Die schwachsinnigen Grundlagen der Relativitätstheorien

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Die schwachsinnigen Grundlagen der Relativitätstheorien

Beitragvon Jocelyne Lopez » Do 4. Aug 2011, 11:06

Hannes hat geschrieben:
Doch was ist die Grundlage der Mathematik ? Nichts Anderes als die simple Addition, wie wir aus der Computertechnik gelernt haben. Und da weiß man, das 1+1 nicht = 2 sein muss,wenn diese 1+1 keine gleichen Objekte darstellen. 2 Äpfel + 2 Äpfel sind nicht 4 Äpfel, sondern Obst, da jeder Apfel anders aussieht.

So ist es, es gibt keine 2 gleichen Äpfel. Strenggenommen ist einzig die Gleichung 1 = 1 in der Natur richtig bzw. a = a. Die Gleichung a = b ist schon eine drastische Vereinfachung der Natur, eine Näherung, eine Idealisierung. Das Problem ist, dass die meisten Mathematiker glauben, dass ihre Disziplin die exakteste Wissenschaft sei, wobei sie eigentlich eine (notwendige, praktische und auch in vielen Fällen sinnvolle) Vereinfachung der Natur. Die Natur ist komplex, die Mathematik vereinfacht sie. Einstein hat diese Vereinfachung der Natur durch die Mathematik für seine SRT verinnerlicht und glaubt dabei, sie sei eine exakte Beschreibung: c = c ;)

Viele Grüße
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Re: Die schwachsinnigen Grundlagen der Relativitätstheorien

Beitragvon Ernst » Do 4. Aug 2011, 11:13

Hannes hat geschrieben: In der Astrophysik und Astronomie fühlt man sich an die Vorgabe der IS nicht gebunden und ignoriert sie daher.

Was Du Dir da alles so unzutreffendes ausdenkst.

Erstens ist Physik ohne Verwendung von Bezugssystemen undenkbar. In der klassischen Physik wie auch in allen anderen Sparten.

Zweitens sind gerade die Astrophysiker die eingeschworenen Jünger der Relativitätstheorie. Daß Du gerade diese Zunft der relativistisch begründeten mathematisch abgehobenen Illusionen als "Beweis" für die Negation der SRT ins Feld führst, ist geradezu grotesk. Sie ist ihre erste Arbeitsgrundlage.

Gruß
Ernst
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Re: Die schwachsinnigen Grundlagen der Relativitätstheorien

Beitragvon Ernst » Do 4. Aug 2011, 11:21

Jocelyne Lopez hat geschrieben: Strenggenommen ist einzig die Gleichung 1 = 1 in der Natur richtig bzw. a = a.
Die Gleichung a = b ist schon eine drastische Vereinfachung der Natur, eine Näherung, eine Idealisierung.

Das ist ja zum heulen.

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Re: Die schwachsinnigen Grundlagen der Relativitätstheorien

Beitragvon Hannes » Do 4. Aug 2011, 11:43

Hallo Ernst !
Wenn in einem beliebigen örtlichen Bezugssystem die LG gleich c ist, dann ist das die Aussage der SRT. Auch Deine Aussage, im Vakuum wäre die LG immer konstant c, ist die Aussage der SRT. Eigentlich bist Du ein Relativist.

Jetzt sagst du auf einmal „örtliches Bezugssystem“ und nicht mehr „universales Bezugssystem“ Meine Aussage ist ja, im örtlichen, gleichartigem Lichtleitsystem ist die LG konstant.Bitte lies meine These !
Bei der SRT ist die Aussage über das Vacuum sehr unterschiedlich.
Einmal ist die LG im Vacuum konstant, das andere Mal gibt es das Vacuum als Lichtleiter gar nicht.
Ich bin kein Relativist ,auch kein Antirelativist, sondern ein REALIST.
Wenn die SRT in Teilaussagen recht hat, werde ich ihr auch recht geben.

Es gibt heute unzählige Meßergebnisse zur LG. Und alle bestätigen die Isotropie der LG mit c. Niemand hat jemals etwas anderes gemessen. Auch das entspricht der SRT Aussage.

Die Meßergebnisse zur Isotrophie beziehen sich ausnahmslos auf örtliche Lichtleitsysteme.
Die SRT verlangt aber eine universelle Invarianz.

Sag mal. Woher nimmst Du ständig die seltsame unzutreffende Aussage, daß jemals jemand mit Interferometern die Lichtgeschwindigkeit gemessen hat. Das ist prinzipiell schlicht unmöglich.
Und Deine favorisierten Spektrometer vermögen gleichfalls keine Geschwindigkeiten zu messen.

Hab ich jemals gesagt, mit Spektroskopie könnte man LG messen ? Mit Spektroskopie kann man nur die Veränderung der LG messen !

