Die Spezielle Relativitätstheorie verstehen lernen

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Die Spezielle Relativitätstheorie verstehen lernen

Beitragvon contravariant » Do 22. Nov 2012, 00:28

Kurt hat geschrieben:Und auch wenn man mal gemeint hat das es ohne sie nicht geht (äusserer Photoeffekt usw.) es stimmt nicht.
Man brauchst sie nicht um diese Vorgänge zu erklären.

Naklar. Dann warten wir mal auf die wirklich wahren Wahrheiten.
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Re: Die Spezielle Relativitätstheorie verstehen lernen

Beitragvon Kurt » Do 22. Nov 2012, 08:13

contravariant hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Und auch wenn man mal gemeint hat das es ohne sie nicht geht (äusserer Photoeffekt usw.) es stimmt nicht.
Man brauchst sie nicht um diese Vorgänge zu erklären.

Naklar. Dann warten wir mal auf die wirklich wahren Wahrheiten.


Naja, die wirklich wahren Wahrheiten kann wohl niemand anbieten.
Aber vielleicht Wahrheiten die nicht so falsch sind wie die mit den nichtexistierenden Photonen.

Hast du scho mal eins -gesehen-?
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Re: Die Spezielle Relativitätstheorie verstehen lernen

Beitragvon contravariant » Do 22. Nov 2012, 10:31

Kurt hat geschrieben:Hast du scho mal eins -gesehen-?

Hast du schon einmal ein Elektron oder vielleicht eines deines Basis Teilchen gesehen?
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Re: Die Spezielle Relativitätstheorie verstehen lernen

Beitragvon julian apostata » Do 22. Nov 2012, 16:59

http://de.wikipedia.org/wiki/Gravitationswelle#Indirekte_Nachweise

Die weißen Zwerge J065133.338+284423.37 (mit etwa 0,26 und etwa 0,5 Sonnenmassen) umkreisen sich in etwa 12,75 Minuten auf einer sehr engen Bahn. Das System wird seit April 2011 beobachtet. Pro Jahr nimmt ihre Umlaufzeit um 0,31 Millisekunden ab. Die Abnahme steht in sehr guter Übereinstimmung mit der Vorhersage der Allgemeinen Relativitätstheorie und wird sich immer mehr beschleunigen.


Ernst hat geschrieben:Eine Veränderung der Bahndaten kann mehrere klassische Gründe haben. Etwa Bremseffekte infolge innerer Reibung (etwa flüssiger Kern).


http://de.wikipedia.org/wiki/Mond#Ursache

Der dabei abnehmende Drehimpuls der Erdrotation resultiert in einer Zunahme des Bahndrehimpulses des Mondes, der sich dadurch von der Erde entfernt.


Hier wird also Erdrotationsenergie auf den Bahndrehimpuls des Mondes übertragen, so dass dieser sich jährlich ca 4 cm von der Erde entfernt, da passiert klassisch also genau das Gegenteil von dem, was man bei den Doppelsternen relativistisch berechnet und beobachtet.

contravariant hat geschrieben:Du zeigst hier ein typisches Argumentationsmuster. Eines das auch andere Leute hier sehr gerne verwenden. XYZ ist falsch. Und wenn es für XYZ experimentelle Belege gibt, dann ist XYZ immer noch falsch "weil es ja auch andere Erklärungen für die experimentellen Belege geben könnte". Nur konkret wird es dann nie.


Genau dasselbe Verhalten kannst du wieder hier beobachten.

http://www.mahag.com/neufor/viewtopic.php?f=6&t=485&start=200
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Re: Die Spezielle Relativitätstheorie verstehen lernen

Beitragvon Ernst » Do 22. Nov 2012, 18:36

julian apostata hat geschrieben:Genau dasselbe Verhalten kannst du wieder hier beobachten.

Das Verhalten, was man hier beobachten kann, zeigt sich darin, daß erst etwas in Abrede gestellt wird (daß es andere Gründe für Orbitänderungen gibt) und sich dann etwas rausgepickt wird, was anscheinend ins Konzept paßt:

Die weißen Zwerge J065133.338+284423.37 (mit etwa 0,26 und etwa 0,5 Sonnenmassen) umkreisen sich in etwa 12,75 Minuten auf einer sehr engen Bahn. Das System wird seit April 2011 beobachtet. Pro Jahr nimmt ihre Umlaufzeit um 0,31 Millisekunden ab. Die Abnahme steht in sehr guter Übereinstimmung mit der Vorhersage der Allgemeinen Relativitätstheorie und wird sich immer mehr beschleunigen.

