Aktuelle Kritik der Relativitätstheorie aus Schweden

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Aktuelle Kritik der Relativitätstheorie aus Schweden

Beitragvon fb557ec2107eb1d6 » Sa 9. Mär 2013, 09:08

Chief hat geschrieben:
julian apostata hat geschrieben:
Chief hat geschrieben:Das Feld läuft dem Teilchen nach.


Ein Feld läuft nirgendwo hin.
...


Du musst noch lernen!

Bild


PS: Was bist du von Beruf? Koch? :?


Highway hat geschrieben:
Chief hat geschrieben:...
PS: Was bist du von Beruf? Koch? :?


Er ist hauptberuflich ein Raumregenmacher und Massenkondensator und nebenberuflich das klüüügste Mädchen der Welt. :mrgreen:


Hannes hat geschrieben:Hallo Highway !
Er ist hauptberuflich ein Raumregenmacher und Massenkondensator und nebenberuflich das klüüügste Mädchen der Welt.

Für mich ist es egal , wer was ist. Für mich zählen nur Argumente.Und da ist die Grafik Chiefs wohl überzeugender als alles Andere.Wenn Mathematik mit Realität nicht übereinstimmt, wird man wohl Mathematik überdenken müssen.
Mit Gruß
Hannes


Das geht alles ins Leer. Es gibt auch „Van de Graaff Linear Particle Accelerators“, also Beschleuniger mit statischem elektrischem Feld. Der mit der höchsten Energie (Spannung) von 25MeV (25MV) befand sich im Holifield Radioactive Ion Beam Facility. Zur Erinnerung:: In diesem Beschleuniger war das elektrische Feld statisch (also zeitunabhängig) und hätte gereicht um nach klassischer (newtonscher) Theorie Elektronen auf 9,8-fache Lichtgeschwindigkeit zu beschleunigen. Schneller als das Licht ging es dort aber auch nicht.
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Re: Aktuelle Kritik der Relativitätstheorie aus Schweden

Beitragvon Hannes » Sa 9. Mär 2013, 11:38

Hallo FB !
In diesem Beschleuniger war das elektrische Feld statisch (also zeitunabhängig) und hätte gereicht um nach klassischer (newtonscher) Theorie Elektronen auf 9,8-fache Lichtgeschwindigkeit zu beschleunigen. Schneller als das Licht ging es dort aber auch nicht.

Es müsste dir doch schon klar sein, dass Newton elektrische Felder überhaupt nicht gekannt hat.Deswegen kannst du auch nicht nach Newton rechnen. Und ein solches Feld kann nicht schneller beschleunigen, als seine eigene Beschleunigungsgeschwindigkeit ist.
Wenn du schneller beschleunigen willst, musst du andere Kräfte wählen.
Zum Beispiel die Gravitation am Rande eines schwarzen Loches.
Zuletzt geändert von Hannes am Sa 9. Mär 2013, 11:50, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Aktuelle Kritik der Relativitätstheorie aus Schweden

Beitragvon julian apostata » Sa 9. Mär 2013, 13:33

http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%84quivalenz_von_Masse_und_Energie#Relativistische_Masse

Bild

Gemäß dieser Schreibweise sind Energie und (relativistische) Masse unter allen Umständen äquivalent. Diese Interpretation der Masse ist aber fragwürdig (siehe den Abschnitt zur sog. relativistischen Masse), und Einstein selbst lehnte sie ab[4]. In vielen modernen Lehrbüchern wird daher das Konzept der relativistischen Masse als unzweckmäßig zurückgewiesen


Der “moderne Relativist” nimmt also das Wort “relativistische Masse” nicht mehr in den Mund, stattdessen hat er allerdings kein Problem damit, das Ding als “E/c²” zu bezeichnen.

Ich find im Prinzip ist es ja wurst, ob ich “E/c²“, “relativistische Masse” oder “Rumpelstilzchen” dazu sage.

Worauf wollte ich hinaus? Ach ja

Highway hat geschrieben:und wundersame Massenvermehrung - was sagt eigentlich das Messenerhaltungsgesetz dazu?


Es gibt kein Masseerhaltungsgesetz in der Physik, wohl aber ein Masseenergieerhaltungsgesetz. Also:

Masse + (kinetische Energie)/c² (siehe oben)

Die Summe ist vor dem Stoß dieselbe wie nach dem Stoß, nur dass nach dem Stoß der linke Summand größer ist als der rechte Summand.

In Cern gehört das zum alltäglichen Geschäft, und weder Ochs noch Esel können mit ihrem Gelaber irgend was dran ändern.

