Die unsinnigen Postulate der "SRT-Kritik"

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Die unsinnigen Postulate der "SRT-Kritik"

Beitragvon Ernst » Di 3. Feb 2015, 13:58

fallili hat geschrieben:@Ernst
Was sie wirklich gemessen und was sie gerechnet haben hab ich noch nicht so genau verstanden.
Aber es ist ein interessanter Beitrag, wenn das mit den 200 m/s wirklich stimmt.
Allerdings wär es noch schöner, wenn sie je nach Position der Sender/Empfängereinheit unterschiedliche Änderungen erkennen könnten. Die 200 m/s gelten ja für eine bestimmte Position der Sender/Empfängereinheit. Wenn Sender/Empfänger exakt in Richtung Mond stehen müssten es so um die 0 m/s sein und dazwischen müsste es entsprechende Zwischenwerte geben.

Die entsprechenden Unterschiede und Zwischenwerte haben sie ja gemessen. Die sich während des Experiments ändernde Relativgeschwindigkeit korreliert mit den Meßergebnissen.

Aber, wie gesagt - so genau hab ich es nicht verstanden und muss mich schlauer machen, was die einzelnen Messwerte wirklich aussagen.
Das ist ja auch schon alles einige Jahre alt und wenn wirklich was dran wäre - Verschwörung der "Relativisten" hin oder her - hätte es meiner Meinung nach schon mehr Wellen geschlagen - und, wie gesagt, man hätte sicher schon versucht auch bei anderen Relativgeschwindigkeiten Messwerte zu finden.

Da mach dir mal keine Illusionen über die Flexibilität der etablierten Wissenschaft.
Was da alles ala VogelStrauss ignoriert wird, ist etwa hier aufgelistet.

http://www.k1man.com/f81.pdf
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Re: Die unsinnigen Postulate der "SRT-Kritik"

Beitragvon fallili » Di 3. Feb 2015, 15:43

Highway hat geschrieben:
fallili hat geschrieben:...Das Ganze dauert etwas über 6 Sekunden....

Seit wann?

fallili hat geschrieben:...Die Bewegung des Mondes kann man vernachlässigen....


Stimmt, aber die der Erde nicht!

Sorry - etwa 2,5 Sekunden für Lichtstrahl hin und zurück- keine Ahnung wie ich auf 6 komme.
Aber dass durch die Erdrotation sich die Entfernung ändert und man das eben nicht vernachlässigen kann hab ich angegeben.
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Re: Die unsinnigen Postulate der "SRT-Kritik"

Beitragvon Yukterez » Di 3. Feb 2015, 19:44

Vollprolet hat geschrieben:Wie messen Relativisten?

Wie zitieren Idioten? Aus dem Zusammenhang gerissen, mit großer Schrift und ohne Quellenangabe.

Vollprolet hat geschrieben:
fb557 hat geschrieben:Dort ist der Artikel aber nie erschienen.

Und warum nicht?

Vielleicht wegen diesem Rechenfehler?

fb557 hat geschrieben:2D/(T-ΔT)=c+v0
ist falsch, denn es muss heißen
2D/(T-ΔT)=c(1-v0²/c²)

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Re: Die unsinnigen Postulate der "SRT-Kritik"

Beitragvon Kurt » Di 3. Feb 2015, 20:20

Chief hat geschrieben:Wie messen Relativisten?
Sie eliminieren alles was nicht passt und dann behaupten sie, es wurde nichts gefunden! :lol: :lol: :lol:


Es geht noch weiter, sie basteln Umstände zusammen die auf -grandiose Art- ihren Irrsinn bestätigen sollen.
Dabei kommt es nur darauf an den Schein der Wissenschaftlichkeit zu vermitteln um Widerspruch im vorhinein schon zu vermeiden.

Es kann mir keiner vormachen das diejenigen die das was Julian hier anpreist nicht durchschauen, denn dazu müssten sie wirklich vollkommen frei jedweden Realitätssinn sein und keinerlei Ahnung von den Vorgängen in der Natur haben.
Das scheint mir von Leuten die solche Experimente sich ausdenken eigentlich unmöglich.

Das Ganze gestaltet sich in etwa so:
Weil in der Lindenstrasse von links nach rechts die Hausnummern der Häuser 4 + 7 25 ergeben, von rechts nach links die Häuser 47 + 33 25 ergeben ist die Invarianz von Licht bewiesen.
Denn es kommt ja jedesmal 25 raus.

Mir kann niemand vorgaukeln dass das was da mit den Lasern und dem Detektor für Strahlung zelebriert wird nicht bewusst so hingestaltet ist dass diese -hochwertige Bestätigung- rauskommt.
(hat das irgendwas mit Wissenschaft oder Wahrheit zu tun? Wer gibt Antwort?)

Kurt


Hinweis, ich verwende den Begriff "Irrsinn", das könnte ev. (je nach hinterlegter Vorstellung) nicht so ausgelegt werden wie ich es will, und zwar möchte ich ihn als -Irrigen Sinn- verstanden wissen, also als -in die Irre geleitet-.

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Re: Die unsinnigen Postulate der "SRT-Kritik"

Beitragvon Yukterez » Di 3. Feb 2015, 20:39

Überlass das Denken lieber denen die etwas davon verstehen.

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Re: Die unsinnigen Postulate der "SRT-Kritik"

Beitragvon Yukterez » Di 3. Feb 2015, 21:00

Bild hat geschrieben: :lol: :lol: :lol:

IQ 150, gell.