In allen Ätherthesen besteht zwischen der Spektrenverschiebung und veränderter Lichgeschwindigkeit kein definierter Zusammenhang (nur die Bewegung des Beobachters im Äther verändert die LG, unabhängig davon, ob sich die Quelle im Äther bewegt).

Der Grund ist,dass man der Lichtquelle keine räumliche Ausdehnung zugebilligt hat, noch weniger eine Atmosphäre.
Daraus kannst du erkennen, wo die Schwächen der alten Aethertheorien liegen.
In allen Grafiken, die ich bis jetzt gesehen habe, geht man von einer punktförmigen Quelle aus.

Einzig in die Emitterthese zeigt eine Spektrenverschiebung eine entsprechend veränderte Lichtgeschwindigkeit und damit eine Relativbewegung des Sterns zur Erde an. Und wenn Du so überzeugt meinst, die Astronomen arbeiten mit dieser variablen LG, dann sind sie eben Anhänger der Emitterthese. Das glaube ich aber nicht.

Gerade die Verschiebung der Spektren bei gleichzeitigen Eintreffen der Lichtsignale des sich entfernenden und des sich nähernden Sternes zeigt die Unmöglichkeit der Emitterthese.
In der Emitterthese kann ich nichts von einer räumlichen Ausdehnung der Quelle entdecken. Dort, wo das Licht entsteht, ist die primäre LG. Wenn dann dieses Licht in einen anderen Lichtleiter übergeht, der relativ dazu bewegt ist, verändert sich diese primäre LG und diese Veränderung wird als als Wellenlängenänderung angezeigt. Wo ist da eine Emitterthese zu finden ?

Mit Gruß
Hannes
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Re: Die schwachsinnigen Grundlagen der Relativitätstheorien

Beitragvon Hannes » Do 4. Aug 2011, 12:26

Hallo Ernst !

Zweitens sind gerade die Astrophysiker die eingeschworenen Jünger der Relativitätstheorie. Daß Du gerade diese Zunft der relativistisch begründeten mathematisch abgehobenen Illusionen als "Beweis" für die Negation der SRT ins Feld führst, ist geradezu grotesk. Sie ist ihre erste Arbeitsgrundlage.


Die Astronomen arbeiten mit der ART und nicht mit der SRT.

Mit Gruß
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Re: Die schwachsinnigen Grundlagen der Relativitätstheorien

Beitragvon Ernst » Do 4. Aug 2011, 12:28

Hannes hat geschrieben: Meine Aussage ist ja, im örtlichen, gleichartigem Lichtleitsystem ist die LG konstant

Geanau das deckt sich mit der SRT.

Die Meßergebnisse zur Isotrophie beziehen sich ausnahmslos auf örtliche Lichtleitsysteme. Die SRT verlangt aber eine universelle Invarianz.

Wenn das für alle "örtlichen Lichtleitsysteme" gilt, dann ist das natürlich die universelle Invarianz.

Hab ich jemals gesagt, mit Spektroskopie könnte man LG messen ?

Ja, zuletzt hier:
Wo ich mit der Messung der LG mit Interferometern nicht vorankomme, ...Andererseits zeigt die Messung der Spektrallinien, dass sich die Lichtgeschwindigleit angepassst hat.

Weder Interferometer noch Spektrometer können allgemein etwas zur LG aussagen. Es sei denn, man setzt die Emitterthese voraus.

Wenn dann dieses Licht in einen anderen Lichtleiter übergeht, der relativ dazu bewegt ist, verändert sich diese primäre LG und diese Veränderung wird als als Wellenlängenänderung angezeigt. Wo ist da eine Emitterthese zu finden ?

Ändert sich die Wellenlänge infolge Übergang in ein Medium mit verändertem Brechungsindex, ändert sich die Wellenlänge. Uralt bekannt nach jeder Theorie.

Im Äther verändert sich die Wellenlänge in Abhängigkeit von der Geschwindigkeit der Quelle im Äther. Die Lichtgeschwindigkeit am im Äther ruhenden Beobachter bleibt aber konstant. Die Lichtgeschwindigkeit ist nur von der Geschwindigkeit des Beobachters im Äther abhängig. Solche Abhängigkeit wiurde bisher nicht beobachtet. LG wurde stets isotrop gemessen.

Gruß
Ernst
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Re: Die schwachsinnigen Grundlagen der Relativitätstheorien

Beitragvon Ernst » Do 4. Aug 2011, 12:31

Hannes hat geschrieben:Die Astronomen arbeiten mit der ART und nicht mit der SRT.

Ja, was meinst Du, wäre die allgemeine RT :?:

Sie ist die Erweiterung der speziellen RT. D.h. die SRT ist in der ART inclusive.

Die Astronomen schert das wenig. Die RT ist die Spielwiese der Astrophysiker.

