Vereinfachung von Berechnungen

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Vereinfachung von Berechnungen

Beitragvon Yukterez » So 30. Nov 2014, 22:29

Kurt hat geschrieben:Vergiss die ganze Myonengeschichte, sie ist nur erfunden um der RT ein wenig zu helfen.

Dein Motto ist wohl "was ich selber denk und tu, trau ich jedem anderen zu"!

Ehrlich und echt,

Bild
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Re: Vereinfachung von Berechnungen

Beitragvon Kurt » So 30. Nov 2014, 22:35

Chief hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Warum geht gerade eine Atom- oder Quarzuhr in der Rakete falsch und eine Unruhuhr nicht?
Gelten da nicht die gleichen Gesetze?

Kurt

Eine Quarzuhr geht möglicherweise auch richtig aber die Atomuhr geht wegen Dopplereffekt falsch (Verschiebung der Resonanzfrequenz).


Siehst du einen Unterschied im Verhalten der Schwingung von Atomen (Atomuhr) und Gruppen davon (Quarzuhr)?

Im Atom vermutest du Dopplereffekt?, wie sollen denn dieser zustande kommen?

Ich tippe eher auf verlängerte "Lichtlaufzeiten" innerhalb des Atoms, bzw. seiner Einzelbausteine, denn der Effekt ist ja der selbe wie der mit dem Kahn im See bzw. im Fluss.
Dessen Resonanzfrequenz ist im Fluss auch geringer als im See.

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Re: Vereinfachung von Berechnungen

Beitragvon Kurt » So 30. Nov 2014, 22:40

Yukterez hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Vergiss die ganze Myonengeschichte, sie ist nur erfunden um der RT ein wenig zu helfen.

Dein Motto ist wohl "was ich selber denk und tu, trau ich jedem anderen zu"!

Ehrlich und echt,

Bild


Du weisst doch ganz genau dass dies Verlegenheitsgeschichte nicht eindeutig ist.
Ich gehe davon aus dass bewegte Materie langsamer schwingt als unbewegte.

(bringt natürlich die Verfechter einer RT in Verlegenheit denn dann müssen diese zugeben dass es keine Unabhängigkeit der Bewegung vom Träger gibt, somit das -postulieren- von Ruhe Unfug ist.
Nicht nur Unfug sondern einfach nur lächerlich, kurzsichtig, egoistisch und veraltet und Naturfern (so wie die meisten Theorien die mir bisher untergekommen sind).

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Re: Vereinfachung von Berechnungen

Beitragvon Kurt » So 30. Nov 2014, 22:43

Chief hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Siehst du einen Unterschied im Verhalten der Schwingung von Atomen (Atomuhr) und Gruppen davon (Quarzuhr)?
...

Ein Quarz ist ein Quasi-Kondensator!

Ach komm, dein Ausweichen bringt doch nichts, dir ist doch klar dass ein Quarz ein mechanischer Schwinger ist, ein Atom übrigens auch.

Kurt

(was ist mit dem Doppler beim Atom? (noch existent?))

.
.
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Re: Vereinfachung von Berechnungen

Beitragvon Kurt » So 30. Nov 2014, 23:03

Chief hat geschrieben:Bild

Ersatzschaltbild eines Piezo-Quarzes



Siehe auch: http://de.wikipedia.org/wiki/Trouton-Noble-Experiment



Das elektrische Feld breitet sich auch nur mit LG!

Bild


Ach komm, was willst du denn mit Ersatzschaltbildern, die brauchst du um das Ding anwenden zu können, um zu verstehen wie du ihn in Serien oder Parr-Resonanz bringst.
Ein Quarz ist ein mechanischer Schwinger, da geht kein Weg vorbei!