(schon gar nicht irgendwelche Blindgänger, die noch nicht mal die Raketengrundgleichung kapieren)
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Re: Aktuelle Kritik der Relativitätstheorie aus Schweden

Beitragvon Kurt » Sa 9. Mär 2013, 14:24

Chief hat geschrieben:
julian apostata hat geschrieben:...
Und überhaupt, was die Geschwindigkeit von elektrischen und magnetischen Feldern anbelangt. Man kann ihnen nur dann eine Geschwindigkeit zuordnen, wenn sie sich auf oder abbauen. In dem Moment, wo der Kondensator seine volle Ladung aufgebaut hat, ist das zugehörige Feld noch nicht fertig.

...

1. Die elektrischen Felder werden in einem Beschleuniger ständig auf- und abgebaut. Das Feld läuft dem Teilchen nach.

2. Die bewegten geladenen Teilchen haben ihre eigenen Felder die sich nur mit c relativ zum Äther ausbreiten.



Ist ein Feld etwas Existierendes oder etwas Gedachtes?

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Re: Aktuelle Kritik der Relativitätstheorie aus Schweden

Beitragvon Kurt » Sa 9. Mär 2013, 15:35

Chief hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Ist ein Feld etwas Existierendes oder etwas Gedachtes?
Kurt

Etwas Existierendes.


OK, die Trägersubstanz also.
Die ist die Grundlage fü die im "Feld" sich ausbreitenden Wirkungen, z.B die des Anschiebens eines Teilchens.
Oder die Druckweiterleitung von Druckschwankungen, auch Licht genannt.

Kurt
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Re: Aktuelle Kritik der Relativitätstheorie aus Schweden

Beitragvon Harald Maurer » Sa 9. Mär 2013, 17:50

fb557ec2107eb1d6 hat geschrieben:Das geht alles ins Leer. Es gibt auch „Van de Graaff Linear Particle Accelerators“, also Beschleuniger mit statischem elektrischem Feld. Der mit der höchsten Energie (Spannung) von 25MeV (25MV) befand sich im Holifield Radioactive Ion Beam Facility. Zur Erinnerung:: In diesem Beschleuniger war das elektrische Feld statisch (also zeitunabhängig) und hätte gereicht um nach klassischer (newtonscher) Theorie Elektronen auf 9,8-fache Lichtgeschwindigkeit zu beschleunigen. Schneller als das Licht ging es dort aber auch nicht.

:?:
Der „Van de Graaff Linear Particle Accelerator" im Holifield Radioactive Ion Beam Facility ist ein Tandem-Beschleuniger. Mit ihm hätte man Elektronen überhaupt nicht beschleunigen können! Ionen erreichen in einem Van de Graaff- Beschleuniger höchstens 25% der Lichtgeschwindigkeit und eignen sich deshalb kaum dazu, einen Beweis für c als Grenzgeschwindigkeit zu liefern.
Praktisch die Lichtgeschwindigkeit erreicht man mit Beschleunigern, in denen Teilchen mit der Phase elektromagnetischer Wellen gekoppelt sind (Hohlraumresonatoren, Runzelröhren).
linac1.gif
linac1.gif (113.81 KiB) 4927-mal betrachtet

Dabei kommt es zur Bunch-Bildung durch Anpassung der Teilchen mit unterschiedlicher Geschwindigkeit an die Phase, d.h. schnellere (!) Teilchen werden sogar zurück gehalten.
linac2.gif
linac2.gif (360.84 KiB) 4878-mal betrachtet

Die Teilchen surfen gewissermaßen auf der Welle dahin. Die Phasengeschwindigkeit der Welle zu überschreiten, ist nicht möglich. Es entsteht eine stehende Welle ...
linac3.gif
linac3.gif (388.67 KiB) 4906-mal betrachtet

...an welche die Teilchen gebunden sind. Es versteht sich von selbst, dass diese Teilchen nicht schneller als die Wellengeschwindigkeit werden können. Mit dem Postulat c=Grenzgeschwindigkeit hat das nichts zu tun, sondern diese Methode lässt nichts anderes zu.

Grüße
Harald Maurer
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Re: Aktuelle Kritik der Relativitätstheorie aus Schweden

Beitragvon julian apostata » Sa 9. Mär 2013, 18:07

Kurt hat geschrieben:Ist ein Feld etwas Existierendes oder etwas Gedachtes?


Oh mein Gott, kann man dieses Diskussionsniveau noch unterbieten?

Ich probier es jedenfalls einmal.

Ist ein Gravitationsfeld etwas Existierendes oder etwas Gedachtes? Oder bild ich mir das nur ein, dass mein Arsch am Sofa klebt?
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Re: Aktuelle Kritik der Relativitätstheorie aus Schweden

Beitragvon fb557ec2107eb1d6 » Sa 9. Mär 2013, 18:26

Harald Maurer hat geschrieben:
fb557ec2107eb1d6 hat geschrieben:Das geht alles ins Leer. Es gibt auch „Van de Graaff Linear Particle Accelerators“, also Beschleuniger mit statischem elektrischem Feld. Der mit der höchsten Energie (Spannung) von 25MeV (25MV) befand sich im Holifield Radioactive Ion Beam Facility. Zur Erinnerung:: In diesem Beschleuniger war das elektrische Feld statisch (also zeitunabhängig) und hätte gereicht um nach klassischer (newtonscher) Theorie Elektronen auf 9,8-fache Lichtgeschwindigkeit zu beschleunigen. Schneller als das Licht ging es dort aber auch nicht.

