Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Harald Maurer » So 6. Nov 2011, 10:23

Dieses Video : http://www.youtube.com/watch?v=IOdD4Sd-Oko&feature=related
ist Unsinn!
youtube_video.JPG
youtube_video.JPG (5.24 KiB) 3220-mal betrachtet

Es zeigt die Bewegung der Spiegel aus dem BS Labor und lässt die beiden Photonen aber mit c zueinander fliegen, mit der Behauptung, das Licht könne sich im BS der Lampe nur mit c bewegen. Das ist zwar richtig, aber aus dem BS Labor betrachtet müssten die Photonen natürlich c+/-v aufweisen, weil sie in Bezug zu den bewegten Spiegeln c haben müssten. Dass die Photonen die beiden Spiegel nicht gleichzeitig erreichen, ist zwar die Folge - aber das ist nicht Emissionstheorie, sondern Äther!

Grüße
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Re: Drei Spiegel Sagnac

Beitragvon Ernst » So 6. Nov 2011, 13:48

Chief hat geschrieben: Das weiß er vermutlich selbst nicht. Er ist einfach nicht in der Lage zuzugeben dass er sich geirrt hat.

Laber Laber.
Im Gegensatz zu Dir bin ich in der Lage, meine eigenen Gedanken kritisch zu hinterfragen und weiter zu entwickeln. Auch wenn letztlich etwas anderes herauskommen sollte, als ich anfangs angesetzt habe.
Du dagegen zeigst hier permanente Starrköpfigkeit, auch wenn Du sicherlich lange erkannt hast, daß Dein Modell vom mitgeführten Äther unsinnig ist, weil es schon mit der beobachteten Aberration kollidiert. Wie wärs, wenn Du Dir ein Beispiel nimmst, und diesen Fakt selbst nachweist?
Nur dann darfst Du auch mal labern, wenn Du es denn nötig hast. :mrgreen:

Gruß
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Ernst » So 6. Nov 2011, 14:10

Sagnac Emitter neu2.png
Sagnac Emitter neu2.png (15.33 KiB) 3194-mal betrachtet


Hier nun die abschließende Darstellung. (Zur Genauigkeit: Die Konstruktion erfolgte mit einem Konstruktionsprogramm im großen Maßstab)

Es ist ersichtlich, daß die ballistische Emitterthese einen Effekt ergibt. Er ist allerdings in der Größenordnung kleiner als der Äthereffekt. In dieser Form kann daher der praktisch gemessene Sagnaceffekt nicht gedeutet werden.

Die verwendete ballistische These ist aber nur eine unter anderen Emittervarianten bezüglich des Verhaltens bei Reflexion an bewegten Spiegeln. Andere Varianten könnten daher dennoch den Effekt auf Emitterbasis deuten.
Ähnlich wie es die Ätheranhänger tun. Paßt der konventionelle Äther nicht, wird eben mal schnell ein mitgeführter Äther postuliert.

Fazit:
Klassischer Emitter kompatibel mit MM, inkompatibel mit Sagnac
Klassischer Äther inkompatibel mit MM, kompatibel mit Sagnac
SRT kompatibel mit MM, kompatibel mit Sagnac

Tja
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Harald Maurer » So 6. Nov 2011, 15:30

Ernst hat geschrieben:SRT kompatibel mit MM, kompatibel mit Sagnac

Die SRT ist nicht kompatibel mit Sagnac, da in jedem Bezugssystem die LG konstant c sein müsste. Dem Problem weicht man gewöhnlich aus, indem man, so wie Ernst Schmutzer in "Relativitätstheorie aktuell", Verlag Teubner, Seite 62, schreibt:
zitat_schmutzer.JPG
zitat_schmutzer.JPG (24.73 KiB) 3189-mal betrachtet

Eine Erklärung des Effektes mit der ART habe ich aber bislang nirgends gefunden. Es ist auch keine denkbar, da auch nach ART die beiden umlaufenden Lichtstrahlen dieselbe Geschwindigkeit haben müssten. Wenn jemand eine Erklärung des Sagnac-Effektes mit der ART entdeckt hat, dann bitte her mit dem Link!

Grüße
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Ernst » So 6. Nov 2011, 15:58

Harald Maurer hat geschrieben:Die SRT ist nicht kompatibel mit Sagnac, da in jedem Bezugssystem die LG konstant c sein müsste.

