Relativitätsphysik=Philosphischer Vampirismus

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Relativitätskritik = Zombie-Philosophie

Beitragvon fallili » Mo 24. Feb 2014, 04:51

Kurt hat geschrieben:
Yukterez hat geschrieben:Ich nehme an, er denkt noch nach, bevor er wieder etwas schreibt.

Empfehlend, dir daran ein Beispiel zu nehmen,

Yukterez


Deine Empfehlungen kannst du behalten, sie ziehen nicht.

Wie lange musst du denn noch nachdenken bevor du was sagen kannst?
Achja, ich vergas, du musst ja warten bis Empfehlungen und Anweisungen -rüberkommen-.

(muss fallili das auch?)


Kurt

Übrigens: du könntest die beiden SATs auch im Dreieck springen lassen, nicht nur Schraubenförmig (appropo im Dreieck springen (auch das hilft nichts)).

.
.


fallili hat erstens auch anderes zu tun als nur konstant hier zu lesen und zu schreiben und zweitens muss fallili mit den Infos erst mal klarkommen.
Scheint so als hätte ich, im Gegensatz zu manchem Anderen keine immer fix vorgegebene Meinung die ich gegen alles was ich höre und lese beibehalten will.

Die Antwort von Yuktarez verursacht mir aber schon einiges an Kopfzerbrechen.
Die Uhren in den Satelliten gehen also von der Sonne aus beurteilt gleich: OK würd ich mal als einsichtig bezeichnen.
Die Uhren zeigen auch die selbe Zeit an wenn sich die beiden Satelliten treffen: Auch OK alles andere würd mich wundern

Während des Fluges laufen aber die Weltlinien auseinander und sie haben nicht mehr die gleichen Zeiten - das ist nun nicht mehr wirklich verständlich.
mathematisch korrekt, auch von der Grafik nachvollziehbar aber eben nicht "verständlich" (zumindest für mich).

Ich meine, ich kann noch verstehen, dass aus Sicht von Sat1 die Zeit in Sat2 anders "aussieht", kennt man ja auch vom Zwillingsparadoxon, wenn der zurückbleibende Zwilling alle Stunde ein Funksignal aussendet, wird dies beim fliegenden Zwilling nicht mehr jede Stunde empfangen (und das nicht nur weil sich der Abstand konstant vergrößert).

Aber das Zwillingsparadoxon verlangt, dass die Zeit eben nicht nur "scheinbar" anders vergeht sondern "real" - also beim Zusammentreffen ist einer älter.

Wenn ich also nun für das Satellitenbeispiel auch annehme, das es irgendeinen Flugabschnitt gibt in der eine reale ZD auftritt, dann muss ich aber - um dann beim Zusammentreffen wieder die selbe Zeit auf den Uhren zu sehen auch zwingend annehmen, dass es einen Flugabschnitt gibt in der eine Zeitkontraktion auftritt.

Da ich aber nie von einer realtiv-bewegungsbedingten Zeitkontraktion gehört habe, und es so was meiner Meinung nach auch nicht gibt, bleibt nur der Schluss, dass bei diesem Beispiel auch keine reale ZD auftreten DARF.

Da ich keine mathematischen Hilfsprogramme hab und meine Mathematikkenntnisse auch nicht so firm sind muss ich mir vieles eher mühsam Schritt für Schritt vorstellen und erarbeiten. Aber da gibt es nun einiges worüber ich nachdenken muss - und spät ist es heute auch schon.
fallili
 
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Re: Relativitätsphysik=Philosphischer Vampirismus

Beitragvon realitätsphysik » Mo 24. Feb 2014, 11:21

contravariant hat geschrieben:
realitätsphysik hat geschrieben:Auch Ernstens Meinung, dass es "nicht wahr" sei, dass akademische SRT&ART-Freunde größenteils Charakterzwerge sind, ist auch eben leider nur ein Wunsch.

Wieviele "akademische SRT&ART-Freunde" kennst du denn so? Und in wiefern genau sind deine Bekannten denn Charakterzwerge?

