Das Prinzip des Seins

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 Betreff des Beitrags: Re: Michelson Morley Experiment
BeitragVerfasst: Mi 7. Mai 2014, 17:34 
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Registriert: Mi 31. Dez 2008, 18:58
Beiträge: 11188
Harald Maurer hat geschrieben:
Chief hat geschrieben:
Also wenn "rot" und "blau" Sender und Empfänger sind, dann sind Abstände in beiden Animationen nicht gleich.

Ach so meinst Du das! Die Abstände sind egal, sie können beliebig sein. Versuch doch mal selbst eine derartige Animation zu erstellen! Vom bewegten Sender die mit vt verschobenen Kugelwellen weg, und dann guck mal, in welchem Takt der gleichsinnig bewegte Sender diese Wellen auffängt. Und denke daran, dass jeder Kreis der Kugelwelle eine Amplitude ist, die gerade ihr Maximum hat, also in diesem Moment vom Spiegel absorbiert wird. Dann hast Du auch den Gleichtakt der Amplituden.

Das ist die Quadratur des Kreises. Passen in den Abstand nicht ganzzahlige Wellenlängen, wie denn soll da gleiche Phasen an Sender und Empfänger entstehen.

Wir hatten ja schon solche Animationen. Chief wird sie in seinem Fundus haben. Oder er benutzt unverändert obige Animation mit dem von mir eingetragenen Abstand.

Wozu das allerdings nötig ist, weiß ich nicht. Die Sache ist ja hier bereits eindeutig auch ohne Bewegungsanimation zu sehen. Alles bleibt an der Wellenerzeugung und der Mediengeschwindigkeit unverändert. Einzig der Abstand Sender-Empfänger wird vergrößert. Und schon sieht man die Ungleichphasigkeit. Sende- und Empfangsschwingung sind hier gerade (zu jedem Zeitpunkt) gegenphasig. Wozu noch die Aniamtion?

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 Betreff des Beitrags: Re: Michelson Morley Experiment
BeitragVerfasst: Mi 7. Mai 2014, 18:35 
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Registriert: Sa 1. Jun 2013, 13:08
Beiträge: 2977
Harald Maurer hat geschrieben:
Ja, den Stopp kann man an jeder beliebigen Stelle zeigen. Aber dann erfolgt die Reflexion auch zu einem anderen Zeitpunkt!! Und wiederum zu einem, an welchem die Bedingung E=0 vor und hinter der Grenzfläche zutrifft! Also wiederum in der gegebenen Frequenz und Periodendauer!
Es ist wirklich erstaunlich, dass so einfache DInge nicht verstanden werden!
..........
Grüße
Harald Maurer


Ich versteh es wirklich nicht - bemühe mich aber.
Ich wollt übrigens mit meinen "Spekulationen" und der Aussage, dass ich deswegen an Deinen Auffassungen interessiert bin, Deine Auffassung nicht mit "esoterische Spinnereien" vergleichen (könnte Dir so vorkommen, weil meine "Spekulationen" auch von anderen, wie ich sehe, so aufgefasst werden).
Dir könnte es vielleicht aufgefallen sein (falls Du es gelesen hast), dass ich nicht einfach "doof esoterisch agiere und spekuliere", sondern dass meine Vorstellung eher von der Bohm'schen Führungswelle inspiriert ist.

Das mit dem "anderen Zeitpunkt" im Zitat da oben ist mir klar.

Nicht klar ist mit was Du mit "Ein Spiegel reflektiert nicht die gleiche Identität der Welle, die bei ihm ankommt, sondern er absorbiert die einlangende Energie und generiert die Gegenwelle" meinst? Wie man sich das vorstellen soll?
Daher vielleicht etwas eigenartig nachgefragt:

Nehmen wir an der Abstand zwischen Sender und Spiegel wäre nur 0,1 Wellenlängen.
Dann reflektiert der Spiegel nicht sofort in dem Moment wenn die Welle ankommt - sondern es dauert so lange bis die ganze Welle da ist (Lambda/c) und dann erst beginnt die Reflexion.
Also würde für Abstände zwischen Sender und Spiegel von 0 bis 0,99999. Lambda, die Reflexion immer zum gleichen Zeitpunkt einsetzen.
Versteh ich Dich damit nun richtig?

