Endgültige Widerlegung der SRT

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon Trigemina » So 2. Jan 2011, 19:03

Highway hat geschrieben:Der Beweis ist aber Murks. Weil, wie in den Grafiken von Faber eindeutig zu sehen es zwei Ursprünge für das bewegte System S' gibt.


Grafiken sind gut und recht für einfache Veranschaulichungen komplexer Zusammenhänge. Mit ihnen alleine lässt sich weder etwas beweisen noch falsifizieren. Insbesondere dann nicht, wenn in ihnen zwecks besserer Übersichtlichkeit einige Vereinfachungen vorgenommen worden sind.

Es wurde von verschiedenen Autoren sehr ausführlich aus der Sphärengleichung

x² + y² + z² = c² t²

die sphärische Lorentz-Transformation mit synchronisierten Zeiten

x'² + y'² + z'² = c² t'² mit t' = const.

berechnet. Es wurde auch eine unsynchronisierte Version davon (die Poincaré-Ellipse) aufgezeigt, die genauso wie Einsteins (und Minkowskis) Kugelsphäre dem Relativitätsprinzip nicht widerspricht. In allen Versionen ergibt das Linienelement für alle Ursprungskoordinaten [x,y,z,c*t] in S sowie ihrer transformierten Koordinaten [x',y',z',c*t'] in S' stets Null, wie ebenfalls aufgezeigt worden ist.

Behaupten lässt sich vieles. Die Falsifikation einer quantifizierbaren mathematisch unterlegten Theorie muss im ersten Schritt ebenso mathematisch erfolgen. Das Experiment entscheidet, ob die aus der Theorie ableitbaren Messgrössen den praktischen Befunden entsprechen. Worte allein unterlegt mit Bildern sind da bloss Schall und Rauch.

Damit ist für mich das Thema durch.

Have a nice talk
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Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon scharo » So 2. Jan 2011, 19:08

PS. Jetzt merke ich, dass Du nicht die „langsamere Lichtsphäre“ um S´ gemeint haben kannst, sondern eine materielle.
Dann ist das Ergebnis ein Kinderspiel – es sind genauso bestimmte vorgegebene Ereignisorte, die z. Zeit t Punktereignisse werden.
Ist diese sich aufblasende Kugelsphäre ruhend in S vorgegeben, dann sieht sie S´ als in x-Richtung gedehntes Ellipsoid mit Zentrum in Ursprung v. S.
Ist diese sich aufblasende Kugelsphäre ruhend in S´ vorgegeben, dann ist sie genauso wie der S´-Maßstab in x-Richtung kontrahiert (real), S´ wird sie als Kugel, S als in x-Richtung gestauchter Ellipsoid sehen.
Was gibt es da rumzurechnen? Einfache LT.
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Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon Ernst » So 2. Jan 2011, 19:41

Lieber Ljudmil,
scharo hat geschrieben: Bin auf Deine Erklärung gespannt!

Was ist denn daran so schwer zu verstehen; jedem x ist ist ein x' und ein t' zgeordnet. Daß Du die LT nicht lesen kannst, hatten wir schon früher. Aber manches verstehst Du erfahrungsgemäß nie. :(

Sage ich ja, Spielchen, ohne zu wissen, was was bedeutet – nicht bös gemeint – Ihr habt Euch nur verrannt. Von wo aus gesehen ist diese elliptische Sphäre langsamer? Wohl aus Sicht von S. Nur etwas habt Ihr nicht bedacht – so eine sich ausbreitende Sphäre kann S niemals sehen.

Von wo aus? Komische Frage. Wenn w<c ist, dann ist es das überall. Du hast dich nicht verrannt; du bist noch nicht mal gestartet. Einen in S aufblasenden Ballon kann man in S nicht sehen :?: :?: :?: Dazu sag ich lieber nichts.