Eine ungerechtfertigte spekulative Annahme. Niemand kennt die konkreten Bedingungen vor Ort. Niemand kennt etwa die Magnetfelder und damit den dadurch initiierten Bremseffekt. Niemand denkt auch vor lauter RT-Manie an die Reibungsarbeit infolge des Gezeiteneffektes bei solchen rasanten Umlufzeiten. etc.

Hier wird also Erdrotationsenergie auf den Bahndrehimpuls des Mondes übertragen, so dass dieser sich jährlich ca 4 cm von der Erde entfernt, da passiert klassisch also genau das Gegenteil von dem, was man bei den Doppelsternen relativistisch berechnet und beobachtet.

Und das paßt eben nicht ins Konzept und sogleich wird die klassische Erklärung akzeptiert.

Wenn's paßt, gilt die RT, wenn's nicht paßt, dann sind's andere Gründe. RT nach Bedarf.
Eine durchgängige Argumentation, welche das Verhalten einiger Relativisten charakterisiert.
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Re: Die Spezielle Relativitätstheorie verstehen lernen

Beitragvon contravariant » Do 22. Nov 2012, 19:37

Ernst hat geschrieben:Eine ungerechtfertigte spekulative Annahme. Niemand kennt die konkreten Bedingungen vor Ort. Niemand kennt etwa die Magnetfelder und damit den dadurch initiierten Bremseffekt. Niemand denkt auch vor lauter RT-Manie an die Reibungsarbeit infolge des Gezeiteneffektes bei solchen rasanten Umlufzeiten. etc.

Hier ist der Preprint: http://arxiv.org/abs/1208.5051.
Dann zeige dochmal, welche Magnetfelder dort auftreten müssen, um die Beobachtung zu erklären. Dann solltest du vergleichen, ob diese Magnetfelder zu denen passen, die man bei typischen weißen Zwergen beobachtet. Dann kannst du schätzen, wie wahrscheinlich deine Erklärungsansatz ist.
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Re: Die Spezielle Relativitätstheorie verstehen lernen

Beitragvon Ernst » Do 22. Nov 2012, 21:46

contravariant hat geschrieben:Dann zeige dochmal, welche Magnetfelder dort auftreten müssen, um die Beobachtung zu erklären. Dann solltest du vergleichen, ob diese Magnetfelder zu denen passen, die man bei typischen weißen Zwergen beobachtet. Dann kannst du schätzen, wie wahrscheinlich deine Erklärungsansatz ist.

Die Annahme des Gravitationswelleneffektes ist reine Spekulation. Gravitationswellen hat noch niemand nachgewiesen.
Die klassischen Effekte werden zugunsten des Wunschdenkens zugunsten der RT ausgeklammert.

Notwendige Magnetfelder zu berechnen, wäre ebenfalls Scharlatanerie, weil über die quantitative Wirkung von Magnetfeldern nichts ausgesagt werden kann, weil über Zusammensetzung, Materialien, Struktur etc der Objekte nichts bekannt ist.
Daher kann die Klassik nur auf Möglichkeiten hindeuten. Spekulationen sind in dieser Sparte weniger gebräuchlich.

Und so nebenbei: benenne doch mal diese Magnetfelder, welche man bei "typischen" weißen Zwergen beobachtet :?: :?: :?:
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Re: Die Spezielle Relativitätstheorie verstehen lernen

Beitragvon contravariant » Do 22. Nov 2012, 22:05

Ernst hat geschrieben:Die Annahme des Gravitationswelleneffektes ist reine Spekulation. Gravitationswellen hat noch niemand nachgewiesen.
Die klassischen Effekte werden zugunsten des Wunschdenkens zugunsten der RT ausgeklammert.

Es steht dir ja frei, zu zeigen, dass auch klassische Effekte die Beobachtungen erklären können. Bis du das allerdings nicht getan hast, ist es bloße Spekulation, dass klassische Effekte die Beobachtungen erklären können.