Wäre ein interessantes Konzept mit dem man eindeutig ein widerspruchsfreies System aufbauen kann.
Allerdings müsste es dann eine Erklärung/Vorstellung dazu geben, wie am Spiegel die eingehende Welle letztendlich "zwischengespeichert" wird und die Reflexion erst beginnt wenn ein vollständiger Wellenzug "zusammengekommen ist".


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 Betreff des Beitrags: Re: Michelson Morley Experiment
BeitragVerfasst: Mi 7. Mai 2014, 18:49 
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Registriert: Mi 31. Dez 2008, 18:58
Beiträge: 11188
Zitat:
Die Wellengleichung gibt den Zustand der Amplitude zu einem bestimmten Zeitpunkt an. Auch das ist ganz einfach zu verstehen, weil ja die Amplitude vor dem Spiegel sich ständig im Takt der Periode verändert!

Die Amplitude ändert sich überhaupt nicht. Sie ist eine Konstante.

Zitat:
Die Frequenz kann nicht konstant sein, wenn es die Periodendauer nicht ist. ?

f=1/T das ist ja trivial.

Zitat:
Andernfalls gäbe es vor dem Spiegel Bruchteile von Perioden - und wohin verschwindet dann die restliche Energie

Der andere Teil der Periode ist bereits reflektiert.
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 Betreff des Beitrags: Re: Michelson Morley Experiment
BeitragVerfasst: Mi 7. Mai 2014, 19:45 
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Chief hat geschrieben:
Und hier sieht man dass die Phase vom Spiegelabstand abhängig ist.

Was siehst du denn als Spiegel an? Der Spiegel ist der senkrechte Strich auf dem blauen Rechteck! Der Strich symbolisiert eine Antenne, ebenso wie der rote senkrechte Strich beim Sender eine Antenne darstellt.

Grüße
Harald Maurer


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 Betreff des Beitrags: Re: Michelson Morley Experiment
BeitragVerfasst: Mi 7. Mai 2014, 20:11 
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Chief hat geschrieben:
Spiegel, Schirm oder Antenne ist egal. Da sind drei blaue Antennen und jede empfängt eine andere "Phase".

Macht es viel Mühe, unten an den Schnittpunkten mit den Wellen auch kleine blaue Punkte zu erstellen, wie an dem originalen Schnittpunkt?

Aber gut zu erkennen ist's ja ohnehin. Schon im Schappschuß.
Also alles passiert zum identischen Zeitpunkt.

Dateianhang:
Haralds Trick a.JPG
Haralds Trick a.JPG [ 29.78 KiB | 3399-mal betrachtet ]

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 Betreff des Beitrags: Re: Michelson Morley Experiment
BeitragVerfasst: Mi 7. Mai 2014, 20:28 
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Beiträge: 11188
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Harald Maurer hat geschrieben:
Du kannst den Empfänger auch an einer anderen Stelle platzieren, aber dann ist das ein anderer Zeitpunkt und Du musst dann auch die Wellen um diese Differenz korrigieren. !

Wieso ist das ein anderer Zeitpunkt :?: Es ist der gleiche Zeitpunkt; das siehst du ja an der uveränderten Sendephase (roter Punkt). Es ist alles identisch zum gleichen Zeitpunkt dargestellt. Nur der Empfänger befindet sich in einem größeren Abstand vom Sender. Und da ist die Phase versetzt.
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 Betreff des Beitrags: Re: Michelson Morley Experiment
BeitragVerfasst: Mi 7. Mai 2014, 22:58 
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Registriert: Di 30. Dez 2008, 13:05
Beiträge: 3221
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Chief, wenn Du den Spiegel ans Heck des blauen Rechtecks stellst, dann sieht auch unten die Welle anders aus! Du vergleichst die Situation am Heck mit der Welle, die der Situation an der Antenne entspricht. Das ist natürlich falsch! Wenn du es richtig machst, hast du die dem Heck entsprechende Amplitude genau unterhalb und wiederum den Gleichtakt der Amplituden!

Da scheint überhaupt etwas missverstanden zu werden! Der Ätherwind verändert eine einmal gegebene Situation nicht mehr, egal wie schnell er ist. Das zeigen die Animationen mit ihren unterschiedlichen Geschwindigkeiten. Wie die einmal gegebene SItuation aussieht, ist völlig egal. Ihr konzentriert euch daher auf den falschen Aspekt.
Chief hat geschrieben:
Spiegel, Schirm oder Antenne ist egal. Da sind drei blaue Antennen und jede empfängt eine andere "Phase".

