurer
fallili hat geschrieben:Aus Sicht der Erde bleibt die Strecke 10 km lang. Dafür vergeht aber die Zeit beim Myon langsamer.
Aus Sicht der Erde hat das Myon daher wiederum genügend Zeit um die 10 km auch "locker" zu schaffen.
Harald Maurer hat geschrieben:Kurt hat geschrieben:Zug ruhend, Schaffner sieht sie synchron, Zug bewegt, Schaffner sieht sie aynchron.
Blödsinn! Schaffners Uhren laufen synchron, ganz gleich, ob sich der Zug bewegt oder ruht! Es gibt keinen Unterschied zwischen bewegt oder ruhend für ein Inertialsystem!Kurt hat geschrieben:Es liegt dann folgendes vor:
Aussage des Schaffners: aynchron.
Aussage der Uhren: synchron.
Wieso sollte der Schaffner etwas anderes sagen als seine Uhren zeigen?
Wenn in einem Zug mehrere Uhren zueinander synchronisiert sind, wozu sich eine im Zug konstante LG hervorrragend eignet, dann bleiben diese Uhren synchron, egal ob der Zug fährt oder stehen bleibt.
Das Gleiche gilt für den Bahndamm. Innerhalb jedes der Systeme gibt es synchron laufende Uhren. Der WItz der RdG liegt darin, dass der Schaffner im Bahndamm eine Uhr synchronisiert und für den Schaffner diese Uhr vom Synchronsignal zu einer anderen Zeit getroffen wird! Weil die LG auch im bewegten Zug konstant c beträgt und diese Uhr aus Sicht des Schaffners dem Licht entgegenkommt. Der Schaffner wird also nicht seine eigenen Uhren asynchron vorfinden, sondern die Uhren im Bahndamm, weil diese aus seiner Sicht von den Synchronsignalen ungleichzeitig getroffen werden. Wenn also die erste Uhr getroffen wird (oder in diesem Moment ein Ereignis stattfindet), merkt sich der Schaffner die Zeit, die seine Uhren anzeigen, die zweite Uhr im Bahndamm wird für ihn etwas später getroffen (und d.h. ein Ereignis findet für ihn etwas später statt, währenddessen die Zuguhren ja weiter laufen!) dann merkt sich der Schaffner die Zeit, die seine Uhren nun anzeigen und hat damit ungleiche Zeitpunkte. Er wird die im Bahndamm gleichzeitigen Ereignisse daher als ungleichzeitig beurteilen! Verursacht durch die konstante LG in beiden Systemen.
Nur funktioniert das so gar nicht. Weil es für beide Systeme das ein und dasselbe Licht ist, mit welchem die Uhren synchronisiert werden. Läuft das Licht im Bahndamm in 1 s bis zur Uhr und im Zug, in welchem die Uhr dem Licht entgegenkommt und das Licht auch c konstant hat, das Licht daher früher ankommt, dann läuft die Uhr bereits, wenn sie im Bahndamm nach 1 s synchronisiert werden sollte. Weil die Uhr nicht unterscheiden wird, zu welchem Bezugssystem das Licht "gehört". Es hat ja nicht jedes BS sein eigenes Licht. Und daher ist das Ganze sowieso ein Mumpitz!
Grüße
Harald Maurer
Daniel K. hat geschrieben:fallili hat geschrieben:Also ich will NICHT "synchronisierte Uhren in zwei zueinander bewegten Systemen" sondern ich will nur das GETRENNT in jedem System zwei synchronisierte Uhren sind. Und das ist ja wohl keine unmögliche Forderung - das ist sinnvollerweise IMMER so.
Nein Fallili, Du willst Uhren, die im Zug für den Wärter am Bahndamm vorne und hinten „gleichzeitig“ gleiche Zeitwerte zeigen und das auch für den Schaffner im Zug, aber diese Uhren gehen im Zug für den Schaffner dann eben nicht synchron. Du kannst Uhren die am Bahndamm ruhen synchronisieren. Der Wärter ließt dann gleichzeitig gleiche Zeitwerte von seinen Uhren ab. Gleiches auch im Zug, der Schaffner synchronisiert seine Uhren, sie zeigen dann gleichzeitig für den Schaffner auch gleiche Zeitwerte. Aber wenn der Zug entlang des Bahndamms fährt, wird der Wärter dort eben vorne und hinten ungleiche Zahlenwerte ablesen. Fallili ganz einfach:
Real ist es unmöglich, dass die Uhren im Zug für den Wärter am Bahndamm gleichzeitig gleiche Zeitenwerte zeigen, wenn die Uhren für den Schaffner im Zug synchron gehen.
fallili hat geschrieben:
Harald, das Problem hatten wir schon vor einem Jahr und damals hast Du MIR erklärt warum es laut SRT doch "kein Problem" sein sollte.
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