Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Ernst » Fr 4. Feb 2011, 21:10

Kurt hat geschrieben:Nein, was du schreibst stimmt so nicht.
Die Phasenlage bezieht sich auf eine einzige Vollschwingung, diese ist in 360 grad unterteilt.
Die Anzahl der Striche, die du ev. wandern siehst hat mit der Phasenlage nur indirekt zu tun.
Sie hängt vom Einfallswinkel der beiden Wellen auf die Abbildungsfläche ab.
Die angegebene/erwartete Phasenlage(änderung) ist auf eine Wellenlänge bezogen.
Denn nur so kann man eindeutige Aussagen machen.

Ja wenn Du meinst, Kurt. Bleib bei Deinem Irrtum. Ist mir dann egal. Ich werde es Dir nicht noch tausendmal erklären.

Gruß
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Ernst » Fr 4. Feb 2011, 21:17

galactic32 hat geschrieben: Na ja wo sollte man was vernünftiges dazu zu lesen finden?

Zum Stichwort MM findet man so bei Google über 100.000 Einträge und in jedem Physikbuch zur RT ist´s ausführlich beschrieben. Ich befürchte aber, er wird auch dann nicht das Prinzip der Phasenmessung bei MM verstehen. Für ihn ist das eine seiner "Falschvorstellungen". Kann man nichts machen.

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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » Fr 4. Feb 2011, 22:16

Ernst hat geschrieben:
galactic32 hat geschrieben: Na ja wo sollte man was vernünftiges dazu zu lesen finden?

Zum Stichwort MM findet man so bei Google über 100.000 Einträge und in jedem Physikbuch zur RT ist´s ausführlich beschrieben. Ich befürchte aber, er wird auch dann nicht das Prinzip der Phasenmessung bei MM verstehen. Für ihn ist das eine seiner "Falschvorstellungen". Kann man nichts machen.


Doch kann man schon.
Es kommt auf den Sichtwinkel an, aus deiner Sicht ist das auch richtig.
Und ich verstehe sie jetzt auch.

MM müsste was anzeigen wenn was anzuzeigendes vorhanden wäre.
Jedoch ist zu bedenken dass durch die Verwendung des Strahlteilers der grösst Teil der Veränderungen wieder zunichte gemacht wird.
Denn die Materie des Teilers phast sich ein.

Die MM-Arme ergeben je nach "Windrichtung" ein unterschiedliches Ergebnis.
Der Einfluss von "Wind" in Längsrichtung ist grösser als der quer dazu.
Und davon lebt MM.
Wenn nichts angezeigt wird dann geht der Messwert in der Einphasung im Strahlteiler verloren oder es ist keiner da oder die Erde hat den Bezug im Träger erzwungen.
Ich gehe von letzterem aus.
Denn dafür gibts mehrere Hinweise.


Gruss Kurt




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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Ernst » Fr 4. Feb 2011, 22:30

Kurt hat geschrieben:Denn die Materie des Teilers phast sich ein.

Da "phast" sich nichts ein. Viele ähnliche Spektrometer-Bauarten würden ansonsten gar nicht funktionieren. Meinst Du, die Ausführenden des MM wären Deppen gewesen?

Wenn nichts angezeigt wird dann ...es ist keiner da oder die Erde hat den Bezug im Träger erzwungen.

Richtig. Die allermeisten gehen allerdings davon aus, daß keiner da ist.

Gruß
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » Fr 4. Feb 2011, 22:59

Ernst hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Denn die Materie des Teilers phast sich ein.

Da "phast" sich nichts ein. Viele ähnliche Spektrometer-Bauarten würden ansonsten gar nicht funktionieren. Meinst Du, die ausführenden des MM wären Deppen gewesen?


Nein das mein ich nicht!
Sie konnten aber nicht wissen was man durch Faserkreisel erkannt hat.
Und da ist es so, die haben einen Totbereich, da gibts keine Erkennung.
Sagnac hat das gleiche "Problem".


Gruss Kurt
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » Fr 4. Feb 2011, 23:02

Ernst hat geschrieben:
Wenn nichts angezeigt wird dann ...es ist keiner da oder die Erde hat den Bezug im Träger erzwungen.

Richtig. Die allermeisten gehen allerdings davon aus, daß keiner da ist.


Ja, und darum verwenden sie -Felder-, diese sollens dann richten.


Gruss Kurt
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » Sa 5. Feb 2011, 19:56

Hallo Mitdenkende,

stimmt ihr mir zu dass ich davon ausgehen kann dass dann:

- wenn sich in den beiden Armen bei "Ätherwind" der sich ergebende Unterschied nicht kompensiert dann dies auch messbar wäre.

