Chief hat geschrieben: Mal ganz ohne SRT:
Wenn es ein Beobachter schaffen würde mit v=c in Ausbreitungsrichtung zu fliegen würde er feststellen, das sich an der Welle neben ihm absolut nix an der Feldstärke ändert. Was also heißt dass die Wellenläneg unendlich wird.
Das schaffen Bertozzis Elektronen. Die Welle ändert sich nicht sondern das Elektron sitzt an einem Berg oder im Tal (der Welle). Mit solchen Welle weden in manchen Experimenten Elektronen beschleunigt.
Richtig!

Frage an die Relativisten: Welche Geschwindigkeit hat die Welle im Bezugssystem der Teilchen???

Wäre im Bezugssystem der beschleunigten Elektronen die Geschwindigkeit der Welle c - wie es die SRT fordert! -. so könnten die Elektronen nicht gleich schnell sein und mit dem E-Feld mitbewegt werden!
Die ganze Debatte ist ohnehin zwecklos. Weil der relativistische Dopplereffekt nur die Formel für die bewegte Quelle einsetzt, sind die Veränderungen der Wellenlängen in einem Laserresonator konkret gegenüber einem Beobachter, der sich gegenüber dem Laser bewegt. Jeder, der weiß, auf welchen Grundlagen ein Laser funktioniert, erkennt sofort, dass sowohl die rot- als auch die blauverschobene Welle nicht mehr den Resonanzbedingungen entspricht und daher keine Verstärkung erfolgen kann. Einem bewegten Beobachter gegenüber müsste der Laser daher auslöschen.
Zitat aus http://www.chemgapedia.de/vsengine/vlu/ ... vscml.html
"Das für die stimulierte Emission notwendige energiereiche Strahlungsfeld wird in einem optischen Resonator erzeugt, der aus zwei einander gegenüberstehenden, im allgemeinen parallelen Spiegeln besteht, zwischen denen sich das besetzungsinvertierte Lasermedium befindet. Die Justierung planparalleler Spiegel ist recht kritisch und die Beugungsverluste sind groß. Deshalb werden manchmal auch sphärische Spiegel in konfokaler oder konzentrischer Anordnung verwendet. Für einige Lasersysteme sind auch Resonatoren bestehend aus drei oder mehr Spiegeln möglich (Ringlaser).
Trifft im Fall eines 4-Niveau-Systems spontan emittiertes Licht der Frequenz ν32 senkrecht auf einen der Spiegel, so wird es im Resonator hin- und her reflektiert. Unter bestimmten geometrischen Bedingungen, z.B. wenn der Spiegelabstand ein Vielfaches der halben Wellenlänge ist, bildet sich eine stehende Welle aus. Diese stehende Welle entleert den Zustand E3 durch stimulierte Emission, verbunden mit der Aussendung von Laserlicht. Da alle Atome im Resonator im Takt (d.h. kohärent) mit der stehenden Welle erzwungenermaßen schwingen, erfolgt die stimulierte Emission so (in einer vom Wellenfeld festgelegten Richtung), dass die stehende Welle sich aufschaukelt und verstärkt wird. Innerhalb des Resonators existiert dann ein sehr intensives Lichtfeld, von dem ein geringer Anteil den Resonator als scharf gebündelter, monochromatischer, kohärenter Laserstrahl verlässt, wenn einer der Spiegel eine geringe Durchlässigkeit (1-2%) besitzt."
Dass den Animationen nach die ausgekoppelte Welle des bewegten Lasers weder verstärkt noch kohärent sein würde, sieht ein Blinder. Für die Kohärenz ist der Gleichtakt der Amplituden in der stehenden Welle unbedingt notwendig und muss für jeden Beobachter erhalten bleiben. Die RdG verursacht für den bewegten Beobachter daher einen seiner Funktion beraubten Resonator.
Um überhaupt die Funktion des Lasers im bewegten Zustand zu erklären oder zu animieren, müsste man bedenken, dass sich die Welle in einem Medium bewegt, was auf die Geschwindigkeit Einfluss nimmt und es außerdem den Mitführungskoeffizienten gibt. Ein in jedem Bewegungszustand unverändert funktionierender Laser ist für die SRT daher zweifellos ein Problem. Und die auf der Amplitude einer laufenden em-Welle surfenden Teilchen widerlegen das Postulat c=const sowieso augenblicklich.
Grüße
Harald Maurer




, 
, 