Kommst Du überhaupt mit, dass Ihr zuerst aus S-Sicht elliptisch um S oder S´ Ereignispunkte hinstellt, um „festzustellen“, dass S diese Anordnung als Ellipse und S´ als Kreis messen wird. Wow, was für eine wissenschaftliche Errungenschaft, die Lehrbuchreif sei!

Unfug. Du verstehst die Sache überhaupt nicht. Wie ich es gerade formulierte, es ging schlicht darum:

Am Anfang stand eine präzise mit Gleichungen hinterlegte Aussage Einsteins und eine angebliche Widerlegung dieser Aussage.
Ich habe den Rechenweg zur Prüfung der Aussage benannt und Galactic hat es vorgerechnet.
Ergebnis: Einsteins Gleichungen sind richtig. RP und c=konst sind bei der Transformation einer Lichtsphäre eingehalten.
Alles andere ist in diesem Zusammenhang Kokolores.

Faber und Tria haben das Ergebnis zudem graphisch veranschaulicht. Damit ist alles erledigt. Tria hat´s ja eben auch konstatiert. Ich betrachte es jetzt so, wie sie:

Damit ist für mich das Thema durch.

Liebe Grüße
Ernst
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Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon Kurt » So 2. Jan 2011, 21:20

Damit ist für mich das Thema durch.


Nun, da das durch zu sein scheint, eine naive Frage.
Hier haben die Fachleute kreuz und quer argumentiert, die RT begutachtet.

Nun würde es mich interesssieren wie denn wohl eine Transformation ausschaut die die Umstände
so -beschreibt- wie sie sind.

Dazu vier "Fälle".

Ausgangspunkt: eine auf der Erdoberfläche ruhende Lichtquelle welche Lichtpulse abgibt.

Fall "A": Transformation "in" eine Lichtquelle, auf der Erdoberfläche ruhend

Fall "B": Transformation "in" eine Lichtquelle, auf der Erdoberfläche sich bewegend

Fall "C": zu einem Planeten der sich in Bezug zur Erde bewegt, Drehungen der Planeten werden ausgeklammert

Fall "D": zu einer Plattform auf einer Rakete, wie bei C, keine Drehung, die X-Achsen sind also -parr-

Ist das eine Transformation für alle vier oder vier unterschiedliche.

Wir als Beobachter sehen infinestimal und haben uns zur Hintergrundstrahlung ruhend gestellt,
können uns auch in das jeweilige Systen versetzen, haben also alle Macht die notwendig ist um die jeweiligen Umstände -sehen- zu können.

Gruss Kurt

PS: Anpassungen/Klarstellungen sind möglich/willkommen.
Kurt
 
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Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon Britta » So 2. Jan 2011, 21:58

Harald Maurer hat geschrieben:
Bezogen auf mein Ruhesystem ist das dann keine Kugelwelle mehr, aber die LT macht eine daraus! Die Lorentztransformation transformiert nicht "Raum" und "Zeit", sondern sie transformiert durch Koordinatenveränderung den Äther weg! Deshalb auch die mathematische Übereinstimmung von SRT und LET.

Tja, wo kein Äther ist…

Man hat Welleneigenschaften von Licht entdeckt und dann einen Äther postuliert. Der wurde aber in 100 Jahren nicht gefunden und es gibt auch keine Theorie zu diesem, die nicht widersprüchlich ist.

Man hat also nur etwas fallen gelassen, was man mal angenommen hatte, aber was nie zu finden war und sich auch nicht als Theorie vernünftig beschreiben lässt. Denn am Ende hat der Äther in einer solchen Theorie einfach null Wirkung. Er lässt sich dann auch da nicht nachweisen. Was man nicht findet und was keinen Sinn macht, wird eben entsorgt. Die Wahrheit ist, der Äther wurde eben nur erfunden und vermutet aber nie gemessen. Und er ist auch nicht notwendig.


Harald Maurer hat geschrieben:
Lorentz und Einstein bemühten sich, die Lichtausbreitung in das Relativitätsprinzip zu zwängen, jeder auf andere Weise, aber beide irrten sich.

