Symmetrisches RdG Beispiel basierend auf Einsteins Zugb.

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Symmetrisches RdG Beispiel basierend auf Einsteins Zugb.

Beitragvon Ernst » Mo 2. Sep 2013, 17:41

Jocelyne Lopez hat geschrieben:Die mathematische Anwendung der Lorentztransformation hat zur Folge, dass der bewegte Beobachter den Blitz VOR seinem Einschlag wahrnimmt, was eine inakzeptable Verletzung der Kausalität bedeuten würde.
Wie stehen Sie zu der Argumentation von Harald Maurer? Ich würde mich über Ihre Stellungnahme sehr freuen.

Die Erklärung findest du auch hier im Forum, wenn du dir die Mühe des Suchen machen willst. Der Trugschluß liegt einfach darin, daß unzulässigerweise zwei unterschiedliche Zeitskalen auf ein Ereignis angewendet werden, um ein "früher" zu konstatieren.
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Re: Symmetrisches RdG Beispiel basierend auf Einsteins Zugb.

Beitragvon Jocelyne Lopez » Mo 2. Sep 2013, 18:24

Ernst hat geschrieben:
Die Erklärung findest du auch hier im Forum, wenn du dir die Mühe des Suchen machen willst. Der Trugschluß liegt einfach darin, daß unzulässigerweise zwei unterschiedliche Zeitskalen auf ein Ereignis angewendet werden, um ein "früher" zu konstatieren.


Die Mühe habe ich mir gemacht, das Forum hier zu lesen, und zwar seitenlang. Und ich kann mir überhaupt nicht vorstellen, dass Thomas Bührke zu der Problematik antworten würde, dass beim Einsteins Zugsparadoxon unzulässigerweise gemessen wird... :|

Thomas Bührke ist nicht nur promovierter Physiker, sondern auch Sachbuchautor über die Aufklärung der Relativitätstheorie für das breite Publikum und erfahrener Wissenschaftsjournalist: http://www.buehrke.com/

Er wird wohl nicht seine fragenden Leser antworten, dass beim Einsteins Zugsparadoxon unzulässig gemessen wird, er wird wohl eine andere Erklärung für die aufgeworfene Problematik haben.

Viele Grüße
Jocelyne Lopez
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Re: Symmetrisches RdG Beispiel basierend auf Einsteins Zugb.

Beitragvon fallili » Mo 2. Sep 2013, 18:36

Ich hoffe ja dass Herr Bührke antwortet und vor allem hoffe ich, das diese Antwort auch hier dann veröffentlicht wird auch wenn sie machen hier nicht passen wird.
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Re: Symmetrisches RdG Beispiel basierend auf Einsteins Zugb.

Beitragvon Jocelyne Lopez » Mo 2. Sep 2013, 18:50

fallili hat geschrieben:Ich hoffe ja dass Herr Bührke antwortet und vor allem hoffe ich, das diese Antwort auch hier dann veröffentlicht wird auch wenn sie machen hier nicht passen wird.



??? Was soll dieses Kauderwelsch bedeuten? :?
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Re: Symmetrisches RdG Beispiel basierend auf Einsteins Zugb.

Beitragvon julian apostata » Di 3. Sep 2013, 12:56

Anwendung der Lorentztransformation hat zur Folge, dass der bewegte Beobachter den Blitz VOR seinem Einschlag wahrnimmt, was eine inakzeptable Verletzung der Kausalität bedeuten würde.


@J.Lo

Pass mal auf. Hier hast du die LT

Bild

Und jetzt gib in K einen Weltpukt U (Ursache) ein.
Und dann einen Weltpunkt für die Wirkung W.

Rechne U und W in U’ und W’ um.

Zeig uns nur zwei Weltpunkte wo aus U dann W folgt…

…und dann nicht aus U’ die Wirkung W’ folgt.

Wenn du nicht mal ein einfaches Rechenbeispiel geben kannst, dann vergiss es!
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Re: Symmetrisches RdG Beispiel basierend auf Einsteins Zugb.

Beitragvon Jocelyne Lopez » Di 3. Sep 2013, 14:10

julian apostata hat geschrieben:
Rechne U und W in U’ und W’ um.

Zeig uns nur zwei Weltpunkte wo aus U dann W folgt…

…und dann nicht aus U’ die Wirkung W’ folgt.

Wenn du nicht mal ein einfaches Rechenbeispiel geben kannst, dann vergiss es!



Ich male eine Uhr, wo auf dem Zifferblatt bei jeden möglichen Zeigerstellungen jeweils die Unendlichkeit der Zahlen dargestellt ist - nicht nur ganz bieder 1 bis 12, wo gibt es denn so was, wer war so einfallslos beim Erfinden der Uhren? :(
Dann darfst Du Dir bei jeder Zeigerstellung frei die Uhrzeit aussuchen, die Du berechnet hast und Dir passt, und fertig: Du hast dann den Beweis, dass Du richtig gerechnet hast und die Uhr zeigt es auch, ist das nicht schön? :)
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Re: Symmetrisches RdG Beispiel basierend auf Einsteins Zugb.

Beitragvon Ernst » Di 3. Sep 2013, 15:05

julian apostata hat geschrieben:Rechne U und W in U’ und W’ um.
Zeig uns nur zwei Weltpunkte wo aus U dann W folgt…
…und dann nicht aus U’ die Wirkung W’ folgt.


Das ist gemäß SRT schon richtig. Die Zeiten können nur auf der zugehörenden Zeitskala verglichen werden. Der Vergleich von Zeiten in S' mit Zeiten in S bezüglich "früher oder später", wie das manche hier immer wieder gern tun möchten und auch im obigen link enthalten ist, ist physikalisch unsinnig.
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Re: Symmetrisches RdG Beispiel basierend auf Einsteins Zugb.

