Hallo Kurt !
Hallo Hannes, ich sag doch da auch nichts anderes als du.
Jedoch das du mit dem Spektographen die Lichtegeschwindigkeit sowohl auf'n Stern, als auch in "Frei-Raum" oder auf der Erdoberfläche bestimmen kannst stimmt nicht.
Im Prinzip meinst du das Gleiche wie ich.
Aber Eines hast du noch nicht verstanden:
Wenn das Licht die Sternatmosphäre verlässt,geschieht etwas mit ihm, das wir zur Messung der Sternbewegung verwenden:
Das Licht verändert seine Wellenlängen durch die Anpassung.(nicht die Frequenz)
Die Wellenlängen werden je nach Bewegung des Sterns länger oder kürzer.
Da aber Wellenlängen und Frequenz in ein und derselben Gleichung zusammenhängen,entsteht der Eindruck, die Frequenz habe sich verändert.
Wir haben das vor einigen Monaten mit Ernst diskutiert und Ernst hat eine gute, richtige Antwort geliefert.
Diese Veränderung der Wellenlängen können wir mit den Spektroskopen messen.
Dabei können wir Sternbewegungen von wenigen 100 Metern/pro Sekunde genau feststellen, wie sie durch den Umlauf ihrer Planeten hin-und hergezogen werden.
Diese Bewegungen und dazu der zeitliche Ablauf ermöglichen eine Abschätzung der Masse der umlaufenden Planeten.
Jedoch das du mit dem Spektographen die Lichtgeschwindigkeit sowohl auf'n Stern, als auch in "Frei-Raum" oder auf der Erdoberfläche bestimmen kannst stimmt nicht
Die Sterngeschwindigkeit ist doch das + oder - v ,denn die Lichtgeschwindigkeit
innerhalb der Sternatmosphäre ist immer fast c,(99% c) so wie auf der Erde.
Beim Übertritt in den Weltraum verschwindet dann das +- v und ergibt Rot-oder Blauverschiebung.
Das musst du mit den Astronomen ausdiskutieren oder ihre Berichte zur Kenntnis nehmen.Ich habe mich von den Berichten überzeugen lassen.Selbst messen kann ich auch nicht, dazu haben wir gute Fachleute, die das professionell machen.
Denk in Ruhe nach und du wirst mir recht geben.Wenn sich die Wellenlängen ändern, und die Frequenz bleibt gleich, hat sich die Lichtgeschwindigkeit geändert.
Schau dir doch die Formel an ,wenn du dir das nicht vorstellen kannst.
Die Formel hat nur drei Parameter: Geschwindigkeit= Wellenlänge mal Schwingungszahl pro Sekunde
Es ist immer die gleiche Frequenz, da gibts keine Rot/Blau-Verschiebung.
.....dann messen sie eben die Verkürzung der Wellenlängen.
Wenn die Wellenlänge kürzer ist, ist die LG langsamer (und umgekehrt)
Ja meinst du, die Spektrografen messen etwas Anderes als Rot-Blauverschiebung ?
Hast du dich mit der Wirkungsweise eines Spektrografen schon vertraut gemacht ?
Mit Gruß Hannes