Gruß
Ernst
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Re: Die schwachsinnigen Grundlagen der Relativitätstheorien

Beitragvon Hannes » Do 4. Aug 2011, 12:46

Hallo Ernst !
Hannes hat geschrieben:
Die Astronomen arbeiten mit der ART und nicht mit der SRT.
Ja, was meinst Du, wäre die allgemeine RT

Sie ist die Erweiterung der speziellen RT. D.h. die SRT ist in der ART inclusive.

Die Astronomen schert das wenig. Die RT ist die Spielwiese der Astrophysiker.

Zwischen SRT und ART liegen Welten. Oder hast du schon gehört, dass in der Astronomie mit dem Zwillingsparadoxon gerechnet würde ?
Wenn die Argumente für die SRT knapp werden, gehen die Relativisten zur ART.

Hannes
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Re: Die schwachsinnigen Grundlagen der Relativitätstheorien

Beitragvon Jocelyne Lopez » Do 4. Aug 2011, 13:03

Ernst hat geschrieben:
Jocelyne Lopez hat geschrieben: Strenggenommen ist einzig die Gleichung 1 = 1 in der Natur richtig bzw. a = a.
Die Gleichung a = b ist schon eine drastische Vereinfachung der Natur, eine Näherung, eine Idealisierung.

Das ist ja zum heulen.

Bestes Futter für AC.
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ja ja, heul man schön mit Deinen Kollegen aus AC... :lol:
Ihr habt noch nicht mitgekriegt, dass die Mathematik nicht die Natur und auch nicht die Physik ist. Bei Euch ist es sowieso hoffnunslos, aber es gibt schon einsichtige Mathematiker, die auch fähig sind selbständig zu denken und ihr Werkzeug und seine Grenzen kennen, zum Glück.

Viele Grüße
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Re: Die schwachsinnigen Grundlagen der Relativitätstheorien

Beitragvon Hannes » Do 4. Aug 2011, 13:54

Hallo Ernst !
Hannes hat geschrieben: Meine Aussage ist ja, im örtlichen, gleichartigem Lichtleitsystem ist die LG konstant
Geanau das deckt sich mit der SRT.


Hab ich gar nichts dagegen.

Wenn das für alle "örtlichen Lichtleitsysteme" gilt, dann ist das natürlich die universelle Invarianz.


Nein, denn örtliche Lichtleitsysteme können sich auch gegeneinander bewegen.

Wo ich mit der Messung der LG mit Interferometern nicht vorankomme, ...Andererseits zeigt die Messung der Spektrallinien, dass sich die Lichtgeschwindigleit angepassst hat.

Bitte nicht wortklauben. Wir wissen beide, dass man mit Spektrometern nur Spektralverschiebungen messen kann. Die dazugehörige LG muss man anderen Meßverfahren entnehmen.

Weder Interferometer noch Spektrometer können allgemein etwas zur LG aussagen. Es sei denn, man setzt die Emitterthese voraus.


Das stimmt nicht! Interferometer mißt die LG innerhalb eines örtlichen Lichtleitsystems.Spektrometer mißt die Wellenlängenänderung bei Veränderung dieser LG,

Ändert sich die Wellenlänge infolge Übergang in ein Medium mit verändertem Brechungsindex, ändert sich die Wellenlänge. Uralt bekannt nach jeder Theorie.

....nimmt aber nach Austritt aus diesem Medium wieder den vorigen Wert an (Rückbrechung)
Brechungsindex und gegeneinander Bewegung sind zwei verschiedene Vorgänge.
Was zeigt denn die Wellenlängenänderung an ? Doch eine Veränderung der LG. Nichts Anderes .
Schon wieder das Argument mit dem alten Hut.

Im Äther verändert sich die Wellenlänge in Abhängigkeit von der Geschwindigkeit der Quelle im Äther. Die Lichtgeschwindigkeit am im Äther ruhenden Beobachter bleibt aber konstant.

Jetzt hast du einen „im Aether ruhenden Beobachter“. Mir hast du immer das Murmeltier geschickt.
Freilich ändert sich dir Primär-LG beim Übergang zu einem anderen Medium in Abhängigkeit der Quelle.
Der im Aether ruhende Beobachter ist dasselbe, wie wenn du Weltraumvacuum sagst .

Die Lichtgeschwindigkeit ist nur von der Geschwindigkeit des Beobachters im Äther abhängig. Solche Abhängigkeit wiurde bisher nicht beobachtet. LG wurde stets isotrop gemessen.

Die Abhängigkeit der LG von einer Geschwindigkeit des Beobachters könnte nur gemessen werden,wenn sich die LG beim Eintritt in das Messgerät des Beobachters nicht verändern würde. Ein unabhängiges Messgerät gibt es bis heute nicht. Mit einem Spektrometer kann der Beobachter wenigstens die Veränderung der LG messen.

LG wurde stets isotrop gemessen.


Ja,von einem Interferometer innerhalb dessen Meßstrecke.

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