Leider genug, um dieses traurige Urteil aussprechen zu müssen. Es handelt(e) sich in erster Linie um Kollegen, ich werde hier aber durchaus keine Namen nennenm, aber Du hast ja auch nur nach "wieviel" gefragt: etwa 30 persönlich aus fünf Institutionen weltweit. Sicherlich würde Dir mein Urteil "besser" vorkommen, wenn es 100000 aus 500 Institutionen wären ... aber die relativistische Behauptung der Massenzunahme kommt ja auch mit deutlich weniger Datenpunkten aus ;-)
Mit "Charakterzwerg" meine ich v.a. deren Ambivalenzintoleranz, d.h. deren schwache Fähigkeit Befunde frei und grundsätzlich zu deuten, ohne sich von Üblichkeiten und hierarchischen Abhängigkeiten beirren zu lassen. Letztlich ist das einfach ein praktisches Hindernis für die Forschung. Es fällt nur deshalb nicht stärker auf, weil die Mehrheit so ist und trotzdem Anspruch auf Dominanz erhebt.
Der Peer-Review-Prozess sorgt außerdem dafür, dass eigenständige Forscher früh genug die Lust an ihrem Weg verlieren (siehe als Konsequenz z.B. die Depressionsquote bei Doktoranden).

Im Zwergenkoordinatensystem gibt es für all das natürlich auch Erklärungen, in denen z.B. die Zwerge als Riesen und die Riesen als Zwerge erscheinen. Insofern könnte man auch die Liebe der Zwerge zu ihrem System verstehen - wenn sie nur nicht so eine grauenhafte Einseitigkeit wäre, diese selektive Verabsolutierung relativer Einschränkung.

Viele Grüße
rp
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Re: Relativitätsphysik=Philosphischer Vampirismus

Beitragvon DerDicke » Mo 24. Feb 2014, 13:26

Chief hat geschrieben:Wie passt das zu der schwachsinnigen Behauptung: "Jeder misst, dass die Uhr des jeweils anderen langsamer läuft als seine eigene"?

Inwieweit die zitierte Behauptung "schwachsinnig" ist, kann nur beurteilt werden, wenn Sie offenlegen, welche Messung in dem Ihrerseits unvollständig zitierten Text konkret beschrieben wird.
Wenn es um die reine Zeitdilatation zweier Systeme in gleichförmig Relativbewegung ohne Beschreibung eines konkreten Verfahrens des Uhrenvergleiches geht, wäre treffender: "die Uhr des jeweils anderen Beobachters läuft nach Darstellung in der eigenen Zeitskala verlangsamt"

Dieses Statement hat mit dem Zweillingsparadoxon Übrigens nur teilweise zu tun. Das ZP ist mit nur gleichförmigen Relativbewegung nicht zu realisieren.


Chief hat geschrieben:In der SRT kommt es nur auf Relativbewegung zwischen ZWEI Objekten an!

Wo haben sie das her? Aus der Bibel?
In der SRT kommt es nur auf Einsteins 2. Postulat an. Alles andere müssen Sie daraus herleiten können.



Jondalar hat geschrieben:da muss dann natürlich hartnäckig und gegen jegliche Logik ein Schuldiger her.

Ihre Ausreden helfen Ihnen da nicht weiter. Wenn Hamilton nach einem 180 Grad Dreher rückwärts in die Auslaufzone rutscht schreibt keiner "Hamilton drehte um". Einen Sachverhalt auf Deutsch verständlich zu artikulieren müssen Sie noch lernen.


Jondalar hat geschrieben:Abgesehen davon lasse ich mich ganz sicher nicht von Euch mit Euren unlauteren Methoden vom Ziel ablenken, die Frage war nicht wie groß der Radius der Flugbahn ist

Sie vergessen, daß die Richtung, in welche das Triebwerk zeigt (= negativer Beschleunigungsvektor) ganz explizit Teil IHRES Szenarios war. Oder wollen Sie das ....
Jondalar hat geschrieben:Wir schicken eine Rakete aus, die mit 1G beschleunigt Nach einem halben Jahr dreht sie einfach um und bremst dann wieder mit 1G ab. Dabei beschreibt sie immer konstant eine Kreisbahn. Wer ist nun älter wenn die Rakete wieder hier ist: Der auf der Erde gebliebene oder der Astronaut?