Ah ja, geht es wieder mal gegen das RP. ;)


Harald Maurer hat geschrieben:
Denn das RP gilt nur für Körper mit Trägheit, das Licht muss davon ausgenommen werden - denn es hat keine Trägheit. Und m.E. gibt es für das Licht ein eigenes Bezugssystem, eben das Medium, in welchem es sich fortpflanzt.

Deines Erachtens gilt das RP nur für Körper mit Trägheit, so kann man es dann stehen lassen. Du hast aber auch mal gesagt, das RP würde nicht für den Impuls und die kinetische Energie gelten, und diese Körper haben da nun eine Trägheit. Und das du für einen Äther bist, ist ja schon bekannt. Ernst hat aber hier schon mehrfach erklärt, welche Probleme eine solche Annahme mit sich bringt.

Du hast doch vor kurzem erst das RP für die Dynamik ausgeschlossen. Du hast absolute Impulse und kinetische Energie für Körper eingeführt. Schon vergessen?

Also so wie ich das hier mitbekommen habe, haben du und Jocelyne versucht am RP zu schrauben und das alleine für Geschwindigkeiten als gültig zu erklären. Jocelyne versuchte sogar zu erklären, wie man das RP zu verstehen hat, nämlich nicht so wie es in der Physik zurzeit verstanden wird, sondern so wie sie es für richtig hält. :)

Harald Maurer hat geschrieben:
Oder als Alternative das Prinzip, das jeder Punkt einer Wellenaussendung bezogen auf die Massenverteilung des Universums ein Fixpunkt ist (wie dies Herr Sommer auf seiner Website beschreibt). Man darf ja nicht vergessen, dass die isotrope Lichtausbreitung in jedem Inertialsystem auch nur ein Prinzip ohne jede physikalische Begründung ist!

Das finde ich so seltsam an eurer Position, dass es für den Äther keine physikalische Beschreibung gibt, und auch nicht mal eine in sich geschlossene, nicht widersprüchliche Theorie, dass der nur 'erfunden' wurde, also eine Annahme war, scheint euch nicht zu stören. Aber dass die LG konstant sein soll, stört euch dann ohne Ende.


Harald Maurer hat geschrieben:
Das Dilemma entstand durch falsche Interpretation von Experimenten a la Michelson-Morley.

Schon klar, alle Physiker interpretieren das natürlich falsch, aber die Kritiker, von denen schon viele Probleme mit den Grundlagen der Physik haben (das hat hier ein Kritiker gesagt…), wissen es natürlich wie immer besser.
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Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon Gerhard Kemme » So 2. Jan 2011, 23:46

Britta hat geschrieben:
Harald Maurer hat geschrieben:
Bezogen auf mein Ruhesystem ist das dann keine Kugelwelle mehr, aber die LT macht eine daraus! Die Lorentztransformation transformiert nicht "Raum" und "Zeit", sondern sie transformiert durch Koordinatenveränderung den Äther weg! Deshalb auch die mathematische Übereinstimmung von SRT und LET.

Tja, wo kein Äther ist…

Man hat Welleneigenschaften von Licht entdeckt und dann einen Äther postuliert. Der wurde aber in 100 Jahren nicht gefunden und es gibt auch keine Theorie zu diesem, die nicht widersprüchlich ist.

Man hat also nur etwas fallen gelassen, was man mal angenommen hatte, aber was nie zu finden war und sich auch nicht als Theorie vernünftig beschreiben lässt. Denn am Ende hat der Äther in einer solchen Theorie einfach null Wirkung. Er lässt sich dann auch da nicht nachweisen. Was man nicht findet und was keinen Sinn macht, wird eben entsorgt. Die Wahrheit ist, der Äther wurde eben nur erfunden und vermutet aber nie gemessen. Und er ist auch nicht notwendig.


