fb557ec2107eb1d6 hat geschrieben:
Das geht alles ins Leer. Es gibt auch „Van de Graaff Linear Particle Accelerators“, also Beschleuniger mit statischem elektrischem Feld. Der mit der höchsten Energie (Spannung) von 25MeV (25MV) befand sich im Holifield Radioactive Ion Beam Facility. Zur Erinnerung:: In diesem Beschleuniger war das elektrische Feld statisch (also zeitunabhängig) und hätte gereicht um nach klassischer (newtonscher) Theorie Elektronen auf 9,8-fache Lichtgeschwindigkeit zu beschleunigen. Schneller als das Licht ging es dort aber auch nicht.
Der „Van de Graaff Linear Particle Accelerator" im Holifield Radioactive Ion Beam Facility ist ein Tandem-Beschleuniger. Mit ihm hätte man Elektronen
überhaupt nicht beschleunigen können! Ionen erreichen in einem Van de Graaff- Beschleuniger höchstens 25% der Lichtgeschwindigkeit und eignen sich deshalb kaum dazu, einen Beweis für c als Grenzgeschwindigkeit zu liefern.
Praktisch die Lichtgeschwindigkeit erreicht man mit Beschleunigern, in denen Teilchen mit der Phase elektromagnetischer Wellen gekoppelt sind (Hohlraumresonatoren, Runzelröhren).
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Dabei kommt es zur Bunch-Bildung durch Anpassung der Teilchen mit unterschiedlicher Geschwindigkeit an die Phase, d.h. schnellere (!) Teilchen werden sogar zurück gehalten.
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Die Teilchen surfen gewissermaßen auf der Welle dahin. Die Phasengeschwindigkeit der Welle zu überschreiten, ist nicht möglich. Es entsteht eine stehende Welle ...
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...an welche die Teilchen gebunden sind. Es versteht sich von selbst, dass diese Teilchen nicht schneller als die Wellengeschwindigkeit werden können. Mit dem Postulat c=Grenzgeschwindigkeit hat das nichts zu tun, sondern diese Methode lässt nichts anderes zu.
Grüße
Harald Maurer