Nein, nicht in jedem Beszugssystem, sondern nur in jedem Inertialsystem. In einem rotierenden Bezugs-System ist sie es nicht. Im Laborsystem ist die LG konstant, im rotierenden Spiegel-System aber nicht. Daher ist mit der SRT auch nur eine Beschreibung aus dem Laborsystem möglich. Und da ist sie identisch mit der Annahme eines ruhenden Äthers. In diesem Bezugssystem beschreibt die SRT daher den Effekt korrekt.
Aus dem rotierenden System kann die SRT nichts beschreiben. Sie ist nur zur Beschreibung aus IS heraus zuständig. In der Tat sollte die ART das bringen. Das dürfte aber eine nicht ganz einfache Prozedur werden.

Gruß
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Re: Drei Spiegel Sagnac

Beitragvon Ernst » So 6. Nov 2011, 16:04

Chief hat geschrieben: Um nachzuweisen, dass der mitgeführte Äther mit der Aberration NICHT kompatibel ist genügt es zu zeigen dass der Impulserhaltungssatz nicht gilt. Bekanntlich ist das bisher niemanden gelungen.

Unsinn. Das hat mit Impulserhaltung überhaupt nichts zu tun. Dir wurde x-mal veranschaulicht, daß die Aberration bei Mitführäther "falsch rum" wirkt. Und das ist elementar logisch.

Dir ist ja wohl klar, daß beim Mitführäther in Richtung Allgemeinäther eine Relativbewegung der Ätherschichten auftreten muß. Ist der Äther in sich bewegt, werden auch Lichtstrahlen mitgenommen und von Schicht zu Schicht gekrümmt. Und zwar entgegen der Richtung, welche bei der tatsächlichen Aberration gemessen wird.
Diese Erkenntnis ist uralt. Weswegen der Mitführäther auch seit uralten Zeiten entsorgt ist.

Gruß
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Re: Drei Spiegel Sagnac

Beitragvon Ernst » So 6. Nov 2011, 16:14

Chief hat geschrieben: Was denn? Haben Photonen keinen Impuls oder was?

Ich hab gesagt, der Impuls spielt bei dieser Betrachtung keine Rolle :!:

Gruß
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Re: Drei Spiegel Sagnac

Beitragvon Ernst » So 6. Nov 2011, 17:51

Highway hat geschrieben: Der Impuls ist anerkanntermaßen eine Erhaltungsgröße

Nee, der Impuls ist allgemein eine relative Größe. Eine Erhaltungsgröße ist er lediglich innerhalb eines IS. Aber darum geht es hier nicht.
Es geht darum, daß in der Ätherthese der Äther der Lichtträger ist und daher ein bewegter Äther das Licht mitnimmt. Sonst wäre er ja nicht dessen Träger. Und das führt dazu, daß bei der notwendigen Relativbewegung innerhalb des Äthers selbst der beobachtete Aberrationseffekt unmöglich wäre. Und die Ausflucht in die Impulsgeschichte soll hier dazu dienen, die Mitnahme des Lichts im Äther auszuschließen. So wie ein Stein auch in fließendem Gewässer nahezu senkrecht fällt, sollen seine Photonen durch den Äther laufen, ohne daß sie mitgenommen werden. Auf diese Weise erreicht er einen Emitteranalogen Vorgang, der die Aberration genau erklärt. Nur seine Impulsgeschichte zieht nicht. Der Impuls der Photonen kann nur zum ganz kleinen Teil eine Mitnahme verhindern. Gieß mal Milch in einen Bach. Bis die den Boden erreicht, ist viel Wasser vom Berg geflossen.

Gruß
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Re: Drei Spiegel Sagnac

Beitragvon Ernst » So 6. Nov 2011, 18:01

Chief hat geschrieben: Gibt es dazu eine experimentelle Bestätigung oder wie?

Wofür?

Und wo wird da ein IS gewechselt?

Kannst Du nicht zu Ende lesen? Da steht: Aber darum geht es hier nicht. :!: :!: :!:
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Re: Drei Spiegel Sagnac

Beitragvon Ernst » So 6. Nov 2011, 18:18

Chief hat geschrieben:Nach dem Brechungsgesetz können Lichtstrahlen im gleichen Medium nicht gebrochen werden.

Es geht nicht um Licht in Medien. Sondern um Wellen im Trägermedium. Analog Wasserwellen. Wasserwellen werden immer vom strömenden Wasser mitgenommen. So werden Ätherwellen (Licht) eben vom strömenden Äther mitgenommen. Da gibt es gar keine Ausflüchte. Du möchtest vorübergehend in die Teilchenthese fremdgehen. Das zieht nicht.

Gruß
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