Wie bereits an anderer Stelle gesagt, sind Äthertheorie - wie von G.K. vertreten - und RT weniger weit voneinander entfernt als eventuell angenommen wird:

    Wenn Anhänger von Albert Einstein von Relativistischer Massenzunahme reden, dann wird der Anhänger einer materiellen Äthertheorie einfach von einem Fahrtwind des Äthers sprechen - und in beiden Fällen wird bei konstanter Antriebskraft die Beschleunigung des Objektes verringert.

    Darüber hinaus haben "wir" - oder auch nur ich - gelernt, dass die rechnerische L-Transformation einer Kugelwelle von Licht dann plötzlich ein deformiertes Gebilde ergibt, welches in Bewegungsrichtung (x-Richtung) gestaucht und in den anderen Richtungen unverändert ist - so wird man es sich vorstellen, wenn man einen seitlich befestigten Luftballon in einen Fahrtwind hält - d.h. die wortwörtliche Längenkontraktion findet auch bezüglich eines bewegten kugelförmigen Objektes statt.

"Man" hat nicht etwas fallen gelassen, sondern man konnte sich der Tatsache nicht mehr verschließen, dass es sowohl bei Schall als auch bei Licht eine Unstetigkeit im Bereich der Grenzgeschwindigkeiten gibt - dies wurde bei A.E. und seinen Anhängern dann mathematisch gelöst, was in heutiger Zeit nicht mehr ausreichend ist und durch den phänomenologischen Ansatz einer Äthertheorie ergänzt werden sollte. Da "der" Äther ein Begriff ist, käme es erstmal darauf an, diesen Begriff mit Inhalt zu füllen, damit überhaupt eine Aussage getroffen werden kann, ob ein "Äther" zu finden ist oder nicht. In diesem Sinne benutze ich ein (Gas-)Gebilde, welches im weitesten Sinne Ähnlichkeit mit Luft hat - nur wesentlich leichter. Da mir die Ressourcen fehlen, den Begriff "Äther" eigener Definition besser in Fachwelt und breiter Öffentlichkeit einzuführen, kann in Debatten auch nicht Bezug genommen werden, ob ein Äther zu finden sei - dann müßte man schon sagen welchen und dazu müßte dieser Begriff in seinen Varianten klarer gefaßt werden - was aufgrund der Verhältnisse hierzulande kaum möglich ist. Was an Theorie beschreibbar war - ist geschrieben und in vielen Beiträgen und sogar per Buchveröffentlichung publiziert worden. Der Äther der Variante "Äther_G.K." läßt sich als Theorie durchaus vernünftig beschreiben - allerdings ist das wie bei den Automobilen - die Modellentwicklung geht ständig weiter. Der Äther hat nicht null Wirkung, sondern ist zentral, da Lichterscheinungen und EM-Wellen in Entstehung und Übertragung damit zu tun haben. Der Äther gehört mit zu den Phänomenen, die nicht direkt wahrgenommen werden können - nur dies ist in der Physik nichts besonderes, d.h. durch eine Vielzahl indirekter Schlüsse kommt man zu einer Vorstellung, die ein ganzheitliches Modell darstellt und wodurch nunmehr die Erzeugung und die Übertragung von Licht erklärt werden können. Wenn du alles, was du nicht sehen und anfassen kannst, entsorgen willst, dann wirst du auch Gravitation, Strom, Viren und vieles mehr entsorgen können und zum Schluß auf jeglichen theoretischen Überbau des Menschen und damit auf alle Zivilisation verzichten müssen. Wenn man Äther "messen" will, muß man erstmal wissen welchen - den "Äther_G.K." könnte man mit federnden Nanoteilchen im Beschleuniger durchaus messen. Mit der Bitte um Beachtung des nachfolgenden Artikels bezüglich der "Nanotubes":
http://arxiv.org/PS_cache/arxiv/pdf/0710/0710.3489v2.pdf
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Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon Harald Maurer » Mo 3. Jan 2011, 08:54