Und der Doppler beim Atom ist wohl weg.
Den kannst du auch vergessen denn es entsteht keiner und es reicht die See/Fluss-Geschichte aus um aufzeigen zu können dass ein Atom bei Bewegung langsamer schwingt als bei Ruhe.
Die -Ruhe bzw. Bewegung- ist dabei das Interessante, denn dies zeigt auf den Träger hin, dem Ding das den Lichtleitbezug bereitstellt und darum auch sich die längere Laufzeit innerhalb des Atoms bei Bewegung zeigt/ergibt.
Wie man mit drei Atomuhren (und anderen Einrichtungen) den Ruhebezug im "Raum" feststellt liegt seit Jahren offen im Netz rum.

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Re: Vereinfachung von Berechnungen

Beitragvon Kurt » So 30. Nov 2014, 23:11

Chief hat geschrieben:
Spacerat hat geschrieben:
Chief hat geschrieben:Bild

Ersatzschaltbild eines Piezo-Quarzes
Und? Ist das nun ein Schwingkreis oder nicht? Schwingkreis und Quarz haben doch auch die selbe Funktion oder nicht? ;)

Normalerweise werden zusätzliche Komponenten benötigt!

Bild

Pierce-Schaltung mit Logikgattern


Ochja, ohne Verstärkung >1 schwingt die Sache halt nicht, und wenn du ihn auf eine bestimmte Frequenz ziehen willst dann musst du halt mit einem Kondensator oder mit einer Spule oder mit Kondensator und Spule nachhelfen.
Das ändert alles nichts daran dass es sich beim Quarz um einen mechanischen Schwinger handelt, so wie beim Atom halt auch.
Also besteht die "Gefahr" dass sich beide ähnlich verhalten wenn sie bewegt werden.

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Re: Vereinfachung von Berechnungen

Beitragvon Kurt » So 30. Nov 2014, 23:14

Chief hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
...

Das elektrische Feld breitet sich auch nur mit LG!

Bild


...
Und der Doppler beim Atom ist wohl weg.
...

Nö, ist nicht weg! Du musst mittlere Resonanzfrequenz berechnen! Wenn du kannst?

PS: Morgen muss ich zum Hartz, gute Nacht! :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:

Na dann zeige dann mal auf wo da Dopper entsteht.
Es entsteht keiner, da kannst du rechnen wie ein Weltmeister, meinetwegen auch wie Yukterez.

Auch ein -guts Nächtle-.

Kurt
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Re: Vereinfachung von Berechnungen

Beitragvon fallili » Mo 1. Dez 2014, 02:28

Harald Maurer hat geschrieben:Es kommt eben nicht nur auf die Dauer an, sondern auch auf die Physik, die damit verbunden ist. Es macht einen Unterschied, ob man ein Ei 3 Minuten oder 10 Minuten lang kocht! Und kommt das Ei nach 10 Minuten samt Raumschiff hartgekocht an, dann ist es sicher sehr mysteriös, dass es im Raumschiff nur 3 Minuten lang gekocht wurde! Weil es dann einfach nicht hartgekocht empfangen werden kann, da haperts mit der Kausalität.

Tja, dann versuchen wir doch mal zwei Eier zu kochen - eins im Raumschiff, das andere auf der Erde.
Fangen wir damit an, dass im Raumschiff ein weichgekochtes Ei dann fertig sein soll, wenn das Raumschiff die Erde erreicht. Weichgekocht ist es in 3 Minuten (nur so nebenbei: das wär mir zu kurz, aber irgendwer hat ja mit den 3 Minuten angefangen).
Das Raumschiff soll mit 0,8 c fliegen - also ist völlig klar, dass die Leute im Raumschiff den Kocher einschalten müssen, wenn die Erde aus deren Sicht 2,4 Lichtminuten entfernt ist.
Da wir die LK bei 0,8 c kennen (Faktor 1,666) können wir also 4 Lichtminuten vor der Erde (2,4 * 1,666) eine Boje aussetzen. Damit sind wir mal ganz sicher, wo die Leute im Raumschiff ihren Eierkocher einschalten.
Da wir auch alle Parameter kennen, können wir gleichzeitig auf der Erde auch den Eierkocher einschalten, weil es ja kein Problem ist den Vorbeiflug des Raumschiffes an der Boje als Synchronisationpunkt zu verwenden.