Du verstehst wieder nicht, worauf es ankommt. Jeder der Spiegel reflektiert dann, wenn er mit einem der Kreise zusammentrifft. Bei jedem Spiegel ergibt sich dieselbe Situation und dieselbe Phasenlage zum Zeitpunkt der Reflexion. Diese Zeitpunkte sind daher mit der Kreisfrequenz verknüpft und nicht beliebig. Berechnet man eine Laufzeit bis zu einem Zeitpunkt einer Reflexion, dann kann das nur eine sein bis zu einem Punkt, wo der Spiegel mit einem der Kreise zusammentrifft. Da schickt er dann die Gegenwelle zurück. In der Zwischenzeit setzt keine Reflexion ein. Der Spiegel schickt ja genau die Frequenz zurück, die er erhält.
Die Amplituden zeigen ja lediglich das Ausmaß der e-Feldstärke an, wenn diese Feldstärke im Spiegel steigt, treibt das die Elektronen nach unten, das induziert nach beiden Seiten die Gegenwelle, wobei die gegensätzlichen Amplituden sich hinter dem Spiegel auslöschen. Die Amplitude der Gegenwelle vervollständigt sich durch das Hochschwingen der Elektronen, weil die e-Feldstärke der eingelangten Amplitude jetzt fällt. Das heisst im Klartext: ein e-Feld vor der Grenzfläche erhöht die e-Feldstärke, das löst im Spiegel eine Gegenschwingung der Elektronen aus, welche die Gegenwelle induziert. Das ganze erfolgt im Periodentakt, d.h. die Gegenwelle wird im Periodentakt zurückgeschickt und behält diesen bei. Die Zeitpunkte, zu welchem die Gegenwelle reflektiert wird, sind daher Zeitpunkte jeweils zu Beginn einer Periode! Errechnet man einen Zeitpunkt der Reflexion, der nicht in einen Beginn der Periode fällt, dann ist er falsch!
Wir haben im MMI keine 3 Spiegel hintereinander, sondern auf getrennten Strecken gleicher Länge jeweils einen Spiegel, zu welchem Wellen mit identischer Periodendauer ziehen. Da jeder Spiegel zu Beginn einer Periode die Gegenwelle zurückschickt, sind die beiden Reflexionszeitpunkte gleichzeitig. D.h.an den Spiegeln herrscht derselbe Takt der Reflexionen!
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Das ist ja kompletter Humbug! Da werden blaue Pünktchen unten zu Zeitpunkten hingezeichnet, wo der Spiegel oben gar nicht reflektiert, weil da gar kein Maximum vor seiner Grenzfläche hochsteigt. Ihr scheint ja wirklich zu glauben, der Spiegel reflektiert auch bei jeder e-Feldstärke eine volle Amplitude zurück. Da gibt es dann keine stehende Welle! Es gibt aber vor jedem Spiegel eine stehende Welle! Warum wohl? Weil jede Reflexion an einem Spiegel gleich abläuft! Die stehende Welle vor jedem Spiegel sollte euch zu denken geben!

Ihr habt nichts verstanden. Also nochmal: die Spiegel im MMI haben den gleichen Abstand zum Sender! Die Periodendauer in beiden Teilstrahlen ist dieselbe! Auf die kommt es an! Die Spiegel reflektieren im Takt dieser Periodendauer, da jeder der Spiegel zu Beginn einer Periode die Gegenwelle zurückschickt, machen sie das gleichzeitig! Ändert sich die Ätherströmung, ändert sich nichts! Weil die Periodendauer unverändert bleibt! Die ist konstant in beiden Teilstrahlen bei jeder Geschwindigkeit der Ätherströmung!

Und ihr bastelt da an ein und derselben Welle mit drei Spiegeln herum. Jeder dieser Spiegel reflektiert zu Beginn einer Periode , aber sie haben zum Sender einen unterschiedlichen Abstand! Und das habe ich ja in meinem Beitrag geschrieben: wenn man von vornherein ungleiche Laufstrecken hat, hat man auch von vornherein eine Phasenverschiebung. Aber die bleibt bei Drehung des Apparats auch genau so wie sie ist! Weil sich durch die Drehung das Faktum, dass jeder Spiegel zu Beginn einer Periode reflektiert, nicht ändert!