Da wäre noch eine interessante Frage zu klären. Dass eine Kugelwelle auch im gestrichenen System eine Kugelwelle bleibt, ist ja nun klar. Das hätte auch gleich erkannt werden müssen, nachdem c auch im gestrichenen System eine Konstante ist - und c im Lorentzfaktor enthalten ist. Zweifellos wird hingegen ein Ballon, der sich mit kleinerer Geschwindigkeit als c aufbläht, elliptisch... Wenn er sich nun mit fast Lichtgeschwindigkeit aufbläht, wird er dann auch fast rund? Das heißt, hängt der Grad seiner elliptischen Verformung von seiner Aufblähgeschwindigkeit ab? Es stellt sich die Frage, ob der Ballon zu jedem Zeitpunkt seiner Aufblähung auch der Lorentzkontraktion entspricht! Wenn er umso runder wird, je schneller er sich aufbläht, scheint mir dies nicht so zu sein.
Die Form des Ballons im gestrichenen System hängt von seiner Aufblähgeschwindigkeit ab, der Lorentzfaktor von der Relativgeschwindigkeit der Systeme zueinander und ist immer gleich. Passt das zusammen? Wenn nicht, würde der Ballon der LK widersprechen, obwohl er zu jedem Zeitpunkt nichts anderes als jene Kugel ist, deren ellipsoide Verformung Einstein mit LK beschreibt.

Hallo Britta!

Auf Deinen Beitrag, der außer Angriffen gegen mich keinerlei Argumente enthält, welche die Physik betreffen würden, ist schnell geantwortet. Tausche in Deinem Text einfach das Wort "Äther" mit dem Wort "Postulat" aus.
Ob es einen Äther (oder einen ähnliche Struktur) gibt oder nicht, hat auf die Beurteilung der SRT keinen Einfluss. Sie begründet sich ebenfalls auf ein Postulat, und der Ausgang von Experimenten, welche die SRT zu bestätigen scheinen, ist in allen Fällen auch mit Äthertheorien erklärbar. Aus diesem Grund ist die Frage, ob Lorentz oder Einstein gilt, noch immer nicht eindeutig beantwortet. Es bringt also nichts, wenn Du die Nicht-Nachweisbarkeit des einen Postulats gegen die Nicht-Nachweisbarkeit des anderen ausspielst.
Ich muss den anderen Teilnehmern des Forums dafür danken, dass sie mit hohem Einsatz, mit Animationen und Rechnungen einer höchst interessanten Frage nachgegangen sind !
Du hingegen polemisierst nur.

Grüße
Harald Maurer
Harald Maurer
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Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon scharo » Mo 3. Jan 2011, 11:36

Lieber Ernst,

„Was ist denn daran so schwer zu verstehen; jedem x ist ist ein x' und ein t' zgeordnet.“

Ja, nochmals, willst De einem Gurkenbauer Gurken verkaufen? Das weiß ja jeder. Ich frage Dich nach dem Sinn dieses „ersetze mich“ Spielchens. Um in die Gleichung v. t´ eine x´ einzusetzen, muss Du zuerst x kennen und daraus x´ bekommen. Also, es geht um Vorgaben – was vorgegeben ist und was daraus resultiert.

„Von wo aus? Komische Frage. Wenn w<c ist, dann ist es das überall. Du hast dich nicht verrannt; du bist noch nicht mal gestartet. Einen in S aufblasenden Ballon kann man in S nicht sehen? Dazu sag ich lieber nichts.“

Weil Du meinen Nachtrag nicht gelesen hast. Zuerst dachte ich, Du redest von der imaginären Lichtsphäre um S´ - und das habe ich beschrieben. In dem Nachtrag habe ich den „Ballon“ – d.h. materielle Punkte, die z. Zeit t oder t´ nach Vorgabe sich irgendwo befinden und Punktereignisorte werden.