... plötzlich nicht mehr geschrieben haben.

Im übrigen war von einer "konstanten" Kreisbahn die Rede. Ihr Fehler also:
im die Jondalar-Rakete in einer konstanten Kreisbahn zu halten ist keine Rotation (meint hier immer: relativ zur Flugrichtung) in der Mitte der Reise nötig, sondern eine ständige Rotation während des gesamten Fluges.


Jondalar hat geschrieben:die Frage war, wessen Uhr was anzeigt.

Es bleibt dabei, daß eine platte Frage nach dem Haefele Keating Szenatio, das jeder an gefühlten 100 Stellen im Netz jederzeit nachlesen kann. Eine bloße Prüfung ob der Gesprächspartner lesen kann ist in diesem auf höchstem Niveau angesiedelten Forum völlig lächerlich.


Dagegen die Newtonsche Mechanik Ihres konkreten Rundfluges ist etwas, das nicht in jedem Standardwerk beschrieben ist. Grundkenntnisse newtonscher Mechanik können für Sie sehr hilfreich sein, wenn Sie sich in Zukunft mal mit der SRT befassen wollen. Also Butter bei die Fische: in welche Richtung müssen Sie das Triebwerk jeweils schwenken und welche Beschleunigung muß das Triebwerk Ihrer fiktiven Rakete jeweils vermitteln?
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Re: Relativitätsphysik=Philosphischer Vampirismus

Beitragvon contravariant » Mo 24. Feb 2014, 15:46

realitätsphysik hat geschrieben:[...]etwa 30 persönlich aus fünf Institutionen weltweit. Sicherlich würde Dir mein Urteil "besser" vorkommen, wenn es 100000 aus 500 Institutionen wären[...]
Mit "Charakterzwerg" meine ich v.a. deren Ambivalenzintoleranz, d.h. deren schwache Fähigkeit Befunde frei und grundsätzlich zu deuten,[...]

Auf Basis einer völlig insignfikanten Stichprobe unterstellst du (fast) allen Physikern Ambivalenz, da diese nicht in der Lage sein, Befunde korrekt zu interpretieren. Welche Ironie...

Bei Licht betrachtet sind das alles substanzlose Behauptungen kombiniert mit Beleidigungen. Selbstverständlich sind die Charakterzwerge immer die Anderen.
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Re: Relativitätsphysik=Philosphischer Vampirismus

Beitragvon realitätsphysik » Mo 24. Feb 2014, 17:17

contravariant hat geschrieben:
realitätsphysik hat geschrieben:... würde Dir mein Urteil "besser" vorkommen, wenn es 100000 aus 500 Institutionen wären[...]
...AmbivalenzINTOLERANZ,...

Auf Basis einer völlig insignfikanten Stichprobe unterstellst du (fast) allen Physikern Ambivalenz, da diese nicht in der Lage sein, Befunde korrekt zu interpretieren. Welche Ironie...
Bei Licht betrachtet sind das alles substanzlose Behauptungen kombiniert mit Beleidigungen. Selbstverständlich sind die Charakterzwerge immer die Anderen.

Ich sehe, Du fühlst Dich beleidigt. Das tut mir leid. Denn es zeigt mir, dass Du zumindest in der Lage und gewillt bist, andere Perspektiven zu streifen (und sich das nicht qua Relativitätsprinzip komplett zu "ersparen"). Im Autistentempel der akademischen Physik ist das leider die Ausnahme.
Ambivalent ist wenig überraschend jeder auf seine Weise. Die Frage ist nur, wie man damit umgeht, d.h. wie gut man ertragen kann, nur einen Teil der Wirklichkeit zu umfassen und den Rest eben nur verehren zu können
Das meinte ich, bei Licht betrachtet, als anregende Provokation für diejenigen, die wie ich (und Du vielleicht auch) von der Wissenschaft mehr erwarten als bloße Weltbildpflege.