- wenn sich die Änerungen aufgrund von Mitnahmeeffekten im Strahlteiler und an den Spiegeln kompensieren nichts zu messen ist.

- dann nichts zu messen ist wenn die Erde den Bezug für das in den Armen laufende Licht erzwingt.

- wenn gezeigt werden kann dass sich in den Armen unterschiedliches Verhalten ergibt je nachdem wie sie sich gegen den "Ätherwind" bewegen, man davon ausgehen kann dass dann eigentlich was zu messen sein müsste.

- dass Haralds Aussage zur Lichtuhr, ihr Verhalten bei Bewegung, so nicht stimmen dürfte.


Guss Kurt
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Ernst » Sa 5. Feb 2011, 20:03

Highway hat geschrieben:Ich bin auch der Meinung, dass es nicht auf Laufzeiten ankommt.

Es kommt gerade auf die Laufzeit an. Ich habe doch den originalen Ansatz von Michelson vorgerechnet. Muß man denn alles mehrmals aufschreiben?:

Mit t = 2L/c als Zeit für v=0
t1 = 2L/sqr(c² - v²) = (2L/c) / sqr(1 - v²/c²) = t / sqr( 1 - v²/c²)
t2 = L/(c + v) + L/(c - v) = L*2c / (c² - v²) = (2L/c) / (1 - v²/c²) = t / (1 - v²/c²)
Δt = t2 - t1 = t [ 1 / (1 - c²/v²) - 1 / sqr( 1 - v²/c²)]
Die Phasenverschiebung der beiden Signale entspricht dieser Zeitdifferenz Δt.
Bei Michelson entspricht das einer Wellenlänge, bzw. zwei Phasenwechsel bei der Drehung der Meßeinrichtung

Das bedeutet erst mal, dass sich die Frequenz unabhängig von einer eventuellen Bewegung zum Äther nicht ändert (bzw. kompensiert), oder ist das von mir falsch gedacht?

Auch das ist falsch und schon mehrfach dargestellt. Ich frag mich, was Du hier liest. Nochmal speziell für Dich:
Die Frequenz bleibt auf der gesamten Strecke konstant. In Strömungsrichtung werden Wellenlänge und Geschwindigkeit größer. Entgegen Strömungsrichtung werden Wellenlänge und Geschwindigkeit kleiner. Senkrecht zur Strömung wird die Wellenlänge und die Geschwindigkeit ebenfalls kleiner, aber quantitativ anders. Logo bestimmen die einzelnen Geschwindigkeiten auf der Gesamtstrecke die Laufzeit. Und die sind auf den beiden Wegpassagen unterschiedlich. Eine ausgesandte Welle kommt nach iher Verteilung auf zwei Teilwellen auf die beiden Wege am Ziel zu unterschiedlichen Zeitpunkten an. Versuchsbedingt laufen die beiden Wellen am Ziel wieder mit der gleichen Wellenlänge ein und wegen der Zeitdifferenz zeigen sie einen Phasenversatz.

Gruß
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Ernst » Sa 5. Feb 2011, 20:16

Kurt hat geschrieben:stimmt ihr mir zu dass ich davon ausgehen kann dass dann:

Im wesentlichen alles richtig.

- wenn sich die Änderungen aufgrund von Mitnahmeeffekten im Strahlteiler und an den Spiegeln kompensierenren nichts zu messen ist.

Wenn!!! Ist aber nicht. Das waren ja keine Amateure oder Deppen. Die Einrichtung wurde selbstverständlich getestet. Soweit ich weiß, dadurch, daß in einen Strahlengang ein "lichtverlangsamendes" Medium eingebracht wurde. Jedenfalls sind solche "Schnitzer" ausgeschlossen.

Das Ergebnis lautet: Kein Ätherwind.

Nichtgleichbedeutend mit kein Äther. Dein Bezug, Chiefs Mitführäther und SRT sind nach MM alle im Rennen. Allerdings scheiden eure beiden Äthermodelle wegen Unverträglichkeit mit Beobachtungen aus (Aberration).

Gruß
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon galactic32 » Sa 5. Feb 2011, 20:29

Ernst hat geschrieben:Das Ergebnis lautet: Kein Ätherwind.
Curry :?

Das Meßergebnis : Keine Phasenverschiebung :!:

Was soll dieses, hm , Gepredige gegen den Ätherwind :?:

Gruß
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