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Beitragvon Yukterez » Di 3. Feb 2015, 21:22

Bild hat geschrieben:http://www.mangle.ca
Beitrag sinnerhaltend zusammengefasst

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netter Versuch

Beitragvon Yukterez » Mi 4. Feb 2015, 01:02

Selbst wenn die Links gut wären (was sie nicht sind) würde sie keiner lesen, man kennt dich einfach schon zu gut.

Nicht einmal hinsehend,

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Re: Die unsinnigen Postulate der "SRT-Kritik"

Beitragvon julian apostata » Mi 4. Feb 2015, 10:33

Spacerat hat geschrieben:Ein Relativist käme nicht mal entfernt auf den Gedanken, dass sich die Resonanzfrequenz des Ions Geändert haben könnte.


Und jetzt schaun'mer uns nochmal die kleine Tabelle auf Seite 4 an

http://arxiv.org/pdf/1409.7951.pdf

Die Laserfrequenzen in Mhz

384 225 534.98
777 210 326.98

Und hier die Frequenzen bei denen das Ion reagiert.

546 455 143.0
546 474 960.7

Und jetzt rechnen wir mal die Mittelfrequenz aus, die sich laut SRT ergibt, wenn vom Ion von beiden Lasern ein und dieselbe Frequenz empfangen werden soll.

sqrt(384225534.98*777210326.98)
http://de.numberempire.com/expressioncalculator.php

546 465 052 kommt als Ergebnis.

Bei exakt Mittelgeschwindigkeit und exakt Mittelfrequenz passiert also nix. Die errechnete Frequenz liegt nämlich genau zwischen beiden Anregungsfrequenzen.

Lässt man das Ion dagegen ein klein wenig schneller oder langsamer passieren dann leuchtet es!

Und da fällt dem gemeinen "SRT-Kritiker" mal wieder nix Besseres ein als zu sagen.

Naja, dann senkt halt das Ion uns zuliebe seine Anregungsfrequenz bei 0,34*c auf 514 Thz.

Woher das Ion dann bei dieser geringeren Frequenz seine Anregungsenergie bekommen soll und welche nichtrelativistischen Effekte für ein relativistisches Messergebnis sorgen sollen, darüber muss er ja nicht nachdenken.

Und dann noch Folgendes:

Das Ion müsste ja seine beiden Anregungsfrequenzen dem "Kritiker" zuliebe auch wieder so senken dass sich wieder so ein enger Bereich ergäbe wie beispielsweise:

514 000 000
514 020 000

Selbst wenn das Ion diese Frequenz änderte, warum sollte es nicht beispielsweise auf 523 768 000 oder 495 000 000 rutschen?

Warum ausgerechnet auf den Wunschbereich der "SRT-Kritiker".

Darum hab ich diesen Thread ja eröffnet um aufzuzeigen, welche absurden Annahmen von ihrer Seite ständig kommen, nur um ja nicht über eine vereinte Raumzeit nachdenken zu müssen.
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Re: Die unsinnigen Postulate der "SRT-Kritik"

Beitragvon julian apostata » Do 5. Feb 2015, 12:55

Spacerat hat geschrieben:Hast du mal über meinen Satz mit den Myonen nachgedacht?


Ich schon, aber du nicht. Warum wird immer wieder der Faktor wurzel(1-v²/c²) gemessen.

Die SRT hat eine relativistische Erklärung. Du kannst nur eine nichtrelativistische Erklärung postulieren, die du nicht hast. Und in eurer Spezies gibt's noch ganz spezielle "Schlaumeier"

Die behaupten, es gäbe viele Ursachen für diese Effekte und damit verstricken sie sich noch weiter in Widersprüche. Denn bei vielen Ursachen, kann niemals eine einfache Gleichung raus kommen.

So, und jetzt nochmal zum Experiment von Darmstadt. Auch da hast du dir nur soweit Gedanken gemacht, als dass du ohne physikalische Begründung ein neues Postulat aufgestellt hast. Senkung der Resonanzfrequenz auf 514Thz bei v=0.34*c.


Aus einer Theorie, die man für falsch hält, leitet man physikalische Erkenntnisse ab. Nicht mal George Orwell hätte sich ein besseres Beispiel für Doppeldenk ausdenken können.

Aber auch wenn du über orwell'sche Umwege den klassischen Doppeleffekt wieder einführen möchtest, so verstrickst du dich gleich wieder in neue Widersprüche.

Rechenbeispiel: Links und rechts zwei Lichtquellen. Dazwischen ein Raumschiff mit zwei Sensoren die Alarm schlagen, sowohl bei 400 bzw 402 Thz.

Wie müssen die Lichtquellen strahlen, damit alle zwei Sensoren Alarm schlagen und das auch noch bei 2 Geschwindigkeiten.

Beim Einstellen der Lichtquellen muss diese Bedingung erfüllt sein

f_p*f_a=400*402=160 800

480 und 335 zum Beispiel erfüllt diese Bedingung

480*sqrt((c-v)/(c+v))=402 ergo v/c=1911/10889~0.1755
335*sqrt((c+v)/(c-v))=400 ergo v/c=1911/10889~0.1755

480*sqrt((c-v)/(c+v))=400 ergo v/c=11/16~0.1803
335*sqrt((c+v)/(c-v))=402 ergo v/c=11/16~0.1803

Also bei v=0.1755*c melden sich beide Sensoren und bei 0.1803*c wieder, nur diesmal meldet jeder Sensor den jeweils anderen Laser.

Genau ein solches Szenario wurde in Darmstadt produziert.

Das funktioniert beim realtivistischen Dopplereffekt, weil sich für das Ion das Frequenzprodukt beim Ändern seiner Geschwindigkeit nicht ändert.

Die Einführung einer orwell'schen Wunschfrequenz reicht also noch nicht. Da müssen schon noch viel krassere Zusatzpostulate kommen!
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