Frau Holle hat geschrieben:Daniel K. hat geschrieben:
Du wolltest eine Rechnung von mir, mit bewegten Mond, hast da behauptet, es wäre ganz klar, dass die Rakete bewegt sein muss, da geht die Zeit eben langsamer, mit dem Mond geht es nicht.
Dass man sich jederzeit ein BS als Ruhesystem aussuchen kann und in diesem Sinn auch bevorzugen kann (durch die Art der Uhrenvergleiche)
obwohl die SRT symmetrisch ist habe ich schon auf den ersten Seiten hier im Thread geschrieben.
Unfug, man muss ja in einem System anfangen, egal in welchem und dann transformiert man die Werte eben in das andere zum eigenen bewegten System, da wird nichts bevorzugt, man fängt einfach in einem System an. Und Du hast behauptet,
die Symmetrie könnte durch die Art, wie man Uhren vergleich, gebrochen werden. Deine Worte sind da eindeutig:
Frau Holle » Di 27. Dez 2022, 22:48 hat geschrieben:Ein Typ im schnellen Zug rast am Bahnhof A vorbei, sieht draußen auf der großen Bahnhofsuhr genau 12 Uhr mittags und startet seine Stoppuhr. Er kommt nach einer Weile an Bahnhof B vorbei, sieht draußen auf der großen Bahnhofsuhr genau 13 Uhr und stoppt seine Stoppuhr.
Was glaubst du zeigt die Stoppuhr an? Mehr als 1 Stunde? Weil alle Bahnhofuhren langsamer gehen?
Ich sage dir: Seine Stoppuhr zeigt weniger als 1 Stunde an und jeder, der im Bahnhof A oder B den Zug vorbeirasen sah kann bestätigen, dass er genau um 12 bei A war und um 13 Uhr bei B. Es waren einmalige Ereignisse.
Der Typ mit der Stoppuhr im Zug weiß das natürlich auch und weiß dann auch, dass er es ist der sich bewegt und nicht die Bahnhöfe. Die Symmetrie ist gebrochen, wenn er immer eine andere Uhr abliest.
Spare dir die Erklärung, warum es deiner Meinung nach anders sein müsste. Ich nehme dir nichts ab. Es reicht nicht, wenn man nur etwas über die SRT liest. Mitdenken sollte man auch. Aber ich weiß jetzt wenigstens woher du es hast: Die Website mit der blauen Grafik erklärt es grottenschlecht und unüblich. Das mit den Uhren am Weg wird sogar ganz falsch erklärt. Das Gegenteil ist richtig.
Frau Holle » Mi 28. Dez 2022, 14:33 hat geschrieben:Wenn man mit jeweils einer anderen Uhr vor Ort am Weg vergleicht (erst A dann B oder diese versch. Ug am Gleis), dann bleiben diese eben nicht zurück, sondern haben einen "Vorlauf", wie du es nennst.
Der Reisende erkennt daran, dass die Uhren im anderen System schneller gehen als die eigene Borduhr. Es ist genau so, wie es Peter Kroll erklärt, und nicht anders.
Frau Holle » Mo 2. Jan 2023, 23:00 hat geschrieben:Daniel K. hat geschrieben:
Offenbar willst Du wirklich beweisen, dass durch das Betrachten von Uhren die an einem vorbeiziehen, man ermitteln kann, ob man selber bewegt ist, oder das anderes System.
Klar, das ist sogar noch einfacher zu beweisen: 1. Synchronisiere drei Uhren von Erde, Mond und deiner Rakete.
2. Berechne die Zeitdilatation für deinen schnellen Raketenflug dorthin.
3. Fliege mit der angesetzten Geschwindigkeit zum Mond und knapp daran vorbei.
4. Lese deine Borduhr und die Monduhr ab im dem Moment, wo sich der Mond an dir vorbei bewegt.
Deine Borduhr wird weniger Zeit anzeigen als die Monduhr. Warum?
Weil du dich zum Mond bewegt hast und nicht der Mond zu dir. Wenn du vorher richtig gerechnet hast, wird die Anzeige auch mit deiner Rechnung übereinstimmen. Noch Fragen?
Ganz deutlich und eindeutig, ich habe Dir die ganze Zeit erklärt, die Szene ist so erstmal symmetrisch, die Uhren gegen wechselseitig langsamer, egal ob Zug in S und Gleise in S' oder Erde/Mond in S und Raumschiff in S'. Hier habe ich explizit noch mal geschrieben, was Du beweisen willst und was eben nicht geht. Dass Du eben eine eindeutige Fallunterscheidung machen willst, was nicht geht, dazu hab ich Dir Spektrum zitiert:
www.spektrum.de » Lexikon der Astronomie » Zeitdilatation hat geschrieben:Achtung, Bewegung ist relativ!Dabei ist es wichtig darauf hinzuweisen, dass die Bewegung eines Systems relativ ist. Betrachten wir als
ein einfaches Beispiel einen Zug, der immer geradeaus mit konstanter Geschwindigkeit fährt. Physiker sprechen in diesem Fall von einer gleichförmig geradlinigen Bewegung. Unter diesen Voraussetzungen ist der Zug ein Inertialsystem in der SRT.
Ein Beobachter, der am Gleis stehen möge und den Zug an sich vorbeifahren sieht, bewegt sich gegenüber dem Zug mit der Relativgeschwindigkeit.