„Unfug. Du verstehst die Sache überhaupt nicht. Wie ich es gerade formulierte, es ging schlicht darum:“

Gerade, weil es schlicht und einfach darum ginge! Die Lösung ist ganz einfach und müsste nach einem einzigen Beitrag und verständlich für alle erledigt werden. Und ganz richtig „ Alles anderes ist Kokolores“ – das Andere habt Ihr betrieben. Ihr habt irgendwelche Irrwege beschritten, sich aufblasende Ballons miteinbezogen, falsche Ellipsen rumgezeichnet, irgendwelche Teilellipse, die sich nicht schließen, irgendwelche Zeitkorrekturen nach SRT vorgenommen und Gott weiß was noch erdichtet. Ihr habt einfach den Faden verloren und dann auf Umwege zu dem eigentlich einfachen Resultat (Lösung des Problems) zu kommen.
Wie ich mich erinnere, hat Harald den Sachverhalt zuerst richtig beschrieben, die Lösung war aber nicht deutlich zu erkennen, Du warst zuerst auch auf dem richtigen Weg, dann hat Tria richtig die Ellipse in x-Richtung gezeichnet, sie wusste aber nicht warum sich eben diese Ellipse ergibt, sie verstand auch die Embachers Ellipse nicht, Du hast sie zur Schecke gemacht und hast behauptet, es soll sich Kreis ergeben und hast angefangen mit Ernst-SRT und Zeitkorrekturen die Ellipse in Kreis zu verwandeln. Da warst Du schon auf dem Holzweg – das war nicht die Lösung. Keiner hat mehr verstanden, was willst Du überhaupt erreichen. Tria und Faber haben nachgegeben, um nicht dumm da zu stehen, Tria vor allem, weil Du nach deiner Ernst-SRT immerhin die Einsteins Behauptung bestätigst. Dann habt Ihr Eure unverständliche Spielchen weiter getrieben, dabei Vorgaben mit Wunschvorgaben durcheinander vermischt. Was hat denn gacactic32 berechnet – das, was bei Einstein schon steht, was x-tausenendfach in den 100 Jahren schon nachgerechnet ist. Was hat denn Trigemina berechnet – das, was von Anfang an da stand – nämlich die Ellipse. Wofür willst Du dir Zeit nehmen und komplizierte Rechnungen durchführen, wenn schon alles ganz einfach gegeben ist.
Wie Du leicht erkennen kannst, kommen Highway, Chief, galctic32, Harald, würde sogar behaupten auch Tria und Faber nicht dahinter, was Du da treibst. Hältst Du sie für so dämlich?
Mit Eurer Behauptung, nach Poincaré ergebe sich was anderes als nach Einstein, liegt Ihr voll daneben und das zeigt, dass für Euch die SRT noch ein Buch mit sieben Sigeln ist. Soll ich es Euch beweisen?

„Damit ist alles erledigt.“

Für mich auch, es wird langsam langweilig.

Liebe Grüße
Ljudmil
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Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon Mordred » Mo 3. Jan 2011, 12:19

von Britta » So 2. Jan 2011, 22:58
Tja, wo kein Äther ist…

Man hat Welleneigenschaften von Licht entdeckt und dann einen Äther postuliert. Der wurde aber in 100 Jahren nicht gefunden und es gibt auch keine Theorie zu diesem, die nicht widersprüchlich ist.
Seit wann vermutet man so etwas wie dunkle Materie, und etwas wie dunkle Energie ?
Doch weil man „jüngst“ erkannt hat, dass etwas SO, wie wir es bisher verstanden haben, nicht so ganz stimmen kann ?
Was wussten die vor 100 Jahren von so etwas BrauchBarem wie DM oder DE ?
Hätten sie davon gewusst, wäre unsere heutige Physik vielleicht gar eine Andere ?
Wäre vielleicht sogar die DM der ungefundene Äther ?
Wenn es DM gibt, und davon geht man Mittlerweile stark aus, so sollte diese DM (+DE) das Universum füllen. Wenn nun also etwas da sein muss, weil sonst alles zusammenbricht, und dieses Etwas überall sein müsste, wäre es dann nicht als Äther zu sehen ?
Wenn nein, warum nicht ?
Wir haben gerade erst darüber nachgedacht und raus gefunden, dass es ohne so etwas wie DM nicht geht.
Entweder es gibt also etwas wie DM, oder unser Verständnis von Gravitation muss überarbeitet werden.
Entweder oder, eben.
Da nun vor 100 Jahren keiner an so etwas wie DM gedacht hat, oder Diese Für möglich gehalten haben konnte, wie hätten sie Diese dann überhaupt als Äther vermuten, geschweige denn finden können ?