:?:
Der „Van de Graaff Linear Particle Accelerator" im Holifield Radioactive Ion Beam Facility ist ein Tandem-Beschleuniger. Mit ihm hätte man Elektronen überhaupt nicht beschleunigen können! Ionen erreichen in einem Van de Graaff- Beschleuniger höchstens 25% der Lichtgeschwindigkeit und eignen sich deshalb kaum dazu, einen Beweis für c als Grenzgeschwindigkeit zu liefern.
Praktisch die Lichtgeschwindigkeit erreicht man mit Beschleunigern, in denen Teilchen mit der Phase elektromagnetischer Wellen gekoppelt sind (Hohlraumresonatoren, Runzelröhren).



Grüße
Harald Maurer

Quatsch. Im Tandem-Beschleuniger wurden z.B. negativ geladene Ionen beschleunigt. Warum sollten sich dann Elektronen nicht beschleunigen lassen? Aber bitte: um mit Elektronen die LG zu überschreiten, reichen knapp 260 kV. Die stärksten single injected Van de Graaff Beschleuniger hatten 6 MV. Hätte also für mehr als vierfache LG von Elektronen reichen müssen.
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Re: Aktuelle Kritik der Relativitätstheorie aus Schweden

Beitragvon Harald Maurer » Sa 9. Mär 2013, 18:34

fb557ec2107eb1d6 hat geschrieben: Im Tandem-Beschleuniger wurden z.B. negativ geladene Ionen beschleunigt. Warum sollten sich dann Elektronen nicht beschleunigen lassen?

Siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Tandembeschleuniger
Zitat daraus:
"Ein Tandembeschleuniger ist ein Teilchenbeschleuniger. Er ist eine Weiterentwicklung des Van-de-Graaff-Beschleunigers, bei der die Beschleunigungsspannung zweimal genutzt wird, indem die Ionen nach der ersten Beschleunigung im Inneren der Hochspannungselektrode (Terminal) umgeladen werden.
Der Tandembeschleuniger benötigt für die erste Beschleunigungsstufe negative Ionen. Diese werden durch eine Hochspannung von einigen tausend Volt vorbeschleunigt und in die Hauptbeschleunigungsstrecke eingespeist. In der Mitte des Beschleunigers befindet sich das Terminal, das durch einen Van-de-Graaff-Generator auf ein positives elektrisches Potential aufgeladen wird. Je nach Ausführung des Beschleunigers beträgt das Potential von 1 MV (Megavolt) bis 25 MV, wobei auch höhere Energien erprobt werden. Im Inneren des Terminals durchläuft der Ionenstrahl eine Kohlenstoff-Folie oder eine durch differentielles Pumpen erzeugte Gasstrecke, den stripper (engl., „Abstreifer“). Hier werden die Teilchen durch Abstreifen von Elektronen in positive Ionen verwandelt. Dadurch werden sie in der zweiten Beschleunigungsstufe vom Terminal zum Austritt aus dem Beschleuniger (auf Erdpotential) weiter beschleunigt.
Ohne die Ladungsänderung würde ein Teilchen durch die zweite Beschleunigungsstufe wieder auf die Eingangsgeschwindigkeit abgebremst. Es ist daher nicht möglich, mit diesem Beschleuniger Elektronen zu beschleunigen."

Grüße
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Re: Aktuelle Kritik der Relativitätstheorie aus Schweden

Beitragvon Kurt » Sa 9. Mär 2013, 18:36

Harald Maurer hat geschrieben:Dabei kommt es zur Bunch-Bildung durch Anpassung der Teilchen mit unterschiedlicher Geschwindigkeit an die Phase, d.h. schnellere (!) Teilchen werden sogar zurück gehalten.



Richtig, das ist ein eindeutiger Beweis für die Longitudinalität von Licht.
Es ist aber nicht die Geschwindigkeit der einzelnen Teilchen, sondern ihre Lage zur longitudinalen Richtung des HF-Signals.
Nur die Teilchen die zur richigen Zeit am richtigem Ort sind werden angeschoben, die anderen abgebremst.
Eine sich aufbauende Stehwelle ist nicht unbedingt geeignet, sie kann zur Abbremsung aller Teilchen führen.
Nur wenn die Teilchen durch die einzelnen Strecken zu der momentanen longitudinalen Richtung des HF-Signals passen werden sie beschleunigt!

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