Es ist nun nicht entscheidbar, ob sich der Zug bewegt (Sicht des Beobachters am Gleis) oder ob sich der Beobachter am Gleis bewegt (Sicht der Zugreisenden). Folglich betrachtet der Beobachter am Gleis Uhren im Zug als dilatiert, und Zugreisende betrachten die Uhr am Gleis als dilatiert! Das ist kein Paradoxon, sondern das Wesen der Relativitätstheorie.
Meine Rede, passt doch wie die Faust aufs Auge. Der Beobachter betrachtet die Uhren am Weg der Gleise dilatiert (heißt die gehen langsamer für den im Zug) und der Beobachter an den Gleisen betrachtet die Uhren im Zug dilatiert (heißt die gehen für den an den Gleisen langsamer).
Steh doch einfach dazu, Deine Behauptung war falsch, irren ist menschlich, kommt vor. Du wirfst Kurt vor uneinsichtig zu sein, und verhält Dich genauso. Was war mit den Uhren in der Grafik von Markus, wo ich angeblich die falschen betrachte und auch die falschen Ereignisse? Hast Du dazu mal was geliefert? Nein kein Stück. Dann das mit den Ereignissen, absolut, invariant, auch absolute Orte, aber ohne Koordinaten ..., und dann eierst Du nur herum, Anstatt einfach mal zu sagen, ja gut, hab mich geirrt. Und hier noch ein Beispiel:
Frau Holle hat geschrieben:Daniel K. hat geschrieben:
... wir haben ein Ereignis:
Eₓ [xₓ, tₓ, xₓ', tₓ']
Der Begriff "Gegenwart" macht bei einem alleine so kein Sinn.
Es sind ja auch zwei. Für eins würden dir zwei Variablen reichen. Du hast aber vier. Warum wohl?
Der Begriff der Gegenwart mach sehr viel Sinn, weil er nämlich Zukunft und Vergangenheit trennt. Es gibt vor dem Ereignis zwei getrennte Vergangenheiten und danach zwei getrennte Zukünfte, aber beim Ereignis eine reale, gemeinsame Gegenwart, wenn auch nur in diesem einen Raumzeitpunkt, aber das ist das Entscheidende: Beide können dasselbe invariante Ereignis mit denselben Daten in ihre getrennte Zukunft mitnehmen und haben so eine verlässliche Information über das andere System, nicht bloß eine symmetrisch einseitige wie sonst.
Das ist der Weg...
Nachdem das erklärt war, wie die Notation ist, Du geschrieben hast, verstehst Du, und ernsthaft, zwei Koordinaten-Paare, Ort und Zeit aus S und S', ... nachdem ich Dir das noch mal erklärt habe, ... Schweigen im Walde. Wobei ich das hier nur als "Flüchtigkeitsfehler" werte, Du warst einfach auf der Palme und hast jede Kokosnuss gegriffen, die Du greifen konntest, ohne groß nachzudenken. Will sagen, ich gehe davon aus, dass Dir das eigentlich klar war, was da wie notiert ist. Wenn Du kurz überlegt hättest.
Frau Holle hat geschrieben:
Dass das keine absolute Aussage sein soll wolltest du halt nicht verstehen und nicht akzeptieren, egal wie oft ich das in fett und unterstrichen gebracht habe, und willst es anscheinend noch immer nicht. Solche Zitate von mir hast du nicht rausgesucht, schon klar. Und mir ist es halt zu blöd sie für dich rauszusuchen. Guckstu selber.
Rede Dich doch nicht raus, Du bist mich persönlich angegangen, wurdest ausfallend, weil ich Dir widersprochen habe und meine Aussagen belegen konnte.
Frau Holle hat geschrieben:
Diesen Vorlauf wollte ich ganz bewusst raushalten um eben zu zeigen, dass man eine einseitige Sicht haben kann, die sich dann auch rechnet. Jedes Kind weiß, wie man die Uhrzeit erfährt, wenn man seiner eigenen Uhr im Zug nicht traut. Und ja, diese Sicht ist einseitig und nein, sie ist nicht von Natur aus einseitig. Egal wie oft du mir noch unterstellst, dass ich das ausgesagt hätte.
Du wolltest den Vorlauf nicht "raushalten", Du hast die Existenz eines solchen bestritten, die RdG spielt keine Rolle und so weiter, und dann auf einmal, erklärst Du es wie ich, da ist dann der Vorlauf drin, die RdG, ... da erst hast Du es begriffen.
Frau Holle hat geschrieben:
Uns eins sollte sogar dir einleuchten: Wenn es im Gedankenexperiment heißt, dass die Uhren in einem System synchronisiert sind (Erde-Mond), dann hat man damit bereits eine einseitige Sicht gewählt. Das nicht kapieren zu wollen ist für mich der Kindergarten.
Schwachsinn, was sollte man sonst in einem System mit den da ruhenden Uhren machen? Natürlich sind die synchronisiert, alle die zum Raumschiff ruhen, und alle die im System Erde/Mond ruhen. Alle in einem System ruhende Uhren sind dort synchronisiert, da wählt man gar nichts mit. Die Aussage, in dem System sind die dort ruhenden Uhren synchronisiert, ist was für Laien, so wie Kurt und Co., jeder der sich mit der SRT ein wenig beschäftigt hat, weiß das es so ist.
Weiter schwafelst Du hin und her, versuchst Dich rauszureden, anstatt einfach zu den Dingen zu stehen.