Die Wahrheit ist leider nicht so hübsch, wie man sie manchmal gerne hätte. Uns bleibt nur der Flirt mit ihr, näher kommen wir ihr nicht im Leben.

Grüße
rp
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Re: Relativitätsphysik=Philosphischer Vampirismus

Beitragvon contravariant » Mo 24. Feb 2014, 19:28

realitätsphysik hat geschrieben:Im Autistentempel der akademischen Physik ist das leider die Ausnahme.

Du hast also bei deinen 30 Bekannten Autismus klinisch sicher diagnostiziert. Beeindruckend, du scheinst ja ein richtiges Multitalent zu sein.

Jemand eine Behinderung zu unterstellen ist eine Beleidigung. Wenn man sich überlegt, dass es Menschen gibt, die diese Behinderung haben und unter Umständen unter dieser leiden müssen, ist es insbesondere eine sehr geschmacklose Beleidigung. Glaubst du, dass du ernstgenommen wirst, wenn du mit pauschalen und geschmacklosen Bleidigungen um dich wirfst?
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Re: Relativitätsphysik=Philosphischer Vampirismus

Beitragvon Ernst » Mo 24. Feb 2014, 19:43

contravariant hat geschrieben:
realitätsphysik hat geschrieben:Im Autistentempel der akademischen Physik ist das leider die Ausnahme.

Du hast also bei deinen 30 Bekannten Autismus klinisch sicher diagnostiziert. Beeindruckend, du scheinst ja ein richtiges Multitalent zu sein.

Jemand eine Behinderung zu unterstellen ist eine Beleidigung. Wenn man sich überlegt, dass es Menschen gibt, die diese Behinderung haben und unter Umständen unter dieser leiden müssen, ist es insbesondere eine sehr geschmacklose Beleidigung. Glaubst du, dass du ernstgenommen wirst, wenn du mit pauschalen und geschmacklosen Bleidigungen um dich wirfst?

So ist es.
Die Charakterschwäche liegt stets bei denen, die sie anderen vorwerfen.
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Re: Relativitätskritik = Zombie-Philosophie

Beitragvon Yukterez » Mo 24. Feb 2014, 19:43

Wenn Realitätsverweigerer anfangen, ihre Crackpotterien von der Physik auch noch auf die Psychologie auszuweiten, kann man nur hoffen, dass sie sich als nächstes nicht auch noch auf dem Gebiet der Rassentheorie für kompetent zu halten anfangen (All lässt grüßen).

Den Anfängen wehrend,

Yukterez
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Re: Relativitätsphysik=Philosphischer Vampirismus

Beitragvon All » Mo 24. Feb 2014, 20:36

Yukterez hat geschrieben:Wenn Realitätsverweigerer anfangen, ihre Crackpotterien von der Physik auch noch auf die Psychologie auszuweiten, kann man nur hoffen, dass sie sich als nächstes nicht auch noch auf dem Gebiet der Rassentheorie für kompetent zu halten anfangen

(All lässt grüßen).

Den Anfängen wehrend,

Yukterez


Naja Yücktiverückti, mit Menstruationshintergrund meinte ich dein geistiges ausbluten. Ehre, geworfene Schuhe und dieser ganze Humbug sind dein Wortgebrauch. Gemeint sind damit deine geistigen Wurzeln und die sind ziemlich kurz gewachsen.

Wenn du wirklich in meinen Äußerungen einen rassistischen Hintergrund erkennst, dann leidest du unter Verfolgungswahn.
All
 
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Re: Relativitätskritik = Zombie-Philosophie

Beitragvon Yukterez » Mo 24. Feb 2014, 23:12

Wenn es doch so wäre, würdest du auf jeden Fall nicht davon profitieren.

Deinen Zweifel nachvollziehen könnend,

Yukterez
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