Die hübschen Amplituden existieren ja nicht wirklich. Wir haben der Reihe nach liegende e-Felder, die im Takt der Periode gegensätzlich schwingen. Schwingt eines am Spiegel hoch, fahren die Elektronen nach unten, und das wiederholt sich im Takt der Periode, weil das Feld am Spiegel ja in diesem Takt schwingt!
Die Kreise in der Animation zeigen denselben Zustand der e-Felder an. Die kommen im Periodentakt an die Spiegel, das bedeutet, dass immer dort, wo der Kreis den Spiegel trifft, das e-Feld denselben Zustand hat bzw. gerade zum Maximum hochsteigt, Und daher reflektiert der Spiegel nicht zu beliebigen Zeitpunkten eine volle Amplitude zurück. Sondern selbstverständlich im Periodentakt, denn so kommen bildlich gesprochen die Amplituden der ankommenden Welle ja am Spiegel an! Und der Beginn jeder Reflexion einer "Amplitude" erfolgt dann, wenn vor dem Spiegel ein Knoten liegt. Und der kommt natürlich auch nicht an, sondern bedeutet, dass das e-Feld in diesem Moment die Feldstärke 0 hat!
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Wenn die strichlierte Linie ein Spiegel ist, dann schwingt das e-Feld auf und ab. Im Periodentakt! Die Gegenwelle erhält denselben Takt - und der ändert sich an keinem Spiegel abhängig von v_medium. Das bleibt so, wie es ist!
Das ist das MMI - und nicht eine Installation von drei Spiegeln hinter einander! Kompletter Nonsens, das ihr da treibt!

Grüße
Harald Maurer


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 Betreff des Beitrags: Re: Michelson Morley Experiment
BeitragVerfasst: Mi 7. Mai 2014, 23:54 
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Registriert: Di 30. Dez 2008, 13:05
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Ernst hat geschrieben:
Andernfalls gäbe es vor dem Spiegel Bruchteile von Perioden - und wohin verschwindet dann die restliche Energie

Der andere Teil der Periode ist bereits reflektiert.


Aha, also so wie in der oberen Abbildung: da ist noch ein Bruchteil der Periode - und der andere Teil ist bereits reflektiert und bewegt sich in die Gegenrichtung. Da musst Du mir bitte nur noch erklären, wie die Knoten zusammentreffen, um 1.) E=0 vor dem Spiegel zu bilden bzw. den Knoten für die stehende Welle zu liefern und 2. wie alle Knoten der einlaufenden Welle mit jenen der reflektierten den gleichen Ort haben sollten!
Dateianhang:
reflexion_knoten.jpg
reflexion_knoten.jpg [ 14.95 KiB | 3511-mal betrachtet ]

Eine Reflexion sieht so aus, wie in der unteren Abbildung. Bei jedem Spiegel gleich! Und daher gibt es vor jedem Spiegel die stehende Welle!
Aber bitte erkläre mir doch nach der oberen Variante, wie die stehende Welle zustande kommt!
Bild

Grüße
Harald Maurer


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 Betreff des Beitrags: Re: Michelson Morley Experiment
BeitragVerfasst: Do 8. Mai 2014, 05:15 
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Beiträge: 1662
@Harald Maurer:

Quelle bei x=0, Spiegel bei x=L. Vorlaufendes Signal von der Quelle zum Spiegel:

Bild

Rücklaufendes Signal vom Spiegel zur Quelle:

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Summe der beiden Signale beim Spiegel (x=L):

Bild

So reflektiert der Spiegel alle Signale, nicht nur periodische. D.h., i.A. keine Frequenz, keine Periodendauer, kein Wellenlänge. Nur Ausbreitungsgeschwindigkeit c.


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 Betreff des Beitrags: Re: Michelson Morley Experiment
BeitragVerfasst: Do 8. Mai 2014, 08:55 
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Registriert: Di 30. Dez 2008, 13:05
Beiträge: 3221
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Chief hat geschrieben:
Dass am Spiegel ein Knoten entsteht hängt mit dem Phasensprung von pi zusammen.

Falsch. Der Knoten entsteht nicht durch den Phasensprung, sondern ist Voraussetzung für die Reflexion. Er ist auch bei einer Reflexion ohne Phasensprung vorhanden. Und auch ohne Phasensprung entsteht eine stehende Welle vor der Grenzfläche.
Das ist eine stehende Welle mit Phasensprung (festes Ende):
Bild
Und da entsteht eine stehender Welle ohne Phasensprung (loses Ende):
Bild
Und dann sage mir mal, mit welcher Phasenlage der hinlaufenden Welle die Reflexion beginnt !

Grüße
Harald Maurer


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