Ernst hat geschrieben:
Mikesch hat geschrieben:
1. Ein Oszillator am Erdboden sendet Signale in einer Frequenz von f1.
Eine Erduhr misst genau diese Frequenz von f1.
Klar.
Zitat:
2. Der selbe Oszillator im Orbit sendet Signale in einer Frequenz von f1.
Gemessen mit der Satellitenuhr.
Gemessen mit der Erduhr f2.
Das funktioniert nicht. Die Erduhr mit dem Empfänger steht unten auf der Erde. Der Sender ist 1000.e km entfernt. Die Erduhr kann die Satellitenuhr nicht vor Ort in ihrer Bahn ausmessen.
Ernst hat geschrieben:
Zitat:
Eine Erduhr misst eine Frequenz von f2.
Natürlich nicht. Denn das Signal mit oben f2 wandert ja nach unten auf ein kleineres Potential; jenes der Erduhr. Und die Erduhr mißt demzufolge wieder f1.
Das Signal startet mit f1 und endet bei der Erduhr mit f2. Ganz normale grav. ZD: Bei
höherer Gravitation geht die Uhr langsamer, es werden also Uhren mit niedrigem Gravitationspotential als schneller gehend gesehen.
Ernst hat geschrieben:
Eine andere Interpretation ist ala ART gar nicht möglich. Das vorige Wiki-Bild zeigt das ja auch.
Lediglich die Kontinuität macht auch Gutgebildeten Schwierigkeiten.
Haben Sie das Wikibild richtig interpretiert?
Es zeigt das eine Frequenz auf der Sonne entsprechend dem Gravitationspotential deutlich höher gemessen wird, als die Frequenz auf der Erde, analog der Erdenuhr, die höhere Frequenzen als tatsächlich von der Satellitenuhr gesendet wurde, misst. Daher muss die Satellitenfrequenz, wie beim GPS gesenkt werden, um die erwartete Frequenz f1 zu erhalten.
Mike