Ernst hat geschrieben:Notwendige Magnetfelder zu berechnen, wäre ebenfalls Scharlatanerie, weil über die quantitative Wirkung von Magnetfeldern nichts ausgesagt werden kann, weil über Zusammensetzung, Materialien, Struktur etc der Objekte nichts bekannt ist.
Daher kann die Klassik nur auf Möglichkeiten hindeuten. Spekulationen sind in dieser Sparte weniger gebräuchlich.

Die Bahndaten von J0651 sind ja bekannt. Und so ganz ahnungslos wie sich weiße Zwerge so zusammensetzen ist man wohl auch nicht. Um das festzustellen, müsste man allerdings die entsprechende Literatur konsultieren. Das braucht der gemeine Kritiker natürlich nicht, weil der gemeine Kritiker recht hat.

Ernst hat geschrieben:Und so nebenbei: benenne doch mal diese Magnetfelder, welche man bei "typischen" weißen Zwergen beobachtet :?: :?: :?:

Keine Ahnung, ob weiße Zwerge Magnetfelder besitzen und wie groß diese sind. Ich habe allerdings auch nicht behauptet, dass Magnetfelder die Veränderung der Bahn von J0651 erklären können. Das warst du. Ich bin deshalb davon ausgegangen, dass du da vielleicht genaueres weißt.
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Re: Die Spezielle Relativitätstheorie verstehen lernen

Beitragvon DerDicke » Do 22. Nov 2012, 23:13

Ernst hat geschrieben:Du weißt aber auch gar nichts.
Wikipedia hat geschrieben:Orbits can decay via the emission of gravitational waves. This mechanism is extremely weak for most stellar objects, only becoming significant in cases where there is a combination of extreme mass and extreme acceleration, such as with black holes or neutron stars that are orbiting each other closely.

Gutes Zitat, Herr Ernst, sollten Sie aber dann auch selbst vollständig durchlesen.

Das bringt uns zurück zu Ihrer Diskussion um J065133.338 + 284423.37:

Ernst hat geschrieben:Eine Veränderung der Bahndaten kann mehrere klassische Gründe haben. Etwa Bremseffekte infolge innerer Reibung (etwa flüssiger Kern). Oder Dynamoeffekte der Magnetfelder der Partner. Damit Umsetzung der kinetischen Energie in thermische Energie.
Typisch für die Strohhalmsucher, daß sie alle solche Effekte ausklammern, um ihre Theorie wenigstens indirekt zu retten. Die "genaue Übereinstimmung" wundert da nicht.


Der Gravitationseffekt ist
1. laut Ernsts Wiki-link bei schweren Objekten durchaus signifikant
2. von den Autoren zu J065133.338 + 284423.37 keineswegs ausgeklammert worden
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Re: Die Spezielle Relativitätstheorie verstehen lernen

Beitragvon julian apostata » Fr 23. Nov 2012, 17:09

Ernst hat geschrieben:Eine ungerechtfertigte spekulative Annahme. Niemand kennt die konkreten Bedingungen vor Ort. Niemand kennt etwa die Magnetfelder und damit den dadurch initiierten Bremseffekt. Niemand denkt auch vor lauter RT-Manie an die Reibungsarbeit infolge des Gezeiteneffektes bei solchen rasanten Umlufzeiten. etc.


Und am wenigsten denkt Ernst an eventuelle Reibungskräfte durch Gezeiten oder Magnetfelder.

Diese bewirken nämlich dass die Rotationsenergie der Himmelskörper sich in den Bahndrehimpuls verlagern, so wie wir das beim Erde-Mond-System beobachten.

Wenn also sich die Umlaufzeit jährlich durch Gravitationswellen um 40ms/Jahr verkürzte…

die Reibungskräfte aber eine Verlängerung der Umlaufzeit um 9ms/Jahr bewirkten, dann kämen wir tatsächlich auf die gemessenen 31ms/Jahr.

Und wie will Ernst jetzt die noch höhere Abstrahlung von Gravitationswellen erklären, wenn er unbedingt die Reibungskräfte höher angesetzt haben will?
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