Beitragvon Harald Maurer » Di 3. Sep 2013, 15:48

Ernst hat geschrieben:Die Zeiten können nur auf der zugehörenden Zeitskala verglichen werden. Der Vergleich von Zeiten in S' mit Zeiten in S bezüglich "früher oder später", wie das manche hier immer wieder gern tun möchten und auch im obigen link enthalten ist, ist physikalisch unsinnig.
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Das ist nur eine Ausrede von Relativisten. In Fällen, wo der Zeit- bzw. Uhrenvergleich kein Problem bereitet, wird diese Ausrede offenbar nicht eingesetzt. Sie zählt auch nicht, weil die Zeiteffekte der SRT eben nur durch Uhrenvergleich überhaupt erst festzustellen sind.
Siehe http://de.wikibooks.org/wiki/Spezielle_ ... e:_Teil_II "Uhrenvergleich"
Und weil ein und dieselben Momente nicht durch unterschiedlich gestellte Uhren gemessen sind (da wäre die Theorie völlig sinnlos), gibt es eben reale Zeitdifferenzen in der Wahrnehmung eines Ereignisses durch zwei Beobachter. Das macht in der Regel kein Problem, wenn das Ereignis mit einem anderen nicht kausal zusammenhängt. In dem gegebenen Beispiel hingegen gibt es eben dieses Problem, denn die Zeitpunkte der Messung durch den Beobachter müssen sich durch ein früher oder später von den Zeitpunkten des anderen Beobachters zeitlich differiert abheben, denn sonst könnte man nicht von einer RdG sprechen!
Und einen Relativisten zu fragen, ob hier eine Kausalitätsverletzung vorliegt, hat wohl wenig Sinn. Da wird eben irgendeine Ausrede aus dem Katalog relativistischer Ausflüchte kommen. Wie eben jene, man dürfe die Zeiten nicht vergleichen. Aber natürlich darf man das, denn wie will man sonst überhaupt konstatieren, dass eine Uhr gegenüber einer anderen nachgegangen ist? Ohne Zeitvergleich gibt es keine ZD und keine RdG!

Grüße
Harald Maurer
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Re: Symmetrisches RdG Beispiel basierend auf Einsteins Zugb.

Beitragvon Ralf Maeder » Di 3. Sep 2013, 16:21

Jocelyne, ich sehe mit Bedauern, dass du Thomas Buehrke wieder zum gleichen Thema kontaktierst.
Nun moechte ich hier klar feststellen, dass jedwede Veroeffentlichung von Briefwechseln oder Emails ohne Genehmigung des Autoren nicht statthaft ist und nur in dem Fall erlaubt sind, in dem der Autor der Briefe oder Emails ausdruecklich seine Zustimmung fuer die spezifische Veroeffentlichung gibt.

Da wusste ich damals leider nicht, aber man lernt ja nie aus.

Ralf.
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Re: Symmetrisches RdG Beispiel basierend auf Einsteins Zugb.

Beitragvon Jocelyne Lopez » Di 3. Sep 2013, 16:58

Harald Maurer hat geschrieben:
Und einen Relativisten zu fragen, ob hier eine Kausalitätsverletzung vorliegt, hat wohl wenig Sinn. Da wird eben irgendeine Ausrede aus dem Katalog relativistischer Ausflüchte kommen.


Wie willst Du anders als mit Austauschen und Stellungnahmen von Wissenschaftlern unter sich einen wissenschaftlichen Diskurs zustande bringen, sprich echte Wissenschaft betreiben?

Wenn kein Wissenschaftler, der eine bestimmte Auffassung über eine Theorie hat (wie zum Beispiel hier Thomas Bührke), sich weigern würde, über eine andere Auffassung unter seinem Namen fachlich Stellung zu nehmen (wie zum Beispiel über Deine Auffassung, unter Deinem Namen), dann kann keine Wissenschaft mehr existieren, dann existiert keine Wissenschaft mehr. Alle wissenschaftlichen Theorien, die seit Hunderten von Jahren in der Wissenschaft aufgestellt wurden, sind ja nur durch den wissenschaftlichen Diskurs zu Wissenschaft geworden. Anders ist das nicht möglich, wie könnten sie es sonst werden? Wohl nicht in Foren durch anonymen Teilnehmer und Laien, oder? :?

Auch heutzutage gehört selbstverständlich der wissenschaftliche Diskurs zwischen Wissenschaftlern zum Grundprinzip des wissenschaftlichen Betriebs, wie es auch offiziell von den Verantwortlichen immer wieder erläutert wird, wie zum Beispiel das Bundesministerium für Bildung und Forschung im Fall der Relativitätstheorie im Mai 2007: “die Beurteilung von Ergebnissen der wissenschaftlichen Forschung obliegt den Fachleuten und entsprechenden wissenschaftlichen Institutionen. Im Falle der Relativitätstheorie wäre dies z. B. das Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik / Einstein-Institut in Potsdam-Golm.”

Das Albert Einstein Institut kann man glatt vergessen, es weigert sich über die Relativitätstheorie zu diskutieren, das ist ja auch nur eine pseudo-wissenschaftliche Einrichtung, lediglich eine kommerzielle Firma zur Vermarktung einer Theorie. Das Ding ist ein Witz.

Wenn der Vertreter einer Theorie sich nicht in der Lage fühlt, oder nicht in der Lage versetzt sein werden, unter seinem Namen und seiner Verantwortung sich einer fachlichen, ihm vorgetragenen Problematik zu stellen, existiert diese Theorie nicht als wissenschaftliche Theorie.

Viele Grüße
Jocelyne Lopez
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