Kommen wir zur Ausdehnung des Universums.
Wenn wir also DM annehmen, und eine Ausdehnung vermuten, dann sind wir wieder mal beim Druck.
Nichts dehnt sich aus, wenn beiderseits gleicher Druck herrscht.
Was sagt uns das über das Universum ?

Dass es zwei Drücke gibt !
Einen Inneren, und einen Äußeren.
Da Außerhalb nicht ist, kann auch nichts Drücken.
Das heißt, selbst ein Innerer Druck von 10^- 1000 würde die „Hülle“ von Innen heraus dehnen.
Das geht aber nur so lange, bis beide Drücke ausgeglichen sind.
Das Problem dabei ist nun aber, dass man annimmt, die ganze Sache beschleunigt sich.
Sobald wir aber bei einer Beschleunigung sind, muss der Innendruck, über die normalen Ausdehnung hinweg, steigen.
Wenn es also so etwas wie DM geben sollte/müsste, wieso dann nicht gleich mit erkennen, dass diese für die Ausdehnung verantwortlich ist/sein kann ?
Dass DM eben keine starre „Anzahl“ von DM ist, sondern mglw. sekündlich steigt und dadurch dehnt ?

DM wäre also fast Multitalentiert.
Wir hätten den Äther den man bisher nicht gefunden hat, und wir hätten eine Erklärung nicht nur warum sich das Universum dehnt, sondern auch gleich noch mit, warum es dies tut.
Und wir hätten erklärt warum wir zu hohe Umlaufgeschwindigkeiten in Randbereiche von Galaxien erkennen.

Wie war das nochmals mit Occams Rassiermesser ?
Britta hat geschrieben:Man hat also nur etwas fallen gelassen, was man mal angenommen hatte, aber was nie zu finden war und sich auch nicht als Theorie vernünftig beschreiben lässt.
Zum Glück haben wir nun etwas „notwendiges“ wie DM gefunden ?
Und, um eine vernünftige Theorie zu beschreiben, ist diese DM sogar quasi unersätzlich ?!
(es sei eben denn, unser Gravitativ -Verständnis hinkt.)

Suchen, ….ja,……Finden, …nein , …erkennen Achselzuck ?

Britta hat geschrieben:Denn am Ende hat der Äther in einer solchen Theorie einfach null Wirkung.
Vielleicht weil man einfach noch nicht „erkannt“ hat ?

Britta hat geschrieben:Er lässt sich dann auch da nicht nachweisen.
Hm, …DM lies sich bisher auch nicht nachweisen, …
Dennoch ist sie quasi fast zwingend erforderlich.
Was sagt uns das nun übers erkennen ?

Britta hat geschrieben:Was man nicht findet und was keinen Sinn macht, wird eben entsorgt.
Hm, …wie hätte man wohl vor 100 Jahren über DM gedacht ?
Hätte man sie zu Gunsten der RT geopfert ?

Sie hätten bestimmt keinen Sinn darin, weder entdecken, noch nachweisen können.
Also, ..kurzerhand entsorgt weil unnötig?
Man hat ja ein mathematisch schlüssiges System gefunden welches, nach deren damaligem Verständnis, völlig ausreichend zur Beschreibung der bekannten Eigenschaften, ist/war. Wozu sich also mit „Unfug“ belasten ?