Ich glaube ich weiß, was Dich nun stört. Auf den ersten Blick muss es ja völlig egal sein wer sich als ruhend und wer sich als bewegt sieht - daher könnte man annehmen, dass in dem Moment wo das Raumschiff die Erde erreicht, beide Eier im gleichen "Kochzustand" sein sollten.
Aber spätestens auf den zweiten Blick sieht man, dass die Situation überhaupt nicht symmetrisch ist.
Die Boje ist aus Erdsicht definitiv 4 Lichtminuten entfernt - das Raumschiff wird daher aus Erdsicht definitiv 5 Minuten brauchen bis es bei der Erde ist und das "Erdei" wird damit definitiv schon hart sein (zumindest "härter" ), weil es 2 Minuten länger gekocht wurde als das "Raumschiffei".

Umgekehrt wissen die Raumfahrer, dass sie, wenn sie sich als ruhend betrachten, aus Raumschiffsicht definitiv 3 Minuten bis zur Erde brauchen werden. Da sie die SRT auch kennen, wissen sie auch, dass in dieser Zeit auf der Erde definitiv 5 Minuten vergehen werden.
Folglich werden sie auch definitiv erwarten, dass das "Erdei" härter als das "Raumschiffei" sein wird.

Also ich seh da nirgends einen Widerspruch in den Aussagen der SRT.
Sowohl aus Erdsicht wie auch aus Raumschiffsicht trifft, wenn man die SRT auf ein reales Szenario anwendet (auch wenn 0,8 c derzeit nicht gerade als "real" bezeichnet werden können ), das ein was die SRT auch aussagt.
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Re: Vereinfachung von Berechnungen

Beitragvon Kurt » Mo 1. Dez 2014, 08:12

Chief hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:

Bild

...

Na dann zeige dann mal auf wo da Dopper entsteht.
...

Das Bild zeigt es!


Wie zeigt es das Bild?

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Re: Vereinfachung von Berechnungen

Beitragvon julian apostata » Mo 1. Dez 2014, 09:48

Harald Maurer hat geschrieben:Ohne Berücksichtigung des longitudinalen Doppler wird sie im Erdsystem schon mal dunkler. ZD-Frequenzverschiebung. Ganz konkrete Leistungsverminderung und kein Effekt aus der Wahrnehmung aus der Entfernung. Das sind zwei unterschiedliche Helligkeiten, abhängig vom Bezugssystem. Ein No Go für die SRT!


Ja du treibst halt die üblichen Spielchen der SRT-Kritik. Du klammerst einfach bestimmte Aspekte der SRT aus und schon hat man Widersprüche konstruiert, die es gar nicht gibt.

Schaun wir uns doch mal nur die Längenänderung eines Strahls an. (Strahlgeschwindigkeit sei u im Raumschiff, selbiges sei mit v unterwegs), und betrachten folgende Gleichung, die man sich ganz einfach aus der Lorentztransformation ableiten kann.

Bild

Und jetzt geben wir das mal in den Plotter ein (v=0,8*c)

http://www.mathe-fa.de/de
0.6/(1+0.8*x)
Bild

Die gemeine Längenkontraktion tritt nur auf bei Strahlgeschwindigkeit u=0

Bei u=c verkürzt sich der Strahl auf ein Drittel und damit erhöht sich die Frequenz um's Dreifache.

Bei u=-c verlängert sich der Strahl um's Dreifache.

Und nur bei u=-0.5*c wird im Erdsystem keine Längenänderung registriert.

Um das zu messen, was uns Harald hier weismachen will, muss man so vorgehen.

Entlang der Reiseroute des Raumschiffs muss man eine Uhrenkette (die im Erdsystem ruhen) anlegen und ein Raumschiffinsasse muss nun die Frequenz mit Hilfe der vorbei flitzenden Uhren messen.

Diese Messmethode, die uns Harald hier unterjubeln möchte, wendet aber kein stationärer Erdbeobachter an.
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