Und nun ?
2011 ?
Wie schaut es da nun ?
DM zwingend nötig ?
Oder auch nur Unfug ?
Entsorgen wir also DM und ändern/erweitern Gravitation ?

Entweder oder?!
So wie es physikalisch ist, passt es nicht auf das Bild welches wir uns, auch mathematisch, gemalt haben.
Und da nutzt nun eben auch die beste Mathematik nichts.
Das Beobachtete stimmt nicht mit dem was wir bisher an "Erkenntis" gesammelt haben, überein.

Physik lässt sich zwar mathematisch bestätigen, das heißt aber nicht im Umkehrschluss dass alles, nur weil es mathematisch stimmig ist, sich physikalisch auch so verhält oder zu verhalten hat.

PS: Das ist auch so eine Sache. Denn dass man die SRT mit Mathematik nicht falzifizieren kann, dürfte eigentlich nix neues sein.
Denn wenn schon Mathematik, dann auch schlüssig.
So doof waren die Jungs um Albert dann doch nicht.
Widerlegen kann man die SRT nicht mit ihren eigenen Waffen.
Da müssen schon andere Waffen her.
Eben die der Physik, und nicht der Mahtematik.
Wenn also überhaupt, dann lässt sich die Mathematik der SRT nur mit der Erkentnis einer (zu Teilen) Anderen als bisher angenommenen Physik widerlegen.
Britta hat geschrieben:Die Wahrheit ist, der Äther wurde eben nur erfunden und vermutet aber nie gemessen. Und er ist auch nicht notwendig.
Auch die DM musste erst von uns, …“erfunden“ werden.
Und warum ?
Weil man eben erkannt hat, das etwas so nicht stimmen kann.
Also hat man vermutet, dass es da noch etwas anderes geben kann. Etwas bis dahin unbekanntes.
Gemmessen ? Nein ! vermutet ? Ja.
Notwendig ?
Mittlerweile zwingend ?

Gruß und gutes Neues an Alle.

Gruß Mordred !
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Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon Ernst » Mo 3. Jan 2011, 12:43

Harald Maurer hat geschrieben:Da wäre noch eine interessante Frage zu klären. Dass eine Kugelwelle auch im gestrichenen System eine Kugelwelle bleibt, ist ja nun klar. Das hätte auch gleich erkannt werden müssen, nachdem c auch im gestrichenen System eine Konstante ist - und c im Lorentzfaktor enthalten ist. Zweifellos wird hingegen ein Ballon, der sich mit kleinerer Geschwindigkeit als c aufbläht, elliptisch...

So ist es. Hätte man schon gleich annehmen können. Aber die Nachrechnung war meines Erachtens doch nützlich. Sie brachte einerseit Einsicht in den entsprechenden Transformationsmechanismus und andererseits die nicht sofort einsichtige Erkenntnis, daß ein Ballon elliptisch ist und um so runder wird, je größer seine Aufblähgeschwindigkeit ist.

Wenn er sich nun mit fast Lichtgeschwindigkeit aufbläht, wird er dann auch fast rund? Das heißt, hängt der Grad seiner elliptischen Verformung von seiner Aufblähgeschwindigkeit ab?

Ja, Tria hats ja für 0,7c und c numerisch gezeigt. wer Zeit und Lust hat, kann ja weitere Werte rechnen. Die geschlossene Lösung nehme ich mir vor. Sie ist, wenn überhaupt möglich, recht komplex und es wird längere Zeit dauern.

Es stellt sich die Frage, ob der Ballon zu jedem Zeitpunkt seiner Aufblähung auch der Lorentzkontraktion entspricht! Wenn er umso runder wird, je schneller er sich aufbläht, scheint mir dies nicht so zu sein.

Doch. Alle Berechnungen dazu erfolgten ja unter strikter Anwendung der LT.

Gruß
Ernst
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